Beiträge von diabolusUmarov

    Ich benutze ja gerne die Abkürzung OWU und möchte schnell erklären, was es damit auf sich hat und warum es überhaupt nicht negativ ist.

    Der Begriff stammt von einem Bekannten von mir, dem ich mit Linux geholfen habe. Während normalerweise Personen, welche mit dem Computer nur arbeiten und sonst keinen Bezug zum Gerät haben, als Anwender bezeichnet. Er hingegen war der Meinung, Anwender sei zu schwammig, da man damit auch Personen ansprechen kann, die mit anderen Betriebssystemen arbeiten und trotzdem nicht mehr machen, als damit zu arbeiten. Die gibt es. Meine Frau zum Beispiel arbeitet in ihrem Job mit MacOS, ohne irgendeinen Bezug dazu zu haben. Sie startet das Gerät, arbeitet damit und beim Feierabend schaltet sie es wieder ab. Ich selbst habe auch einem Bekannten dabei geholfen, seine kleine Firma auf Linux umzustellen, da ihm die Kosten für Windows und Office einfach zu heftig waren. Auch dort gibt es Anwender, die mit Linux arbeiten und überhaupt kein Interesse daran haben, was hinter ihren Anwendungen läuft.

    Von dem zuerst genannten Bekannten kam schliesslich der Begriff Windows-Anwender. Aber damit war er auch nicht zufrieden. Also kam er zum Ottonormal-Windows-Anwender, was später dann zum Ottonormal-Windows-User wurde und da ihm das zu lang war, fing er mit OWU an. Mir hat das gefallen und seither benutze ich diesen Begriff mit freundlicher Genehmigung meines Bekannten.

    Es wurde ja schon der Zusammenhang mit DAU und OWU hergestellt. Das weise ich absolut zurück. DAU heisst ja "Dümmster anzunehmender User", was in der Tat diffamierend ist. Ich habe den Begriff auch schon angewendet, aber das hatte immer einen speziellen Hintergrund. Niemals würde ich jemand, der einfach nur mit dem Computer arbeitet, als DAU bezeichnen. Das wäre nämlich grundsätzlich falsch. Wie gut jemand als User ist, hängt schliesslich immer davon ab, wie er sich verhält. Ist da also ein Windows-User, der schlicht mit seinem Gerät nur surft, mal was schreibt und seine E-Mails checkt und deshalb dann andere um Hilfe bittet, wenn mal was nicht funktioniert, dann ist er keines Wegs ein DAU. Er ist einfach nur ein User, der seine Zeit nicht dafür aufbringen möchte, selbst etwas am Computer zu reparieren, oder einrichten zu wollen. Dumm ist das keines Wegs! Denn er weiss ja, dass seine Fähigkeiten unter Umständen mehr kaputt als ganz machen würde, oder seine Zeit einfach nicht ausreicht, sich um das Thema zu kümmern. Er ist damit also schlau und fragt jemand, der sich damit auskennt. Ist also das Gegenteil von Dumm und folglich kein DAU.

    Wenn da aber jemand kommt, zum 20x sein Linux komplett zerschossen hat, anderen kluge Ratschläge gibt, die aber gar keine sind und sich zu fein ist, bei einem nicht lösbaren Problem zu helfen, dann sehe ich in einer solchen Person durchaus einen DAU. Dumm dabei ist aber in meinen Augen nur, dass nicht mal nach Rat gefragt wird. Schon in der Sesamstrasse heisst es: "Wer nicht fragt bleibt dumm". Das halte ich für eine durchaus anwendbare Weisheit.

    Okay. Also, ein OWU ist nichts weiter, als ein Anwender, der von Betriebssystemen nur geringe Ahnung hat und um Hilfe bittet. Er ist also ein Ottonormal User, was keinerlei negativ, oder diffamierend ist. Da er Windows benutzt, ist es eben ein Ottonormal-Windows-User. Es ist nicht abwertend gemeint, spiegelt nicht den IQ dieser Person wieder, noch soll es ihn in irgendeiner Weise als unfähig darstellen. Es ist schlicht eine detaillierte Bezeichnung einer Person, die Windows nutzt und ein reiner Anwender ist.

    Okay. Schnell erklärt war das dann wieder nicht, aber ich hoffe ich konnte damit erklären, warum ich OWU verwende und warum das keines Wegs abwertend gemeint ist.

    Am Ende ist es ohnehin so, dass jeder es so machen soll, wie er denkt. Der Eine ist Windows-User und wird es bleiben. Der andere schört auf MacOS, andere auf Linux. Ich persönlich schwöre eigentlich nach wie vor auf das AmigaOS. Krieg da aber mal Hardware für, die sich mit heutigem Standard messen kann.

    Es gibt aber noch jene, die den Computer nur benutzen und nicht einmal einen neuen Drucker installieren wollen (wollen, nicht nicht können!). Die leben dann nach der Ansicht des, nennen wir es Administrator. Sind aber auch damit glücklich.

    Habe ich schon gesehen. Aber es ist, zumindest wie ich es bisher erlebt habe, eine Ausnahme. Eine gute, wie ich finde. Zu PowerPoint, Impress und der Variante von WPS-Office kann ich nichts sagen. