Beiträge von diabolusUmarov

    Ich werfe mal eine Vermutung in den Raum.

    Wenn du bootest und dann unter zum Beispiel

    Code
    /mnt/C6CE73C2CE73A977

    schaust, ist da was drin?

    Im Moment gehe ich mal davon aus, du öffnest den Dateimanager und da sind Links in der Leiste deine ganzen Festplatten aufgeführt. Wenn ja heisst das nicht, dass sie auch gemountet wurden. Nur eben, dass sie vorhanden sind. Gemountet wird erst, wenn du drauf klickst.

    Der Gedanke kam mir eben. Habe an meinem Futro einen USB-Stick hängen. Der wird angezeigt, ist aber nicht eingehängt. Ist eigentlich Faulheit von mir. Eigentlich sollten die wechselbaren Datenträger sofort gemountet werden, habe ich aber noch nicht fertig eingerichtet. Das könnte bei dir aber auch so sein. Wird angezeigt, aber nicht eingehängt.

    Bliebe aber auch die Frage, was stört dich denn daran, wenn die eingehängt sind? Die tun ja nicht weh.

    Das kann auch an jede Menge anderer Dinge liegen. Wartung am Server, ein DDOS Angriff (reicht ja wenn eine Seite auf dem gleichen Server angegriffen wird, die Last steigt trotzdem), ein Internet Problem bei denen, ein Server Ausfall, jemand hat eine Seite erstellt, die eine Dauerschleife verursacht hat und darin tonneinweise Daten aus einer Datenbank zieht (damit habe ich mal einen Server lahm gelegt) usw.

    Den Weg wäre ich auch gegangen. Anscheinend bastelt BigLinux da etwas in ein Verzeichnis, was beim diablen nicht gefunden wird. Ich schau mal nach, woran das liegen könnte.

    Du könntest aber mal folgendes machen

    Code
    sudo find / -name "mnt-sdb2.mount"

    Würde mich echt mal interessieren, wo das gespeichert ist.


    Hast du mal in der fstab geschaut?

    So ein ähnliches Erlebnis hatte ich auch vor ein paar Tagen. Ruft mich ein Bekannter an und sagt, sein Arch macht blöd. Der wollte was installieren und da gab es immer wieder Fehler. Bin dann hin und habe mal Updates gemacht. Siehe da, geht nicht. Wer das nicht kennt, schiebt sofort Panik. Dabei ist es sogar ein Sicherheitsfeature.

    Einige GPG Keys von den Maintainern waren abgelaufen. Also hat Arch nichts mehr upgedatet. Das wirkt wie ein Fehler. Aber man muss dann nur den archlinux-keyring aktualisieren und schon geht es wieder.

    Da wundert mich Bunsenlabs. Vor Weihnachten habe ich meinen Unterwegs-Laptop mal auf Vordermann gebracht. Der war gut ein dreiviertel Jahr nicht an. Aber apt-get update und apt-get upgrade sowie apt-get dist-upgrade liefen anstandslos durch. Hat mich echt gewundert. Das Mint meiner Frau hat schon nach knapp einem Monat damals gestreikt und ich musste Probleme beseitigen.

    Alles mögliche. Bastle mir gerade ein Programm zum Rechnungen schreiben. So aus Spass an der Freude. Versuche mich auch mit KI. oder Webseiten. Hab mir schon Bots für Twitter geschrieben und keine Ahnung was noch alles. Ich Programmiere als Hobby, weil es mir riesig viel Spass macht.

    Beruflich entwickle ich an einer Software für Kursträger mit einer Firma zusammen. War Anfangs nur so eine kleine Idee. Jetzt ist es ein riesen Brummer.

    Hab mir auch ein Steuerungssoftware für OBS-Studio gebastelt. All so Kram. Arbeite auch mit Arduionos und fange gerade mit Pi Pico an.

    Ich hab da keine Bedenken, jemand an meinen Computer zu lassen. Wie gesagt, Dinge, die keiner wissen soll, liegen auf eigenen Benutzern und dafür müssten die erst einmal wissen, welcher Benutzer, welches Passwort usw. Für ein Hacker kein nennenswertes Problem, aber so der normale Benutzer kommt da nicht drauf.

