Beiträge von diabolusUmarov

    Nein, einfach in dein Arch booten. Das ist ja vollständig lauffähig. Nur der X Server startet nicht. Versuch es genau so wie du geschrieben hast. Schau nach der Ausgabe, ob da vielleicht irgendwo ein Fehler gemeldet wird, oder ein Hinweis.

    Noch ein paar Fragen.

    - Ist überhaupt xorg-server installiert? (Den Fehler hab ich schon gemacht).

    - Hast du einen Display-Manager (sddm, lightdm, gdm...)

    Das klingt aber schon nach einem Problem mit dem Treiber.

    Was hast du installiert? Nvidia oder nvidia-dkms? Den Vanilla-Kernel oder Zen?

    Wenn du nvidia installiert hast, versuch es mal mit nvidia-dkms für das dynamische Kernel Modul.

    Du kannst auch den Kernel neu bauen, falls es bei der Installation Probleme gegeben hat (die muss man nicht zwingend erkennen).

    Kannst ja mal schauen,wie man dein Bios resettet. Normalerweise muss man da irgendwo einen Jumper für ein paar Sekunden anders setzen. Ist aber bei den Boards zu individuell als das ich dir da sagen könnte, wo man das findet.

    Wenn ich es richtig verstehe, hätte ich dann diverse Möglichkeiten, um es installiert zu bekommen. Nämlich im terminal mit sudo pacman -S thunderbird

    oder via sudo yay -S thunderbird . Diese beiden Formen würden das Programm Thunderbird "direkt" in das Betriebssystem installieren, korrekt?

    Korrekt. Yay ruft am Ende ohnehin pacman auf. Von daher ist es egal wie rum du es machst.

    im Terminal zwecks Installieren: pacman oder yay stets nutzen? was ist sicherer, weniger Fehleranfällig oder bietet mehr Vorteile? Danke für Infos, dann würde ich nur das nutzen (eines von beiden)

    Im Prinzip yay. Wie schon beschrieben, yay führt am Ende ohnehin pacman aus. Hat aber den Vorteil, es durchsucht auch die AUR Pakete. Mit

    Code
    yay -Syyu

    kannst du auch eine vollständige Systemaktualisierung durchführen. Zuerst werden die Datenbanken aktualisiert, dann die offiziellen Pakete, dann AUR.

    Aber achte darauf, yay startet man ohne sudo. Pacman mit.

    würde ich einen dieser beiden Wege nicht wollen (warum sollte man dies nicht ?) wäre die Möglichkeit, das Thunderbird in dem Menüpunkt (im pamac, was man sich zunächst im Terminal installieren sollte ? oder woanders hin gehen? ) quasi im Suchfeld einzugeben und dann installieren zu lassen. (wahrscheinlich steht dort Thunderbird mehrfach ( als flatpack, als snap) und man wählt seines aus, was man möchte) = in dem Fall flatpak, weil ihr mehrfach meintet, snap wenn möglich, nicht zu nutzen.

    Dadurch wäre Thunderbird zwar installiert auf dem Betriebsssystem, aber nicht "direkt", sondern quasi installiert im Container, korrekt?

    Über pacman und yay kannst du meines Wissens nach nicht aus Flatpak und Snap. Im Terminal musst du das über die jeweiligen, eigene Wege gehen. Hab ich aber nie gemacht glaube ich.

    Pamac ist im Endeffekt nur ein Frontend für pacman. Aber in meinen Augen die beste Variante von allen. Bei der Installation musst du aber darauf achten, dass du auch pamac-all instaliert hast, sonst kriegst du keine Flatpak oder Snap.

    Wenn du eine Software über Flatpak oder Snap installierst, läuft die in ihrer eigenen Umgebung, also einem Container. Alle benötigten Abhängigkeiten sind dabei und haben auch die richtige Version. Problematisch dabei ist jedoch, wenn du Thunderbird darüber installierst und Anhänge speichern, oder verschicken willst, geht das Standard nur aus dem Container heraus. Du hast also von Start weg keine Chance, etwas in deinem System zu spreichern, oder zu laden. Macht die Sache sicher, schränkt aber auch ein. Man kann es umgehen, aber dafür bin ich zu lange raus.

