Beiträge von diabolusUmarov

    Kann ich mir eigentlich auch nicht vorstellen. Ausser vielleicht im Falle von Autostart. Sonst käme mir jetzt nur GDM in denSinn, der über Dienste gestartet wird. Das der aber hart auf Systemd gebaut wird, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

    das steht alles in der .zshrc in deinem Homeverzeichnis. Du kannst zsh übel heftig konfigurieren. Zum Beispiel kannst du dir mal oh-my-zsh anschauen. Ich lasse mir gerne das Ding von DeepSeek (da ist das echt gut) kofigurieren, so wie ich es haben will. Einer meiner Benutzer hat eine zsh die original aussieht wie MS-DOS.

    Als Anmerkung, falls der Begriff zsh nichts sagt. Das ist eine andere Shell. Standard ist Bash. Installieren alleine reicht da oft nicht, man muss auch noch den Benutzer darauf umstellen.

    Da ist dann aber die Frage, braucht man das? Ich verwende auch zsh, ich bin aber auch viel im Terminal unterwegs.

    Nachschub

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    Oh, mein fiesester Fallstrick beim Umstieg auf unixoide Betriebssysteme.

    Ich musste damals auch erst lernen, dass in einem solchen OS alles nur ein einziger Verzeichnisbaum ist und es keine Laufwerke und so an sich gibt, sondern alles eine Datei ist. Dieses / musste ich auch unter Schmerzen lernen. Ich war es vom Amiga so gewohnt, dass alles mit dem Laufwerk anfängt. Also HD0: DF0: oder was auch immer. Bei M$ ja auch. Alles beginnt mit c:\ oder d:\ oder wie auch immer. Das da jetzt die Unix Welt kommt und das so gar nicht kennt, war für meinen Kopf nur ganz schwer zu verstehen. Dazu musste ich auch schon viel Lehrgeld bezahlen. So habe ich mir ganz am Anfang bei NetBSD mal eben die komplette Platte gelöscht, weil ich

    Code
    rm -rf /

    eingegeben hatte, statt

    Code
    rm -rf ./

    Das ist schon witzig wie man dann mitbekommt, dass man zur Laufzeit das aktive System löscht. Abbrechen hilft dann auch nicht mehr. Also, alles neu machen. Was damals echt ein Aufwand war.

    Ich muss aber auch sagen, wo ich das mit / am Anfang echt grausam fand, finde ich heute die Volume basierte Variante like Windows, Amiga oder wie auch immer total steif.

    Das kann ich mehr als gut nachvollziehen. Wie ich ja bereits erwähnt habe, setzt ein Bekannter mitterweile in seiner kompletten Firma Void ein. Wohl gemerkt mit Hilfe von mir und dem Pinguin (über mich), aber der wollte es am Anfang ja nur auf ein paar Rechnern testen und ist komplett umgestiegen. Er ist von Void und Linux so begeistert, dass er mittlerweile die Fähigkeiten selbst auslotet und lerne.

    Vor ein paar Wochen hat er mich gefragt, ob es denn auch möglich wäre, alle Rechner seiner Firma per Remote gleichzeitig anzusteuern und dort die Updates zu machen. Die macht der immer am Wochenende, wo keiner dort arbeitet. Ich habe ihm dann gesagt, alles mit VNC zu machen wäre OP, da er den Desktop dafür gar nicht braucht. Also habe ich ihm den Weg über SSH erklärt. Am Freitag habe ich dann erfahren, dass er sich in Tilix eine Anordnung angelegt hat, die den Terminal so oft unterteilt, dass er für jeden Rechner in der Firma ein Terminal hat. Da geht er dann nacheinander mit SSH auf die Rechner, führt topgrade aus und lässt das laufen. Er ist so happy damit und ich bin echt begeistert, denn er hat sein "Ihh Terminal und Tippen" komplett abgelegt und weiss die Einfachheit mittlerweile voll zu schätzen. Auch vkprune setzt er mittlerweile selbstständig ein.

    Am Besten gefällt ihm aber, was er auf Void zurück führt, dass er weiss, die Leute starten morgen Früh die Rechner und er muss sich keinen Kopf machen, dass irgendwo was nicht läuft.

    Ich finde das sehr interessant, denn auch ich sehe Void als einfach nur robust an. Warum kann ich aber eigentlich gar nicht sagen, denn mein Arch ist genauso robust. Egal ob jetzt bei mir, meinem Futro, meinen Laptops, dem Rechner meiner Frau, meiner Tochter und deren beiden Laptops. Arch macht da keine Probleme und dennoch gibt mir Void ein anderes Gefühl.

    Mittlerweile bin ich sogar auf dem Punkt, sollte ich irgendwann aus irgendeinem Grund Arch den Rücken kehren, kommt nur Void als Alternative für mich in Frage. Irgendwas ist da, was es anders macht, als andere Distributionen.

