Beiträge von diabolusUmarov

    Puh, da könnte ich mich wieder aufregen.

    Ganz genau. Lange darf ich da auch nicht drüber nachdenken. Wie du selbst sagst, MS ist in keinster Weise irgendwie DSGVO Konform. Trotzdem wird es in allen Ämtern eingesetzt. Aber sich dann über die NSA aufregen. Da ist es böse, bei MS nicht. Doppelmoral in ihrem natürlichen Umfeld.

    Da ich schon seit unzähligen Jahren grosser Fan vom WDR Computer Club bin und auch heute noch jedes Video von CC2TV mit Genuss konsumiere habe ich das damals tatsächlich bei der Ausstrahlung gesehen.

    Wie ich ja im Thread zu GUI oder Terminal bereits geschrieben habe, ich habe diesen Teil der Sendung nicht verstanden. Egal was die da erzählt haben mein Gedanke war nur, wo ist denn da die Revolution? Wo ist die Innovation? Was da erzählt wurde war für mich alles schon ewig ein alter Hut. Dazu dieser Quatsch mit dem Runterfahren. Wenn ich meinen Computer ausmachen wollte, hab ich den Schalter gedrückt und Ruhe war. Auch das ewige Hochfahren. Ich wusste damals echt nicht, ob hier Satire herrscht oder ob ich irgendwie in einer anderen Dimension war. Auf jeden Fall war ich absolut irritiert.

    Meiner Meinung nach können das nur große Firmen umsetzten

    Natürlich. Deshalb sagte ich ja staatlich Initiiert und gefördert. Die sollen das um Himmels willen nicht selbst schreiben.

    Eher so etwas wie "Wir wollen ein Deutschland-OS oder EU-OS". Dann Rahmenbedingungen setzen wie optimierter Code, keine Backdoors, alle Dateschutzlinien einhalten und was weiss ich nicht noch alles. Alles unter den wachsamen Augen von unabhängigen Prüfern. Wo mir jetzt eben spontan die Leute vom CCC einfallen, da die ziemlich hardcore in ihren Ansichten sind.

    In der Hauptsache geht es mir darum, dass der Staat dahinter steckt und natürlich auch will, dass es benutzt wird. Damit die Leute es benutzen muss es Anreize geben wie etwa, benutzt du das nicht kannst du bei den Ämtern nichts Online machen. Oder eben, wenn ihr Hardware bei uns verkaufen wollt, dann muss es auch Treiber für unser OS geben. Wobei bei genauer Betrachtung ist das heute eigentlich nicht mehr wirklich ein Problem. Es gibt ja die Treiber für Linux, also sollte das kein so grosses Problem sein.

    Aber wie gesagt, so etwas wird nicht passieren.

    was meiner Meinung nach wiederum ein großer Fehler wäre

    Ein gigantischer Fehler. Das ändert aber alles nichts an der Tatsache.

    Wie ich ja schon schrieb, es gab eine Zeit, da war das AmigaOS allen Konkurrenten inklusive MacOS einfach haushoch überlegen. Egal von wo man was von Innovationen hörte, spätesten die mit AmigaOS 3.x haben alle da gesessen und sich gefragt, wann die angekündigte Innovation kommt. Selbst das aktuelle AmigaOS 3.2 kann durchaus noch mithalten. Es gibt ein paar Unzulänglichkeiten aber die könne man verschmerzen bzw. auch nachbessern. Nur läuft da kein aktueller Browser drauf, was die Sache wieder schwierig macht.

    Dann einfach nur falsches Marketing. Kein Unternehmen wollte Amigas in ihrer Firma haben, denn das sind ja Spielcomputer. Peng, Game Over.

    Gleiches Spiel bei Linux. Das ist ein System für Nerds. Will man nicht. Ausserdem, welches Linux denn nun? Da habe ich mich ja schon darüber ausgelassen.

    Firmen die mit ihrer Software Geld verdienen wollen wollen aber oft kein Linux unterstützen. Da kann man nicht einfach ein Programm verkaufen. Das müsste man dann für alle grossen Distros anbieten und die Open Source Geschichte, ach nee lass mal.

