linux-firmware-amd
Was ist mit linux-firmware? Das installiert in der Regel ja auch linux-firmware-amd mit.
Was mich aber zu der Frage führt, verwendest du überhaupt den normalen Kerlen? Oder hast du vielleicht Zen im Einsatz?
linux-firmware-amd
Was ist mit linux-firmware? Das installiert in der Regel ja auch linux-firmware-amd mit.
Was mich aber zu der Frage führt, verwendest du überhaupt den normalen Kerlen? Oder hast du vielleicht Zen im Einsatz?
Mouse, Tastatur, Drucker, Monitor?
Als Ergänzung zu tojacket
Steht ja auch im Log. Der radeon Kernel wird geladen, dann kommt "[KMS] drm report probe method for modesetting" und dann wird radeon wieder entfernt. Irgendwo liegt da also was im Argen. Was sagt denn
Was du auch mal versuchen kannst ist das Kernelmodul direkt zu laden
könnte man meinen das die alten ATI Karten mittlerweile im Kernel drin sind
Sind sie, über das radeon Kernel Modul.
Den xorg Server musste ich allerdings wirklich nachinstallieren, und das wunderte mich
Na ja. Diese Versessenheit, jetzt Wayland zu verwenden, macht die Installation von X11 ja mehr oder minder überflüssig.
Ich habe mal ein wenig recherchiert. Bei der Grafikkarte brauchst du xf86-video-ati und das Kernelmodul radeon. Sollte eigentlich kein Hexenwerk sein. Normalerweise erkennt X11 die Karte auch automatisch. Falls nicht, könntest du eine Konfig für X11 verwenden. Bei Bedarf dürfte ich dir da eine zusammen basteln können. Für 3D müsste dann mesa-dri funktionieren. Wobei ich aber auch sagen muss, meine Kenntnisse über Radeon-Karten ist ziemlich rudimentär, da ich noch nie eine hatte.
Du kannst mal schauen, ob die Firmware auch installiert ist
wenn ich da nicht irre, mache ich selten. Falls nein die einfach installieren. Ich weiss noch, damit hatte ich unter Arch ganz am Anfang mal etwas Stress auf meinem Laptop. Alles installiert, nur die Firmware nicht. Aber eigentlich gehe ich davon aus, dass die installiert sind.
Was du in Grub testen kannst, sind folgende Befehle. Teilweise hier schon genannt, nur der Vollständigkeit halber
nomodeset
(falls alles schwarz bleibst, kommst du wenigstens in die Konsole. Wurde ja schon beschrieben)
radeon.modeset=1
(damit erzwingst du die KMS. Wurde auch schon genannt)
radeon.dpm=0
(Schaltet Dynamic Power Management ab. Wie ich gelesen habe, spackt das ganz gerne mal und heizt die Grafikkarte in den Energiesparmodus, was ebenfalls ein schwarzes Bild ergibt)
Eine Möglichkeit sehe ich aber auch noch. Ein kleiner Fehler, der mir bei Arch in einer VM unterlaufen ist, weil alles schnell, schnell gehen musste. Da habe ich schlicht den xorg-server vergessen. Unter Gentoo war ich immer gewohnt, dass ein Desktop automatisch auch einen xorg-server installiert. Unter Arch ist das anscheinend nicht so. Im Prinzip könnte man es als Fehler betrachten, da man xorg-server als Abhängigkeit sehen könnte, seit ich aber viel mit VNC unterwegs bin weiss ich, xorg-server ist keine Abhängigkeit. Auf dem Furto zum Beispiel habe ich keinen installiert, da ich dort nur mit VNC oder SSH drauf gehe und keinen brauche. Zur Sicherheit könntest du das mal prüfen mit
Halte ich für eher unwahrscheinlich, aber sicher ist sicher.
Kerngeschichte ist eigentlich der BUS. Also das, was alle Bauteile miteinander verbindet. Dann gibt es den Prozessor. Der macht hat einen Satz von Funktionen, welche nach einander abgearbeitet werden. Beispielsweise das Kopieren eines Werts in den Speicher oder ablegen auf den Stack usw. Das benötigt aber auch Platz, wo man so etwas ablegen kann. Damit kommt man zum Speicher. Im rudimentärsten Fall ist da eine simple Tastatur angeschlossen und ein Ausgabegerät. Display, Monitor usw. Um jetzt mal simpel zu bleiben, lasse ich mal Filesysteme und Wechseldatenträger weg und verwende ein Rom.