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    Auch beim Thema Internet-Browser (in dem Fall Firefox) gilt, das klingt klasse, wenn man bei der Install von firefox (oder bei den Settings nach der Installation, je nach dem wo man das einstellt) so etwas bedacht umsetzt. Cool. Wie muss man da vorgehen, um es so zu haben, wie Du nutzt und rätst?

    Da kann ich dir leider nicht wirklich weiterhelfen. Bin ich zu lange raus. Wenn du es sicher haben willst, einfach installieren und sonst nichts machen. Dann ist es für Angreifer sehr viel schwerer, irgendeinen Schaden bei dir anzurichten. Ist unter Linux derzeit ohnehin nur sehr dünn verbreitet, wird meines Wissens nach aber langsam mehr.

    Wobei bei Browsen auch wieder gilt, wenn du Firefox nur einmal installiert hast, den dauernd nutzt und Coockies akzeptierst (geht ja oft nicht anders), dann bist du darüber genaus nachvollziehbar, als wenn du deinen Browser in deinem System nutzt. Es macht in meinen Augen nur dann Sinn, wenn du einen im Container befindlichen Browser nur für einen Zweck nutzt. Z.B. Onlinebanking, PayPal, Translate oder so. Da wären aber auch WebApps machbar. Denn die machen genau das. Für jeden Anwendungsfall einen eigenen Browser starten.

    früher und aktuell pcloud= Cloud Daten Speicher Programm, um meine wichitgsten Dateien dort zu haben und nicht lokal auf dem PC (falls dieser kaputt geht oder geklaut wird oder die Laube, wo ich sitze, abbrennt) - - - laut deiner Aussage, sicherste Nutzungsweg, auch via Install: flatpak Variante + (wo auch immer man das einstellt) lokale Verzeichnisse in den Container durchschleifen nicht gewähren ???

    Nein. Denn um deine Daten durch den Container in die Cloud zu bringen, müsstest du ja mindestens ein Verzeichnis durchschleifen. Hier ist aber ohnehin das Problem, wie sicher ist die Cloud? Wenn du der vertraust und wirklich Gnome einsetzt, kannst du diese dann einfach über die Online-Konten einbinden. Wenn sie unterstützt wird.

    Office Programm (Word, Excel, Powerpoint) - - - unter Arch Linux wird das nicht gehen, okay - offen für mich noch die beste Alternative, die wirklich top wäre - Danke für Vorschläge: ... laut deiner Aussage, sicherste Nutzungsweg (je nach dem welches Office Programm es wird), auch via Install: flatpak Variante + (wo auch immer man das einstellt) lokale Verzeichnisse in den Container durchschleifen nicht gewähren ???

    Für Office nutze ich derzeit abwechselnd WPS-Office und FreeOffice. Tun beide gute Dienste. Wobei ich aber auch sagen muss, ich verwende zum Beispiel Tabellen eher wenig und mit wenigen Funktionen. Wie gut sich das im Vergleich zu Excel schlägt, kann ich nicht sagen. Zu PowerPoint kann ich überhaupt nichts sagen. Nie wirklich bentutzt.

    Was hier das Thema Sicherheit anbelangt bliebe die Frage, was willst du da sicher haben? Die Schwachstellen bei Angriffen unter Office sind fast immer Makros und ein bescheuertes Warnsystem. Ich könnte jetzt nicht sagen, dass solche Angriffe auch unter Linux möglich sind. Möglich vielleicht, aber mir wäre es neu. Natürlich kannst du deine Daten direkt in einem Container erstellen und bearbeiten. Dadurch werden Angriffe durch ein kompromittiertes System deutlich schwieriger. Wenn du zum Beispiel ein Flatpak von Thunderbird und eins fürs Office hast, müsste ein Angreifer es schaffen, aus dem einen Container auszubrechen, den anderen zu finden, den zu infiltrieren, um dort Schaden anzurichten. Schwierig, aber nicht unmöglich. Wenn es ein guter Hacker auf dich abgesehen hat, kriegt er was er will. Insofern er Zugriff bekommt.

    Aber auch hier wieder das Problem, deine Daten liegen dann in dem Containert. Mal eben sichern, oder was aus einer E-Mail öffnen funktioniert dann nicht.

