Beiträge von diabolusUmarov

    Das ist natürlich richtig. Was braucht ein Server vorinstallierter Kram? Es ist schon etwas her, aber ich habe einem Freund geholfen, in seiner kleinen Firma alles auf Linux umzustellen. Als der mir die Preise für seinen IT-Fachmann gezeigt hat, ist mir fast schlecht geworden. Der hatte auch einen Server. Aber frag nicht was für einen. Das war die pure Power. Hat auch entsprechend gekostet. Wofür? Da war auf einer einzigen Platte einige Freigaben drauf, wo seine Leute dann Daten speichern konnten. Quasi ein massiv OP NAS. Der Server hatte um einiges mehr Power als die alten Laptops seiner Angestellten.

    Jetzt der Klopper. Der hat da irgendein auf Debian basiertes Linux auf dem Server. An sich ja nichts schlimmes. Aber. Was braucht denn ein NAS LibreOffice, Gimp und noch so ein Kram? Was braucht ein NAS Xfce? Riesiger Schwachsinn!

    Wir haben dann alles auf diesem Server an Daten gesichert. Dann hab ich jeden Rechner geplättet, überall Arch drauf gemacht und dann dem Server ein neues Leben geschenkt. Aber anders. Ich hab zwar auch wieder Xfce drauf gepinselt, aber dieses Mal mit Begründung. Denn sämtliche Angestellten haben dort jetzt einen Benutzer und für jeden wird ein VNC gestartet. Die loggen sich von ihrem Rechner nur noch da drauf ein, haben in ihrem Home-Verzeichnis alle Laufwerke eingebunden, auf die sie Zugriff haben sollen und seither läuft das dort alles.

    QT Design hat mich immer interessiert, aber richtig warm bin ich damit nicht geworden. Es ist so mächtig. Wenn ich mir die Demos auf Youtube ansehe, dann frue ich mich immer wieder, was da alles so erstellt werden kann. Richtig coole und schön aussehende Sachen.

    Qt ist definitiv der Hammer. Es gibt nichts, was man damit nicht machen kann. Das schöne ist, es ist alles in einem. Auch die Portierung dann auf Windows ist ein pures Kinderspiel. Auch die Programmierung selbst finde ich nicht wirklich schwer. Überraschenderweise. GTK ist da deutlich merkwürdiger zu programmieren. Wohl gemerkt, ich baue meine Oberflächen im Programm selbst und nicht über einen Creator. Aber eigentlich nur, weil mir das Spass macht. Ich habe nichts gegen solche Tools auszusetzen.

    Rechnungsprogramme sind nachdem alles auf Elster laufen bzw. transportieren muss, extrem aufwendig. Aber so zum Hobby und zur Übung ist es bestimmt eine super Sache.

    Na so weit ist das alles bei mit nicht. Ich will da Kunden eintragen, Produkte, dann alles beim Erstellen der Rechnung einfach auswählen und hinten kommt eine Rechnung raus gefallen. Natürlich mit Luft nach oben. Veröffentliche ich dann auch Open Source. Falls ich jemals damit fertig werde. Ist eine kleine Spielerei. Ob das jemals jemand ausser mir nutzt weiss ich nicht. Ist mir aber irgendwo auch egal.

    Der Browser muss ja heute alles verarbeiten. Es läuft ja immer mehr Browser-seitig. Wenn du die Scripte alle nicht zuläßt, ist das Internet nur noch ein schwarzes Loch. Cloud Anwendungen ziehen zudem richtig die Power. Es wird immer mehr.

    PHP ist da noch am einfachsten. Java schraubt an der Performance, leider nicht rauf, sondern runter. Die Browser müssen immer mehr leisten. Player, Musik, Video, dann die ganzen Plug In Geschichten, die für Sicherheit und Optik da sind. Ja ja, da geht einiges so flöten. Logisch.