Es passiert dann folgendes. Der Prozessor liest über den BUS die Daten vom Rom, von oben nach unten. Das ist eine Liste der Befehle, die der Prozessor verarbeiten kann und das tut der dann auch. Zum Beispiel könnte im Rom ein Menü gespeichert sein. Das heisst, der erste Befehl könnte sein, schiebe den Inhalt von Speicher X auf das Display oder den Monitor. Dabei spielt der BUS die zentrale Rolle. Der wird, in der Regel, auch über den Prozessor getaktet. Bei 10 MHz würden also in einer Sekunde 10x die vorbereiteten Daten über den BUS geschoben.
Mal auf ganz rudimentär beschrieben. Der Chip8 ist dafür fast schon ein gutes Beispiel, auch wenn der ja rein softwaremässig ist und eigentlich keinen BUS hat.
das ist absolut richtig, ich habe schon so viele gesehen und ehrlich gesagt habe ich mir noch nie so viele Gedanken gemacht wie man Partitionen anlegt, und vor allem wie das schreiben
Wie gut ich das kenne. Als ich mit meinem grossen Projekt angefangen habe, wurde noch alles in Dateien gespeichert. Für mich damals ganz normal. Aber, je umfangreicher alles wurde, desto schwieriger wurde es und die Geschwindigkeit war eine Katastrophe. Also musste eine Datenbank her. Absolutes Neuland für mich. Hat aber funktioniert. Und wieder, wenn du mal ein paar tausend Datensätzen da drin hast, dann wird da auch einiges auf einmal sehr langsam. Also Gehirnschmalz einsetzen, sich näher damit befassen usw. Jetzt hatte ich kürzlich den Fall, dass die Kundschaft in Probleme gelaufen ist. Je nachdem wie gut das Internet ist. Also musste ich mir meine alten Funktionen anschauen und das war gruselig. Für alles hatte ich damals einzelne Datenbankabfragen, die dann stellenweise doppelt und dreifach drin waren usw. Damals für mich total logisch und toll, aus heutiger Sicht eine Katastrophe. Das hat dann auch etliche Stunden gedauert, bis ich das alles modernisiert hatte. Grausam. Meine neuen Projekte sehen quasi komplett anders aus, sind viel schneller, übersichtlicher und logischer.
Das ist aber alles total logisch. Man muss sich die Erfahrung ja erst einmal erarbeiten. Im ersten Schritt ist man total happy, dass es wirklich so funktioniert wie es soll, aber man lernt ständig dazu.
Du machst das also in meinen Augen absolut richtig. Du hast eine Idee und setzt die um und nimmst auf dem Weg zum Ziel jede Menge Erfahrung mit. Die nutzt dir vielleicht in dem ersten Projekt dann wenig oder nichts mehr, aber wenn es mal eine neue Version 2 geben sollte oder du neue Projekte startest, fliesst die neue Erfahrung da mit ein. Du baust dir jetzt deine Erfahrung auf und ich bin mir jetzt schon sehr sicher, von dir wird noch viel richtig gutes Zeug kommen.
Ich sag ja, meine Möglichkeiten oder mein Wissen ist begrenzt.
Das wage ich mittlerweile zu bezweifeln. Was du noch nicht hast, ist Erfahrung. Das sehe ich an meinem grossen Projekt immer wieder. Heute baue ich vieles ganz anders, aber aufgrund der Erfahrung, die ich bis jetzt gesammelt habe. Das dürfte ja dein erster Installer in diesem Umfang sein. Ich sage voraus, solltest du noch einmal einen bauen, wirst du vieles anders machen, aufgrund der Erfahrung, die du jetzt sammelst. Aber, nachdem was du da auf die Beine stellst, könnte ich dir kein mangelndes Wissen mehr unterstellen. Du machst das noch nicht lange und deine Ergebnisse sind jetzt schon beeindruckend.
