Okay, ich schaue es mir gleich mal an
Beiträge von diabolusUmarov
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sollte mein Testrechner schaffen
Also ja, ein nativer Recher sollte das schon können. Nur eben eine VM darf nicht zu mager konfiguriert werden.
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Als Tipp am Rande von mir. VoidIX Gnome verlangt viel Rechenpower ;). Der liebe Pinguin ist sehr verspielt mit seinen Effekten. Ich hab mein qemu in den Videos da etwas lahm ausgestattet.
Als Anmerkung, ich bin überhaupt kein Fan von wackelnden Fenstern und so. In VoidIX wirkt es auf mich aber so, als muss es so sein. Mein erster Gedanke, es einfach abzuschalten, hat sich ganz schnell in "Nein, so soll es sein!" geändert. Was mich überrascht hat. Selbst installieren und aktivieren werde ich es bei mir zwar nicht, aber der Pinguin hat definitiv ein Händchen, dass alles so zusammenspielt als muss es so sein. Respekt, ich hab dafür 0 Talent!
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dabei ist es doch via Paketmanager weit einfacher...
Das ist der eigentliche Knackpunkt an der Geschichte. Auf dem Handy immer alles über den Store installieren, aber auf dem PC muss es von der Homepage sein. Selbst der Microsoft Store tut sich da ja schwer und unter Windows kann man ja eigentlich auch alles mit winget installieren und aktualisieren. Mach ich auch, wenn ich mal wieder Windows benutzen muss und was brauche. Aber es scheint einfach zu fest in den Synapsen eingebrannt zu sein, dass Installation auf dem PC heisst, runterladen und installieren.
Wobei ich es tatsächlich selbst kenne. Meine ersten Gehversuche mit NetBSD war auch geprägt von, wo lade ich das runter? Wobei das dann aber noch funktioniert hat. Nur eben kein Installer sondern den Quellcode. Nach ein paar Jahren, wo ich es wieder mit NetBSD versucht hatte, war ich dann total verwundert das man Software per Befehl installiert. Denn irgendwie konnte ich mir nicht vorstellen, dass sich wirklich jemand die Mühe macht, die ganzen Programme nimmt und in so eine Packetquelle packt.
Der Unterschied zwischen mir und einem OWU ist aber, ich war fasziniert, begeistert, meine Neugier war geweckt und schnell hatte ich das Prinzip verstanden und seither liebe ich es. Auf dem AmigaOS bin ich total genervt, dass ich die Software immer erst aus dem Aminet runterladen muss.
Wie irre die Gedankengänge von OWUs sind sehe ich immer wieder bei einem Freund von mir. Dem brauche ich mit Linux gar nicht zu kommen, aber trotzdem erzählt er mir immer wieder was von seinem PC. Lustig finde ich, er hat zwar keinen Plan von dem Ding, ist aber total Stolz das er für seinen PC und beide Laptops brav Kaspersky bezahlt. Darauf will ich aber nicht hinaus. Er benutzt zum Beispiel tapfer PayPal. Natürlich über den PC. Onlinebanking kommt ihm aber nicht ins Haus weil da geht es ja um sein Konto. Also Paypal ist cool, aber Onlinebanking gefährlich. Ich könnte mich jedes Mal weglachen, wenn wir uns drüber unterhalten.
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Das muss ich mir echt mal anschauen. Ein Arch ohne Pacman ist in meinen Augen gar nicht nutzbar. Wenn die da nicht irgendeinen eigenen Packetmanager rein geschraubt haben, könnte man ja nichts installieren. Denn auch AUR benötigt zur finalen Installation pacman.
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Ich weiss jetzt nicht, wie gut die Installer unter Arch mittlerweile sind, da ich es ja grundsätzlich von Hand installiere. Aber wie wäre es denn wenn du es damit versuchen würdest? Letzten Endes kannst du ja unter jeder Distro auch Xfce nachinstallieren. Da dann den weg über eine veraltete Version zu gehen halte ich für nicht zweckdienlich.
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Aber auch hier gilt: Wenn ich etwas Neues verwenden will, dann muss ich mich mit der Thematik auseinandersetzen.