    Farblich ist es garantiert kein Highlight. Ich stimme aber zu, dass es ein unglaublich mächtiges Tool ist. Gerade für die Entwicklung mit Beta-Testern ist es für mich unverzichtbar geworden. Einfach nur einen Teil des Bildschirms markieren, dann noch Pfeile oder Markierungen bei relevanten Stellen und das ganze über die Zwischenablage in den Messanger kopieren ohne zu speichern. Das hat mir mein Leben schon so erleichtert.

    Screenshot ist ein wenig abgeschnitten. Man sieht nicht, welche Datei er da sucht und nicht findet. Kannst du den noch einmal machen so das man alles sieht?

    Da fsck.fat ausgeführt wird würde ich mal vermuten, es wird versucht die EFI Partition zu scannen. Aber, was da gesucht wird sehe ich leider nicht. Wenn es direkt nach der Installation passiert würde ich mal annehmen, da wird etwas nicht oder nicht korrekt installiert.

    Ich "glaube", dass das durch die Schnelllebigkeit der Technik einfach auf der Strecke geblieben ist.

    Die Schnelllebigkeit und die ganze OpenSource geschichte. Wenn du ein Programm schreibst und verkaufst, dann hast du Einnahmen und kannst auch Handbücher anbieten. Ein OpenSource Projekt, was jeder nutzen kann, müsste für so etwas Kosten in Kauf nehmen.

    Auch für einen Autor ist die Sache nicht wirklich sinnvoll. Vor Jahren habe ich angefangen, einen Linux-Leitfaden zu schreiben, den man auf alle Linux-Varianten hätte anwenden können. Das funktioniert aber nur unten auf der Konsolen-Ebene. Sobald ein GUI ins Spiel kommt wird es schon kompliziert. Welche soll man behandeln? Wie tief soll man das beschreiben? Dann wurde Gnome mit Gnome3 auch komplett geändert und mein Buch war komplett nutzlos in der Hinsicht.

    Nein. Das macht einfach keinen Sinn. Es sei denn, man macht das wirklich intensiv mit allen Desktops und macht eigentlich nichts anderes. Aber, dann müsste sich das Buch auch so gut verkaufen, dass man davon leben kann und das ist sehr unwahrscheinlich. Oder, man macht es halbherzig. Davon gibt es aber schon genug.

    Nein, lernt man nicht. Hier muss ich sagen, früher, wo man zu seiner Software noch ein Handbuch bekam, war so etwas deutlich einfacher. Klar, heute findet man so etwas im Netz, aber es ist einfach nicht das Gleiche.

    Wie schön waren noch die Zeiten eines C64. Bergeweise Handbücher bis hin zu BASIC-Beispielen. Heute ist das alles wie eine Blackbox. Man weiss eigentlich gar nicht, was da alles drin ist.

    Ein schönes Beispiel war bei mit da auch Reflection 3D. Zuvor habe ich Cinema 4D genutzt, doch die haben einfach mal so die Entwicklung für das AmigaOS eingestellt. Also ein Wechsel. Da Reflection einiges anderes machte als Cinema habe ich das wirklich ausführliche Handbuch studiert und so viele Kleinigkeiten darin entdeckt, die ich dann nutzen wollte, so etwas geht heute in meinen Augen gar nicht mehr. Man klickt sich schnell irgendwo durch eine Dokumentation und überspringt damit vielleicht wirklich interessante Teile, die man gar nicht auf dem Schirm hatte.

    leider ist mein Urlaub heute 13.06.2025 wieder zu ende

    Das ist tatsächlich der Grund, warum ich ungern in Urlaub fahre. Früher, wo ich so um die 15 war, hatten wir in Italien einen riesen Wohnwagen stehen und dort am See ein Boot liegen. Urlaub war da oft, Freitags nach der Schule ab ins Auto, knappe 5 Stunden Fahrt und Sonntags Nachts zurück. Da fehlte dann das Gefühl von "Es ist vorbei". Das hat mir gefallen. Aber so der klassische 2-3 Wochen Jahresurlaub, da fange ich ab der Hälfte immer schon an daran zu denken, dass weniger Zeit vor mir liegt als hinter mir und das schlägt mir jedes Mal massiv auf die Stimmung.

    Dazu kommt auch noch, durch meine Eltern habe ich ein bestimmtes Bild von Urlaub. Soll heissen, es wird wirklich nur das aller nötigste gearbeitet. Sprich Wäsche waschen und die Bude sauber halten. Nichts kochen oder so. Kein Tisch decken, abräumen, Geschirr spülen. Wenn wir damals in Urlaub waren, gingen wir immer auf dem Camping-Platz essen und jeder war sonst nur mit Spass und Ausspannen beschäftigt. Dafür fehlt mir aktuell aber das Geld.

