Firewall und Virenschutz sind ohnehin so eine Sache in meinen Augen. Unter Windows ist das ja noch verständlicher, geradeder Virenschutz, da man dort die Software ja in der Regel noch von irgendwelchen Websites zieht. Da kommt es schon drauf an, von welcher. Lad mal ein Programm über Chip runter. Schon haben die Browser 50 neue Erweiterungen und keine Ahnung was noch für Software mitinstalliert wird.
Aber auch davon ab kommen die meisten Viren über den Benutzer ins System. Was habe ich da schon Erfahrungen machen müssen. Eine bat mich um Hilfe, weil eine E-Mail von der Postbank gekommen ist, deren Anhang sich aber nicht öffnen liess. Meine Frage, ob sie bei der Postbank mal nachgefragt hat kam dann die Antwort, sie ist nicht bei der Postbank. Aber mal schnell eine E-Mail geöffnet weil ist ja eine Bank.
Oder auch Rechnungen von irgendwelchen Firmen, bei denen man aber gar nichts bestellt hat. Wird trotzdem mal aufgemacht und auch wenn Word 1000x fragt, ob man das wirklich öffnen will, hat man schon auf Ja geklickt.
Bei Linux ist es zudem auch nicht ganz so einfach, irgendwas zu installieren. Ich meine, wenn ich etwas installieren will, muss ich mein Passwort eingeben. Windows fragt ja immerhin auch nach und bietet die Schaltfläche "Ja" an. Ohne Passwort. Da ist der Schutz schon so eine Sache, wie ich finde. Ausserdem bezieht man normalerweise seine Software aus den Paketquellen, die in der Regel geprüft sind. Bei Arch mit AUR ist das dann wieder ein höheres Risiko, aber immer noch irgendwo vertretbar.
Schlussendlich ist es aber so. Ich bin seit 1996 im Internet. Damals noch mit meinem geliebten Amiga/DraCo. Da ich damals nicht gerade wenig Geld verheizen konnte, hatte ich auch weit mehr Zeit im Internet, als meine Freunde. Ich wusele also jetzt seit aufgerundet 30 Jahren in den Abgründen des Internet und das nicht nur im WWW. Zugegeben, ich habe nur knapp 1 Jahr lang aktiv Windows genutzt. So zwischen AmigaOS und Linux. Ich kann bis heute kein Verdachtsfall für einen Virus, Trojaner oder sonst was benennen.