Aber genau da fangen die Schwierigkeiten ja schon an. Um sich mit der Thematik auseinander zu setzen muss man ja auch Erfahrung sammeln und kein OWU bringt die mit. Das fängt ja schon damit an, dass man nicht einfach "Linux herunterladen" eingeben kann und kriegt dann einen Treffer. Aber selbst wenn sie die Hürde noch schaffen und es bis zur Homepage von einer Distro schaffen stehen sie in den Meisten Fällen direkt vor dem nächsten Problem. Desktop? Was zur Hölle ist KDE? Plasma? Xfce? Gnome? Ich will doch nur Linux.
Und das ist kein Gedankengang von mir, sondern echte Erfahrung. Als sich in der Kneipe, in der meine Frau gearbeitet hatte rumgesprochen hat, dass ich Ahnung von Linux habe kamen die dann zu mir und die Fragen waren sinngemäss immer die Gleichen.
- Wo kann ich denn Linux runterladen?
- Was ist das mit den Desktops? Ich will doch nur Linux
- Was sind denn bitte Distributionen?
- Was ist denn die Hauptseite von Linux?
- Ich hab auf Youtube gesucht, aber keine Installiert Linux nur immer irgendwelche Distributionen aber ich will doch nur Linux
Da ist ja in meinen Augen das Hauptproblem. Egal aus welchem Eck du kommst. Windows, Mac, Amiga, Haiku, OS/2 usw. Überall machst du die gleiche Erfahrung. Du kaufst es oder lädst es dir runter. Dann installierst du es und es läuft. Linux erwartet aber von den geneigten Umsteigern, dass sie das Prinzip von Linux verstehen. Also Linux ist ein Kernel und darauf baut eine Distribution auf und ja, die kann verschiedene Desktops haben. Das ist schon weit mehr, als ein normaler Benutzer in seiner Karriere am PC gelernt hat. Wie soll der sich also mit der Thematik auseinandersetzen, wenn schon das Grundkonzept anders ist? Wo fängt er da an? Welche OWUs sind denn bereit, für die Nutzung des OS erst einmal herausfinden zu müssen, was Linux eigentlich ist?
Ich habe es wahrscheinlich schon einmal irgendwo geschrieben. Aber bei mir war das ja nicht anders als ich damals NetBSD installiert hatte und da kannte ich mich am Computer schon etwas aus. Ich bin der Anleitung gefolgt und oh je, gar kein Desktop. Nur eine Konsole. Was ist das für ein Quatsch? Desktop installiert, läuft nicht. X11? Was ist das jetzt schon wieder? Ach schau an. Du brauchst erst einen X11-Server, damit ein Desktop funktioniert. Hammer! Okay, machen wir. Hmm, immer noch kein Desktop. Ah! Startx! Geht nicht. Wtf. Ah, man muss das erst konfigurieren. Boah, 200 Versuche später, ein Desktop. Bzw. damals startete dann eben X11 mit dem geilen X als Cursor und ein paar Fenster ohne Rahmen. Ach man braucht auch noch einen Window-Manager. Leck mich am Bein.
So. Ich habe es dann hinbekommen. Aber ich bin auch total begeistert von sowas. Herausfinden wie etwas geht, Probleme als Herausforderung sehen usw. Trotzdem. Nachdem ich da mein knappes Jahr dann tatsächlich Windows XP nativ eingesetzt habe wollte ich nur schnell weg davon. Und obwohl ich schon Erfahrung mit unixoiden Betriebssystemen hatte stellte mich Linux trotzdem mit der Fülle an Auswahl auf die Probe. SuSe, schön, aber was macht das? Wie löse ich Probleme? Fedora? Zig DVDs zur Installation? Wtf? Aber auch wieder. Wie funktioniert das eigentlich? Wie würde ich eine Software ab? Wie installiere ich etwas? Lecko Mio.
Ganz ehrlich, ich war kurz davor zu sagen, ich bleibe bei Windows. Und wohl gemerkt, ich war schon damals am PC kein Anfänger. Erst Gentoo, was mich an die Hand genommen hat und gesagt hat, wir machen jetzt alles von Anfang an Schritt für Schritt hat mich erst in die Lage versetzt Linux so nutzen zu können, wie ich es haben will. Plus die Leute aus dem Forum eben, die waren Hammer. Dann hab ich mit das ganze Ding wirklich bis ecke Anschlag tot konfiguriert und schon beim nächsten installieren waren mir viele Dinge schon weitaus klarer.
