Beiträge von diabolusUmarov

    Dürfte schwer werden, auf der grünen Wiese neu anzufangen. Was mich stark überrascht hat, das so viele auf Gnome aufbauen.

    Bzw. das UKUI ein Mate Fork ist, hätte ich gar nicht gedacht, sieht man echt nicht.

    Was heisst, dürfte schwer werden. Was da wieder fehlt ist Zeit. So ein Ding entwickelt man eben nicht von jetzt auf gleich und muss befürchten, dass man da den grossen Wurf landet, den aber niemand nutzt. Ist immer so ein Risiko.

    Ich weiss nicht genau, ob man bei Mate noch von Gnome sprechen kann. Mate kam ja als Fork von Gnome2, da sich viele mit den radikalen Änderungen von Gnome3 schwer getan haben. Ich muss sagen, ich bin auch kein Fan davon. Gnome3 hat sehr gute Ansätze, aber irgendwie werde ich damit nicht warm. Mittlerweile ist an Mate dann schon so viel weiterentwickelt worden, dass ich da nicht genau sagen kann, ob man es noch zu Gnome zählen kann. Gleiche Wurzeln ja, aber ansonsten.

    Hat dein Tag etwa auch nur 24h :grinning_face_with_smiling_eyes: ?

    Ja und das fiese ist, neben meiner Arbeit geht davon auch noch Zeit für essen, schlafen und die Familie drauf. Bleibt nicht viel übrig. Zudem neige ich dazu, gerne mal was neues anzufangen, bevor das letzte fertig ist. So habe ich ein Programm zur Rechnungserstellung seit fast einem Jahr rum liegen und da fehlt gar nicht mehr viel, bis es fertig wäre. Aber da kamen dann Twitter-Bots dazu, ich hab am Pi rum gespielt und der hat mittlerweile Berge an Servern laufen, die aber alle auch erst einmal eingerichtet werden wollten. Dann musste ich den auf eine SSD umstellen, da die MicroSD einfach extrem überfordert war. Mir ist die FakeCloud vom reMarkable in den Weg gesprungen, dann kam der Futro usw. Irgendwas ist immer.

    Ja sicher, setzt aber Lust, Zeit und nerven voraus :grinning_face_with_smiling_eyes: Bis jetzt mir auch noch keines über wen den Weg gelaufen, bei dem ich dachte "ohh, musste mal probieren". Außer vielleicht Evolution.

    Ich verwende auch Evolution. Aber nicht, weil es besonders toll ist, sondern weil es bislang die beste Alternative für E-Mails ist, die ich ausprobiert habe. Trotzdem bin ich jetzt nicht so glücklich damit. Denn ich hätte gerne ein Programm für E-Mails und nicht noch für Kalender, ToDo und was weiss ich. Ich spiele auch schon lange mit dem Gedanken, selbst ein Programm dafür zu entwickeln. Aber diese dumme Zeit!

    Ach... naja. Cinnamon ist einfach nicht meine DE :winking_face: Ich komme mit KDE deutlich besser klar.

    Und siehe da, ich tue mich mit KDE und Plasma schwer. So hat eben jeder seins. Aber dafür ist ja die Vielfalt da. Du gehst in Richtung KDE, ich Richtung Cinnamon. Jeder hat das installiert, was er besser findet und schon hat keiner ein Problem. Es wäre jetzt auch müssig zu sagen, aber Cinnamon kann diese und Cinnamon ist da toll. Du könntest mit den Fähigkeiten von KDE kontern und am Ende der Diskussion würdest du KDE benutzen und ich Cinnamon. Aber nee, so ist es doch prima.


    Laut wiki "UKUI is a fork of the MATE Desktop Environment." Also so gesehen wiederum ein fork von Gnome^^

    Ah, schade. Ich fände es sehr schön, wenn mal ein neuer Spieler auf der DE-Bühne auftauchen würde. Neue Ansätze könnte die ganze Geschichte mal weiter nach vorne bringen.

