Beiträge von diabolusUmarov

    Wie gesagt, ich höre das ja nicht zum ersten Mal und das Rolling-Release wurde deshalb ja auch schon bemängelt. Nur kann ich es eben nicht nachvollziehen. Ich habe Arch auf 2 Servern, meinem Desktop, meinem Futro, meinem Laptop, meinem NetBook, bei meiner Frau auf dem Rechner und auf dem zweiten Laptop wir auf dem Pi läuft Manjaro. Ausser beim Dektop und Futro mache ich Updates immer Montags und die laufen immer alle sauber durch.

    Vielleicht bin ich auch einfach ein Glückspilz.

    Der Arch Hype ist gut. Ich persönlich hatte auch mal zu openSUSE im Vergleich Arch auf gleich identische Server laufen. Da war openSUSE vorne. Als ich dann updates machte, kamen mit Arch unerwartete Probleme auf, die ich nur sehr schwer lösen konnte. Also. da musst ja wirklich ein spitzen Admin sein.

    Ich lese es oft, dass es bei Arch und Updates zu Problemen führen kann. Das kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Bei Gentoo waren Probleme bei Updates ja eigentlich eher die Normalität. Auch bei Mint, als meine Frau das noch einsetzte, gab es hin und wieder nach einem Update Probleme, um die ich mich kümmern musste. Bei Arch hatte ich noch nicht eins. Dabei setze ich Arch ja auf verschiedener Hardware ein und auch Headless auf Servern. Vielleicht meckert mal ein AUR Paket, dass irgendwo eine Abhängigkeit fehlt. Mehr Probleme hatte ich allerdings tatsächlich noch nie.

    Es ist ja mit der Hauptgrund, warum ich Arch so gerne einsetze. Weil ich da überhaupt kein Admin sein muss. Es läuft einfach. Ich habe auch kein Timeshift, oder ähnliches im Einsatz. Selbst bei dem Legacy-Treiber von Nvidia bei meiner Frau habe ich keine Probleme. Wenn eine grösseres Kernel-Update kommt, muss ich nach dem Update in der Konsole einmal den Treiber neu bauen, dann läuft das aber auch wieder.

    Ich hatte erst ein einziges Mal wirkliche Probleme mit Arch und die waren hausgemacht. Man darf eben kein Aarch64 vom Pi über das System bügeln. Das nimmt es einem Krumm. Aber auch da konnte ich, ohne Neuinstallation, alles wieder ins Lot bringen. Wobei ich mir da tatsächlich Timeshift gewünscht hätte :winking_face:

    Ich mache mal eine kleine, vorsichtige, kurzfristige Ankündigung. Es war eigentlich nicht geplant, hat sich aber jetzt ergeben.

    Aller Wahrscheinlichkeit nach, schrauben wir heute, also 08.01.2023 irgendwo geschätzt ab 18 Uhr am Stream rum. Hauptaugenmerk liegt natürlich auf dem Audio. Falls also jemand von euch Zeit und Lust hat, kann er ja vorbei schauen. Wie gesagt, ist zum testen gedacht. Wird also weder ewig dauern, noch irgendwie spannend :winking_face:

    Der Desktop und ich sind keine Freunde. Du hast Recht, er ist wirklich schlank. Das sind viele andere aber auch. Ich hatte auch schon verschiedene Versionen immer mal wieder im Einsatz. Aber warm bin ich damit nicht geworden. Das hat nichts damit zu tun, dass der Desktop irgendwie schlecht oder kompliziert ist, sondern einfach nur, ich finde dazu keinen Draht.


    Ich hatte anfangs alles plattgewalzt, weil ich viel zu viel Admin (root) war, statt Anwender. Gerade am Anfang will man doch alles wissen.

    Das kann ich direkt so unterstreichen. Deshalb bin ich am Anfang nicht wirklich mit Linux warm geworden. Suse, Fedora, Ubuntu und wie sie alle heissen, war mit zu viel Windows-Like. Man installiert es und dann sitzt man vor einem fertigen Ding. Wehe, da passiert mal was, dann sitzt man da wie ein Esel und wartet auf Heu.

    Ich war tatsächlich erst mit Gentoo glücklich. Man macht einfach alles von Hand und lernt dabei. Die Lernkurve steigt dann auch noch drastisch an, wenn man nach 7 Tagen dann das System so zerlegt, dass selbst Profis es nicht mehr retten können. Also alles zurück auf 0 und von Vorne. Da bleibt dann viel hängen und man versteht auch mit einem Mal, was es mit dem /etc Verzeichnis auf sich hat, wie .conf funktioniert usw. Würde Gentoo nicht soooooo viel Zeit verbrennen, wäre ich auch nie davon abgerückt.

    Aber aus dem Grund zeige ich in meinen Videos ja auch, wie man Arch von Grund auf per Hand installiert, konfiguriert, was es zB mit der fstab auf sich hat und das alles.