mir würde nichts anders übrig bleiben als wirklich 2 Installer zu bauen
Das hängt davon ab, wie dein Installer aufgebaut ist. Ich nehme an, der ist schrittweise aufgebaut und sammelt bei jedem Schritt Daten. Wenn dem so ist, könntest du für die einfache Variante einfach einige Schritte überspringen und die Daten mit Standardwerte füllen, die du selbst definierst.
dann müsste ich einen Desktop und Programme vorgeben
Genau. Siehe Mint. Das wäre ja die Variante für jemand, der sich eben einmal Linux überhaupt anschauen möchte. Ohne sich überhaupt mit Desktops und so auseinandersetzen zu müssen. Das ist ja mit ein Grund warum viele von Linux abgeschreckt werden, da auf einmal Dinge gewählt werden müssen, von denen man noch gar nichts weiss. Windows und MacOS geben ja auch keine Auswahlmöglichkeit. Da heisst es dann friss oder stirb und das erwarten geneigte Umsteiger.
wie mach ich das dann beim Partitionieren
Im Endeffekt so, wie du es jetzt auch machst. Nur intern, ohne Nachfrage. Der Nutzer soll die Festplatte angeben, dass wird ja auch unter Windows verlangt, dann klebst du da einfach das Filesystem deiner Wahl drauf mit entsprechender Partitionierung. Zum Beispiel Btrfs mit deinen Subvolumes.
zuerst lass ich den in hell, nur um das optisch etwas freundlicher zu machen
In meinen Augen eine gute Entscheidung. Dark-Mode wird bei vielen als aggressiv angesehen, obwohl es eigentlich besser ist für die Augen.
bei Partitionierung gibt es einfach und selber machen und wer will auch mit gparted
Da muss ich sagen, ich habe noch nie eine bessere GUI für die Partionierung in einem Installer gesehen. Klar, übersichtlich, funktional. Das gefällt mir wirklich sehr gut!
ich denke das wird schon, war eine lange Nacht
Das wird es auf jeden Fall! Gut, ich nutze nur selten Installer, aber aus eigenen Vorlieben heraus. Ich mache es eben sehr gerne von Hand. Auch will ich nichts gegen Calamares sagen. Was ich aber sagen kann, alleine von den Bildern finde ich deinen Installer einfach grossartig. Meiner Meinung nach wird dein Installer Void extrem aufwerten. Ich freue mich schon, den in Aktion zu erleben.
Ich sehe nur die Gefahr
Ich sehe das weniger als Gefahr. Wie ich schon geschrieben habe, ich glaube kaum, dass jemand mit Verstand eine KI mit eigenem Willen ausstattet. Zumindest nicht in einem unkontrollierten Umfeld, wo ein Abschalten unmöglich wird.
Meine Wenigkeit sieht eher die Entwicklung hin zum Computer alla Star Trek. Man hat Daten, braucht eine Analyse und anstatt die selbst zu machen, lässt man es den Computer machen, um schnell an Ergebnisse zu kommen. Ähnliches wird ja derzeit auch in der Wettervorhersage gemacht. Mit dem Erfolg, zumindest bei uns hier im Eck kann man sich auf die Wettervorhersage bei weiter als 3 Tagen in der Zukunft nicht mehr verlassen. Als ich vor fünf Jahren hier her gezogen bin, war das Wetter noch präzise. Selbst über 14 Tage. Dann kamen über Newsletter die Ankündigung, dass ab jetzt die Wettervorhersage durch KI erstellt wird, was mit Sicherheit einige Mitarbeiter mit Erfahrung gekostet hat, seither ist die Wettervorhersage grauenhaft bei uns. Ein munteres Schwenken war vor fünf Jahren noch sehr gut planbar. Heute zittern wir noch ein Tag vorher, ob es nicht ins Wasser fällt.
Was müsste dieses System denn eigentlich tun, damit ich es als intelligent wahrnehme?