    Deshalb denke ich, irgendwann wird wieder einer auf den Plan treten und sagen, ich hab das geilste OS das ihr euch vorstellen könnt. Der hat dann das entsprechende Talent und verkauft das so, dass jeder Geld darin sieht. Der überzeugt dann auch die grossen Softarehersteller und kommt damit durch.

    Der richtige Weg wäre, in meinen Augen, wenn ein staatlich initiiert und gefördertes Projekt zur Entwicklung eines OS ins Leben gerufen werden würde. Dieses müsste von Leuten wie zum Beispiel dem CCC dann zertifiziert werden, damit alles Datenschutzrichtlinien auch eingehalten werden. Ob nun Open Source oder nicht, Hauptsache da sitzen findige, unabhängige Leute, die sich den Code vornehmen können.

    Knackpunkt Hardware. Das ist auch ein Grund warum ich sage, es sollte von staatlicher Seite kommen. Denn von der Seite kann an auch Anreize oder vielleicht auch Druck auf Hardwarehersteller ausüben, damit die auch die notwendigen Treiber liefern. Das beste OS nutzt ja nichts, wenn keine Grafikkarte drin läuft. Mit steigender Verbreitung ist das natürlich von sich aus kein Problem mehr, aber gerade am Anfang müssen da wahrscheinlich die notwendigen Anreize geschaffen werden. Insofern die Treiber nicht ohnehin irgendwo Open Source zu finden sind und von den Entwicklern des OS portiert werden können. Was die bessere Alternative wäre.

    Noch ein Punkt, der für staatliche Macher spricht ist der Anreiz für Softwarehersteller. Wenn ein Staat oder gar die EU sagen würde, in Zukunft laufen alle Rechner in allen Ämtern aus Sicherheitsgründen nur noch mit dem OS, dann kloppen sich die Hersteller direkt darum, ihre Software dafür zu portieren. Eine bessere Chance einen Stich gegen Microsoft Office zu bekommen ergibt sich so schnell nicht mehr.

    Ausserdem könnte ein staatlich entwickeltes OS auch dafür sorgen, dass die Verbreitung schnell vonstatten geht. Mal angenommen die sagen also, jeder der in dem Staat oder der EU lebt kriegt das OS Kostenlos. Alle Ämter regeln die Digitalisierung ebenfalls aus SIcherheitsgründen nur noch über dieses OS am vielleicht mit spezieller Software.

    Aber da ist dann wieder dieses hätte, wäre, wenn. Viele würden das OS ablehnen, kommt ja vom Staat und da wird man ausspioniert. Ob da jetzt unabhängige Gutachter drauf schauen oder nicht, dieses OS hätte immer damit zu kämpfen. Ist ja nicht so das Windows das nicht auch macht und man es sogar mit den AGB erlauben muss. Aber trotzdem. Staat ist ja immer nur böse.

    Allerdings könnte man auch Bountyhunter auf den Plan rufen. Jeder der dem OS Spionage, Backdoors oder sonstige Schweinerei nachweisen kann, der kriegt Geld. Oder der es schafft in einen PC mit diesem OS einzubrechen. Irgendwie sowas.

    Ich muss aber wahrscheinlich nicht sagen, dass es zu so etwas niemals kommen wird.

    Also ich an Gates stelle würde rotieren bei dem was die da fabrizieren.

    Ich nehme aber an, wenn mal etwas Windows ablösen wird, dann wird das nicht Linux sein. Da bedarf es wieder einem findigen Entwickler und einem grandiosen Geschäftsmann. Einer der nicht nur versteht sein Produkt an den Mann zu bringen, sondern auch gleichzeitig noch andere Softwarefirmen davon überzeugt, ihre Produkte zu portieren.

    Und ich bin mir sehr sicher, es wird kein Open Source Betriebssystem sein.

    Ich hab damit jetzt keine Erfahrung, aber unter Linux ist alles eine Datei. Egal ob Extern, Intern oder irgendwo weit entfernt. Da macht Linux nur dann Unterschiede, wenn Entwickler das so eingeschraubt haben. Da das aber nur wenige machen würde ich fast sagen, es sollte problemlos funktionieren.

    Also wenn du eine gleichgrosse oder grössere Zielplatte haben willst kannst du einfach hingehen und über ein Bootmedium starten. Welches ist ziemlich egal, hauptsache ein Linux.

