Beiträge von diabolusUmarov

    Ich bin ja schon fasziniert wie viele hier durch die Distros hoppen.. Also nehmt das bitte nicht als Kritik oder Abwertung. Mir wäre das zu anstrengend immer wieder ein neues System zu installieren und die ganzen Programme. Es hat mich schon genervt das ich nicht einfach die SD-Karte von meinem Pi 3 in den Pi 5 stecken konnte.

    Versuch mal ganz banal Strg+h. Das funktioniert normalerweise. Allerdings weiss ich nicht ob es auch unter POL funktioniert. Ist lange her das ich das benutzt habe. Ist eigentlich ein super Ding aber mittlerweile läuft ja alles unter Steam oder Heroic. Nur Bith Of The Federation spiele ich eigentlich unter POL. Was mich auf den Gedanken bringt, dass da mal wieder ein paar Runden fällig wären.

    .fragen manchmal auch nach spenden

    Das Arc Menü zum Beispiel. Aber das stört mich nicht. Fragen kann man, nur voraussetzen sollte man es nicht.


    Gnome ist leider so, bei neuen Versionen dauert das immer

    Ja, aus dem Grund der schon genannt wurde. Die Extensions stammen von anderen Entwicklern. Wenn die nicht auf die neuste Gnome Version umstellen dann patchen sie auch ihre Erweiterungen nicht wirklich. Das bringt das Konzept aber eben mit sich und dramatisch ist es in meinen Augen auch nicht. Nur bei der Pamac-Erweiterungen, denn die ist sofort bei Gnome mit dabei und sollte dann auch entsprechend sofort gepatcht sein meiner Meinung nach.

    Wie gesagt, mich konnte Wayland bis heute noch in keiner Hinsicht überzeugen. Es soll ja Altlasten loswerden, schlanker sein usw. Davon habe ich bis heute nichts gemerkt.

    Als ich auf Gnome gewechselt habe, nochmal danke Pinguin das hat meinen Alltag so viel verbessert, war ich am Anfang total enttäuscht wie zäh sich manchmal die Fenster aufgebaut haben, dass ich manchmal beim Verschieben Artefakte hatte die beim loslassen aber verschwunden sind usw. Dachte erst das würde mir den Einsatz von Gnome trüben bis ich festgestellt habe, ich muss die Version mit X11 extra anwählen. Schau an, seither läuft es einfach wieder wie eine 1.

    Ich verstehe den Ansatz von Wayland und finde es im Prinzip auch gut, wenn man mal bedenkt wie lange X11 schon existiert und wie viele da drin rum gewütet habe. Aber anstatt das Rad neu zu erfinden hätte man einfach in einem neuen Projekt X11 Stück für Stück ausschlachten sollen und modernisieren. Das ist so ein bisschen wie das Vorgehen von Microsoft wenn ihr mich fragt. MSN lief, war akzeptiert, super viele haben es benutzt, weg. Dann Skype. Jetzt das selbe Spiel damit man Teams benutzt. Warum zur Hölle muss man das Rad immer wieder neu erfinden?

    zu ähnlich Windows: naja, wenn es jemanden gibt der das einrichtet und die gewünschten Programme installiert

    Nein so war das nicht gemeint. Die meisten OWUs die ich kenne haben zu ihrem OS überhaupt keinen Bezug. Eben weil es quasi nie in Erscheinung tritt. Bei Void habe ich auch das Gefühl. Es ist einfach da aber verlangt nicht von mir das ich was damit mache. Ich starte die Programme, arbeite und dann schalte ich wieder aus. Bei Arch schaue ich immer nach den Updates oder habe Interesse daran was neues auszuprobieren wie beschrieben, hab ich bei Void alles nicht. Das ist da. Mehr scheint es nicht zu wollen. Okay Windows ohne diese dauernd nervenden Jammereien und das du bei jedem Update den Desktop voll Icons hast.

    Mahzeit Leute!

    Direkt am Anfang, ich treffe keine Aussagen über Gaming da ich das auf Void nicht gemacht habe.