    Steam= zum evtl. mal etwas spielen (vielleicht) = laut deiner Aussage, sicherste Nutzungsweg, auch via Install: flatpak Variante + (wo auch immer man das einstellt) lokale Verzeichnisse in den Container durchschleifen nicht gewähren ???

    Also bei Steam rate ich von Flatpak ab. Hatte ich ganz am Anfang von Arch so eingebaut. War nicht der Brüller. Lief zäh und war gigantisch gross. Möglich ist es, klar. Aber jedes Mal, wenn du ein Grafikkartenupdate hast, muss du auch einsim Flatpak machen. War zumindest damals so. Nervige Angelegenheit.

    weitere Programme / Tools, wie einen vernünftigen Datei Explorer

    (Danke für Infos, welchen Ihr nutzt), Software für Audio, Bluetooth usw., sowie für einen super Mediaplayer (mpv pplayer? Danke für Infos, welchen Ihr nutzt) = überall ist welcher der sichererste Installweg? inkl. lokale Verzeichnisse in den Container durchschleifen nicht gewähren?

    Explorer: Nautilus, Nemo, Thunar, Dolphin, PCmanFM (sind alle gut. Ist Geschmacksache. Gnome bringt aber glaube ich einen mit)

    Audio: Benutze ich Qmmp. Aber nur aus Nostaligie weil der WinAMP nachempfunden ist. Da ich aber kaum Musik höre, ist das keine Referenz.

    Bluetooth: Bleibt eigentlich nur Blueman. Was anderes kenne ich gar nicht. Ausser in KDE und so selbst. Aber da ist es meines Wissens nach eingelötet.

    MediaPlayer: Benutze ich mpv. Aber Vlc funktioniert auch super

    Zur Installation benutze ich eigentlich immer Pamac oder im Terminal pacman/yay. Wie ich schon erwähnte, ich nutze kein Flatpak oder Snap mehr

    Nachgang: Terminal nutzen / zunächst installieren in das frische Arch Linux: tilix oder empfiehlt ihr einen anderen? Ich schaue nämlich gerade das Video mit deiner Tochter diabolusUmarov #und dort wollt ihr tilix als grafisches Terminal nutzen.

    Das freut mich!

    Grafisches Terminal... Kann man so nicht sagen. Es gibt zwei Wege, etwas über die Kommandozeile zu machen. Einmal die Konsole (Strg+Alt+F2 zB) oder eben über die sogenannte Terminal-Emulation. Das wäre dann Tilix zum Beispiel. Empfehlen kann ich definitiv Tilix und Terminator.

    allerdings in deinem Video installiert ihr es via discover. ist der beste/sicherste Weg nicht via kommandozeile und dann sudo pacman -S tilix ? und erst danach wieder auf den Desktop wechseln und somit gar nichts via discover installiert zu haben? oder ist das für diese erste Installation von Dingen (nach dem frischen Arch Linux) vollkommen okay bzw. hier braucht es nicht den Feinschliff via Kommandozeile Install statt Discover Install?

    Da muss ich den Grund erklären, warum ich in den Videos Discover einsetze. Die Videos sollen für Ein-/Umsteiger sein, die nicht direkt jemand bei einem Problem fragen können oder wollen. Discover hat den riesigen Vorteil, so wie wir Plasma installiert haben, ist der von Start weg dabei und funktioniert. Das heisst, der geneigte Ein-/Umsteiger erspart sich die Installation eines grafischen Paketmanagers. Ausserdem werden in Discover die Programme nach Kategorien geordnet. Da hoffe ich, dass ein Ein-/Umsteiger schneller seine Software findet und sich an die Nutzung des Paketmanagers gewöhnt und nicht auf die Idee kommt, sich Programme über die Homepage runterzuladen. Wie es ja in Windows nach wie vor Gang und Gäbe ist.

    Für Anwender, die schon etwas Plan mit Linux haben, empfehle ich aber definitiv Pamac als grafischer Paketmanager. Der kann einfach mehr und ist schneller.

    Da du ja Gnome einsetzen willst, würde ich dir auf jeden Fall Pamac ans Herz legen.

    ah 😊 ich schaue dein Video gerade weiter, und zack, seid ihr doch in der Kommandozeile - tilix / terminator = welchen nutzt ihr? oder empfiehlt sogar einen ganz anderen?