    Schau dir dort an wie deine Laufwerke heissen. Wahrscheinlich zum Beispiel /dev/sda und /dev/nvme0 oder so. Kannst du normalerweise auch bequem zum Beispiel über gparted oder so herausfinden.

    Dann einfach als root

    Code
    cp /dev/sda /dev/nvme0

    Aber Achtung. Bei 2 TB kann das eine Zeit dauern und da keine Ausgabe kommt könnte das dazu verleiten anzunehmen, es gab irgendwo ein Crash.

    Auf die Art ist mein Arch schon über insgesamt 5 Festplatten gewandert.

    Basic hab ich allerdings mit dem C64 quasi abgelegt. Ich hab noch ein paar Kleinigkeiten mit AmigaBASIC gemacht, bin dann aber über ARexx doch schnell zu C. Mit Stolpersteinen da mir das mit GUI und so am Anfang schwer gefallen ist. Aber seitdem bin ich treuer C/C++ Anhänger.

    Oh man waren das noch Zeiten. Ich hatte damals den ersten Amiga500 auch eigentlich wegen den Spielen. Hab dann aber auch schnell für mich entdeckt, was man noch alles mit den Dingern machen kann. Wahrscheinlich liegt das daran, dass ich immer so sein wollte wie mein Papa. Also irgendwas verwalten, schreiben, organisieren. Bevor ich eine Festplatte hatte hab ich mir Workbench-Disketten gebastelt wo dann nur ein Editor drauf war oder eben so Software. Ich hab damit alles organisiert. Von meinen Videofilmen über mein Spielzeug, hab so Tagebuch geführt und dann, als ich entdeckt hatte das es zwischen Mann und Frau schöne Unterschiede gibt, auch eine Auswertung meiner Baggerversuche. Wobei sich dann auch schnell raus stellte, Schüchtern sein ist ein echter Grund zu versagen ;). Ich hatte damals auch recht schnell eine 1 MB Speichererweiterung und eine 100 MB Festplatte. Wenn ich überlege, die hat 1000DM gekostet.

    Ich hatte aber auch einen Freund mit Atari ST. Ein super Gerät wie ich fand vorallem vom Design her dem Amiga um Länge voraus, was ich auch heute noch so sehe. Auf jeden Fall waren wir damals immer belustigt, wenn dann jemand mit einem 286 ums Eck kam, der seine Spiele immer über DOS starten musste. Und die Performance, wenn der dann mal Windows 3.1 gestartet hat. Es war einfach köstlich.

    Da sieht man aber auch mal, wie schlechtes Marketing gute Produkte einfach zerstören. Von der Taskleiste mal abgesehen hatte mein AmigaOS 1.3 schon alles das, was auf dem PC erst mit Windows 95 Einzug gehalten hat. Ich konnte auf meinen Amigas immer alles das machen, was meine Kumpels auf ihren PCs auch konnten, oft nur besser und schneller und für weniger Geld. Aber eine Firma hast du damals niemals dazu gebracht, anstatt einem PC einen Amiga für die Firma anzuschaffen, obwohl man mit dem wirklich alles das tun konnte, wie mit einem PC auch. Nur für weniger Geld. Aber keine Firma wollte ein Spielgerät für die Arbeit haben. Tja, so kann es gehen. Bill Gates war einfach ein viel zu guter Geschäftsmann.

    Das finde ich immer wieder lustig. Auch wenn ich immer mal wieder damit zu tun hatte, ich kam nie aus der DOS-Zeit. Eigentlich habe ich mich damals immer darüber gewundert, warum meine Freunde auf ihren PCs immer mit DOS gewühlt haben, während ich immer alles mit Mouse und Tastatur gemacht habe. Ohne erst ein Windows starten zu müssen. Für mich ergab das irgendwie nie Sinn.

    Allerdings habe ich auch damals auf dem AmigaOS sehr oft in der Shell gearbeitet. Ich hab aber schon immer gerne getippt. Ausserdem, in allen coolen Filmen wo irgendwas mit Computern gemacht wird, tippen die Leute sich einen Ast. Natürlich total unsinniger Weise, aber irgendwie gehört das für mich zum Computer dazu.

    Ist jetzt vielleicht etwas Offtopic, aber ist ja mein Thread ;).