    Ganz genau und das finde ich wirklich mies. Auf meiner ToDo Liste ist sogar ein eigener Browser drauf. Aber nicht nach HTML5 Standard. Das soll wirklich ein Browser werden, der zum anzeigen von Webinhalten da ist. Bliebe jetzt die Frage warum. Denn logischerweise funktionieren dann moderne Seiten nicht drauf. Wird auch garantiert eine Totgeburt. Aber ich will es mal gemacht haben. Wäre doch mal was. Ein Web was wirklich das ist, was es ursprünglich mal war. Anzeigen von Inhalten.

    Richtig cool wäre es, wenn mein Projekt Hirnfrei eine so grosse Community hat, dass die auch damit arbeiten, weil sie meine Inhalte sehen wollen. Das wäre richtig cool. Mal abwarten.

    Genau. Anwender sehen es aber komplett umgekehrt.

    Als ich mit meinem grossen Projekt angefangen habe, hat alles so ausgesehen, wie ich es mir vorgestellt habe. Als dann Leute angefangen haben damit zu arbeiten, kamen sofort die Klagen. Das ist mies, dort sieht nicht gut aus, hier ist umständlich usw. Wo ich mir nur dachte, was haben die denn für Probleme? Dummerweise wird ein Programm vom Anwender benutzt, nicht vom Entwickler.

    Ich hatte Atari zur Schreibmaschine gewandelt.

    Ich meinte jetzt diese Spielkonsole von ganz am Anfang.

    Aber warum letztlich soviel Speicher drauf geht, kann ich auch nicht sagen.

    Genau das ist das Problem. Das sehe ich auch nur bei LibreOffice, denn WPS-Office und FreeOffice haben das Problem nicht. Selbst wenn ich da grosse Dokumente mit Bildern lade, läuft auf meinem NetBook immer noch alles flüssig. Was mich auch nicht verwundert, denn eben auf dem Amiga 1200 mit 4MB Arbeitsspeicher hatte ich damit auch nie Probleme. Auch nicht mit Bildern. Also kann ich das nicht nachvollziehen. Es hat sich ja nichts geändert. Es ist immer noch purer Text mit TTF. Es ergibt keinen Sinn, wenn man dafür unmengen an Speicher braucht, wenn man es damals nicht brauchte.

    Zugegeben, auf dem Amiga mit vielen Bildern war das Scrollen etwas nervig. Der hat die Bilder eben immer so geladen, wie sie auch angezeigt wurden. Das ist natürlich heute mit dem Speicher besser. Aber ich bemängele ja den Speicherbedarf bei reinen Textdokumenten. Man muss sich mal vor Augen halten. Mein grösster Text hat 2,4MB. Das sind über 2.000 Seiten. Wofür braucht man beim laden und bearbeiten dann Gigabyte und noch mehr? Was machen die mit dem Speicher? Das ist doch bescheuert!


    Wenn ich heute höre, es reichen 4 GiG RAM nicht merh, aber hallo, was ist da passiert?

    Hast du dir mal einen Browser angeschaut? Das ist die eierlegende Wollmilchsau die auch noch selbst strickt. Da gibt es durchaus Gründe, warum das alles so fett ist. Aber eben auch, vieles wird einfach rein geklatscht und fertig. Optimierung? Bei PHP und Javascript ist es ziemlich unsinnig, viel zu optimieren. Das wird einmal abgearbeitet und fertig. Okay bei PHP zumindest. Ich mag diese Entwicklung auch überhaupt nicht. Mittlerweile gibt es ja auch viele Programme, die man installieren kann. Aber die verwenden Electron. Juhu. Machen also auch nur so, als wären sie native Programme. Nicht meine Welt.

