Beiträge von diabolusUmarov

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    Schau an, mein Problem hat sich von selbst gelöst. AUR hat mir da ein Bein gestellt.

    Zuerst einmal, ich bleibe doch bei WPS-Office was meine Bücher angeht. Ich habe zwar mein neues Buch mit FreeOffice angefangen aber irgendwie fühlte sich das falsch an. Nicht das es Probleme gegeben hätte, aber mein Kopf will dann doch einfach WPS-Office.

    Nun gut. Flatpak hat mich sofort genervt. Verzeichnisse freigeben und das alles, ich mag es einfach nicht. Also Problemlösung. Erst mal das WPS-Office von Flatpak wieder runter geworfen. Danach Pamac geöffnet und ach schau an. Das alte Paket von WPS-Office ist noch vorhanden. Es gibt aber neue. Einmal ein Bin und dann noch divers 365. Das beinhaltet die Version 12, während das alte Paket noch Version 11 installiert. Gut, dann habe ich eben das Bin installiert und schau an, läuft wieder alles wie am Schnürchen. Ich muss wohl noch auf die deutsche Lokalisierung warten und die GUI hat sich etwas geändert, wohl um mehr nach MS Office auszusehen, aber davon ab bin ich jetzt wieder im Heimathafen.

    Das kann ich dir gerne beantworten.

    Ich schreibe Bücher. Also reiner, purer Text mit einer einzigen Schriftart. Vor einigen Jahren wollte ich mit meinen Kindern auf den Spielplatz und dort schreiben. Also mein Buch auf mein NetBook geclont. Das waren etwas über 100 Seiten. Mein NetBook ein Asus EeePC 1015p. Also Atom Prozessor, 1GB Arbeitsspeicher.

    Was soll ich sagen? Ich hab getippt, aber erst nach Sekunden erschien das getippte auf dem Bildschirm. Ich habe also die ganze Zeit auf dem Spielplatz versucht, dieses Problem zu umgehen. Denn wie kann es denn sein, dass ein Rechner mit 1GB Arbeitsspeicher Probleme mit der Bearbeitung eines Textes mit etwas über 100 Seiten hat, wenn damals mein Amiga 1200 mit 4MB(!) Arbeitsspeicher und FinalWriter fast 200 Seiten flüssig bearbeiten konnte?

    Jetzt könnte man ja sagen, die Technik hat sich in der Zwischenzeit weiterentwickelt. Okay. Bei Spielen und Grafikprogramme ist das ja auch logisch. Aber bei Text? Ich meine, ich hab damals auch mit Courier New als TrueTypeFont gearbeitet. Da war auch on the fly Rechtschreibkontrolle dabei.

    Kurz gesagt, was bringt mir so ein Programm, wenn es seinen Dienst nicht verrichtet? Nach etwas suchen bin ich dann auf WPS-Office gestossen und mit dem konnte ich dann, in einer ähnlichen Situation aber einige Wochen später, dann auf meinem NetBook auch das Buch mit bis dahin über 600 Seiten flüssig bearbeiten.

    LibreOffice mag gut sein, mir macht es aber oft Schwierigkeiten. Ich muss auch oft Excel-Dateien prüfen, die von meinem Programm erstellt werden und definitiv mit Excel korrekt laufen müssen. LibreOffice bietet mir das nicht, egal wie oft es als sehr kompatibel angegeben wird. Oft werden Farben nicht richtig dargestellt, Auswahlfelder machen ganz merkwürdige Dinge usw. Da ich aber nicht immer Windows starten will benutzte ich erst WPS-Office dafür. Das funktionierte auch immer sehr gut. Wie mir aber aufgefallen ist, funktioniert FreeOffice sogar noch besser.

    Mahlzeit!

    Wie sage ich immer? Nach Updates habe ich nie Probleme. Tja, hätte ich vielleicht nicht so laut sagen sollen. Gestern noch ganz normal mit WPS-Office gearbeitet, heute Update, WPS Office futsch. Ich glaube zwar jetzt weniger, dass es ein spezifisches Problem bei Arch ist, da der Pinguin auch Installationsschwierigkeiten gemeldet hat, aber ich kann jetzt auch sagen, nach einem Update ging etwas nicht mehr.