    TigerVNC kommt mir da eben sehr entgegen. Dazu will ich in naher Zukunft auch ein Video machen, aber das bedarf noch etwas Vorbereitung. Dafür braucht die Firma Isis erst noch einen neuen Rechner. Das kommt aber wie ich jetzt Zeit finde. Gerade ist jetzt erst einmal mein Joystick dran, dann sehen wir weiter.

    Ich meine, X2Go schon ausprobiert zu haben. Würde ich jetzt aber nicht meine Hand für ins Feuer legen, der Name kommt mir auf jeden Fall sehr bekannt vor.

    Mittlerweile bin ich bei TigerVNC gelandet. Der ist einfach super schnell und simpel und vor allem, man kann die einzelnen Server auch an Benutzer binden. Das mache ich seit längerem so. Auf meinem Futro habe ich zum Beispiel einen Benutzer für alltäglichen Kram, einen für die Arbeit, einen rein nur zum programmieren usw. Da kann ich mir jeden Desktop so zusammenstellen, wie ich es für den jeweiligen Zweck haben will und das Schöne dabei ist, da ja alles unter einem eigenen Benutzer läuft, kommen auf die Dateien nicht durcheinander. Den Server fürs arbeiten starte ich um kurz vor 8 und schalte ihn kurz nach 16 Uhr wieder ab. Auf die Weise kann ich auch mal ohne Sorge meinen Schwiegersohn, oder so, an den Computer lassen, der findet die vertraulichen Dateien von der Arbeit nicht. Dafür müsste er sich mit dem richtigen Benutzer einloggen und dafür fehlt das Passwort. Das macht es für mich wirklich sehr angenehm zu arbeiten.

    VNC ist tatsächlich in der Regel wirklich sehr schnell. Da kommt natürlich Komprimierung ins Spiel, was aber auch wichtig ist, da gerade X11 ja von vorne herein als Client/Server entwickelt wurde, hat das natürlich so seine Spielereien. Es wird nicht immer alles übertragen, sondern nur die Änderungen usw. Über Remote wird in aller Regel aber gleich alles übertragen.

    Du hast aber auch Recht. Der Server schickt die Daten. Ist der aber gerade noch mit anderen Dingen beschäftigt, geht das natürlich auf die Leistung von Remote. Wenn du gerade noch compilieren und so ansprichst, je nach Einstellung quält das den Rechner ja schon ziemlich heftig. Wenn bei VNC dann eben nur die relevanten Teile übertragen werden, schont das die Leistung deutlich.

    Ich wollte mal von VNC auf RDP wechseln, da man da ja auch Sound übertragen können soll. VNC ist ja rein Grafik. Das hab ich aber relativ schnell aufgegeben. Der Gedanke dahinter war, damals hatte ich nur meinen Desktop und den Laptop meiner Frau. Der war aber sehr schwach auf der Brust und mit meiner Tochter zusammen Minetest spielen war ein Krampf für sie. Also wollte ich es so einrichten, dass sie über meinen Computer spielt und den Laptop nur als Terminal verwendet. Mit RDP keine Chance. VNC hat funktioniert, aber eben ohne Sound. Das hat sich dann aber erübrigt, als ich das Thinkpad bekommen hab.

    Du könntest vielleicht mal versuchen, AnyDesk auf dem Server mit VirtualGL zu betreiben. Dann müsste er die Grafik über die Grafikkarte, falls da was anständiges verbaut ist, schicken. Theoretisch. Mit VGL hab ich aber auch hin und wieder meine Probleme. Einmal funktioniert es super, dann wieder nicht. Wenn es aber funktioniert schauen die Leute super blöd, wenn du Ark in der Kneipe über ein NetBook mit Singlecore Atom CPU spielst. Aber kleiner Tipp. Das frisst Datenvolumen wie nicht gescheit.

    Bei Big Linux ist GParted installiert - ich habe dort aber die Funktion nicht entdecken können.

    Das ist richtig, die scheint es so dort nicht zu geben. Ich verwende immer GParted und hab auch nachgeschaut, aber auch nichts gefunden.

