Beiträge von diabolusUmarov

    Ich habe es jetzt mal bei mir getestet. Ich nutze Arch mit Cinnamon und ja, Pinta läuft nicht. Beim Versuch es per Terminal zu starten kommt folgendes:

    Anscheinend liegt es am .NET. Ich schaue mal, was man dagegen machen kann.

    Nachtrag

    Es liegt tatsächlich an einem Update, aber nicht von Gnome, oder GTK. Aktuell ist das .NET Framework in der Version 7.0. Pinta will aber Version 6.0. Du kannst einfach das dotnet-sdk-6.0 installieren. Das geht neben Version 7.0 und siehe da, Pinta startet einwandfrei.

    Mich verwunder an deiner Frage eines. Arch hat was implantiert? Es ist noch nicht lange her, wo ich Arch sowohl in einer virtuellen Maschine als Tutorial installiert habe, wie auch nativ auf meinem Futro und an grafischer Oberfläche ist da nichts sofort dabei. Das muss ich selbst entscheiden.

    Was dein Problem angeht. Ich habe schon gemeldet bekommen, dass sich einige Programme mit Gnome schwer tun. Besonders die, die sich verweigern etwas in die Titelleiste einbauen zu lassen, was Gnome ja mittlerweile gerne tut, siehe Evolution, wo ich meine Buttons erst nicht mehr gefunden habe. Daran könnte es liegen. Ein Workaround kann ich dir aber leider nicht anbieten. Insofern du nicht auf Gnome angewiesen bist, würde ich dir zumindest testweise eine andere Oberfläche empfehlen, um zu ermitteln, ob es wirklich an Gnome liegt, oder am GTK selbst. Wäre auch eine Möglichkeit, denn da ich kein Gnome benutze, aber seit vor ein paar Updates bei Evolution jetzt auch die Buttons in die Titelzeile gewandert sind, könnte es auch an GTK liegen. Dann wirst du wahrscheinlich auf ein Update warten müssen.

    Aber das sind jetzt Schüsse ins Blaue.

    Vielleicht habe ich irgendwo ein Knick in der Optik. Es soll ja das Look&Feel von WindowsXP und Windows2000 einfangen. Da ich es selbst noch nicht benutzt habe, muss ich mich auf Screenshots beziehen. Aber was hat das optisch mit diesen Windows Varianten zu tun?

    WindowsXP ist tatsächlich das einige Windows, was ich wirklich intensiv benutzt habe. Also nicht wie jetzt bei Windows10 oder 11, was ich mal anwerfe, wenn ich Raft spielen will. War aber auch nicht wirklich lange in Benutzung. Mit Windows kann ich mich einfach nicht lange beschäftigen. War nur die Übergangszeit vom AmigaOS zu Linux und die war dadurch bestimmt, bis ich eine Distro gefunden habe, wo ich mich auch wirklich gut mit gefühlt hatte. Ironischerweise war die wahrscheinlich schwerste Distro dann die, mit der ich den Umstieg vollziehen konnte.

    Was Live-Sticks angeht, hatte ich wegen meinem Futro echt riesige Probleme. Der kann nur EFI und irgendwie hat kein Tool das richtig verstanden. Bis ich Ventory entdeckt habe. Einmal einen Stick damit eingerichtete muss man die Images nur noch über den Dateimanager auf den Stick ziehen und fertig. Finde ich super angenehm.

    Ich verstehe aber, was du da alles beschreibst. Das klingt wirklich durchdacht.

    Vermisse da einige Tools auch bei anderen Distros.

    Welche Tools waren das? In den meisten Fällen sollten die sich ja auch auf anderen Distros installieren lassen. Es sei denn natürlich, es sind Eigentwicklungen, die es nicht in die Repositorys anderer Distros schaffen.

    Dürfte schwer werden, auf der grünen Wiese neu anzufangen. Was mich stark überrascht hat, das so viele auf Gnome aufbauen.

    Bzw. das UKUI ein Mate Fork ist, hätte ich gar nicht gedacht, sieht man echt nicht.

    Was heisst, dürfte schwer werden. Was da wieder fehlt ist Zeit. So ein Ding entwickelt man eben nicht von jetzt auf gleich und muss befürchten, dass man da den grossen Wurf landet, den aber niemand nutzt. Ist immer so ein Risiko.

