Beiträge von diabolusUmarov

    Ich benutze dafür einen HDMI-Grabber. Den Input lasse ich mir von Qt V4L2 Video Capture Utility anzeigen und kann das Fenster dann mit OBS-Studio aufnehmen. Man kann zwar auch direkt den V4L2 Input in OBS Studio abgreifen, aber dann sieht man das nur im Fenster von OBS-Studio, was doch ziemlich klein ist. Mit dem Programm sieht man es in Vollbild.

    Das ist nicht unmöglich. Wie gesagt, habe mich bislang mit Btrfs nicht beschäftigt und muss dazu sagen, nach dem Video werde ich das wahrscheinlich auch nicht weiter tun. Das mag alles seine Berechtigung und auch einen Sinn haben, aber ich sehr für mich da keinen Mehrwert. Da ich ja ohnehin meine Schwierigkeiten mit Btrfs habe und mit ext4 absolut zufrieden bin, werde ich da keine grosse Zeit mehr investieren. Zumindest bis auf weiteres. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ich mal den Wert von Btrfs erkenne und haben will.

    Ist im Endeffekt das gleiche Spiel wie bei Docker. Als ich damit zum ersten Mal in Berührung gekommen bin, hat sich mir der Wert auch nicht erschlossen und ich fand es nur sehr sinnfrei, eine Anwendung in einen Container zu pferchen und dann auch noch gleich ein OS mitschleppen zu müssen. Mittlerweile habe ich schon einige Docker-Images selbst entwickelt. Also mal abwarten.

    Nicht zu danken. Das ist das, was ich schon beschrieben habe. Wenn so etwas nicht funktioniert fühle ich mich herausgefordert und die Herausforderung nehme ich dann gerne an. Normalerweise geht es dann aber um etwas, was ich auch benutzen will.

    1.: subvolid=5 ---- was heißt das "5" oder woher kommt die "5"

    Was 5 heisst weiss ich nicht. Dafür habe ich mich zu wenig mit Btrfs beschäftigt. Aber wo ich die 5 her habe, kann ich dir sagen. Schau mal dein Eintrag in der Fstab:

    rw,relatime,cpase_cache=v2,subvolid=5,subvol=/

    So wurde das von gemfstab angelegt und da ist die 5. Warum? Keine Ahnung.

    2.: vermutlich was ich immer falsch mache, aus "/" wird "@" (mache ich auch so) aber dann musst du keine Subvolumen anlegen? also kein @/ oder @home?

    Dein Fehler ist vermutlich, dass du @/ anlegst. Anscheinend ist bei dieser Ubuntu-Variante / einfach nur @. Also nicht @/. @home müsste man ebenfalls anlegen und dann eben alles aus /home nach @home kopieren. Dann sollte man mit Timeshift auch @home sichern können. Dafür habe ich aber schon einen anderen Plan mit git, also ist mir das jetzt nicht so wichtig.

    3.: jetzt wo ich es gelesen habe, eine Live-ISO booten und dann die Festplatte ändern, ich habe einfach mit "init 3" die grafische Oberfläche verlassen und dachte das geht :loudly_crying_face:

    Das ist eigentlich ein Erfahrungswert von mir. Noch von Gentoo. Egal welche Operationen du auf der / Platte machen willst, dass funktioniert immer nur dann korrekt, wenn die / nicht in Verwendung ist und die ist nur dann ohne Funktion, wenn man nicht damit gebootet hat. Glaub mir, ich habe da schon viele Stunden investiert, bevor ich das verstanden habe. In den Tutorials damals hat es immer super funktioniert, bei mir nicht. Dort wurde aber auch nie beschrieben, dass man nicht über das System booten darf, da es sich kontinuierlich verändert, wenn man es benutzt.

    Ich meine auch einen Hinweis darauf gefunden zu haben, warum bei manchen Installationen diese Subvolumes automatisch angelegt werden. Wenn ich das richtig verstanden habe, wird beim formatieren mit Btrfs über den Namen und das Label automatisch das Subvolume erstellt. Da ich bei der Installation aber auf die Benennung verzichtet habe, wurde da gar nichts angelegt, nur eine physische Partition. Das ist jetzt aber noch Theorie. Das werde ich noch testen.


    Heute Mittag befasse ich mich dann weiter mit Timeshift und wie man das in Grub einbaut. Da hat jemand schon ein gutes Video zu gemacht. So ein Pinguin ;). Das werde ich als Grundlage verwenden. Dann kümmere ich mich noch um Snapper und wenn alles gut läuft, mache ich mit meiner Tochter schon am Freitag neue Videos. Ich gehe mal davon aus, dass wir gleich 2 Videos machen können. Einmal das System aufhübschen, also grub, sddm und den Desktop und einmal Snapshots mit Timeshift und Snapper.

    Das hängt aber alles von der Zeit ab.

    Ha, es gibt keine Probleme, nur Lösungen (hoffe ich)

    Also, ich hab es gebogen. Hier mal eine schnelle Anleitung (sdXn ist das entsprechende Laufwerk von Root zb sda2):

    Was ein Aufwand für was in meinen Augen total unnötiges!

    Das ist doch voll der Schrott. Wieder ein Punkt gegen Btrfs in meinen Augen.

    Wie ist denn dein Weg mit Fedora? Linux ist ja normalerweise Linux. Muss man doch irgendwie gefummelt kriegen.


    Zumal ich in deinem Video zu Ubuntu Budgie gesehen habe, du hast da auch nichts anderes gemacht, als die Partitionen zu benennen und Labels zu vergeben.

    Mahlzeit!

    Ich bereite gerade ein neues Video vor und beschäftige mich deshalb mit Timeshift.

    Jetzt bin ich aber kurz davor, dass Ding aus dem Fenster zu werfen.

    Ja, bei der Installation wurde Btrfs formatiert und ja, Timeshift erkennt das auch. Aber, es will irgendwas mit @ haben. Okay. Hab ich dann eben umbenannt. Der Name der Root-Partition ist jetzt @ und das Label ist /. Trotzdem erzählt mir Timeshift, es braucht ein Wurzelverzeichnis mit @.

    Ich hoffe auf Hilfe, sonst fliegt Timeshift aus dem Programm und ich kümmere mich nur um Snapper.

    Jetzt hat mir Plasma aber ein Bein gestellt! Ich war bis gerade noch der Meinung, dass Plasma sich wegen seines Aussehens und dem funktionsfähigen Discover doch hervorragend für Umsteiger/Einsteiger eignet.

    Tja, leider ist es Out of the Box doch nicht ganz so gut.

    Discover eignet sich eigentlich super zur Installation. Alleine die Kategorisierung macht es einfach Software zu finden. Da ist auch soweit eigentlich alles dabei, was man für den Hausgebrauch brauchen könnte.

    Jetzt bereite ich aber gerade eines der nächsten Videos vor, wo es um Timeshift und Snapper gehen soll. Hab ja nicht aus Spass Btrfs in dem Video verwendet. Doch siehe da, nichts von den Beiden findet sich in Discover. Mies. Muss ich also noch ein Video zwischenschieben, wie man Pamac installiert und AUR aktiviert. Eigentlich hatte ich ja gehofft, diesen Schritt durch Discover zumindest am Anfang umgehen zu können.

    Da muss ich auch passen. Wobei es wahrscheinlich interessant wäre für AwesomeWM. Da will ich ja schon seit langem was zu machen. Nur die Konfig ist wegen LUA echt kompliziert und dann wieder die böse Zeit.

    So. Soeben hat Xfce den letzten Rechner bei mir verlassen.

    Mein NetBook war die letzte Hardware in meinem Haus, welche noch Xfce als Desktop eingesetzt hat. Da ich heute ohnehin mit dem Teil rum gespielt habe um Btrfs zu testen, wollte ich dann auch gleich wissen, wie sich Plasma gegen Xfce schlägt. Auf meinem Futro läuft es ja richtig geschmeidig und macht mir echt viel Spass und als ich dann ja gesehen habe, dass es sogar auf einem alten Sony Vaio mit Pentium M und nut 500MB Arbeitsspeicher benutzbar ist, wollte ich das jetzt einfach auf auf dem NetBook testen. Falls es nichts gebracht hätte, wäre es dann eben wieder runtergeflogen.

    Bei Xfce starte ich ein Programm und kann zuschauen, wie die Fenster sich aufbauen. Jetzt nicht so krass, aber es erscheint eben erst der Rahmen, dann er Inhalt. Auch das vergrössern und verschieben braucht ein bisschen. Plasma hingegen läuft. Klick auf ein Programm, Fenster geht auf. Mit Effekten. Damit hat mich Plasma mal wieder überrascht. Auch das spielen mit den Einstellungen geht wunderbar von der Hand. Klick auf eine Kategorie, die wird anstandslos im Ruck-Zuck verfahren geöffnet.

    Dann jetzt der Knaller. Hab mir dafür extra Neofetch aufs NetBook gepinselt, um hier Konform zu gehen. Das erste ist Xfce, das zweite Plasma.

    "Nur" 150 MB mehr, dafür läuft es besser und spricht mich mehr an?

    Das heisst also, Bye Bye Xfce. Es war nett mit dir, aber deine Zeit ist abgelaufen.

    Da muss ich schmunzeln. Ich erkenne immer mehr, dass ich anscheinend zu einer Minderheit gehöre. Das Letzte, woran ich bei einem Problem denke, ist ein Wechsel der Distro. Wobei ich das nicht schlecht reden will, jeder so wie es für ihn funktioniert.

    Ich für meinen Teil sehe das immer so. Da ist etwas, was nicht funktionieren will. Oder anders ausgedrückt, MEIN System macht nicht das was ich von ihm will und ich sage dann: "Herausforderung angenommen!". Dann gibt es Krieg. Ich gegen das Problem. Dummerweise versenke ich dann gerne mal einige Stunden, bis ich das Problem im Griff habe und ärgere mich im Anschluss, dass ich in der Zeit nicht etwas produktiveres gemacht habe. Ich bin aber Root, ich darf das. Eben weil ich Root bin sage ich, was funktioniert und was nicht. Nicht mein Computer. Wo kämen wir denn da hin!? Aufstand der Maschinen oder wie?