Gut. In den ähm 15(?) Jahren hat sich natürlich sehr viel geändert. Gerade Mint und so. Trotzdem. Nur wenige OWUs bringen das Interesse und die Zeit auf, sich alleine um Dinge wie Distros und Desktops zu kümmern. Die, die sich davon aber nicht entmutigen lassen landen wahrscheinlich dann bei Mint, weil es ja breitfächig als bestes Linux zum umsteigen empfohlen wird. Aber nach der Installation versteht trotzdem keiner, was da eigentlich passiert und wie ich nicht müde werde zu schreiben, ein OWU will Software von der Homepage laden und nicht über einen Paketmanager installieren. Sollte es aber einer dann wirklich dahin geschafft haben, diese Hürde zu nehmen, dann findet der auch Gefallen an Linux. Aber ich bin mir fast sicher, dass es sich dann nicht um einen OWU handelt, sondern um jemand der sich auch so mal mit Windows beschäftigt hat und keine Angst vor Problemen hat.
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Das einzige was geht, sind AppImages, wie z.B. OnlyOffice.
Was genau hast du eigentlich vor? Zum einen habe ich nicht verstanden, warum du ein Installationsmedium nimmst, was über ein Jahr alt ist.
Dann AppImages? Wahrscheinlich auch Flatpak und oder Snap? Warum? Ich selbst benutzte recht viel Software, würde ich mal sagen und war bislang nie auf Flatpak, Snap oder AppImages angewiesen. Was es in den Paketquellen nicht gibt installiere ich eben über AUR.
Deshalb würde mich wirklich interessieren, was genau du eigentlich machen willst.
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Ich habe schon des öfteren Mint bei diversen OWUs eingesetzt. Aber der wirkliche Hit ist das auch nicht. Ich hab auch nicht gesagt das ich das entwickeln will. Dafür habe ich gar nicht die Zeit. Aber eben, wenn man sowas macht dann eben ohne Kompromisse. Das wird nicht gehen. Also wird es das OWU-Linux auch nie geben.
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Nein. Entwickeln müsste das schon Leute die wissen was sie da tun. Aber die OWUs müssten dabei sein und sagen, ich will das so, es muss so sein, es muss so aussehen, es muss dies und das machen. Die eingefleischten Entwickler wären quasi nur Ghostwriter für das was die OWUs wollen.
Wahrscheinlich würde das schon bei der Installation anfangen. So ideal ich ja die Live-ISOs finde, für viele OWUs sind die einfach nur verwirrend. Dafür habe ich auch schon Beispiele wenn der geneigte Umsteiger es auf eigene Faust versucht, es tatsächlich zu einer lauffähigen ISO geschafft hat und dann einfach nicht versteht, warum nie etwas von dem gespeichert bleibt, was sie da gemacht haben. Weil es einfach nicht verständlich ist warum da ein OS startet, man es benutzen kann, es aber eigentlich nur als Demo gedacht ist und noch gar nichts installiert wurde.
Wo wir schon beim nächsten Punkt sind, über den viele OWUs stolpern die ich kenne. Bei der Installation hat man zu viele Möglichkeiten. Ein versierter Linux-Nutzer findet das natürlich toll. Jemand der kein Plan hat versteht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Kernel? Filesystem? Desktop? Bootloader? Was zur Hölle ist das alles? Was soll ich da auswählen?
Die Meisten OWUs die ich kenne wollen vom Stick oder der CD (ja, CDs oder DVDs brennen können tatsächlich die Meisten die ich kenne) booten und akzeptieren Maximal die Frage nach "Wollen Sie Linux installieren?" Am Besten noch mit einem einzigen Button. "Ja".
Da erinnere ich mich sehr gerne an meine Anfänge mit NetBSD zurück. Wo ich bei der Installation, war ja alles komplett händisch, an den Punkt kam wo es um die Festplatte ging. Da stand ich auch da und hatte 0 Plan von / und /home, swap und so. Ich kannte vom Amiga nur HD0, HD1 usw. Aus heutiger Sicht ist das aber ein für mich sehr wichtiger Punkt. Mein / liegt auf der ersten SSD. Mein /home ist eine 2 TB HDD. Mein /home/diabolus/Unterhaltung ist eina andere 2TB HDD. /home/diabolus/Unterhaltung/Spiele/nvme ist eben meine Nvme wo ich die grossen Spiele mit langer Ladezeit drauf habe. /home/diabolus/Arbeit ist mein Nextcloud. Wenn man verstanden hat, wie ein unixoides OS mit Festplatten und anderen Speichermedien umgeht, dann ist das eine grandiose Sache. Für einen Windows-Nutzer sieht es bei mir so aus, als würde ich nur mit einer einzigen Festplatte arbeiten, da nie ersichtlich ist, wann ich auf eine andere wechsle. Alles ist eben bei mir in meinem /home/diabolus drin. Während man bei anderen Betriebssystemen wie Windows ja im Dateimanager auf "Diesen PC"->"Festplatte D" oder was auch immer gehen muss. Das sind eben doch schon radikal unterschiedliche Konzepte. Für jemand der sich damit nicht auseinander setzen will eine nicht zu überwindende Hürde.
