Das wollte ich heute in Angriff nehmen. Aber, da ich ja gesten Abend noch entdeckt habe, dass mit Version 49 X11 bei Gnome wohl raus fliegt, wird sich das wahrscheinlich erübrigen. Ich gebe Wayland jetzt mal ein paar Tage eine Chance, wobei sich einige Dinge jetzt schon als echt stressig erwiesen haben. Wenn ich damit gar nicht rum komme, hat meine Gnome Karriere wohl ein Ende.
Beiträge von diabolusUmarov
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Ich habe noch nie einen Hashwert geprüft. Aber, wie ja mein Arch zeigt, bin ich auch ein Sonntagskind.
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Ich ergänze meine Aussage zum Thema Gnome. Seit gestern habe ich die Version 49 drauf. Erst habe ich nicht verstanden, warum da viele Dinge auf einmal nicht mehr so aussahen, wie ich es gewohnt bin und nach etwas suchen habe ich den Übeltäter gefunden. Zugegeben, ich schaue mir die Releasenotes eher selten an, sonst hätte ich es mir früher denken können. Denn Gnome unterstützt aktuell, zumindest mal wenn man sddm verwendet, kein X11 mehr. Ich könnte das wohl wieder rein basteln, aber bei Version 50 soll die Unterstützung ja endgültig raus fliegen.
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Zum Thema langsam kann ich dir eine schöne Geschichte erzählen, die bei mir so etwas wie meine Leitlinie geworden ist.
Beim Wettlauf in den Weltraum war ja bekanntlich die UDSSR den USA weit voraus. Während die UDSSR schon Satelliten in die Umlaufbahn geschossen haben, sind der USA ihre Raketen immer um die Ohren geflogen. Bis da ein Wernher von Braun ans Steuer kam. Der identifizierte das Problem der USA ziemlich genau. Die entwarfen ihre Raketen am Reissbrett, klöppelten dann alles zusammen und versuchten das zu starten. Der Erfolg waren die teuersten Feuerwerksraketen der Geschichte.
Wie in Dokumentationen immer gerne betont wird, führte von Braun die deutsche Vorgehensweise ein. Es wird nicht alles ungetestet zusammengesteckt. Nein. Erst muss jede Komponente entworfen, gebaut und getestet werden und erst wenn die Tests bestanden sind, wird der Kram in die Rakete eingebaut. Das Ergebnis sollte bekannt sein. Die Raketen flogen, der Vorsprung der UDSSR schrumpfte und zum guten Schluss ist die USA als erste Nation auf dem Mond gelandet.
Früher habe ich auch immer meine Programme programmiert, bis alles drin war. Das ergab dann das Software-Äquivalent zu den Raketen der USA: Fehler ohne Ende, keinen Plan, wo ich auf die Suche gehen sollte und dauernder Frust mit dem Gedanken, ich bin zu dumm dafür.
Nachdem ich dann damals ein Buch in die Hände bekam, wo es eben um die Mondlandung ging und genau da beschrieben wurde, dass erst die sogenannte deutsche Methode die USA auf den richtigen Kurs gebracht hat dachte ich mir, ich bin ja auch deutscher. Warum mache ich es nicht auch so? So habe ich dann damals ein Programm, welches ich da am basteln war, genommen und es auf den Müll geworfen. Im Anschluss habe ich dann angefangen, jede Funktion erst ausgiebig zu testen und erst, wenn eine Funktion auch wirklich funktioniert, zur nächsten zu gehen. Das kann man heute schön in den Commits meiner Repositories nachvollziehen. Bei SaaS Anwendungen fängt das immer damit an, dass der erste Commit ein lauffähiger Webserver ist. Nächster Commit ist dann das Grundgerüst der Oberfläche und dann eine Funktion nach der anderen. Also Login-Formular, Login-Prozedur usw. Am Anfang sieht das immer so seltsam aus. Du hast einen Login, der führt dich dann aber zu einer leeren Seite und so. Aber, es erleichtert das Debuggen ungemein. Auch wenn es eine Zeit dauert, bis das Programm schliesslich zumindest halbwegs so aussieht, wie es soll. Es hat mir das Leben um Längen erleichtert.
Von daher. Es ist total egal, ob es langsam geht. Mir wäre es neu, dass du eine Deadline hast. Von daher, gib deinem Projekt die Zeit, die es braucht. Ein Schritt nach dem anderen. Wenn es länger dauert, dann ist es eben so. Lass dich nicht stressen. Das erzeugt nur Frust.