Intelligent sein. Du hast soweit mit allem Recht. Die Informationen, die den KIs bereitstehen sind brutal. Die Fähigkeit, Schlüsse zu ziehen ist ebenfalls sehr heftig und unterliegt keinen Schwankungen. Das Erstellen von Medien ist ebenfalls oft wirklich sehr beeindruckend. Trotzdem bleibt die KI dumm. Du erwähnst das Jura-Staatsexamen. Ein Freund von mit ist zugelassener Anwalt und mit dem habe ich mich über den Film Catch me if you can unterhalten, wo der Protagonist am Ende zugibt, dass er für seine Zulassung als Anwalt einfach nur gelernt hat. Das ist in der Realität, laut der Aussage meines Freundes, ganz genauso. Das hat nichts im Intelligenz zu tun, sondern einfach nur mit der Fähigkeit, Daten abzurufen und das kann eine KI sehr gut. Meine zweite Tochter ist gerade im letzten Jahr fürs Abitur und meint ebenfalls, es sei einfach nur lernen. Also wiederum nur das aneignen von Informationen und der Fähigkeit, diese abzurufen. Jetzt bin ich aber weder Anwalt, noch habe ich Abitur. Ich kann also nicht aus eigener Erfahrung etwas dazu sagen.
Die besseren Schlussfolgerungen in der Medizin lassen sich auf eine weitaus gründlichere Analyse von Untersuchungsergebnissen zurückführen. So eine KI kann in viel kürzerer Zeit ein MRT weit detailreicher analysieren, als ein Arzt, der es sich anschaut. Zudem wurden diese KIs mit der Erfahrung unzähliger Ärzte trainiert.
Auch was die mathematischen Beweise angeht. Das Thema interessiert mich sehr, zum Beispiel hat eine KI in Windeseile eine funktionierende Formel für Pendel zusammengebaut. Etwas, wo richtig gute Mathematiker ewig und noch länger brauchen. Warum? Weil die KI die grundsätzliche Fähigkeit hat, Formeln zu erarbeiten und dann mit dem Holzhammer vorgeht und so lange versucht, bis es passt. Unterschied zum Mensch ist nur, die KI macht das viel, viel schneller.
Eine KI bleibt aber einfach eine IF-Funktion. Massiv trainiert und pervers aufgeblasen, aber es bleibt dabei. Das hat nichts mit Intelligenz zu tun, sondern einfach mit Analyse und der Ausgabe der am Besten passenden Ausgabe. Die KI versteht nicht, sie ruft nur ab, worauf sie trainiert wurde.
Nehmen wir mal Einstein als Beispiel. Der Legende nach sass er im Zug und stellte sich die Frage, ob die Leute auf dem Bahnsteig die Uhr am Bahnhof genauso sehen wie er. Denn das Licht bewegt sich ja schliesslich auch. Da kommt dann Intelligenz ins Spiel, sich eine solche Frage zu stellen. Eine KI stellt sich keine Fragen. Sie antwortet nur auf Fragen und meines Wissens nach ist es bis heute auch noch nicht gelungen, einer KI so etwas beizubringen. Also sich Fragen über etwas zu stellen. Gerade dann, wenn es für alle anderen eigentlich irrelevant oder selbsterklärend ist. Einstein hat damit die bis heute am besten überprüfte Theorien entwickelt, die bisher jeder Prüfung auch standhalten konnte.
Heute hätte Einstein seine Frage einer KI stellen können. Mit etwas hin und her, spezifizieren und so, hätte die KI ihm wahrscheinlich eine Formel gegeben, welche ihm seine Frage hätte mathematisch beantworten können. Punkt. Dabei wäre wahrscheinlich auch herausgekommen, dass das Licht für den im Zug fahrenden Betrachter einen längeren Weg zurücklegen muss, als für einen Beobachter, der still vor der Uhr steht. Für die KI ist der Fall dann jedoch abgeschlossen. Intelligenz würde hier nun bedeuten, dass die KI sich aus ihren Ergebnissen selbst die Frage stellt, wenn dem so ist, wie kann dann die Lichtgeschwindigkeit trotzdem immer konstant sein? Auch dann, wenn zwei Autos mit eingeschalteten Scheinwerfern auf einander zufahren? Tut die KI aber nicht. Sie bekam ein Input, gab ein Output, fertig.
