Beiträge von Staryvyr
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Versteht man Void eigentlich durch die Manpages von Void am besten? Ist Void dem BSD näher als Arch?
Die Dokumentation von Void finde ich schon etwas lakonisch.
Um bestimmte Hintergründe zu verstehen, schau ich dann doch mal im Arch- oder im Gentoo-Wiki nach. Aber die haben ja auch mehr Manpower, um so ein Wiki zu pflegen.Void ist dem BSD ähnlicher u.A. weil xbps den Konzepten der Paketmanager von BSD folgt (xbps wurde ursprünglich für NetBSD entwickelt, Void ist als Testbett für xbps aus dieser Entwicklung hervorgegangen) --- auch was das Build-System angeht bzw. weil Void minimalistischer und modularer aufgebaut (z.B. wegen dem init-System).
Es gibt aber Linux-Distros die von Ihrer Philosophie her noch ähnlicher z.B. Chimera Linux --- hier werkelt ein ehemaliger Void-Entwickler daran, das Userland möglichst nahe an die BSD-Philosophie zu bringen..
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Cool, aber mit Void-Installer, oder?
Nein Calamares bzw. alternativ ein Eigengewächs (TUI-basiert). Der Entwickler d77 hat nach meinem Erinnern wegen Calamares extra den Entwickler von F-Void kontaktiert und sich diesbezüglich Tipps abgeholt.
Ja wir wirklich eine coole Sache. Für mich wars dann aber auch ein wenig demotivierend als ich im Frühjahr darauf gestoßen bin und ich habe bislang noch keine gute Antwort darauf gefunden (bis auf das Aussehen seiner Labwc-Variante, das gefällt mir nicht), was ich da eigentlich mit meiner geplanten Labwc-Iso besser machen kann (ich meditiere aber immer noch drüber, nur hat die Realität in den letzten Monaten bei mir etwas härter zugeschlagen so dass ich derzeit andere Prioritäten setzen muss).
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Toll wäre, wenn es eine ISO gäbe, die mich Void per Calamares-Installer installieren lässt mit allen Konfigurationsschritten und der Desktop-Auswahl. Also ohne irgendwelche Tools, die nicht von Void selbst stammen.

Nutzt Dir diese Distro dazu evtl. etwas?
DistroWatch.com: d77void GNU/Linux
Die spezialisiert sich eher darauf, kleinere DE's zu liefern (Kann also zum Antesten eben jener verwendet werden --- kannst Du DE-Hopping betreiben
).GNOME, KDE und Cinnamon sind halt gerade nicht dabei, dafür aber (beinahe) alles andere.
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Ich würde Arch nicht als Umweltsau bezeichnen. Im Grunde ist es zunächst eine Distro, die auf zentrale Repos aus vorkompilierten Binärpaket basiert. Solange Arch so genutzt wird, wird es wohl auch nicht mehr Strom kosten als Debian. Es gibt zwar mehr Updates, aber unterhält ein kleineres Netz an Spiegelservern, hat weniger Nutzer usw. so dass die Gesamtbilanzen sich soweit ähneln könnten.
Da Du ja die AUR zuletzt "angrüßt". Ja so ziemlich klar sollte sein, dass die quellbasierte Systempflege einiges mehr Strom kostet als vorkompilierte Pakete zu nutzen. Wenn jeder Linux-Nutzer selbst kompilieren würde, dann wäre das wohl schon ein horrender Unterschied an Strom, der dafür verbraten wird. Aus dieser Sicht ist doch eigentlich jede Distro mit Binärpaket-Repos eine viel umweltfreundlicher Alternative, oder?
Ich will hier nicht die quellbasierten Distros diskreditieren. Die haben Ihre Berechtigung und können in bestimmten Fällen letztendlich auch unter Umweltaspekten einen Vorteil haben, um z.B. eine bestimmte Leistung aus Rechnern herauszuholen, ohne die diese Rechner ersetzt werden müssten.
Wahrscheinlich gibt es neben Quell- vs. Binärpaketen noch eine Menge anderer Aspekte, die mir grad nicht einfallen. Ich vermute aber, die Quintessenz ist letztendlich immer derselbe Allgemeinplatz: Die " Umweltsau" sitzt VOR dem Bildschirm und hat so etwas für den Stromverbrauch bei.der Nutzung vom OS überhaupt nicht auf dem Radar.
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Solange eine Distro gepflegt und von irgendjemanden genutzt wird, ist Sie m.E. weder Schrott noch unnütz --- eine Distro braucht nunmal gar keine Berechtigung, um da zu sein, sondern Entwickler/Maintainer und Nutzer.

Natürlich gibt es Qualitätsunterschiede zwischen den Distro hinsichtlich ganz unterschiedlicher Kriterien, natürlich gibt es eine Menge Distros, die ich nicht nutzen würde bzw. nur unter ganz bestimmten Bedingungen, natürlich bringt die Vielfalt der Distros auch sein ganz eigenen Probleme hervor --- aber das ist hier ja doch gar nicht die Frage, oder?
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KDE habe ich den Nuller-Jahren genutzt --- ohne zu wissen, dass es dazu Alternativen gibt* --- Dateien, Dateien und nochmals Dateien pflasterten meinen Bildschirm

* Ok den CDE kannte ich auch, aber nur von für mich unerschwinglichen Workstations der Uni
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Ja dito --- Alles Gute !
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