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Also Gnome ist wirklich nicht gerade schönend für die Hardware. Auf meinem i5 mit dem DDR3 speicher war ich eigentlich vor Spielen wie Ark oder Alien Isolation immer gezwungen, den Desktop wegen der Performance zu wechseln. Irgendwo habe ich auch mal ein Video gemacht, wo ich Desktops im Hinblick auf Speicherverbrauch getestet habe.
Von der Stabilität her kann ich nicht über Gnome meckern. Aber auch nicht über Cinnamon, welches ich dafür sehr lange im Einsatz hatte. KDE nutze ich unter Void und kann auch nichts negatives darüber sagen. Von der Stabilität her hatte ich nie Probleme. Plasma scheint mir beim starten etwas zäher zu sein, aber so im Betrieb bin ich damit sehr zufrieden.
Was ein Vanilla Gnome angeht, damit komme ich nicht klar. Ich habe früher Gnome < Version 3 immer benutzt, aber mit Version 3 bin ich dann zu Mate. Erst der Pinguin mit seinem Pimp My Gnome hat mich da wieder hinschauen lassen und mit Erweiterungen hat es mich voll umfänglich überzeugt. Seither bin ich wieder grosser Fan davon. Auch weil Gnome einiges anders macht. Unter Cinnamon hatte ich bei zwei Monitoren immer das Problem, habe ich die Arbeitsfläche gewechselt, dann immer gleich auf allen. Das war aber nie Sinn der Sache, da ich ja den zweiten und jetzt den dritten Monitor habe, diverse Dinge immer sichtbar zu haben. Unter Cinnamon hiess es da, nach dem Start eines Programms das Fenster immer auf allen Arbeitsflächen sichtbar zu machen. Geht, aber ist irgendwie nervig. Gnome wechselt da nur den Hauptmonitor und das auch noch über die intuitive Weise, dass man die Mouse nur oben in einen Eck hauen muss und schon bekommt man die Übersicht mit miniaturisierter Ansicht. Auch ist es so total entspannt, ein Programm auf eine andere Arbeitsfläche zu werfen. Das ging mir so schnell in Fleisch und Blut über, dass es mir auf anderen Desktops mittlerweile störrisch vorkommt, dafür immer erst eine Fläche anklicken zu müssen. Oder mit der Tastenkombination. Gnome macht das so viel besser in meinen Augen.
Plasma selbst habe ich, vom Design abgesehen, auf Void überhaupt nicht angepasst. Das ist noch genauso, wie es aus der Box kam. Also keine Erweiterungen oder sonst was. Genau genommen weiss ich gar nicht, ob es dafür überhaupt Erweiterungen gibt. Da ich es nur in der virtuellen Maschine verwende kann ich da jetzt nicht sagen, ob das dort besser funktioniert. Meine Tochter verwendet es aber auf ihrem Rechner auch mit 3 Monitoren und kommt super klar damit. Also entweder ist sie in der Hinsicht anders als ich oder dort ist es nicht so störrisch wie Cinnamon.
Auch bei Cinnamon habe ich keine Erweiterungen eingesetzt und war immer sehr zufrieden damit. Eigentlich hatte ich auch keinen Bedarf an einem neuen Desktop und wäre der Pinguin nicht gekommen, wäre ich mit grosser Wahrscheinlichkeit auch dabei geblieben. Es ist flott, funktioniert hervorragend und Probleme gab es nie.
Aber für alle drei gilt, wenn ich auf meiner schwächeren Hardware gut zocken wollte, war der Wechsel zu einem anderen Desktop unausweichlich. Die fressen also schon ganz schön.
Zu Budgie kann ich nichts sagen. Das habe ich kaum benutzt.
Als Alternativen kann ich aber eben auch noch Mate nennen. Das habe ich auf einem Pentium M laufen und es flutscht gut. Probleme gab es damit bislang auch nie. Meine Tochter verwendet es auf ihrem schwächeren Laptop und kommt damit auch super klar. Von daher wäre ein Blick vielleicht ratsam.
Ich will dann aber auch noch TDE ins Spiel bringen. Es wirkt definitiv etwas altbacken, aber von der Pflege her ist es top aktuell, wirkt an allen Ecken und Kanten wie aus einem Guss und läuft echt sehr schnell. Auch wenn ich im Sinne von Design noch etwas unglücklich bin, da ich echt zu dumm bin da eine andere Fenster-Dekoration einzubauen, bin ich ansonsten wirklich glücklich mit dem Ding. Jetzt nicht, dass es Gnome ablösen könnte, aber im Bereich meiner Entwicklerumgebung bin ich richtig happy damit. Ich habe es jeden Tag aktiv im Einsatz und Probleme gab es bislang noch keine.
