Das ist natürlich richtig. Was braucht ein Server vorinstallierter Kram? Es ist schon etwas her, aber ich habe einem Freund geholfen, in seiner kleinen Firma alles auf Linux umzustellen. Als der mir die Preise für seinen IT-Fachmann gezeigt hat, ist mir fast schlecht geworden. Der hatte auch einen Server. Aber frag nicht was für einen. Das war die pure Power. Hat auch entsprechend gekostet. Wofür? Da war auf einer einzigen Platte einige Freigaben drauf, wo seine Leute dann Daten speichern konnten. Quasi ein massiv OP NAS. Der Server hatte um einiges mehr Power als die alten Laptops seiner Angestellten.
Jetzt der Klopper. Der hat da irgendein auf Debian basiertes Linux auf dem Server. An sich ja nichts schlimmes. Aber. Was braucht denn ein NAS LibreOffice, Gimp und noch so ein Kram? Was braucht ein NAS Xfce? Riesiger Schwachsinn!
Wir haben dann alles auf diesem Server an Daten gesichert. Dann hab ich jeden Rechner geplättet, überall Arch drauf gemacht und dann dem Server ein neues Leben geschenkt. Aber anders. Ich hab zwar auch wieder Xfce drauf gepinselt, aber dieses Mal mit Begründung. Denn sämtliche Angestellten haben dort jetzt einen Benutzer und für jeden wird ein VNC gestartet. Die loggen sich von ihrem Rechner nur noch da drauf ein, haben in ihrem Home-Verzeichnis alle Laufwerke eingebunden, auf die sie Zugriff haben sollen und seither läuft das dort alles.