    So um die Zeit von Jurassic Park habe ich mir damals einen Workbench-Ersatz mit CanDo gebastelt. Damals war ich noch zu doof für C mit GUI. Da gab es dann verschiedene Knöpfe um Programme zu starten, Spiele usw. Auf der rechten Seite war oben das Jurassic Park Logo und direkt darunter hatte ich eine Shell. Das war voll witzig. Aber CanDo war nun nicht gerade Ressourcen-Schonend und in der Zeit hatte ich nur 4 MB von denen fast 2 nur für meine Oberfläche drauf ging. Also ist das dann bald wieder verschwunden. Aber cool war es trotzdem. Immer schön in der Shell randaliert.

    Also ich sage mal so. Auch wenn ich Xfce schon länger von allen meinen Rechnern geworfen habe, da es in meinen Augen seinen Status als Leichtgewicht verloren hat und ich es eigentlich deshalb dort eingesetzt habe, würde ich über die Leistungsfähigkeit von Xfce nichts negatives sagen wollen.

    Auf dem Rechner meiner Frau läuft es seit Jahren und sie hat daran nichts zu meckern. Ich kann soweit auch alle positiv genannten Punkte bestätigen. Auch kann ich nur sagen, die Zeiten, indem man mit Xfce ein Kompromiss für magere Hardware eingegangen ist, als Funktionalität zu Gunsten von Leistung getauscht hat, sind schon lange vorbei. Aber eben, in meinen Augen hat es dadurch auch seinen Platz als Leichtgewicht verloren.

    Um es mal so zu sagen. Ich habe lange Xfce zum Beispiel auf meinem Futro genutzt. Um eben Ressourcen zu schonen für Dinge für die ich diese eher brauche. Doch mit Xfce4 ist die Leistung meines kleinen Arbeitspferds immer weiter gesunken. Darüber habe ich glaube ich auch hier im Forum schon drüber berichtet. Ähnliches auch auf meinen doch sehr schwachen Laptops. Aus diesem Grund musste Xfce dann schliesslich weichen. Als Ersatz verwende ich Mate oder Lxqt. Wobei Mate jetzt auch nicht so das Leichtgewicht ist, aber auf dem Furto deutlich besser läuft.

    Auf meinem Hauptrechner beschränke ich mich gar nicht auf einen Desktop. Hauptsächlich läuft da Gnome da es mir Funktionalitäten bietet, die kein anderer Desktop vorweisen kann. Da muss ich dem Pinguin noch einmal danken, denn ohne sein Video damals hätte ich Gnome nicht die neue Chance gegeben. Allerdings ist Gnome ja ein dickes Schwein, anders kann ich es nicht sagen. Allerdings hat mein Computer offensichtlich genug Power, um selbst mit Gnome auf 3 Monitoren im Hintergrund noch jedes Spiel mit vollen Einstellungen mit über 60 FPS spielen zu können. Auch Starfield, Once Human, Prey usw. Ausser Farming Simulator 25, der will einfach nicht über die 40 FPS kommen obwohl nur 50% der Grafikkarte verwendet wird und der Prozosser quasi ignoriert wird. Achso, alles in FullHD. Mehr können meine Monitore nicht.

    Sollte ich dann doch mal mehr Power brauchen, dann wechsle ich einfach auf AwesomeWM oder Lxqt. Da geht dann die Luzi richtig ab.

    Trotzdem bleibe ich dabei. Ob KDE, Cinnamon oder Xfce. Da bekommt man schon richtig was geboten.

    Das sollte eigentlich direkt funktionieren. Schau mal ob du bei den Eingabequellen noch irgendwo Englisch drin hast. Das hatte ich mal und das wurde immer bevorzugt.

    Alternativ versuch mal folgendes im Terminal

    Code
    localectl --no-convert set-locale de_DE.UTF8
    localectl --no-convert set-keymap de-latin1-nodeadkeys
    localectl --no-convert set-x11-keymap de pc105 nodeadkeys

    Wahrscheinlich musst du das als root oder mit sudo machen. Das wäre die händische Art.

    Ich habe noch etwas entdeckt. Wenn ich nach der Installation topgrade ausführe wird mir qemu aktualisiert. Ist das Absicht? Also mich würde das jetzt nicht stören aber so für den Ottonormalanwender ist das doch etwas viel Speicherplatz oder?