    Wobei ich ganz klar die schönen Seiten solcher Urlaube zu schätzen weiss. Ich war sehr oft in Italien und liebe die dortige Kultur. Da willst du dein Boot zu Wasser lassen und sofort stürmen die Leute aus allen Ecken zum helfen. Du sitzt mittags, wo kaum was los war, im Restaurant auf dem Campingplatz und da kam dann auch mal der Chef, hat gefragt ob er sich dazu setzen darf und man hat einfach mit Händen und Füssen kommuniziert. Ähnliches kann ich auch von Spanien berichten. Meine letzten Urlaube dort waren bei der Verwandschaft meiner damaligen Freundin. Echte Spanier, wo ich dann auch die Ecken des Landes kennenlernen durfte, die nichts mit Tourismus zu tun haben. Das war wirklich richtig toll.

    Auch eine lange Tour mit Wohnnmobil habe ich schon hinter mir. Bei uns angefangen einmal Italien von oben nach unten. Immer auf der Suche nach den Orten, die nichts mit Tourismus zu tun haben. Einmalig. Alleine die Landschaft dort ist voll der Hit, wie ich finde. Oder auch die älteren Dörfer mit Gassen, wo man nur im Gänsemarsch durch gehen kann. Dort sitzen die Leute einfach vor ihrer Haustür, machen irgendwas und wenn man jemand etwas fragt, so gut das eben geht, dann bekommt man auch freundliche Antworten (zumindest denke ich das bei meinem miesen Italienisch). Man fühlt sich dort einfach willkommen.

    Aber eben die Rückkehr. Wobei es mir da nicht darum geht, wieder an die Arbeit gehen zu müssen oder so. Ich bin nur eben ein Mensch, der Abschiede scheisse findet.

    Da hat sich für mich mittlerweile zum Glück eine Alternative ergeben. Wo ich jetzt wohne habe ich einen riesigen Garten. Der leider auch viel Pflege verlangt. Mit Pavillion, Pool, grossen Wiesen und all das. Ich kann mir meinen Urlaub also direkt bei mir hinterm Haus holen. Was mir Abschiede erspart.

    Ich habe jetzt in Manjaro Base-Devel, dass ja bei Archlinux schon integriert ist installiert.

    Das ist so nicht ganz korrekt. Ich nehme an, der Installer von Arch baut es automatisch mit ein, denn bei der händischen Installation muss man es bei pacstrap mit angeben oder danach installieren. Das schreibe ich nur ergänzend, falls jemand Arch mal von Hand installiert und sich wundert, dass base-devel da fehlt.

    Wobei ich das bei den Distros nicht wirklich verstehe, warum man das weg lässt. Eine der Stärken von unixoiden Betriebssystemen ist doch, dass Entwicklerwerkzeuge mitgeliefert werden. Von Hause aus in absoluter Top-Qualität. In aller Regel wird ein "normaler" Benutzer das zwar nie bewusst brauchen, es gibt aber im Hintergrund einiges, was letzten Endes davon profitiert.


    Die haben inzwischen alles geändert auch den Paket Manager.

    Vorallem haben sie die Repositories geändert. Pamac ist zum Beispiel,, zumindest war das bei meinen Ausflügen zu Manjaro so, dort in den offiziellen Paketquellen, während es unter Arch aus dem AUR installiert werden muss. Zu der Zeit hatte Pamac allerdings auch noch die AUR Unterstützung. Obwohl man die unter Einstellungen->Drittanbieter erst aktivieren musste. Wie das aktuell ist, kann ich nicht sagen. Manjaro ist toll ja, für mich wird da aber auch wieder zu viel vorgegeben, was ich persönlich nicht mag. Mein Wechsel von Gentoo zu Arch basiert ja auf der Tatsache, dass mein Arch ganz nach seinen Wünschen stricken kann. Aber da zeigt sich auch, dass man mich weniger zu den normalen Benutzer zählen kann.


    Zuerst wollte ich aus dem AUR "yay-bin" installieren:

    Das ist dann wieder irgendwie witzig. Yay-bin deutet ja darauf hin, dass da ein vorkompiliertes Paket installiert werden soll. Meinem Kopf sagt das, es wird ein fertiges Paket heruntergeladen und mittels pacman -U installiert. Das dafür dann trotzdem base-devel benötigt wird, wirkt irgendwie widersprüchlich.

    Vielleicht bin ich auch einfach zu einfach gestrickt. Mir reicht es, wenn die Streaming-Dienste, für die ich ja monatlich Geld bezahle, Werbefrei sind. Ich gönne mir eigentlich sonst nur noch den Luxus von Whoogle.