Beiträge von Staryvyr

    hast du Void installiert und ein update gemacht? oder mit der Live probiert, das update geht ja bei mir auch nur danach startet der 6.12er nicht, ich habe mir jetzt 6.11 installiert und funktioniert ohne probleme

    Ich habe Void (mit Hilfe der Live-ISO) auf der virtuelle Festplatte installiert. Neustart und alles geupdatet. Schließlich nochmal Neustart mit dem 6.12. Keine Probleme.

    Ich versuch das gerade nochmal mit Deiner Cinnamon ISO (Version vom 28. Dezember -- also an diesem Tag habe ich Sie heruntergeladen ... ).

    Hmm habe dafür jetzt mal eine VM aufgesetzt mit der base ISO von Void, alles geupdatet (u.A. den Kernel von 6.6 auf 6.12.8) und kann Dein Problem nicht nachstellen (bei mir fährt es einfach hoch). Ich verwende den Virtual Manager.

    Schreib mal bitte, welche ISO Du nutzt, welche Parameter Du eingestellt hast, welches Boot-Schema (ich habe MBR genutzt), damit ich evtl. das Problem nachstellen kann.

    Ich habe keine AMD Maschine, alles nur Intel, falls es daran hakt, kann ich nichts machen, aber schaun wir mal.

    LabWC

    das klingt schon mal nicht schlecht, nur dann brauch ich eine andere Distro, unter Void möchte ich das nicht machen, dafür kenn ich den Desktop zu wenig um zu wissen was der alles an Pakete benötigt um richtig zu laufen

    Fertig vorinstalliert+konfiguriert erhälst Du LabWC m.W. bisher nur in Raspberry Pi OS.

    LabWC zum Laufen zu bringen ist mit der XFCE Iso von Void schon einfach, weil die Wayland-Variante von

    XFCE als Default auf LabWC basiert:

    1. Void XFCE installieren und updaten.

    2. Das Paket "labwc" installieren

    3. auf ein TTY gehen und sich dort einloggen

    4. mit z.B. "sudo sv down lightdm" den LigthtDM und damit die X11 Sitzung abschießen

    5. Ggbflls. die Konfigurationsdateien aus /usr/share/doc/labwc in ~/.config/labwc umkopieren und anpassen (z.B. für die Tastaturbelegung)

    6. Mit dem Befehl "labwc" wird dann LabWC gestartet. Da siehst Du zunächst nur einen schwarzen Bildschirm und erhälst bei linken bzw. bei rechten Mausklick jeweilig ein DropDownMenu (unter dem Menu vom linken Mausclick ist dann auch die Exit-Option zum Verlassen enthalten).

    Aufwändiger ist dann schon, alles zur eigenen Zufriedenheit zu konfigurieren (einschließlich dem Start via DM).

    Das ist ein Baukasten mit vielen Möglichkeiten, an dem will ich mich 2025 noch abarbeiten werde.

    P.S: Das Installieren von LabWC von der Void-base-ISO ist schon ein wenig bastlieger, aber auch kein Beinbruch. Bei Interesse kann ich im nächsten Jahr hier mal einen kleine Anleitung für Installation + Konfiguration einstellen ... damit lasse ich mir aber Zeit.

    Ich habe mir Gentoo mal vor Jahren angesehen, :see_no_evil_monkey: :hear_no_evil_monkey: :speak_no_evil_monkey: , und manche finde es toll und haben einen Endophinausstoss wenn Sie es schaffen Gentoo ans laufen zu kriegen.

    Das steht auch noch auf meinem Wunschzettel! Einen Rechner von der Pike mit Gentoo einzurichten, ist dann evtl. mein Projekt für 2026. Mal schauen. :thinking_face:

    Ach, Abwechslung habe ich genug:

    --- Für 2025 habe ich den guten Vorsatz, mir doch endlich mal OpenWRT vorzuknöpfen und damit eine FritzBox so einzurichten, wie ich es schon seit geraumer Zeit haben möchte. Ich weiß aber nicht genau, ob dies noch zu diesem Thema hier passt.