    Also ich würde mal sagen, ich schwöre nicht auf Cinnamon, mag es aber auf jeden Fall sehr gerne. Ich bin damals durch Linux Mint drauf gekommen von dem Rechner meiner Frau und habe es dann bei mir drauf gemacht. Himmel. Mit dem Standard-Theme sieht das echt grottig aus. Macht ja fast schon Angst. Aber die Themes lassen sich dort schön bequem einrichten und man glaubt es kaum, ich verwende Windows10light. Warum? Weil mir prinzipiell optisch Windows 10 gefällt. Das sage ich übrigens seit Windows 3.11. Optisch hat mir das auch besser gefallen, als meine Workbench auf dem Amiga. Aber eben leistungsmässig ging Win3.11 und dann auch Windows95 brutal gegen meine Workbench unter.

    Das ich kein eingefleischter Nutzer von Cinnamon bin, sieht man an meinem NetBook und meinem Futro. Das NetBook hat XFCE und der Futro Mate. Wobei Mate tatsächlich weniger frisst, als XFCE. Ich habe beim Futro alsbald festgestellt, dass die Leistung irgendwie nicht wirklich zufriedenstellend war und eine Ursachenforschung hat XFCE entlarvt. Mate drauf gemacht, jetzt flitzt das Ding mit drei aktiven Usern, also drei geladenen Desktops. Okay, für die Bots nehme ich AwesomeWM. Aber die beiden anderen User verwenden beide Mate. Werde wohl auch mein NetBook noch umstellen.

    Auf meinem Thinkpad ist dann aber wieder Cinnamon. Der kann es sich mit seinen 8GB DDR5 auch leisten.

    Noch so ein kleiner Funfact. Als Windows 11 raus kam, meinte ein bekannter von mir, M$ Gläubiger, alleine die Entwicklung der Taskleiste mit den nun den Icons in der Mitte der Leiste sei von Microsoft ja ein echter Meilenstein. Bin ich mit ihm an meinen Computer, drei Klicks später waren meine Icons in der Mitte. Das fand er überhaupt nicht lustig. Auch nicht, dass die Icons bei XFCE Standard in der Mitte sind. Aber Linux ist ja nur so ein NieschenOS für Nerds, mit dem man so ja nichts anfangen kann.

    UKUI habe ich auch noch nie gehört. Wenn ich das richtig gelesen habe baut es Windows7 nach und das mittels Qt. Was ich aber nicht wirklich herausfinden konnte ist, wurde es wirklich neu geschrieben, oder basiert es wieder auf einem anderen DE. Ersteres fände ich sehr spannend.

    ... Cinnamon. Der Desktop läuft auch auf Mint am besten. Nicht zu vergleichen mit anderen Distries, da drauf mag er auch mehr Recourcen fordern.

    Jetzt nicht als Angriff oder so verstehen. Ich bin da wirklich neugierig. Als meine Frau noch Mint eingesetzt hatte, waren nach dem booten mit Cinnamon etwa 600MB Arbeitsspeicher weg. Mit XFCE so knappe 400MB. Das ist jetzt aber auch schon ein paar Jahre her, deckt sich aber mit meiner heutigen Erfahrung, wenn ich bei meinem Arch von Cinnamon auf XFCE wechsle. Wie ist das bei dir?

    Du sagst auch, Cinnamon läuft auf Mint am Besten. Kannst du das an einem Beispiel verdeutlichen? Fände ich sehr interessant, dafür die Gründe zu finden.

    Ja, aber was ist halt "Einsteigerfreundlich"?

    Aus meiner Erfahrung mit den OWUs kann ich sagen, zumindest die wollen, dass sie alles dort finden, wo es auch bei Windows ist. Sprich, das Startmenü unten links, mit durchgehender Leiste, Uhr und Systemicons Rechts und die Icons auf dem Desktop beginnend von oben Links. Auch das Startmenü sollte zumindest ähnlich aussehen und man sollte die Programme auch in den selben Kategorien finden. Die kritisieren bei Windows11 zum Beispiel auch sehr scharf, dass auf einmal in der Leiste das Startmenü in der Mitte ist und nicht mehr so aussieht, wie bei Windows10. Das ist also nicht Linux bezogen.

    Was einen Store angeht, damit kam bisher keiner meiner OWUs sofort klar. Wie hier auch schon geschrieben wurde, die Stores unter Linux unterscheiden sich oft nicht von dem Pendant von Windows. Allerdings kenne ich keinen, auch von den Computerfreaks nicht, die den AppStore von Windows nutzen. Für die OWUs ist das schon ein generelles Verstehproblem. Wo kommen die Programme denn her? Wieso sind die alle in einem Store und nicht auf den jeweiligen Websites? Da kann man dann auch mit dem PlayStore kommen und beisst auf Granit.