    Ich weiss nicht genau, ob man bei Mate noch von Gnome sprechen kann. Mate kam ja als Fork von Gnome2, da sich viele mit den radikalen Änderungen von Gnome3 schwer getan haben. Ich muss sagen, ich bin auch kein Fan davon. Gnome3 hat sehr gute Ansätze, aber irgendwie werde ich damit nicht warm. Mittlerweile ist an Mate dann schon so viel weiterentwickelt worden, dass ich da nicht genau sagen kann, ob man es noch zu Gnome zählen kann. Gleiche Wurzeln ja, aber ansonsten.

    Hat dein Tag etwa auch nur 24h :grinning_face_with_smiling_eyes: ?

    Ja und das fiese ist, neben meiner Arbeit geht davon auch noch Zeit für essen, schlafen und die Familie drauf. Bleibt nicht viel übrig. Zudem neige ich dazu, gerne mal was neues anzufangen, bevor das letzte fertig ist. So habe ich ein Programm zur Rechnungserstellung seit fast einem Jahr rum liegen und da fehlt gar nicht mehr viel, bis es fertig wäre. Aber da kamen dann Twitter-Bots dazu, ich hab am Pi rum gespielt und der hat mittlerweile Berge an Servern laufen, die aber alle auch erst einmal eingerichtet werden wollten. Dann musste ich den auf eine SSD umstellen, da die MicroSD einfach extrem überfordert war. Mir ist die FakeCloud vom reMarkable in den Weg gesprungen, dann kam der Futro usw. Irgendwas ist immer.

    Ja sicher, setzt aber Lust, Zeit und nerven voraus :grinning_face_with_smiling_eyes: Bis jetzt mir auch noch keines über wen den Weg gelaufen, bei dem ich dachte "ohh, musste mal probieren". Außer vielleicht Evolution.

    Ich verwende auch Evolution. Aber nicht, weil es besonders toll ist, sondern weil es bislang die beste Alternative für E-Mails ist, die ich ausprobiert habe. Trotzdem bin ich jetzt nicht so glücklich damit. Denn ich hätte gerne ein Programm für E-Mails und nicht noch für Kalender, ToDo und was weiss ich. Ich spiele auch schon lange mit dem Gedanken, selbst ein Programm dafür zu entwickeln. Aber diese dumme Zeit!

    Ach... naja. Cinnamon ist einfach nicht meine DE :winking_face: Ich komme mit KDE deutlich besser klar.

    Und siehe da, ich tue mich mit KDE und Plasma schwer. So hat eben jeder seins. Aber dafür ist ja die Vielfalt da. Du gehst in Richtung KDE, ich Richtung Cinnamon. Jeder hat das installiert, was er besser findet und schon hat keiner ein Problem. Es wäre jetzt auch müssig zu sagen, aber Cinnamon kann diese und Cinnamon ist da toll. Du könntest mit den Fähigkeiten von KDE kontern und am Ende der Diskussion würdest du KDE benutzen und ich Cinnamon. Aber nee, so ist es doch prima.


    Laut wiki "UKUI is a fork of the MATE Desktop Environment." Also so gesehen wiederum ein fork von Gnome^^

    Ah, schade. Ich fände es sehr schön, wenn mal ein neuer Spieler auf der DE-Bühne auftauchen würde. Neue Ansätze könnte die ganze Geschichte mal weiter nach vorne bringen.

    Also ich würde mal sagen, ich schwöre nicht auf Cinnamon, mag es aber auf jeden Fall sehr gerne. Ich bin damals durch Linux Mint drauf gekommen von dem Rechner meiner Frau und habe es dann bei mir drauf gemacht. Himmel. Mit dem Standard-Theme sieht das echt grottig aus. Macht ja fast schon Angst. Aber die Themes lassen sich dort schön bequem einrichten und man glaubt es kaum, ich verwende Windows10light. Warum? Weil mir prinzipiell optisch Windows 10 gefällt. Das sage ich übrigens seit Windows 3.11. Optisch hat mir das auch besser gefallen, als meine Workbench auf dem Amiga. Aber eben leistungsmässig ging Win3.11 und dann auch Windows95 brutal gegen meine Workbench unter.