    Ganz ohne zusätzliche Software kann man es natürlich auch lösen. Ist aber in meinen Augen etwas umständlich. Erst mit systemctl alle laufenden Dienste abrufen, sich da durch scrollen, bis man entsprechenden Dienst gefunden hat und den dann mit systemctl disable deaktivieren.

    Im Normalfall kann man alles mit denen von Linux mitgebrachten Tools lösen. Ist nur die Frage, ob man das auch auf sich nehmen will. Es kann schon schwer nervig sein. Wenn man mal eine riesige, verschachtelte Kommandozeile gebastelt hat und dann sieht, dass es mit einem anderen Tool sehr einfach geht, wird man schnell faul ;). Ich zumindest.

    Hoffentlich klinge ich jetzt nicht wie der grosse Klugscheisse, oder so, aber ich möchte mal auf einen Denkfehler hinweisen.

    Oft höre ich "Unter X-Linux funktioniert das mit Y, aber keine Ahnung wie das unter Z-Linux geht". Also genau wie jetzt hier.

    Allgemein kann man sagen, gibt es eine Software unter X-Linux, gibt es sie auch unter Z-Linux. Das ist allerdings auch abhängig davon, wie gut die Paketquellen sind und ob es sich um eine von den Maintainern speziell für eine bestimmte Distro geschriebene Anwendung handelt, die nicht in die Paketquellen anderer Distros fliessen.

    Aber gerade bei Gnome zum Beispiel, kann man stark davon ausgehen, dass es die Tools dafür unter allen Distros gibt, die auch Gnome in den Paketquellen haben.

    Im Prinzip kann man eigentlich jede Distro in eine andere Distro umstricken. Ist aber eben wieder davon abhängig, ob es eigens geschriebene Software gibt und ob es die auch in den Paketquellen gibt. Es wäre aber durchaus möglich, aus Arch ein Mint zu basteln. Cinnamon drauf, entsprechendes Theme gewählt und die Zusatzsoftware installiert.

    gnome-disk-utility habe ich zum Beispiel auch installiert. Finde ich aber nicht besonders toll. Ist aber wohl Geschmacksache.

    Schau dir mal Systemdgenie an. Dazu hab ich auch ein Video gemacht. Die Einträge für systemctl können in diversen Verzeichnissen vorhanden sein, die kenne ich auch nicht alle. Bei Systemdgenie kannst du aber "mount" auswählen und dort siehst du, was so alles per systemd gemountet wird. Auch alles aus der fstab. Dort kannst du die Einträge disablen.

    Also da rennst du bei mir offene Türen ein. Wie unvorsichtig viele Firmen mit persönlichen Daten umgehen, schreit schon fast nach Dummheit. Daten werden einfach mal so irgendwo unverschlüsselt in die Cloud geparkt. Egal ob jetzt bei OneDrive, Drive, Evernote oder Amazon. Da liegen oft sehr sensible Daten von Personen und das unverschlüsselt. Oder aus Bequemlichkeit wird das Wlan per WPS Verschlüsselt. Stellenweise wird Kunden sogar der Zugang zum Netz gestattet und das nennt man dann Service.

    Nichts davon ist von Hause aus schlecht. Es ist nichts dagegen zu sagen, Daten auf einem externen Speicher auszulagern, gerade auch im Bezug auf Verfügbarkeit unterwegs. Doch dann bitte verschlüsselt. Aber halt. Verschlüsselung muss man ja einrichten. Kann man es nicht selbst, muss das ein ITler machen und der will dafür Geld. Ausserdem muss man auch die richtigen Schlüssel zur Verfügung haben. Das geht ja mal gar nicht!

    Oder beim WLan. Ja, es ist guter Service, wartenden Kunden den Zugang zum Internet zu gewähren. Aber das muss man ja nicht im Firmennetz machen. Aber ein Gast-Netzwerk bereitstellen, ist ja auch wieder Aufwand.

    Kurz gesagt, je grösser der Aufwand und je teurer es wird, desto mehr wird Sicherheit über Board geworfen.

