UKUI habe ich auch noch nie gehört. Wenn ich das richtig gelesen habe baut es Windows7 nach und das mittels Qt. Was ich aber nicht wirklich herausfinden konnte ist, wurde es wirklich neu geschrieben, oder basiert es wieder auf einem anderen DE. Ersteres fände ich sehr spannend.
... Cinnamon. Der Desktop läuft auch auf Mint am besten. Nicht zu vergleichen mit anderen Distries, da drauf mag er auch mehr Recourcen fordern.
Jetzt nicht als Angriff oder so verstehen. Ich bin da wirklich neugierig. Als meine Frau noch Mint eingesetzt hatte, waren nach dem booten mit Cinnamon etwa 600MB Arbeitsspeicher weg. Mit XFCE so knappe 400MB. Das ist jetzt aber auch schon ein paar Jahre her, deckt sich aber mit meiner heutigen Erfahrung, wenn ich bei meinem Arch von Cinnamon auf XFCE wechsle. Wie ist das bei dir?
Du sagst auch, Cinnamon läuft auf Mint am Besten. Kannst du das an einem Beispiel verdeutlichen? Fände ich sehr interessant, dafür die Gründe zu finden.
Ja, aber was ist halt "Einsteigerfreundlich"?
Aus meiner Erfahrung mit den OWUs kann ich sagen, zumindest die wollen, dass sie alles dort finden, wo es auch bei Windows ist. Sprich, das Startmenü unten links, mit durchgehender Leiste, Uhr und Systemicons Rechts und die Icons auf dem Desktop beginnend von oben Links. Auch das Startmenü sollte zumindest ähnlich aussehen und man sollte die Programme auch in den selben Kategorien finden. Die kritisieren bei Windows11 zum Beispiel auch sehr scharf, dass auf einmal in der Leiste das Startmenü in der Mitte ist und nicht mehr so aussieht, wie bei Windows10. Das ist also nicht Linux bezogen.
Was einen Store angeht, damit kam bisher keiner meiner OWUs sofort klar. Wie hier auch schon geschrieben wurde, die Stores unter Linux unterscheiden sich oft nicht von dem Pendant von Windows. Allerdings kenne ich keinen, auch von den Computerfreaks nicht, die den AppStore von Windows nutzen. Für die OWUs ist das schon ein generelles Verstehproblem. Wo kommen die Programme denn her? Wieso sind die alle in einem Store und nicht auf den jeweiligen Websites? Da kann man dann auch mit dem PlayStore kommen und beisst auf Granit.
Also meine Erfahrung könnte man herunterbrechen auf, ein OWU will auch ein U bleiben, also ein User. Der will sich nicht auf irgendwas umstellen, der will nichts neues lernen, der will nur Windows aus diversen Gründen loswerden.
Das sieht man ja auch an folgendem Beispiel. Ich habe einem Bekannten geholfen, seine kleine Firma auf Linux umzustellen. Bei ihm kein Problem, da er keinerlei Abhängigkeiten zu Windows Programmen hatte. Also wenn bei einem Office hinterher ein docx oder xlsx herausfällt, dann reicht dem das völlig. Ihm ging es schlicht nicht ab, dass er für Lizenzen kaufen musste usw. Waren ihm einfach zu hohe Kosten.
Jetzt das faszinierende. Seine Angestellten arbeiten problemlos damit. Die bekamen gezeigt, wie da was funktioniert und das war es schon. Kein Problem mit der Umstellung, keine Schwierigkeiten. Die arbeiten damit.