    Das ich kein eingefleischter Nutzer von Cinnamon bin, sieht man an meinem NetBook und meinem Futro. Das NetBook hat XFCE und der Futro Mate. Wobei Mate tatsächlich weniger frisst, als XFCE. Ich habe beim Futro alsbald festgestellt, dass die Leistung irgendwie nicht wirklich zufriedenstellend war und eine Ursachenforschung hat XFCE entlarvt. Mate drauf gemacht, jetzt flitzt das Ding mit drei aktiven Usern, also drei geladenen Desktops. Okay, für die Bots nehme ich AwesomeWM. Aber die beiden anderen User verwenden beide Mate. Werde wohl auch mein NetBook noch umstellen.

    Auf meinem Thinkpad ist dann aber wieder Cinnamon. Der kann es sich mit seinen 8GB DDR5 auch leisten.

    Noch so ein kleiner Funfact. Als Windows 11 raus kam, meinte ein bekannter von mir, M$ Gläubiger, alleine die Entwicklung der Taskleiste mit den nun den Icons in der Mitte der Leiste sei von Microsoft ja ein echter Meilenstein. Bin ich mit ihm an meinen Computer, drei Klicks später waren meine Icons in der Mitte. Das fand er überhaupt nicht lustig. Auch nicht, dass die Icons bei XFCE Standard in der Mitte sind. Aber Linux ist ja nur so ein NieschenOS für Nerds, mit dem man so ja nichts anfangen kann.

    UKUI habe ich auch noch nie gehört. Wenn ich das richtig gelesen habe baut es Windows7 nach und das mittels Qt. Was ich aber nicht wirklich herausfinden konnte ist, wurde es wirklich neu geschrieben, oder basiert es wieder auf einem anderen DE. Ersteres fände ich sehr spannend.

    ... Cinnamon. Der Desktop läuft auch auf Mint am besten. Nicht zu vergleichen mit anderen Distries, da drauf mag er auch mehr Recourcen fordern.

    Jetzt nicht als Angriff oder so verstehen. Ich bin da wirklich neugierig. Als meine Frau noch Mint eingesetzt hatte, waren nach dem booten mit Cinnamon etwa 600MB Arbeitsspeicher weg. Mit XFCE so knappe 400MB. Das ist jetzt aber auch schon ein paar Jahre her, deckt sich aber mit meiner heutigen Erfahrung, wenn ich bei meinem Arch von Cinnamon auf XFCE wechsle. Wie ist das bei dir?

    Du sagst auch, Cinnamon läuft auf Mint am Besten. Kannst du das an einem Beispiel verdeutlichen? Fände ich sehr interessant, dafür die Gründe zu finden.

    Ja, aber was ist halt "Einsteigerfreundlich"?

    Aus meiner Erfahrung mit den OWUs kann ich sagen, zumindest die wollen, dass sie alles dort finden, wo es auch bei Windows ist. Sprich, das Startmenü unten links, mit durchgehender Leiste, Uhr und Systemicons Rechts und die Icons auf dem Desktop beginnend von oben Links. Auch das Startmenü sollte zumindest ähnlich aussehen und man sollte die Programme auch in den selben Kategorien finden. Die kritisieren bei Windows11 zum Beispiel auch sehr scharf, dass auf einmal in der Leiste das Startmenü in der Mitte ist und nicht mehr so aussieht, wie bei Windows10. Das ist also nicht Linux bezogen.

    Was einen Store angeht, damit kam bisher keiner meiner OWUs sofort klar. Wie hier auch schon geschrieben wurde, die Stores unter Linux unterscheiden sich oft nicht von dem Pendant von Windows. Allerdings kenne ich keinen, auch von den Computerfreaks nicht, die den AppStore von Windows nutzen. Für die OWUs ist das schon ein generelles Verstehproblem. Wo kommen die Programme denn her? Wieso sind die alle in einem Store und nicht auf den jeweiligen Websites? Da kann man dann auch mit dem PlayStore kommen und beisst auf Granit.

    Also meine Erfahrung könnte man herunterbrechen auf, ein OWU will auch ein U bleiben, also ein User. Der will sich nicht auf irgendwas umstellen, der will nichts neues lernen, der will nur Windows aus diversen Gründen loswerden.

    Das sieht man ja auch an folgendem Beispiel. Ich habe einem Bekannten geholfen, seine kleine Firma auf Linux umzustellen. Bei ihm kein Problem, da er keinerlei Abhängigkeiten zu Windows Programmen hatte. Also wenn bei einem Office hinterher ein docx oder xlsx herausfällt, dann reicht dem das völlig. Ihm ging es schlicht nicht ab, dass er für Lizenzen kaufen musste usw. Waren ihm einfach zu hohe Kosten.