    Vielleicht liegt es auch an meiner Entscheidung, dass dieses das letzte Buch ist, was ich damit schreiben will. Ich will zu FreeOffice. Also ist das jetzt keine Dramatik, schreibe ich das Buch eben mit FreeOffice weiter.

    Pinguin, wie hast du das nochmal genau gelöst?

    Ist immer die Frage, was braucht man, was will man und was wird geboten. Du hast mit WordPress absolut Recht. Dauernd Update, was nicht schlimm ist, aber dann immer diese Bettelmeldungen. Das geht mir massiv auf den Keks, ganz ehrlich.

    Mein Programmiererherz hat mir deshalb schon gesagt, schreib dir was eigenes. Hab auch schon angefangen, aber die liebe Zeit.

    Nicht nur die liebe Zeit. Da sitzt dieser kleine, gemeine Schelm in meinem Hinterkopf und sagt mir dauernd, bau das auf den Pi Pico. Mit Display, wo immer die aktuellen Zugriffszahlen sind usw. Selbstredend hat der kleine Schelm mir auch schon suggeriert, man könnte ja generell mal einen Test machen, ob es überhaupt performant genug ist. Kurz gesagt, ja, ist es. Der Speicher ist eine SD-Karte, die Datenbank ist SQlite und man merkt eigentlich bei der Benutzung keinen Unterschied.

    Ich hasse diese kleine Stimme in meinem Kopf. Immer will die irgendwas.

    LXQt läuft bei mir eigentlich recht Problemlos. Möglich das bei den Anpassungen für Mamba was schief gegangen ist. Bei VoidIX gibt es beim Menü von Gnome auch Probleme, die sonst nicht auftreten. Kann man als "sollte mal gefixt werden" ablegen.

    Du kannst dir aber auch mal Mate drauf machen. Das läuft ebenfalls wirklich gut und hat bei mir bislang nie Schwierigkeiten gemacht.

    Eventuell habe ich mich ein wenig schlecht ausgedrückt

    Nein. Ich habe nur deine Antwort als Anstoss genommen.

    Was du aber schreibst kenne ich nur von Gentoo. Aber da ist das aus optimierungsgründen ja so gewollt. Wenn du da ein Programm installieren willst, wird das ja immer aus den Quellen gebaut und über die USE-Flags kannst du einstellen, was drin sein soll und was nicht. Das heisst, willst du ein wirklich optimiertes Gentoo, dann musst du vor jeder Installation erst checken, welche USE-Flags bietet die Installation und welche davon will ich. Das ist definitiv basteln, wenn auch gewollt. Sieht man mal den Vorteil dahinter, dann ist das schon zielführend. Aber anstrengend.

    Jetzt komme ich mir aber wieder vor, wie der Auserwählte. Ich musste bislang noch nie irgendwas basteln, um ein Programm zu installieren. Entweder es gibt es in den offiziellen Paketquellen, oder im AUR. Ich hab aber weder etwas anpassen, noch ein Skript schreiben oder sonst was machen müssen bisher. Was ich wollte lief.

    Einzige Ausnahme könnte hier OBS-Studio darstellen. Die Version in den offiziellen Paketquellen wird ohne Websocket gebaut. Den brauche ich aber für mein Webdeck. Aber da muss ich dann im Endeffekt auch nicht basteln, denn ich nehme einfach die Git-Version aus dem AUR. Da ist Websocket dabei. Das kann ich dann aber wiederum problemlos installieren.

    Ich laufe gerade wieder in das gleiche Problem wie bei den Updates. Es muss da ja Probleme geben, sonst würden User das nicht sagen. Hier und da wird es auch zu Bastelarbeit für eine Installation kommen, sonst würdest du das nicht sagen. Das ist also keine Frage des "Glauben", denn selbst verständlich glaube ich das den Autoren, wenn sie von Problemen und so berichten. Die machen das ja nicht ihrer Gesundheit zuliebe. Wo ich aber einfach nicht mitkomme, warum passiert mir das nicht? Was mache ich anders?