    --- Außerdem möchte ich Wayland wesentlich besser verstehen und LabWC als sinnvoll nutzbaren Zweit-DE einrichten.

    --- und und und :smiling_face_with_sunglasses:

    Ich bin in diesem Jahr ja erst in Void (ergänzend Debian) einigermaßen heimisch geworden und bin sehr zufrieden. Solange es keinen zwingenden Grund gibt, werde ich so schnell nicht meine Hauptdistro wechseln (da dauert mein üblicher Turnus etwa ein Jahrzehnt). Ein wenig Herumspielen darf immer sein, aber auf dem Produktivrechner bin ich da sehr konservativ.

    ... aber so nach 2 Minuten VOID und drei Seiten Terminaltext spüre ich wie mein EGO Schnarchend vom Stuhl kippt und schreit warum??? Naja Liebhaberei eben.


    Da ist auch viel davon abhängig, auf welche Art Du lernst bzw. wie Du für gewöhnlich arbeitest. Bei mir ist z.B. immer ein Terminal offen, in dem ich die meiste Zeit arbeite (wenn ich nicht gerade im Browser bin).

    Mir geben daher solche "Terminal-Videos" mehr als Videos, in denen mal die Maus mal hier und mal dahin bewegt wird dann mal ein Button gedrückt, dort mal einen Schieber gezogen und hier mal zwei Bimmeln läuten --- je nach Geschwindigkeit falle ich beim Letzteren entweder in resignierende Trance oder drücke wegen der "alles so schon bunt hier"-Überreizung weg.

    3C, Naja, ich hatte da mal ein riesen Blödsinn am Laufen der sehr viel Geld kosten hätte können. Die 30 Jahre sind ZUM GLÜCK vorbei.

    So manch jugendlicher Leichtsinn, den unsere Generation damals betrieben hat, wäre heute einfach undenkbar. Wir waren dabei, als Rechner die Privatwohnung erobert hat und gewissermaßen darin die "Minenspürhunde" für die kommenden Generationen. Im Gegenzug hatten wir das ein oder andere Mal das Glück, dass damals die ein oder andere Mine noch nicht scharf geschalten war ....

    SUSE 4.3 hatte auch ich. Kaum ist es gelaufen, staunten wir so, dass die dann nicht mehr lief. Es brauchte einige Versuche. Aber wir wussten ganz genau_ Windows wird nicht unser sein. Um SUN nicht mehr zu benötigen, freuten sich einige Freaks über https://eclipseide.org/ und auch ich konnte in dieser Umgebung auf SUSE meine Programme und Indikatoren entwickeln. Es gab noch ein paar andere Sandkästen, aber Eclipse war mein Favorit. Zu dieser Zeit war ich oft in Kalifornien. Mounten View und so weiter. Da fand ich Eclipse sehr spannend.

    @Staryvyr du lieferst eine interessante Vita.


    Warst Du im 3C aktiv?

    Ja Ecclipse ist auch eine spannende Sache, auf den Java-Zug wollte ich damals aber nicht aufspringen, weil ich mich beruflich nicht noch mehr an Rechner binden wollte, ich brauche auch immer einen umfassenden Ausgleich dazu, um produktiv bleiben zu können. Ich hatte da andere Pläne, für die mir Emacs gereicht haben. :grinning_squinting_face:

    Nein, mit 3C hatte ich nie etwas zu tun --- was die zum Teil so fertigbringen, erscheint mir doch immer jenseits meiner Liga zu sein :slightly_smiling_face:

    Hallo, Michael heiße ich, bin Freiberufler, wohne seit einigen Jährchen in Berlin und kann auch schon mehr als 50 Lenze aufweisen.