    Jetzt das faszinierende. Seine Angestellten arbeiten problemlos damit. Die bekamen gezeigt, wie da was funktioniert und das war es schon. Kein Problem mit der Umstellung, keine Schwierigkeiten. Die arbeiten damit.

    Meine Erwartung wäre es, dass nicht dauernd Distributionen erscheinen, die sich für besonders freundlich für Einsteiger bezeichnen. Habe gestern ein Video zu Linux Lite gesehen und mal wieder ist Einsteigerfreundlich was anderes.

    Code
    diabolus@horst /run/media/diabolus $ sudo apt install tilix -y
    [sudo] Passwort für diabolus: 
    sudo: apt: Befehl nicht gefunden
    diabolus@horst /run/media/diabolus $ 

    Da mache ich wohl irgendwas falsch.

    Nee, war nur ein Joke. Du hast nur gerade das gemacht, was ich hier schon ein paar Mal angesprochen habe. Das ist aber jetzt keine Kritik an dir und ich will dich auch nicht auf den Arm nehmen. War nur gerade eine schöne Gelegenheit zu zeigen, was ich in meinen früheren Ausführungen angesprochen habe.

    Natürlich funktioniert apt bei mir nicht. Ich verwende Arch. Da gibt es kein apt. Bei mir funktioniert das mit

    Code
    sudo pacman -S tilix
    
    oder
    
    yay -S tilix

    Generell ist dein Verhalten aber löblich. Ein Neuling hätte jetzt gewusst, was er machen soll und da die meisten Einsteiger Ubuntu, Mate und Co verwenden und die auf Debian basieren, hätte es auch funktioniert.

    Hab es mir angeschaut und gleich ein paar positive Punkte gefunden. So kann man neue Terminals über Buttons in der Titelleiste hinzufügen. Das ist tatsächlich angenehm. Auch lässt sich Tilix ziemlich intensiv personalisieren. Auch sehr positiv. Bisher negativ habe ich nur entdecke, dass man die Transparenz nicht einstellen kann. Das ist aber ein sehr banaler Punkt und wäre mir auch gar nicht aufgefallen, wenn ich nicht gerade auf dem Transparenz-Trip wäre. Auch scheint es auf GTK zu basieren, bzw. auf Gnome. Das erkennt man an den Buttons in der Teilleiste zum Beispiel. Würde auf meinem NetBook also bedeuten, dass dort entsprechende Abhängigkeiten vorhanden sein, oder nachinstalliert werden müssten. Wäre auch kein Beinbruch. Terminator ist relativ unabhängig, was ihn bei mir doch noch vor Tilix setzt.

    Generell aber, auf meinem Desktop kann ich mir durchaus vorstellen, dass auch auch Tilix einsetzen werde und deshalb auf jeden Fall ein Dank für den Hinweis. Beim arbeiten wird sich dann zeigen, wie wohl ich mich damit fühle. Tilix hat auf jeden Fall das Potential, auf jeden Fall mit Terminator gleichziehen zu können.

    Alles natürlich bezogen auf meine eigene Meinung.

    uhh, fstab. Hast du da ein paar Anleitungen die noch nicht kenne^^? Ist ja auch mein persönliches Hassthema bei Linux. Also wenn du da gute Anleitungen für dummies wie mir hast, immer her mit =)

    Du kannst dir gerne mal mein Video dazu anschauen. Dann könntest du mir auch Feedback geben ;).

    Was den Untergang angeht, den sehe ich auch nicht. Es wird zwar für Einsteiger immer schwieriger, aber nicht weil Linux schlecht ist, sondern weil einfach viel zu viele Distros herauskommen, die sich als perfekt für Einsteiger preisen, aber am Ende doch viele Fallstricke haben, die einen Einsteiger eher abschrecken. Dazu dann noch die Qual der Wahl. Wenn man sich Distrowatch anschaut, da ist man Stunden mit vergleichen beschäftigt, weiss am Ende nicht was man nehmen soll und lässt es dann lieber bleiben. Es gibt eben nicht dieses eine Linux.

    Oh mist, ich hab noch was vergessen:

    Terminator

    Das ist meine heiss geliebte Terminal-Emulation. Durch das Teilen der einzelnen Terminals sowohl waagerecht wie auch senkrecht macht es das arbeiten in vielen Belangen (wenn man denn in einem Terminal arbeiten möchte) sehr viel schneller, einfacher und bequemer.