Wie ich ja schon in meinen Beiträgen zu neuronalen Netzen beschrieben habe. Eine KI für sich macht überhaupt nichts. Man muss ihr quasi Neugier einprogrammieren oder einen Selbsterhaltungstrieb und die bleiben auch immer so, wie man sie programmiert hat. Jetzt könnte man natürlich über eine KI die Neugier eines Einsteins programmieren. Also den Drang, aus Ergebnissen weitere Schlussfolgerungen zu programmieren. Das würde dann wahrscheinlich auch zu dem Punkt führen, dass Feldgleichungen bei herauskommen. Das wäre dann aber immer noch keine Intelligenz, sondern einfach nur eine Programmschleife.
Das Problem ist schlicht und ergreifend, dass man eigentlich noch gar nicht genau weiss, was Intelligenz eigentlich ist. Wo sie her kommt, wie genau sie funktioniert usw. Man kann einen IQ Test machen. Aber der ist auch nichts anderes als eine Uhr. Die misst auch nicht die Zeit, sondern kann schlicht präzise ein vom Mensch definierten Zeitraum addieren. Was Zeit ist, weiss man deshalb aber noch lange nicht.
Ich sehe in KIs so etwas wie bei manchen Autisten. Manchmal in einer Sache überragend gut, aber eben nur in dieser einen Sache.
KIs haben ja auch keine Meinung. Du stellst eine Frage und bekommst eine Antwort. Wenn dir die nicht gefällt, kannst du darauf weiter Fragen stellen, bis die KI die schlussendlich Recht gibt. Sie diskutiert nicht. Ein immer wieder gern von mir genutztes Beispiel ist die Frage an ChatGPT, was nun das bessere Flugzeug ist. Die F-22 oder die Su-57. Zu beginn ist es immer die F-22. Als Schwächen der Su-57 wird da eigentlich immer angegeben, nur eine kleine Serie, kein Export, rückständige Systeme, keine Luftsiege usw. Wenn man ChatGPT dann darauf hinweist, dass die F-22 ebenfalls keine Luftsiege hat, die Produktion bereits eingestellt ist, sie nie exportiert wurde und man über die Systeme in der Su-57 gar nichts weiss, rudert ChatGPT sofort zurück. Das kann man so weit treiben, dass die liebe KI am Ende die Su-57 in den Himmel lobt. Darin kann ich einfach keine Intelligenz erkennen. Nur das Auswerten von trainierten Daten und Informationen aus dem Internet gepaart mit etwas pro westlicher Denkweise. Was sich aber wieder aus den Trainigsdaten ergeben dürfte.
nomodeset
Das hättest du einfach hinzufügen können. Aber loglevel ist an sich jetzt weniger wichtig, wenn es denn läuft. Verwende ich in aller Regel nur bei Problemen, indem ich es über Grub direkt hinzufüge.
Ich denke dabei an die geneigten Umsteiger. Die sind, insofern sie ihr Windows selbst installieren, diese "Ich mach alles für dich" Technik gewöhnt. Habe kürzlich erst Windows 11 bei einem Freund installiert. Der Installer ist eigentlich der blanke Witz.
Ich würde das Prinzip simpel halten. Direkt nach Start des Installers die Option einfügen, ob eine Standard-Installation gewollt ist oder eine für Fortgeschrittene. Bei Standard würde ich dann ab dem Punkt, wo man den Benutzernamen vergeben hat, direkt die Installation starten. Vielleicht sogar die Partitionierung vereinfachen, so dass man nur noch eine Partition auswählen kann. Viele interessiert das Filesystem gar nicht oder sie wissen überhaupt nicht, was das überhaupt ist. Jetzt weiss ich allerdings nicht, wie du den Installer aufgebaut hast. Wenn ich in C/C++ programmiere und dort eine GUI verwende, mache ich das auch immer Schrittweise und kann kann bei Bedarf direkt von Schritt 2 zu Schritt 5 springen zum Beispiel.