    Meine erstes Betriebssystem hieß CAOS und später kam AmigaOS dazu. Nach dem Niedergang dieser Betriebssysteme habe ich Anfang bis Mitte der 90iger Jahre in den (zumindest von mir damals so empfundenen) grauen Zeiten der Wiindows-Monotonie mein Computerhobby zunächst an den Nagel gehängt. Im Studium habe ich dann an der Uni Unix-Systeme (IRIX, SunOS, Solaris, ...) kennengelernt, solche Workstations waren für mich aber nicht erschwinglich. Einer meiner WG-Mitglieder hat dann irgendwann SUSE Linux (ich glaube es war sogar die 4.2. Variante) angeschleppt und mich ins Wanken gebracht, mir evtl. doch wieder einen eigenen Computer zuzulegen. Gedauert hat es dann noch bis zu Beginn der NullerJahre. Mit S.U.S.E Linux 6.3 bin ich dann durchgestartet und ein Jahrzehnt bei openSuse geblieben bis ich dann 2013 zu Mint gewechselt bin. Seit dem vergangenen Jahr benutze ich hauptsächlich Void und Debian (ersteres aber mittlerweile intensiver als letzteres).

    Mir ist der Grundgedanke von FLOSS ein wichtiges Anliegen, bin darin aber (glaube ich) auch nicht sehr aufdringlich, auch wenn ich so einige Menschen in meinem Dunstkreis mit Linux beglücken konnte. Das sind diejenigen, die sich von mir mit dem Hinweis, dass ich mich mit Windows nicht auskenne, nicht abwimmeln ließen: Ich gehöre bislang tatsächlich zu der kleinen Insel der Glücklichen, die beruflich und privat höchstens mal ganz marginal auf Windows angewiesen sind und habe von diesem OS wirklich kaum Ahnung und, da es definitiv nicht zum FLOSS zählt, habe ich auch kein Interesse daran.

    Ich bastle wie wohl viele hier gern mal an Rechnern und habe da immer so kleine Projekte (fräse mich gern mal durch ein neues OS, bastle eine Firmware auf einen Rechner --- OpenWRT auf einem Router ist eins der Projekte, die immer vor mich hinschiebe). Daneben phlosophier ich gern mal umher, lese und lerne Sprachen.

    Ja die Illumios-Kernel-basierten Distros sind auch spannend.

    Mit OpenIndiana als die andere (relativ) bekannte illumos-Distro habe ich bereits mal "auf Platte" herumgespieltt, das hat mir dann aber zuviel Ressourcen gefressen. Darüber hinaus bringt der geringe Verbreitungsgrad ähnliche Problematiken wie die von BSD mit sich, vielleicht sind die Illumos-basierten Distros auch noch einen Tacken "exotischer".

    ok, so neu ist das nicht, ist fast wie Void - also Installation ist sogar noch beschiss...... und hat noch weniger Software zur Auswahl, im Moment gibt oder ich find keine die schon einen Desktop hätte, also alles selber machen

    Wer die Latte noch ein wenig höher legen will, der schaue sich Alice Linux (von einem der Venom Linux Macher) an.

    Da bin mal zufällig drüber gestolpert, habs aber recht schnell wieder leicht frustriert von der Platte geworfen. Ich bin ja immer auf der Suche nach einem möglichst ressourcenschonendes OS, bei dem sich die Bastelei doch einigermaßen in Grenzen hält -- da habe ich bislang nichts Besseres als Void gefunden.

    Openbox ist bei vielen lxqt Distributionen Standard und von daher glaube ich daran, dass es weiterentwickelt wird. In der ein oder anderen Form bestimmt.

    Das brauchst Du gar nicht zu glauben, da wurden bereits Tatsachen geschaffen! :slightly_smiling_face:

    Mittlerweile ist ja mit LabWC ein Wayland Compositor am Start, der sich an Standards von OpenBox orientiert und dient seit kurzem sowohl als Default-Compositor für Raspberry Pi OS als auch für das gerade in der Version 4.20 herausgekommene XFCE (zumindest was den dabei experimentell unterstützten Wayland-Part angeht).