    Ich mache morgens ein Terminal auf, schicke yay durchs System und starte dann neu. Da ich keine Lust habe zu checken, ob da ein neuer Kernel dabei war oder so. Mehr mache ich nicht.

    Ich öffnet Pamac, suche mein Programm und installiere es. Mehr mache ich nicht.

    Wenn ich mal den Grund rausbekommen würde, warum ich die genannten Probleme und das alles nicht habe, könnte man daraus vielleicht den Rückschluss ziehen, wie man die Probleme vermeiden kann. Nur finde ich diesen Grund einfach nicht. Es funktioniert einfach immer alles.

    aber da ich auch eher ein Bastler bin

    Da muss ich jetzt doch mal um Hilfe bitten. Warum Bastler? Also nicht jetzt direkt auf dich bezogen, aber hier wurde ja schon gesagt, dass im Vergleich zu Aoen alle anderen Distros für Bastler sind. Ja, war scherzhaft gemeint das habe ich gesehen, aber der Gedanke taucht ja nicht zum ersten Mal auf.

    Vielleicht habe ich auch irgendwo die Kurve nicht mitbekommen. Aber seit wann ist Flatpak und Co denn unkompliziert und natives installieren Basteln? Zur Sicherheit sage ich es nochmal, das lese ich immer häufiger. Ist also nicht hier auf den Post bezogen.

    Ich bin ja ein Freund der nativen Installation, da ich dann nicht für jedes Programm sämtliche Abhängigkeiten und gleich noch das OS mitschleppen muss. Deshalb bastle ich aber nicht. Egal ob unter Void oder unter Arch. Ich brauche ein Programm, installiere es und benutze es. Als basteln würde ich eher so etwas wie den Nix-Paketmanager nennen. Wie man den unter Arch oder Void zum laufen bringt und vorallem, wie man ihn hinterher wieder los wird. Oder der Versuch, MS Office lauffähig zu machen. Aber so an sich würde ich die Installation nicht bastel nennen.

    Ist aber egal ihr findet AEON scheisse und gut ist.

    Bite, kompletter Satz :winking_face:

    Ich habe nicht gesagt, dass ich es scheisse finde, sondern das ich raus bin. Die Gründe habe ich ja genannt.


    Mann könnte es zuerst ausprobieren und sich mal genau anschauen nicht nur überfliegen und 2 minuten was anschauen und dann

    schon urteilen.

    Ich für meinen Teil urteile überhaupt nicht. Für mich ergibt das Konzept einfach keinen Sinn. Das ist alles.


    Ich finde die Distro Super

    Dann nutze sie. Es ist egal was ich oder sonst wer sagt. Du musst deinen Computer einschalen und dann so damit arbeiten können, wie es dir gefällt. Das ist die einzige Meinung, auf die es ankommt.

    und wollte euch daran teilhaben weil es mal was kleines ist

    und nicht wieder was grosses was jeder kennt

    Das ist auch lobenswert. Nicht jeder hat die Zeit oder Muse sich so etwas anzuschauen. Ich hab es mal versucht und wollte Videos damit machen, aber im Vergleich zum Pinguin hat ich das sehr schnell gelangweilt und dafür war mir die Zeit dann zu schade.

    Aber am Ende ist es ja wie bei den Videos auch. Dem einen gefällt es, der andere findet es mies. Ist hier das gleiche Spiel.

    Sonderfolge zum Thema Desktop-Wechsel

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    Also wenn eine Distro nicht bei Distrowatch gelistet ist, ist sie in meinen Augen auch nicht automatisch keine Distro. Die Homepages von Distros schaue ich mir eigentlich auch kaum noch an, denn gefühlt ist jede die beste, die schönste, die optimierteste, die beste fürs gameing.

    Ich frage mich hier nur einfach, womit will diese Distro denn punkten?

    Allerdings laufen nicht alle!