    Also meine Erfahrung könnte man herunterbrechen auf, ein OWU will auch ein U bleiben, also ein User. Der will sich nicht auf irgendwas umstellen, der will nichts neues lernen, der will nur Windows aus diversen Gründen loswerden.

    Das sieht man ja auch an folgendem Beispiel. Ich habe einem Bekannten geholfen, seine kleine Firma auf Linux umzustellen. Bei ihm kein Problem, da er keinerlei Abhängigkeiten zu Windows Programmen hatte. Also wenn bei einem Office hinterher ein docx oder xlsx herausfällt, dann reicht dem das völlig. Ihm ging es schlicht nicht ab, dass er für Lizenzen kaufen musste usw. Waren ihm einfach zu hohe Kosten.

    Jetzt das faszinierende. Seine Angestellten arbeiten problemlos damit. Die bekamen gezeigt, wie da was funktioniert und das war es schon. Kein Problem mit der Umstellung, keine Schwierigkeiten. Die arbeiten damit.

    Meine Erwartung wäre es, dass nicht dauernd Distributionen erscheinen, die sich für besonders freundlich für Einsteiger bezeichnen. Habe gestern ein Video zu Linux Lite gesehen und mal wieder ist Einsteigerfreundlich was anderes.

    Code
    diabolus@horst /run/media/diabolus $ sudo apt install tilix -y
    [sudo] Passwort für diabolus: 
    sudo: apt: Befehl nicht gefunden
    diabolus@horst /run/media/diabolus $ 

    Da mache ich wohl irgendwas falsch.

    Nee, war nur ein Joke. Du hast nur gerade das gemacht, was ich hier schon ein paar Mal angesprochen habe. Das ist aber jetzt keine Kritik an dir und ich will dich auch nicht auf den Arm nehmen. War nur gerade eine schöne Gelegenheit zu zeigen, was ich in meinen früheren Ausführungen angesprochen habe.

    Natürlich funktioniert apt bei mir nicht. Ich verwende Arch. Da gibt es kein apt. Bei mir funktioniert das mit

    Code
    sudo pacman -S tilix
    
    oder
    
    yay -S tilix

    Generell ist dein Verhalten aber löblich. Ein Neuling hätte jetzt gewusst, was er machen soll und da die meisten Einsteiger Ubuntu, Mate und Co verwenden und die auf Debian basieren, hätte es auch funktioniert.

    Hab es mir angeschaut und gleich ein paar positive Punkte gefunden. So kann man neue Terminals über Buttons in der Titelleiste hinzufügen. Das ist tatsächlich angenehm. Auch lässt sich Tilix ziemlich intensiv personalisieren. Auch sehr positiv. Bisher negativ habe ich nur entdecke, dass man die Transparenz nicht einstellen kann. Das ist aber ein sehr banaler Punkt und wäre mir auch gar nicht aufgefallen, wenn ich nicht gerade auf dem Transparenz-Trip wäre. Auch scheint es auf GTK zu basieren, bzw. auf Gnome. Das erkennt man an den Buttons in der Teilleiste zum Beispiel. Würde auf meinem NetBook also bedeuten, dass dort entsprechende Abhängigkeiten vorhanden sein, oder nachinstalliert werden müssten. Wäre auch kein Beinbruch. Terminator ist relativ unabhängig, was ihn bei mir doch noch vor Tilix setzt.

    Generell aber, auf meinem Desktop kann ich mir durchaus vorstellen, dass auch auch Tilix einsetzen werde und deshalb auf jeden Fall ein Dank für den Hinweis. Beim arbeiten wird sich dann zeigen, wie wohl ich mich damit fühle. Tilix hat auf jeden Fall das Potential, auf jeden Fall mit Terminator gleichziehen zu können.

    Alles natürlich bezogen auf meine eigene Meinung.

    uhh, fstab. Hast du da ein paar Anleitungen die noch nicht kenne^^? Ist ja auch mein persönliches Hassthema bei Linux. Also wenn du da gute Anleitungen für dummies wie mir hast, immer her mit =)

    Du kannst dir gerne mal mein Video dazu anschauen. Dann könntest du mir auch Feedback geben ;).