    Ich habe im Moment ein paar Programme, an denen ich bastle. Insofern mal Zeit ist. Zum Beispiel ein Programm zur Rechnungserstellung. Gibt es schon, weiss ich. Aber ich programmiere eben gerne. Das läuft nicht im Browser. Das hat seine eigene GUI mit Qt. Das ist meine Welt! Das alles im Browser gemacht wird hat natürlich Vorteile. Man muss nichts installieren und kommt von jedem Computer, auf dem ein Browser läuft, auch dran. Aber der wirkliche Vorteil ist die Bequemlichkeit. Man hat im Browser viel schneller eine Oberfläche gezimmert, als für ein Programm. Wobei das eigentlich auch nicht so schwierig ist.

    Und wehe man schreibst so was wie "Unter Windows ist Workflow XY aber besser gelöst"

    Ist es auch in vielen Belangen. Oder war es zumindest. Wenn ich an meine Anfänge mit NetBSD denke, da musste ich die CD noch von Hand mounten und dann war das Ding auch wirklich zu, bis ich es ausgehängt habe. Erst da ging die Schublade wieder auf. KDE hatte das damals lustig gelöst. Man hat eine CD eingelegt und die eingehängt. Zum aushängen hat man das Icon in den Müll geschoben. Fand ich witzig.

    Es gibt einen Grund, warum viele Oberflächen Windows ähneln. Das Konzept ist nämlich nicht schlecht! Da kann mir auch keiner was anderes erzählen. Allerdings hat Microsoft da den Fehler gemacht, einfach auf dem gewohnten sitzen zubleiben. Unter Linux wurde die Oberfläche nachgebildet, weiterentwickelt und schau an, mit Windows 11 gibt es jetzt viele Elemente, die entweder von Linux oder vom Mac kommen. Tja, nicht aufgepasst.

    Werde ich mir mal anschauen.

    Aber zum Thema Mittel beschränkt. Ich bin der Meinung, die schnelle Entwicklung in der Hardware ist ungünstig. Es macht ja überhaupt keinen Sinn mehr, eine Software zu optimieren. Siehe LibreOffice, was ich ja schon öfters beschrieben habe. Warum braucht eine aktuelle Software für puren Text mehr Leistung, als ein NetBook von vor 12 Jahren mit 1GB Arbeitsspeicher bieten kann, wenn Software von vor 30 Jahren mit 4MB das Problem lösen konnte?

    Ich erinnere mal an Geräte wie den Atari VCS, den C64 oder das Super Nintendo. Da hatte man eine einzige Hardware und wenn man da noch mehr rauskitzeln wollte, dann musste man sich eben etwas einfallen lassen und nicht auf die nächste Grafikkarte, den nächsten Prozessor oder noch mehr Speicher warten. Der Atari konnte am Ende viel, viel, viel mehr, als die Entwickler je gedacht hätten. Weil findige Entwickler die Software perfekt genutzt haben. Beim C64 und dem Super Nintendo genauso. Wenn ich überlege, dass es mittlerweile eine optimierte Version von Doom gibt, die flüssig auf einem Amiga 500 läuft ohne Speicherweiterung oder Turbokarte, da sieht man, was eigentlich alles mit der Hardware möglich wäre.

    Mich würde wirklich interessieren, was die Hardware von heute mit extrem optimierter Software leisten könnte.

    Da fällt mir aber auch ein, dass die DDR ja auch einen eigenen Computer hatte, auf dem stark optimierte Software lief und ihre Aufgaben bewältigen konnte.

    Okay, dann ist es gut. Hatte schon so meine Probleme mit von Hand compilierten und installierten Programmen. Wenn die mal drin sind kriegt man sie kaum wieder raus und eben auch Updates muss man auch selbst suchen. Wenn es aber in Pamac drin ist ist alles cool.

    Da gehörst du aber zu einer Minderheit. Die Meisten die ich kenne, die richtig hart mit Linux unterwegs sind, greifen mich sehr gerne an, weil ich lieber WPS Office nutze als LibreOffice. Lieber Quelloffen und neue Hardware kaufen, als irgendwas proprietäres nutzen. Alleine schon, dass ich eine Nvidia Grafikkarte nutze, wird mir oft angekreidet wegen dem Treiber.