    Das gehört zu dem, was ich sagen wollte. Ist eine Software wirklich sauber programmiert, dann sollte sie mit höheren Versionen als gefordert klar kommen. Ich kenne aber auch genug Programme, die explizit eine bestimmte Version einer Abhängigkeit verlangen, obwohl sie wahrscheinlich auch mit einer neueren laufen würden. Ich kenne auch Programme, da ist die Versionskontrolle von Abhängigkeiten Hardcodiert. Wenn ein AUR zum Beispiel nicht mehr gepflegt wird und in der Bauanleitung die Versionen geprüft werden, lässt sich das normalerweise bequem ändern. Installiert man aber Binärdateien und die haben eine Versionskontrolle im Code drin, die dann compiliert wurde, müsste man die Binärdatei hacken. Geht, keine Frage. Aber wer mal mit einem Hex-Editor an so einer Datei gewerkelt hat weiss, wie mühevoll das sein kann.

    Man sieht aber auch in den Bauanleitungen von AUR öfters, dass da eine .deb für die Installation geladen wird und die Bauanleitung im Endeffekt nichts anderes macht, als die Installation davon Arch-Konform zu machen.

    Also ja, es geht. Sagte ich ja. Aber nicht zu 100%. Da ist Nix dann tatsächlich deutlich einfacher. Hat aber auch seine Fallen, wie der Piguin und ich ja schon festgestellt haben.

    Du hast meine Antwort schon gegeben. Flatpak, Distrobox, Podman...

    Ich habe nichts dagegen, verwende auf meinen Servern ja eigentlich auch immer Docker für die Anwendungen und baue mir meine Container in der Regel auch selbst. Auch unter Void setze ich Flatpak ein, wenn es die benötigte Software nicht in den offiziellen Paketquellen gibt.

    keine Abhängikeit zu System oder anderen Programmen

    Hier kommt aber der Knackpunkt. Was brauche ich dafür eine Distro? Das kann ich unter jeder machen. Selbst Gentoo könnte ich bis zum Desktop installieren und dann so betreiben. Auf meinem Pi zum Beispiel läuft PiOS, auf einem meiner Server Arch. Aber das spielt keine Geige, da ich eben dort vorwiegend Docker verwende. Das Betriebssystem dient dort also nur dazu, docker zu starten. Genau deshalb setze ich auf den Servern auch Docker ein. Damit mir das OS egal ist. Sollte das aus irgendeinem Grund mal den Dienst quittieren installiere ich es einfach neu bis Docker drauf ist und kann dann wieder meine Container starten.

    Vielleicht bin ich einfach altmodisch, aber auf meinen eigentlichen Arbeitsgeräten will ich schon, dass die Software nativ eingebunden ist. Warum? Weil ich dann nicht für jedes Programm ein eigenes OS mitschleppen muss. Weil ich mir dann sicher sein kann, dass die Software auch auf alle notwendigen Laufwerke ohne explizite Rechtevergabe zugreifen kann. Weil dann die Performance besser ist. Stichwort zocken. Als ich zu Arch gewechselt bin hatte ich Steam zu Beginn auch mit Flatpak laufen. Lief zwar, aber die FPS waren nicht so wie unter Gentoo zuvor. Ausserdem fand ich es etwas merkwürdig, dass zum Beispiel Nvidia einmal auf meinem System und dann wieder im Flatpak akualisiert werden musste. Ich also 2x den Treiber drauf hatte.

    Ich sehe kein Problem darin, mit Flatpak und Co Software zu installieren, die es in den offiziellen Paketquellen nicht gibt. Aber das Betriebssystem zum Starter für Flatpak zu degradieren halte ich für fragwürdig. Kann man machen, kann seine Vorteile haben, frisst aber Speicherplatz und Ressourcen. Zudem, wie ich ja schon erwähnte, ist es dann auch völlig egal, welche Distro man verwendet. Sie spielt in dem Szenario schlicht keine Rolle mehr. Sie muss Flatpaks installieren und starten können. Alles andere wird überflüssig und genau da behaupte ich mal, braucht man keine spezielle Distro. Denn wie schon gesagt, Ich kann bei jeder Distro einfach auf die Software aus den Paketquellen ignorieren und immer alles mit Flatpak installieren.