    Was den Untergang angeht, den sehe ich auch nicht. Es wird zwar für Einsteiger immer schwieriger, aber nicht weil Linux schlecht ist, sondern weil einfach viel zu viele Distros herauskommen, die sich als perfekt für Einsteiger preisen, aber am Ende doch viele Fallstricke haben, die einen Einsteiger eher abschrecken. Dazu dann noch die Qual der Wahl. Wenn man sich Distrowatch anschaut, da ist man Stunden mit vergleichen beschäftigt, weiss am Ende nicht was man nehmen soll und lässt es dann lieber bleiben. Es gibt eben nicht dieses eine Linux.

    Oh mist, ich hab noch was vergessen:

    Terminator

    Das ist meine heiss geliebte Terminal-Emulation. Durch das Teilen der einzelnen Terminals sowohl waagerecht wie auch senkrecht macht es das arbeiten in vielen Belangen (wenn man denn in einem Terminal arbeiten möchte) sehr viel schneller, einfacher und bequemer.

    Na mit Vivaldi braucht man ja auch kein E-Mail Programm mehr. Was ich an dem Browser auch sehr schätze. Ich muss meine Liste ergänzen merke ich gerade. ShotCut und Gimp habe ich vergessen.

    Da ich meinen letzten Beitrag anscheinend nicht bearbeiten kann, ergänze ich eben hier.

    ShotCut

    Gimp

    qemu / VirtualBox

    MPV

    ShotCut hat sich aus Erfahrungen ergeben. Ich habe vorher einiges ausprobiert, aber auch wenn zum Beispiel Blender eine hervorragende Integration zum Videoschnitt bietet, war mir einiges einfach ein wenig zu umständlich. ShotCut tut es da deutlich besser, gerade was die Synchronisation von Video und Audio angeht.

    Gimp hat in meinen Augen irgendwie keine Alternative. Zumindest kenne ich keine.

    qemu nutze ich in den meisten Fällen zur Virtualisierung. Hin und wieder auch Virtualbox, bin aber mehr Fan von qemu.

    MPV nutze ich für Multimedia. VLC habe ich auch schon lange verwendet, aber irgendwie tue ich mich in letzter Zeit immer schwerer damit. Mit MPV kann ich ebenfalls Kabeltv über die Fritzbox schauen.

    Ich weiss nicht genau, ob diese Kategorie dafür gedacht ist, wenn nicht, kann man den Beitrag ja löschen und ich formuliere das anders.

    Programme, auf die ich persönlich auf meinem Arbeitspferd nicht verzichten will sind folgende:

    WPS-Ofiice

    Blender

    OBS-Studio

    Visual-Studio-Code/Builder/Komodo (IDEs für verschiedene Zwecke)

    Mousepad

    Brave

    Evolution

    Jedes dieser Programme ist durch Erfahrung an seinen Platz gelangt.

    WPS-Office hat seine Berechtigung dadurch erlangt, da es auch mit sehr wenigen Ressourcen auskommt und zu Office am kompatibelsten ist, was ich wegen meiner Arbeit leider brauche.

    Blender hat seine Berechtigung durch seinen extrem hohen Funktionsumfang in Kombination mit für mich äusserst einfachen Bedienung erlangt.

    OBS-Studio, na ja, da kenne ich schlicht keine nennenswerte Alternative.

    Visual-Studio-Code dient mit bei der Entwicklung von C/C++ Anwendungen und auch wenn es sich komisch anhört, es fühlt sich beim programmieren einfach am Besten an.

    Builder setze ich eigentlich nur für Qt-Programme ein. Das geht zwar auch mittels VSC, aber Builder macht einem das Leben da oft einfacher.

    Komodo kommt für PHP, Javascript und Co zum Einsatz. Während die beiden anderen IDEs schon eher auf Hochsprachen ausgelegt sind, kann man in Komodo einfach zum Beispiel PHP programmieren, es gibt farbliche Hervorhebungen, man bekommt Fehler gezeigt, es ist aber nicht so gross wie die anderen Vertreter und gerade für PHP und Javascript in meinen Augen viel einfacher einzusetzen, als die beiden anderen Vertreter.