    Da ist dann immer die Frage, soll es einfach schnell funktionieren, oder investiert man die Zeit. Am Ende muss es funktionieren und dafür sind alle Wege richtig, die zielführend sind. Würde ich mal sagen.

    Ich füge einen weiteren Erfahrungsbericht hinzu.

    Für HDDs halte ich ja Btrfs für ungeeignet. Jetzt war aber mein Gedanke, wie verhält es sich denn mit einer SDD? Dafür gab es eine einfache Möglichkeit, um es zu testen.

    Ich habe dafür das gleiche Prinzip verwendet, was ich Roger-N vorgeschlagen habe. Also mein NetBook mittels dem Arch-Installationsmedium gebootet, den Krempel der Festplatte auf einen USB-Stick kopiert, die SSD mit Btrfs formatiert und zurück das Ganze. Noch Grub neu installiert, läuft.

    Wobei läuft passt nicht so ganz. Es humpelt. Xfce hat ziemlich lange gebraucht, bis es gestartet war. Okay, kann passieren. Aber auch das starten von Min, oder Rocket.chat, oder was auch immer ist deutlich zäher. Auch wenn ich damit arbeite merke ich spürbar, dass vieles einfach nicht so läuft, wie ich es gewohnt bin.

    Aber das könnte ja auch beim kopieren passiert sein. Ist nicht auszuschliessen. Also Gegenprobe. Das gleiche Spielchen rückwärts von Btrfs zurück auf ext4. Ergebnis: Läuft wieder wie gewohnt.

    Vielleicht bin ich ja auch einfach zu blöd für Btrfs. Bei mir schiesst es sich aber immer weiter ins aus.

    Meine Theorie für meine Erfahrungen ist, ich nutze Btrfs bislang auf diesem nicht gerade leistungsstarken Computer (aus dem Video mit DevilsGirl) und auf dem NetBook. Beides nicht gerade High-End Geräte. Aus heutiger Sicht wahrscheinlich nicht einmal Low-End. Mein NetBook ist von 2010 und hat einen SingleCore Atom Prozessor.

    Da ich jetzt mal annehme, dass die SSD nicht zu schlecht für Btrfs ist und ich hier ja bislang noch keine Effekte, die mir aufgefallen sind, bei anderen gelesen habe würde ich mal darauf tippen, dass Btrfs Rechenleistung braucht. Würde mich auch nicht wundern, da ja beim Schreiben Versionen erstellt und gespeichert werden. Was Snapshots natürlich begünstigt. Ich würde es für möglich halten, dass Btrfs nicht nur eine SSD benötigt, sondern auch ein gewisses Mass an Rechenleistung. Wenn dem so ist, mag es für Benutzer die Bedarf an Snapshots haben durchaus interressant sein, während ich es mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht weiter benutzen werde.

    Da prallen einfach zwei verschiedene Philosophien aufeinander. ext und btrfs unterscheiden sich ja stark.

    Wenn du aber eine andere Platte hast, die genug speicher aufweist, kannst du den ganzen Klumbatsch einfach auf die kopieren, die eigentliche Platte neu formatieren und dann zurück kopieren. Aber auch wieder von einer LIve-ISO oder Installationsmedium. Dazu empfehle ich dringend, den Terminal zu benutzen!

    Als root

    Code
    cp -Rpv /pfad/zu/root/. /wohin/auch/immer

    Hinterher dann auch wieder als root rückwärts

    Code
    cp -Rpv /wohin/auch/immer/. /pfad/zu/root

    Wichtig dabei ist ».«. * kopiert nur das was nicht versteckt ist. Der Punkt kopiert auch die versteckten Dateien.

    Danach noch einmal Grub neu installieren, dann sollte es funktionieren.

    So habe ich mein Arch damals von eine HDD auf eine 120GB SSD kopiert und danach auf eine 250GB SSD.


    Noch eine kurze Erklärung zu den Parametern von cp, falls du dich damit noch nicht befasst hast.

    Code
    -R = recursive also inklusive Unterverzeichnissen
    -p = Rechte beibehalten. Ohne gehört hinterher alles root. Kann man zwar wieder ändern, ist aber unkomfortabel
    -v = verbose also zeig mir, was du da machst. Geht auch ohne, aber dann siehst du gar nichts und weisst gar nicht, ob was passiert
    
    Du brauchst aber dafür nur einen -. 
    
    -Rpv
    
    reicht also.

    Es ist möglich, dass Filesystem im Betrieb zu wechseln.

    Code
    btrfs-convert /dev/partition

    Wenn es deine Root-Partition sein sollte, musst du aber von einem Live-System oder Installationsmedium aus booten.

    Selbst gemacht habe ich es nicht und wenn würde ich es wahrscheinlich eher von Btrfs nach ext4 machen. Allerdings habe ich schon öfters gehört, dass es nicht oder nicht vollständig funktioniert. Von daher ist ganz zwingend angeraten, ein frisches Backup zu machen. Also Backup, KEIN Snapshot.