Mich wundert es gar nicht, wenn in einer Installation die Festplattenpartitionierung abgefragt wird. Ich kriege ja bei Windows schon die Krise, wenn ich da immer diese Festplatten habe. Beim AmigaOS übrigens auch, da kann ich mit aber mit Assign und so helfen. Aber jemand der keine Ahnung davon hat und keine haben will findet diesen Punkt irritierend und entmutigend.
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Ottonormal-Windows-User. Von einem OWU selbst kreiert.
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allein schon weil wir Linux-Jünger uns nie auf ein DE, init-System usw. einigen können, und bezweifle, dass es so etwas geben kann und vielleicht auch nicht geben sollte
Das ist richtig. Von Linux-Jüngern entwickelte Distros werden wahrscheinlich nie den Kern treffen, den gewillte OWUs haben wollen. Deshalb stellte ich ja schon in den Raum, eigentlich sollte eine Umsteiger-Distro oder eben das Linux zwar von versierten Linux-Anwendern gebaut, aber von OWUs entwickelt werden. Ich bin mir sicher da käme ein Linux bei raus, was kaum ein echter Linux-Nutzer jemals nutzen würde. Umsteiger aber vielleicht präferieren würden.
je mehr man dieser Person bei Installation, Einrichten und Pflege des OS unter die Arme greift, desto beliebiger ist diese Wahl dann auch
Das ist absolut Korrekt. Ich habe schon vielen Leuten beim Umstieg unter die Arme gegriffen. Wobei ich auch sagen muss, ich habe noch nie jemand zu Linux überredet. Wenn kamen die auf mich zu. Es bleibt aber wirklich dieses eine grosse Problem. Die Installation von Software. Aus irgendeinem mir nicht nachvollziehbaren Grund ist es für die meisten OWUs ein Ding der Unmöglichkeit, Software über einen Paketmanager zu installieren. Das schliesst übrigens den Microsoft-Store mit ein. Installation von Software auf einem PC muss über das runterladen von einer Website erfolgen. Alles andere scheint ein das Werk des Teufels zu sein oder wie auch immer. Das war bisher tatsächlich in den meisten Fällen der Fallstrick, über den geneigte Umsteiger gestolpert sind und dann doch wieder zu Windows gegriffen haben.
Es gibt m.E. auch keinen echten Grund, warum Linux unbedingt >20% Marktanteil haben sollte.
Das ist korrekt. Für mich ist es absolut okay, wenn Linux bei dem Marktanteil bleibt wo es hat. Solange ich die Software kriege die ich brauche ist mir der Rest eigentlich egal.
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Ja hier ich. Meine Nemesis beim Coden heisst Javascript. Was ich erstaunlich finde, den C/C++, teilweise Java, PHP, damit kann ich sehr gut leben. Aber Javascript stellt mich immer wieder vor Herausforderungen.
Lange war bei ChatGPT das Problem, wenn das dir einen Code schreibt oder deinen Code korrigiert, konnte es danach nicht mehr wirklich Bezug dazu herstellen. Das heisst, wenn es beim ersten Mal nicht funktioniert hat hat er danach wild anderen Code erzeugt, der wenig mit dem Original zu tun hatte oder hat seine eigenen Änderungen mehr oder minder ignoriert und einfach einen komplett anderen Ansatz in den Code gestrickt.
Erst seit es die Canvas gibt und da ein einziger Code ist, den man selbst und ChatGPT durchsuchen und korrigieren kann ist es für mich wirklich nützlich. Damit konnte ich mir schon einigen Code für meine Projekte zusammenbasteln, der nicht nur funktioniert sondern auch gehärtet ist und mit zumindest den Meisten möglichen Fehler umgehen kann. Auch hat ChatGPT mir schon dabei geholten Makefiles für C zusammenzubauen, womit ich mein Projekt auf Linux schreiben, aber auch für WIndows und AmigaOS ohne Änderungen kompilieren kann.