    Mousepad nutze ich, wenn ich mal ein Skript bastele, eine Config editore usw. Dafür muss man ja nicht gleich ein Textverarbeitungsprogramm starten. Mousepad nutze ich deshalb, da es nicht so viele Abhängigkeiten mit sich bringt, wie zum Beispiel gedit. Gedit und die anderen Alternativen können das Gleiche wie Mousepad, aber sind meiner Meinung nach etwas zu sehr mit Abhängigkeiten belastet, die Lightweight dann wieder relativieren. Ist aber wohl pure Geschacksache. Von der Funktionalität her wüsste ich nicht, dass Mousepad einem anderen Editor gegenüber irgendwelche Vorteile bietet.

    Brave punktet bei mir mit einer Sache. Dieser Browser ist unglaublich effizient, was das entfernen von Werbung angeht. Das ist für mich eigentlich das Zünglein an der Wage. Eigentlich bin ich grosser Vivaldi-Fan, der nach meiner Erfahrung auch etwas schneller und kleiner ist.

    Zu Evolution fehlt mir auch eine passende Alternative. Es gibt kleinere E-Mailer (und für mehr benutze ich Evolution nicht), es gibt schnellere, aber bei allen hakt immer irgendwo etwas. Thunderbird kommt als Alternative nicht in Frage. Den hatte ich früher immer, aber dauernd kamen Javascript-Fehler, der Speicherhunger ist brutal und das alles, wegen E-Mail. War mir einfach zu viel, weshalb ich überhaupt erst bei Evolution gelandet bin. Hier muss ich klar sagen, vermisse ich das AmigaOS sehr. Damals habe ich dort YAM verwendet. Klein, effizient und genau das, was es tun soll. E-Mails verschicken und abrufen. Mein Versuch, fürs Mailen dann auf das AmigaOS 3.2 umzusteigen war leider auch nicht zielführend, da YAM in der neusten Version noch so seine Schwierigkeiten mit IMAP hat.

    So. Das ist also meine kleine Auswahl an Programmen, die bei mir nicht fehlen dürfen und warum ich sie einsetze. Die Liste ist natürlich nur meine Erfahrung geschuldet und soll kein "Die Software musst du haben" Liste sein.

    zu diabolusUmarov: Arch ist klasse, aber ganz ehrlich ich habe das nur einmal von Grund auf installiert, nur weil ich wissen wollte ob ich das hinbringe ;), nachdem es so schöne Derivate gibt, würde ich mir den Aufwand vermutlich sparen, sicher je öfter man das macht desto einfacher wird es bestimmt.

    So gross ist der Aufwand bei Arch gar nicht. Klar, wenn man Manjaro oder Archlabs (ich hoffe das gibts noch) nimmt, hat man einen schönen Installer dafür. Ich habe mich aber bewusst bei meinem Tutorial für die "von Hand" Methode entschieden, um einmal aufzuzeigen, was denn überhaupt wie funktioniert. Arch bietet in meinen Augen dafür hervorragende Voraussetzungen. Im Gegensatz zum Beispiel zu Gentoo, ist die Installation deutlich "handzahmer". Ich würde aber nie sagen, nur so ist es richtig. Für mich ja, für viele Andere garantiert auch, aber die brauchen meine Anleitung nicht, die wissen selbst, wie es geht. Von den Reaktionen her scheine ich aber doch ein paar Neulinge damit positiv anzusprechen. Gerade der Punkt fstab war für viele, die eigentlich andere Distributionen verwenden, absolut hilfreich und nützlich.

    Ich würde aber auch keinem, der mich um Hilfe bittet, ein rohes Arch empfehlen. Das wäre einfach übertrieben. Mit den Informationen wird ein OWU mit grosser Sicherheit niemals etwas anfangen.

    Eine Distro mit Arch hat für mich aber den Vorteil, sie ist in aller Regel sehr aktuell und das Rolling-Release umgeht ein Distro-Upgrade. Bevor das wieder falsch verstanden wird, eine neue Version der Distro, nicht der installierten Programme.

    Tja, ihr seht die Meinungen gehen so weit auseinander, das wäre ja nicht schlimm, für mich sogar positiv, wenn (wie drück ich das jetzt aus??) nur nicht jeder denken würde nur seine Meinung ist die richtige,

    jetzt bin ich beim positiven: Linux bietet für jeden etwas und seins :winking_face:

    Oh ja. Meinungen gehen oft steil auseinander. Das ist auch vollkommen legitim und darüber Diskutieren kann(!) zu neuen Erkenntnissen führen. Solange alles sachlich bleibt, sollten solche Diskussionen in meinen Augen auch gefördert werden. Es darf eben nicht militant werden.