    Wenn man es mal genau nimmt, dann kann man das Gleiche mit VoidIX machen. Installieren, was ja wunderbar funktioniert und ab da alles mit Bauh installieren. Kommt man zum gleichen Ergebnis.

    Wie gesagt, ein solches Konzept hat absolut seinen Sinn, sonst würde ich es ja nicht auf meinen Servern einsetzen. Alleine schon, viele verschiedene Webserver betreiben zu können, die alle unabhängig voneinander laufen, alle ihre eigenen Module dabei haben und man bei einer Schwachstelle nicht ins ganze System kommt nebst der Robustheit, da vom OS unabhängig, ist eine wirklich tolle Sache. Oder das ich die Distro darunter einfach austauschen kann. Aber hier sollte man nicht vergessen, was ich an Ressourcen durch das Mitschleppen der ganzen OS verliere, gewinne ich durch Headless, da meine Server natürlich keine grafische Benutzeroberfläche haben. Wobei ich bei Docker den Vorteil habe, ich weiss allerdings nicht ob es Flatpak mittlerweile genauso macht, da ich in all meinen eigenen Container Alpine verwende, wird da nur einmal ein Alpine-Container benötigt. Ich schleppe also auf dem physischen Speicher nur einmal das OS mit.

    Für den Einsatz als Desktop kommt mir sowas, aus genannten Gründen, nicht ins Haus. Deshalb ist mein Interesse an dieser Distro auch Null.

    Das Problem bei so etwas ist schlicht der Unterschied des Paketmanagers. Nix ist da ein super Beispiel. Nix macht alles im Verzeichnis /nix. Deshalb kann man es auch sehr einfach und bequem neben jeden anderen Paketmanager packen und es läuft ohne Konflikte. Problematisch wird es bei PMs, die mit den Verzeichnissen etwas anders umgehen, als der Hauseigene. Der eine kopiert vielleicht die Bibliotheken, der andere verlinkt sie usw. Den Programmen selbst ist das eigentlich egal.

    Problematisch wird es dann mit den Versionen. Gerade Debian-Pakete hinken ja gerne mal etwas hinterher. Auf Debian ist das kein Problem. Aber wenn du jetzt ein aktuelles Void nimmst kann es gut möglich sein, dass das zu installierende Programm eine ältere Version einer Abhängigkeit verlangt, als installiert ist und schon kann es knallen. Unter Umständen wird dann auch versucht, die aktuelle Version mit einer älteren zu überschreiben. Dann funktioniert das installierte Programm vielleicht, aber dafür andere nicht mehr, welche die aktuelle Version verlangen.

    Grundsätzlich sind Paketmanager aber nichts anderes als Installer. Sie entpacken, kopieren und konfigurieren das zu installierende Programm. Ergo, sie funktionieren technisch auf jeder Distro. Es wäre und ist auch durchaus möglich, für Deb Pakete einen Parser zu bauen, damit Debs genauso installiert werden wie Pakete mit xbps. Aber die Philosophie dahinter muss auch passen. Deb Pakete sind in der Regel veraltet und wollen Systemd. Void ist aktuell und verwendet eben kein Systemd.

    Als Workaround könnte man dann einfach hingehen, in ein Verzeichnis Debian installieren, mit chroot dort reingehen und dort dann alles machen, was man eben unter Debian machen will. Das geht hervorragend. Mein Gentoo, welches ich mir mit dem Kauf meines aktuellen PCs installiert hatte, habe ich immer über chroot aktualisiert und benötigte Software nachinstalliert.

    Allerdings kann man sich da dann die Frage stellen, sollte ich lieber Flatpak oder Snap verenden? Das ist das gleiche Prinzip mit viel weniger Aufwand.

    Unter allem werkelt ein Linux-Kernel und dementsprechend ist alles möglich. Also was in dem einen geht, geht auch in dem anderen. Es ist nur eine Frage des Aufwands und des Risikos.