    Ich kann es ja aus persönlicher Erfahrung beschreiben. Ich wollte eine Cloud, die auf einem von mir kontrollierten Rechner läuft, mit Festplatte, auf die ich physischen Zugriff habe. Das zu realisieren ist Aufwand. Man braucht einen Rechner, der auch wirklich dauerhaft erreichbar ist. Da bietet sich ein Pi natürlich an. Geringer Stromverbrauch, kleine Bauform, keine Lüfter usw. Da geht es dann schon los. Der will auch eingerichtet werden. Klar, man kann ein fertiges Image drauf bügeln. Das ist in meinen Augen aber pure Verschwendung, denn selbst ein Pi3 hat dafür zu viel Power. Wenn der dann aber eingerichtet ist, geht es direkt weiter. Daheim im Netzwerk läuft das ja super, aber wie kommt man über das Internet dran? Man will ja nicht nur zuhause die Cloud benutzen können. Aber zum Beispiel Vodafon bietet keine Möglichkeiten, eine Verbindung von draussen herzustellen. Also muss man entweder ein DynDNS Service verwenden, oder man mietet sich einen Server und tunnelt die Verbindung darüber. Habe ich gemacht, ist nicht schwer. Aber! Man will ja eine verschlüsselte Verbindung und das geht über einen Tunnel nicht wirklich gut. Also braucht man so etwas wie einen Reverse-Proxy und dafür ein SSL-Zetifikat. Ist mit LetsEncrypt ja einfach, aber dafür muss auch ein Webserver existieren, der eingerichtet sein will. Oder man macht ein VPN. Das muss aber dann auch überall eingerichtet sein und manche Apps verstehen sich nicht darauf. Probleme, Probleme, Probleme. Alle lösbar,, bei mir läuft es ja auch. Aber es ist mit Aufwand verbunden und falls man es nicht selbst kann, mit Geld und Vertrauen.

    Habe da in einer Schublade einige verbrannten Karten und mSDs.

    So eine Schublade habe ich auch. Zu Beginn meiner Linux-Zeit, als ich von Sticks und Karten noch nicht wirklich den Plan hatte, fand ich die Idee total spannend, einen Stick als Swap-Partition einzurichten. Im Vergleich zu meiner restlichen Hardware war das tatsächlich ein Gewinn. Mich hat es nur gewundert, warum auch teuere und in vielen Testberichte als durchaus robuste Sticks nach relativ kurzer Zeit die Grätsche gemacht haben. Tja, mittlerweile bin ich schlauer. SSDs sind ja eigentlich das Gleiche in Grün, wenn auch mit deutlich mehr Schreibe-/Lesezugriffen. Aber wichtige Daten speichere ich da auch nicht drauf. Meine Cloud läuft auf HDD. Ist wohl langsamer, aber die halten wenigstens. Ich habe immer noch meine aller erste Quantum Atlas und die läuft heute noch. Auch wenn 100 MB in der heutigen Zeit ja doch eher lachhaft sind. Aber, sie läuft. Meiner erste SSD hat sich exakt einen Monat nach Ablauf der Garantie verabschiedet.

    Mit einem OS auf einem Stick habe ich schon negative Erfahrungen gemacht. Je nachdem, gibt es da ja doch sehr viele Schreib-/Lesezugriffe, die so einem Stick gerne mal ans Leder gehen. Mit ein Grund, warum mein Pi auf der MicroSD nur das Boot-Verzeichnis hat und dann auf die USB-Platte geht. Der hat mir auch schon Karten gegrillt.

    Wobei das absolute Todesurteil für ein USB-Stick Gentoo ist. Das tötet manche Sticks schon bei der Installation :grinning_squinting_face: .

    Was Netzwerk angeht, schwöre ich auch auf Kabel. Ich bin nicht so der Freund von WLan, obwohl ich Anfangs ein echter Prediger war. So auf Dauer merkt man aber, dass es da einfach immer wieder irgendwo Schwierigkeiten bekommt. Am Handy fällt das nicht wirklich auf, aber wie du schon sagst, schon beim Streamen kann es nervig werden. Kann, muss nicht. Ich habe von Vodafon die Android-Box und die hatte noch nie irgendein Problem, was ich echt beeindruckend finde.

    Aber so hat bei mir alles ein Netzwerkkabel. Auch die Laptops, was immer wieder spöttische Bemerkungen verursacht. "Hast du schon gewusst? So ein Laptop hat Wlan" bla bla.