Ich persönlich bin aber der Meinung, damit schafft man sich lediglich eine Hilfe. Wer grössere Projekte entwickeln will, der kann sich nicht auf ChatGPT verlassen. Man muss schon wissen was man da tut. Ich habe jetzt mittlerweile schon einige Freunde damit scheitern sehen. 0 Programmiererfahrung, dann kommt auch mit ChatGPT kein Programm raus, was auch wirklich nutzbar ist. Kleinere Projekte gehen tatsächlich problemlos. Aber bei grossen Schiffen wird das nichts.
Was ich aber auch schon gemerkt habe, ChatGPT schwankt mit seinen Ergebnissen. Dabei meine ich jetzt nicht, wenn man die kostenlose Version nutzt und irgendwann von Modell 4o zu 4 fällt. Es gab schon Tage, da war ChatGPT nahezu nutzlos, da Vorschläge und Code kamen, die von Start weg einfach nicht funktionierten. Am nächsten Tag ging es dann. Wobei ich echt darauf hinweisen muss, wer es nutzt muss sich darüber im Klaren sein, dass die kostenlose Version nach einigen Antworten in das ältere Modell fällt und das echt Murks bauen kann. Leider kommt die Meldung nicht immer und so hat man sich schnell mal Code zerschossen, der auf einem guten Weg war.
DeepSeek habe ich jetzt noch nicht benutzt, da ich noch keine Notwendigkeit dafür sehe. Nach dem Motto Never Change A Running System.
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**Proprietäre Treiber** (z. B. für NVIDIA-Grafik, exotische Drucker/WLAN-Chips) sind manchmal nicht vorinstalliert.
Das würde ich persönlich nicht als Argument anführen, da bei Windows zwar ein Windows Treiber für Nvidia dabei ist, man den originalen Treiber aber trotzdem installieren sollte.
Nutzer mit alter Hardware
Insofern man einen Threadrippter mit RTX 4090 als ältere Hardware bezeichnen kann ;). Damit ärgert mich ein Freund immer. Läuft zumindest mit Arch ohne irgendwelche Workarounds.
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Amateure

Ark: Survival Evolved -> 2.714,5 Stunden

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Den Tor Browser nehm ich für alles was wichtig für mich ist
Richte dir doch einfach Tor ein und stell bei den Browsern deiner Wahl Tor als Proxy ein.
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Ich habe im Moment wieder Transport Fever 2 für mich entdeckt. Das ist witzig. Eine ganze Zeit reizt es mich gar nicht dann fesselt es mich extrem. Da bin ich damals über die Computer Bild Spiele drauf gekommen. Das hatte ich im Abo und da war Train Fever dabei. Fand ich klasse und dann ging es über Transport Fever zu Transport Fever 2.
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Ist bei Arch doch ähnlich, wer Arch installiert der weis was er macht
Das ist richtig. In dem Video, wo meine Tochter Arch installiert hat, wäre sie ohne meine Anleitung auch nicht weit gekommen. Nicht weil sie es nicht gewohnt wäre oder mit Computern nichts am Hut hat, aber da sie sowas noch nie gemacht hat hätte sie das überfordert.
Ich kann ja auch von mir sprechen. Meine ersten Gehversuche mit Linux waren eine Katastrophe. Was aber auch daran gelegen hat, dass man damals ja bei Fedora und Co für die Installation noch DVDs brennen musste. Dann auch gleich noch so viele. Das hat mein Verständnis von Linux auch auf den Kopf gestellt, denn ich wollte ja nicht, dass mir alles vor die Füsse geworfen wird sondern ich wollte entscheiden, was da in meinem System drin ist.
Aber auch da stand ich immer wieder bei Problemen an dem Punkt wo ich nicht im Ansatz eine Ahnung hatte, wie ich das jetzt fixen kann. Ich hatte keine Ahnung von der Ordnerstruktur, kein Plan wie ich die Ursache von Fehler finde usw.
Bei mir persönlich war es letzten Endes wirklich die knallharte von Hand Installation von Gentoo. Erst da schlich sich bei mir das Verständnis für Linux langsam ein. Das ging aber auch nur mit den wirklich tollen Leuten aus dem GentooForum, die nicht müde wurden meine Fragen zu beantworten. Auch das ich es geschafft habe, mein Gentoo so mies zu versauen, dass selbst die Leute keine Lösung mehr fanden, war definitiv ein wichtiger Punkt in meiner Linux Karriere. Denn wenn du mal Tage mit der Installation zugebracht hast, es dann komplett gegen die Wand fährst und wieder Tage brauchst, bis es installiert ist, dann fängst du an jeden Fehler zu suchen und zu eliminieren, damit das ja nicht wieder passiert.