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das ist doch die neue Version
Ja, aber die habe ich schon ein bisschen länger. Oder war das noch 48?
ntweder die Kompatibilitätsprüfung deaktivieren
Das geht? Muss ich mal schauen.
inkompatible Erweiterungen über eine Änderung in einer JSON-Datei kompatibel machen
Das klingt gut. Das versuche ich mal. Danke.
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Mahlzeit!
Gab es ein Update von Gnome? Auf einmal gehen diverse Erweiterungen nicht mehr und noch ein paar Dinge. Wenn ich aber nach der Version schaue, steht da stoisch 49.
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so ganz aus Spass schreibst du dies aber sicher nicht
Nein. Damit setzt man den runlevel.
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Das ist interessant. Vielleicht ist der direct Download aktueller und hat einen Bug.
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Einfach mit einem Abstand ans Ende.
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Schreib doch mal aus Spass eine 3 oder 5 in die linux Zeile.
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haben die eine "Sperre" eingebaut
Eine Sperre? Okay, will ich jetzt nicht ausschliessen, aber ich würde es mal als merkwürdig erachten. Hast du mal versucht, snap zu installieren?
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Alternativ, wer es nicht so dünn braucht, kann sich aber auch sein Smartphone selber basteln.
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Meinst du ich solltes mal von einem nackten Stick versuchen
Meiner Erfahrung nach ist Ventoy ausgezeichnet und ich sehe in der Installation über einen Stick direkt keinen wirklichen Vorteil.
Irgendwie bleibe ich dabei, dass der Fehler eigentlich unsinnig ist und die Installation eigentlich durchlaufen müsste. Allerdings steht da ja, dass nichts installiert wurde. Was mich allerdings auch wieder verwirrt. So ganz erschliesst sich mir nicht, warum da eine Partition eingehängt wird, die dann vor der eigentlich Installation wieder ausgehängt wird. So irgendwie ergibt sich für mich da keine Logik. Allerdings kenne ich auch den Rest von Calamaris nicht und warum das so durchgeführt wird. Wahrscheinlich hat es einen Sinn, den ich nur nicht sehe mangels weiterer Informationen.
Wie partitionierst du die Platte? Automatisch oder Manuell?
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Okay. Dann bin ich froh, dass wir diesen Weg nicht gehen mussten. Bis ich das Windows 11 auf meinem Laptop aktualisiert habe, wäre die Wartezeit bis Xiaomi reagiert wahrscheinlich auch vorbei gewesen.
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Entsperrsoftware vom Anbieter nur unter Windows
Das müsste auch unter Linux gehen. Ich hab das vor vielen Jahren mit meinem Xperia Z/2/3 auch unter Linux gemacht. Hat man eben nicht so schöne GUIs, aber es geht. Da das über den Fastboot läuft und auf den hat man unter Linux auch vollen Zugriff. Zumindest war es damals bei Sony so.
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Hmm. Unter Umständen lässt sich der Bootloader entsperren. Das habe ich bei dem Xiaomi meiner Tochter gesehen, als dort alles gecrasht war. Zumindest da würde es gehen. Da wir es aber auch ohne geschafft haben, mussten wir diesen Schritt nicht gehen. Müsste man bei dem Gerät mal nachschauen, ob die diese Option bereitstellen.
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dann auch noch den Einbau der Snap-Pakete verhindert
Das müsstest du aber nachinstallieren können.
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oh man
Dran bleiben mein Freund. Da kriegst das geregelt.
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alle anderen Arch-Distros kann ich ohne Probs installieren
Ich sehe das Problem beim Installer. Vermutlich haben die einen eigenen Calameres zusammen gebaut und da irgendwas vermurkst. Unter Umständen tritt hier auch ein nicht vorhergesehener Spezialfall auf, welcher bei den Tests nicht berücksichtigt wurde. Kenne ich aus meinen Projekten. Da kann ich mir auch alles Mögliche einfallen lassen und dennoch macht dann der Kunde irgendwas, wo ich niemals drauf gekommen wäre.
Unter Umständen ist das auch nur eine nicht abgefangene Fehlermeldung. Also das es auch ohne das aushängen funktioniert, aber da ein Fehler auftritt, wird der Installer beendet, anstatt den Fehler abzufangen.
Alternativ könnte ich mir vorstellen, dass da noch mehrere Partitionen rein gemountet wurden, die beim aushängen nicht mit ausgehängt werden. Vielleicht /boot oder /boot/EFI? Das würde ebenfalls zu einem Fehler führen.