    Ich betreibe Void jetzt schon längere Zeit unter qemu und habe diverse Tätigkeiten dahin verlagert. So schreibe ich mein aktuelles Buch derzeit komplett dort mit WPS Office und das läuft reibungslos. Bereits 400 Seiten ohne den kleinsten Ruckler. Darüber hinaus entwickle ich für einen Freund gerade eine Software mittels VS Code, ebenfalls alles einwandfrei. Browsen mit Brave ist ebenfalls ohne irgendwelche Probleme machbar.

    Natürlich ist das jetzt kein "Wow wie geil", denn das geht mit Arch ganz genauso. Ich mache das auch nicht um Arch durch Void zu ersetzen sondern einfach um mal echte Erfahrung mit Void zu sammeln, da mal schnell installieren und ein Programm drauf packen nur sehr wenig aussagt.

    Darüber hinaus betreue ich auch bei einem Freund in der Firma Void, der zwar ursprünglich nur seinen neuen Standort komplett mit Linux ausstatten wollte, mittlerweile aber auch in seinem aktuellen Standort immer mehr Rechner mit Void versieht, da auch die Angestellten damit sehr zufrieden sind. Da nochmal Dank an den Pinguin für seine Unterstützung.

    Was mir ein Void da einfach super gefällt, es ist eingerichtet und läuft. Ja, machen die meisten anderen Distros auch, aber irgendwie bei Void wirkt das alles so, keine Ahnung. Rund? Stabil? Keine Ahnung wie ich das beschreiben soll. Es läuft einfach rund und frisst dabei nicht viel. Zum testen habe ich auch mal den Speicher auf 2GB begrenzt und nur einen Kern spendiert. Lief trotzdem reibungslos und das finde ich einfach wirklich toll.

    Mein bisheriges Fazit ist, wer einfach nur eine Distro sucht, um die er sich nicht kümmern will, die einfach nur laufen soll und mit der er arbeitet, der ist bei Void in meinen Augen wirklich einwandfrei aufgehoben. Das klingt jetzt im ersten Moment vielleicht abwertend, ist aber ausdrücklich positiv gemeint. Es fühlt sich mehr nach Windows an. So wie die OWUs mir das immer erklären. Rechner einschalten, es läuft und dann macht man nach getaner Arbeit wieder aus. Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich es mir nicht als meine Distro vorstellen kann. Arch gibt mir mehr das Gefühl von Linux. Obwohl ich da eigentlich auch nichts mache ausser meinen Updates. Aber bei Arch habe ich Lust zu spielen. Mal neuer Desktop, mal ein anderer Terminal, Das ergibt sich bei Void irgendwie nicht. Das läuft und mehr will ich damit auch nicht machen. Könnte ein Punkt für Leute sein, die wirklich nichts anderes mit ihrem Computer machen ausser ihn zu benutzen.

    Ja, absolut vertretbar. Ich hatte, nachdem Gnome zur Gnome-Shell wurde und ich am Anfang so gar nichts damit anfangen konnte, Mate im aktiven Einsatz. Wenn man da ein bisschen Zeit investiert sieht das auch richtig gut aus.

    Immer wenn ich Wayland höre bekomme ich Gänsehaut. Anfangs fand ich die Idee ja noch gut aber nachdem die Netzwerktransparenz kein Einzug gehalten hat schwand mein Interesse. Habe bisher auch noch keinen Grund gefunden, warum man es nutzen sollte.

    Das Schöne an Linux ist aber, man wird ja nicht auf etwas festgelegt. Wenn du unter Manjaro einen anderen Desktop willst installier ihn doch einfach.

    Aber was VirtualBox angeht, ich nutze das schon länger nicht mehr oder ganz selten. Ich virtualisiere mit qemu. Ist zwar ein bisschen Tiparbeit bis man alle Parameter zusammen hat, aber davon abgesehen finde ich es besser. Wobei ich im Moment total fasziniert bin. Hatte gestern gleichzeitig Windows11, Void und Haiku gleichzeitig laufen und mein CPU war bei 11%. Trotzdem flitzt alles.