    Bin da auch der Meinung, nicht die 1000. Debian Variante vorzustellen, sondern auch mal andere Distributionen und Desktops.

    Da bin ich auch voll bei dir. Wobei man aber auch berücksichtigen muss, der Trend der Distros liegt eindeutig auf Debian. Warum auch immer. Das es von diesen Distros dann mehr Videos gibt, als von anderen, ist deshalb ganz normal. Man darf hier aber auch nicht vergessen, diese Distros sind ja nicht direkt schlecht, weil sie auf Debian aufbauen. Ich selbst bin kein Freund von Debian, da dort die Software oft deutlich hinter den aktuellsten Versionen hinterher ist. Aber das spiegelt nur meine Meinung wieder, nicht die Qualität der Distro.

    Meine Empfehlung: Installiert auf jeden Rechner openSUSE

    Der Empfehlung würde ich direkt widersprechen. Meine direkten Erfahrungen mit SUSE liegen schon weit zurück, da hat sich wahrscheinlich mittlerweile einiges geändert. Durch meinen Kontakt mit anderen Usern würde ich Suse aber weiterhin als Distro mit Bastelpotential ansehen. Auf jeden Fall kenne ich einige User, die von Suse zu Ubuntu/Mint oder ein Arch Derivat abgewandert sind.

    Es kann sein, dass diese Methode mittlerweile überholt ist. Kann ich nicht verifizieren, da ich schon etwas länger von Bluetooth und Sound abgerückt bin. Aber als ich noch die Bluetooth-Box als Soundausgabe hatte, musste ich einmal

    Code
    sudo alsactl store 

    verwenden. Ab da wurde die Lautstärke bei mir gespeichert.

    Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es einfach ein harmloser Bug ist. Das diese Flagge automatisch auf englisch steht und sobald man tippt wird die eigentliche Tastatur erst abgefragt. So könnte ich es mir auf jeden Fall vorstellen. Es wäre schon sehr bescheuert, wenn es eine Einstellung dafür gäbe. Bestenfalls gibt es irgendwo eine Einstellung, die einen Standard festlegt.

    Du könntest das aber auch in mehrere Skripte aufteilen. Eines was wirklich nur das System installiert, so dass man es Headless für einen Server verwenden kann. Dann eins für den Desktop und jeweils eins für verschiedene Bereiche wie Internet, Grafik, Büro, Multimedia, Spiele usw. Dazu dann ein AIO Skript was einfach nur alle Skripte der Reihe nach abarbeitet, wenn man wirklich ein vollständiges System haben möchte.

    Ein interessanter Punkt könnten dann auch vorgefertigte Konfigurationen sein. Wenn man zum Beispiel ein bestimmtes Theme will, oder Aliase im Terminal usw.

    Lässt sich aber nicht ändern. Heute entwickelt kaum noch jemand Software, ohne auf irgendwelche Abhängigkeiten zurückzugreifen. Ist aber auch nachvollziehbar. Würde man ein Programm schreiben und müsste die GUI mit der selben Funktionalität der einzelnen Komponenten entwickeln, wie beispielsweise Qt es bietet, wäre man wahrscheinlich länger mit dem GUI beschäftigt, als mit dem eigentlichen Programm.

    Da muss ich aber auch sagen, macht es Linux schlauer als Windows. Ich hab ja auch schon Software geschrieben, die schliesslich auch auf Windows laufen sollte. Ist ja dank Qt kein grosses Problem. Als ich mich aber schlau gemacht habe, wie man das bei Windows mit den Abhängigkeiten regelt, fand ich es schon übertrieben. Bei Linux wird da Qt installiert und alle Programme, die es nutzen, greifen darauf zu. Bei Windows lötet man die Abhängigkeiten dann quasi ins Programm. Sprich, auf Linux installiert man es einmal, bei Windows in der Regel für jedes Programm neu. Dort gibt es zwar auch die Möglichkeit von Shared Libraries, aber nach duzenden Fehlversuchen und Fragen im Forum hat mir jeder geraten, es einzuknoten. Effizient ist anders.

    Nein :grinning_squinting_face: . Hab ich hier im Forum schon erklärt. Ein OWU ist ein Ottonormal-Windows-User. Also jemand, der eigentlich überhaupt kein Interesse an Betriebssystemen und so einem Kram hat, sondern einfach nur sein Zeugs mit dem Computer erledigen will. Im Zusammenhang mit mir sind das Benutzer, die aus irgendeinem Grund keinen Bock mehr auf Windows haben und zum Beispiel Linux ausprobieren wollen und mich bitten, da einzuspringen.

    Und nur zur Sicherheit, OWU ist kein abwertender Begriff, stammt sogar von einem der Personen, denen ich mit Linux unter die Arme gegriffen habe.