    Es sind schon viele Hardliner unterwegs. Das muss man sagen. Ich bin jetzt auch schon einige Male richtig angegriffen worden, weil ich meine Amiga Videos im Emulator mache und nicht auf echter Hardware. Klar. Ich hab ja einen Goldesel im Keller.

    Mit Python werde ich mich in naher Zukunft dann auch beschäftigen müssen. Für ein paar meiner Projekte gibt es für den Pi Pico leider nur Python Werkzeuge und ich hab keinen Bock, es selbst in C nachzubauen. Na, mal schauen. Also ich habe nichts gegen Python. Ich bin aber mehr der C/C++ Mensch.

    Den Wert von freier Software muss man selbst erkennen

    Im Falle des Betriebssystems bin ich voll bei dir. Was aber Anwendersoftware angeht, da wird der Wert von Software, nur weil sie quelloffen ist, in meinen Augen gerne überschätzt. Bestes Beispiel LibreOffice. Das wird gehypt, weil es quelloffen ist. Aber wenn man es startet wirkt es sofort altbacken. Okay, damit kann man ja noch leben. Geht es dann aber ans eingemachte merkt man, dieses Ding wurde auch nur mehr oder minder gut zusammen geklöppelt. Wie ich ja selbst schon erleben musste. Wenn man nicht mehr als 100 Seiten reinen Text mit einer einzigen Schriftart auf einem älteren NetBook bearbeiten kann, weil ab da das arbeiten durch Verzögerungen nicht mehr funktioniert, dann ist das einfach nicht komisch. Denn wieso sollte eine Textverarbeitung so viele Ressourcen benötigen, wenn es vor Jahrzehnten auf dem AmigaOS mit 30 MHz und 4 MB Arbeitsspeicher problemlos ging? Trotz TTF und Live-Rechtschreibkontrolle? Es behindert mich bei meiner Arbeit. Jetzt könnte man natürlich fragen, warum ich das auf dem NetBook mache. Kann ich aber auch beantworten. Ich hatte damals keinen Laptop. Für draussen hatte ich einfach nur mein NetBook und ich wollte Zeit mit meinen Kindern verbringen. War mit denen auf dem Spielplatz und wollte aber auch gleichzeitig an meinem Buch arbeiten. Ging aber nicht. Weil das NetBook für LibreOffice zu schwach war.

    Was soll ich also mit einer freien Software, mit der ich nicht arbeiten kann? Abiword ging, produziert aber keine docx die ich eben für Amazon brauche. Nützt mir also auch nichts. Dann benutze ich doch lieber proprietäre Software, mit der das arbeiten auch möglich ist. WPS Office und FreeOffice haben selbst mit 1.000 Seiten Text auf dem NetBook keine Probleme.

    Auch ein Beispiel ist Gimp. Das ist ein super Programm und ich nutze es auch sehr gerne. Braucht aber jemand die Funktionalität von Photoshop, dann geht Gimp schlicht unter.

    Freie Software ist super und ich mag das auch wirklich gerne. Aber ein Programm ist nicht sofort toll, nur weil es quelloffen ist.

    hä? wie kann denn root von ".." Besitzer sein?

    Das habe ich jetzt auch noch nicht gesehen.

    versteh einer Linux^^

    So ganz sicher bin ich mir nicht, was es damit auf sich hat. Hab aber gerade geschaut und bei mir gehört .. auch root. Scheint also in Ordnung zu sein.

    Generell, wenn der eingeloggte Benutzer als Besitzer eingetragen ist, dann reicht das völlig. Gruppen brauchst du nur dann, wenn du etwas ausführen willst, was dir nicht gehört, du aber in der entsprechenden Gruppe bist und diese Gruppe neben Lesen- auch noch Schreibrechte hat. Das ist meistens nur dann notwendig, wenn du viele Benutzer in einem System hast.