    Das ist eigentlich Geschmacksache. Von Xterm bis Terminator funktionieren alle gleich. Ich nutze Terminator und Tilix, weil ich ziemlich viel im Terminal unterwegs bin und da stellenweise auch mal mehrere offen habe. Be den beiden kann man, im Vergleich zu den meisten Anderen, die Terminals teilen. Hat also in einem Fenster und in einem Reiter gleich mehrere Teminals. Das ist eigentlich der Hauptgrund für die Beiden. Tilix benutze ich deshalb aktuell mehr, da Terminator mittlerweile abgestanden wirkt. Aber wegen der dauernden Benutzung, nicht weil er schlechter geworden ist. Quasi, wenn du 100 Tage nur Brot ist, schmeckt Kuchen auf einmal viel besser.

    Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen.

    Alles mögliche. Sämtliche meiner Server laufen darauf. Also:

    Rocket.chat

    gitea

    NextCloud

    registry

    rmfakecloud

    gotify

    portianer-ce

    Octoprint

    HomeAssistant

    Aber auch meine ganzen Blogs sitzen in einem Container. Meine UNO-Steite, mein Webdeck läuft in Docker und ich bastle immer wieder irgendwas zusammen.

    Ja. Hast du. Aber kein Problem.

    Bevor ich irgendetwas wie Flatpak, Snap oder sonst was verwenden würde, würde ich zuerst nach einer Lösung suchen, wo ich das Programm direkt in mein Betriebssystem integriere. Also mit pacman oder yay.

    Mögliche Gründe auf einen Container zu setzen wären:

    - Die Software gibt es weder in den offiziellen Quellen oder unter AUR

    - Die Software ist alt und wird nicht weiterentwickelt, wodurch sie auch veraltete Abhängigkeiten benötigt und die im System zu aktuell sind

    - Die Software soll mehrfach eingesetzt werden. Zum Beispiel wenn man mehrere Webserver auf dem gleichen Rechner haben will. Da würde ich docker verwenden und jedem Container einen bestimmten Port zuweisen

    - Aus Sicherheitsgründen. Wenn ich zum Beispiel Dinge im WWW ansteuere und mir nicht sicher bin, ob die nicht irgendwie versuchen mein System auszuspionieren. Dann einfach einen Browser in Flatpak oder Snap installieren, KEINE lokalen Verzeichnisse in den Container durchschleifen, dann kann die entsprechende Seite oder der Dienst spionieren wie ein grosser

    - Wieder aus Sicherheitsgründen. Ein Browser in einem Container kann zum Beispiel beim Onlinebanking durchaus nützlich sein. Es darf natürlich wieder kein lokales Verzeichnis durchgeschleift werden. So umgeht man zum Beispiel Tracking

    - Erneut aus Sicherheitsgründen. Ein E-Mail Client ohne Zugriff auf lokale Verzeichnisse kann sorgenfrei benutzt werden. Klickt man versehentlich auf einen Link, dann ist im schlimmsten Fall der Container kompromittiert. Löschen, neu installieren, fertig.

    Also meiner Meinung nach erst direkt ins System installieren. Dann vielleicht mal an einen Container denken, wenn man eine Anwendung hat, die ältere Versionen von Abhängigkeiten benötigt. Appimage hat einen Reiz.Eine einzige Datei, alle Abhängigkeiten dabei, nichts installieren. Ist aber eben auch riesengross.

    Da gebe ich dir Recht. So etwas sofort ins System zu knoten ist eine sehr dumme Idee. Da hat wahrscheinlich jemand gedacht, man macht das so und dann ist die Verbindung ins WWW auch sicher. Weil im Container kann man ja eigentlich nichts kaputt machen.

    Was brauche ich denn ein Programm, was so viel Speicher frisst und eigentlich nur ein besserer Kalender ist, den ich nicht brauche? Was ich nicht brauche fliegt raus. Konquerer ist der Vorgänger von Dolphin. Da ich ja Dolphin installiert habe, brauche ich keinen Konquerer. Also auch weg damit.

    Hast du KOrganizer und Konquerer auf gut Glück entfernt?

    Was meinst du mit "auf gut Glück entfernt"?