Ich muss aber hoffentlich nicht sagen, dass ein normaler Anwender diesen Weg niemals freiwillig gehen wird.
nur wie soll dann die "eine" Distro aussehen
Meiner Erfahrung nach müsste es schon genau da ansetzen. Keine Distro sondern Linux. Man müsste einfach auf eine Seite wie "http://www.linux.de" gehen können, da dürfte nichts von einem Distronamen stehen sondern einfach Linux, man müsste es runterladen können und der Installer müsste einfach von Vorne bis hinten alles selbst machen. Also Doppelklick auf Installer, noch ein Name und ein Passwort vergeben und der Rest macht der Installer. Wäre nicht mein Ding aber so wünschen es sich die reinen Anwender. Nach der Installation startet das dann, möglichst das man mit den Erfahrungen von Windows damit arbeiten kann und fertig. Nichts mit Distro, mit Desktop mir schiessmichtot. Einfach Linux runterladen, installieren, läuft.
Ich glaube wirklich, dass dein Ansatz mit deinen ISOs in die richtige Richtung geht. Du weisst ja, dass ich da das Projekt mit meinem Bekannten in seiner Firma habe und dort ist die Begeisterung einfach gross. Der Rechner wird gestartet, es wird damit gearbeitet und dann schaltet man das Ding wieder ab. Er selbst und seine Angestellten fühlen sich mit Void absolut wohl.
Void selbst ist allerdings wieder nicht so geeignet. Ich meine, alleine Pipewire zu installieren, da kriegt ein normaler Anwender schon einen Schlaganfall. Wenn ich überlege, dass selbst ich erst einmal verstehen musste, wie man bei Void Dinge automatisch starten lässt, da es kein Systemd gibt, zeigt schon die mangelnde Nutzerfreundlichkeit. Mit der entsprechenden ISO, die einem das aber abnimmt, ist es ein ganz anderes Geschäft.
Kurz gesagt, ein für den normalen Anwender gerechtes Linux müsste so sein, dass der Anwender sich einfach 0 Gedanken um irgendwas machen muss. Keine Auswahl einer Distro, eines Desktops oder was auch immer. Wie bei Haiku. Runterladen, installieren, läuft.
Wobei ich aber auch ganz klar sagen muss, die Vielfalt selbst ist eigentlich nicht das Problem. Es müsste nur ein Linux geben, was man als Linux betitelt. Den Meisten würde das dann einfach reichen. Windows weg, Linux drauf, fertig. Diejenigen, die aber dann doch experimentierfreudig sind, denen würde sich dann die brachiale Freiheit offen stehen, die Linux mit sich bringt.
Wenn ich das richtig gesehen habe, wurde das bei Zorin 17.3 reingepackt
Das fände ich super. Wie ich ja schon erwähnte, sehr viele Umsteiger tun sich einfach sehr schwer damit, die geliebte Routine von runterladen und installieren abzulegen. Wobei es am Handy überhaupt kein Problem darstellt, einen Softwarestore zu verwenden. Irgendwie witzig. Aber so ein Installationstool, wo man seiner geliebten Routine weiter fröhnen kann und trotzdem bekommt man die Software aus den Paketquellen, könnte in meinen Augen vielen Umsteigern das Leben massiv erleichtern.
Ich sehe es ja immer wieder an meiner Frau. Die benutzt seit Jahren Linux und ist absolut zufrieden damit. Aber beim installieren neuer Software bin ich immer wieder gefragt. Auch sie hat immer noch dieses Feeling, sie muss es sich von der Homepage laden.
Das Witzige hier ist aber, sie hat sich letztes Jahr einen Laptop zum arbeiten gekauft. Sie macht Tassen und so mit Plotter und die Software für diesen dämlichen Plotter will sich einfach nicht mit Linux vertragen. Auf dem Rechner läuft also Windows 11. Gimp und die Software für ihren Plotter hat sie sich selbst installiert. Unter Linux scheitert sie bei sowas, aber auch aus mangelndem Interesse. Aber während das funktionierte, flucht sie in sehr regelmässigen Abständen über Windows. Ich amüsiere mich da königlich.