Davon aber mal ganz abgesehen. Dein Installer macht optisch einen hervorragenden Eindruck. Gerade wie du die Partitionierung im Vergleich zum Original verbesserst ist ein echtes Highlight. Ich melde mich auch sofort für einen Test samt Video an. Ich weiss, habe ich in letzter Zeit schon öfters gesagt, aber immer, wenn ich dann mal Zeit finde, hast du schon wieder was neues gebastelt. Aber den Installer werde ich auf jeden Fall behandeln. Das ist schon gigantisch, was du da auf die Beine gestellt hast.
Wie wäre es denn mit einer Option für Einsteiger und Fortgeschrittene? Bei Einsteiger nur die Festplatte angeben, Benutzername und Passwort und fertig und Fortgeschrittene so, wie du es jetzt hast?
es sind nur superkomplex geschriebene Programme
Bedingt. Wie ich in meinen Beiträgen zu neuronalen Netzen ja beschrieben habe, im Prinzip ist das nichts anderes, als eine lernfähige IF-Abfrage. Klar, hoch komplex mit wahrscheinlich irrwitzig vielen Neuronen und Hidden-Layern, aber schlussendlich ist das drum herum wahrscheinlich komplizierter, als das neuronale Netz selbst. Denn darum geht es ja schlussendlich.
Intelligent ist eigentlich auch anders. Es gibt eine Ladung an Input-Neuronen. Wahrscheinlich richtig viel, wenn ich bedenke, wie viel Text so eine KI auf einmal verarbeiten kann. Schlussendlich hat aber jedes Neuron eine bestimmte Anzahl ein Zeichen. Der Input wird gesplittet dort rein gezimmert und das neuronale Netz reagiert darauf, ohne den Input eigentlich verstanden zu haben. Es ist nur eben so komplex, dass es daraus ein Muster extrahieren kann und eine entsprechende Antwort liefert. Aber verstehen, um was es da eigentlich geht, tut eine KI nicht. Es ist nur quasi raten auf sehr hohem Niveau.
Gibt es dafür eine Dauerlösung
Klar. In der Datei /etc/default/grub werden die Standardeinstellungen für Grub definiert. Dort gibt es ganz oben die Zeile
Wobei bei dir andere Eintragungen zwischen den "" vorhanden sein können. Schreib das einfach dort in die "" rein und danach
Dann sollte es dauerhaft gespeichert sein. Einen Weg mittels GUI kenne ich leider keinen.
Klingt sehr spannend
Ja Holla die Waldfee. Du legst dich ja richtig ins Zeug!
Das macht es schwer greifbar. Du kannst in der Zeile mal "loglevel=3" einbauen, vielleicht kommen dann etwas mehr Informationen.
solche Werkzeuge auch angemessen ausgewogen zu benutzen und gebrauchen, oder?
Ja. Die KIs sind keine allwissenden Überintelligenzen, die zu jedem Problem auch die richtige Lösung finden. Ich nutze die eigentlich mehr, um den richtigen Weg zu finden. Kleinere Probleme werden zwar oft korrekt gelöst, aber in vielen Fällen ist der Weg zwar der Richtige, aber die Umsetzung eher mau. Gerade bei Arch merke ich das immer wieder. Der Weg ist zwar korrekt, aber die Umsetzung scheint eher aus der Debian-Ecke zu kommen, wo nicht alles wirklich passt.
Das du nicht in die Konsole kommst, ist schon irgendwie merkwürdig. Ich nehme mal an, du hast bei Grub quiet gesetzt. Damit werden die meisten Ausgaben ja nicht mehr angezeigt. Im ersten Moment würde ich auch auf einen Grafikkartentreiber tippen, aber da blinkt normalerweise der Cursor und du kommst in die Konsole. Das klingt für mich irgendwie nach Kernel Panic.
Du kannst mal folgendes machen. Boote und im Grub-Menü druckst du "e". Damit kommst du in den Editor, der aber nur temporär speichert. Irgendwo weiter unten beginnt eine Zeile mit "linux". Dort am Ende steht höchst wahrscheinlich quiet. Lösch das und drück dann F-10 zum booten. Dann müsste dir beim Booten die ganze Liste an Ausgaben erscheinen. Vielleicht findet sich so das Problem.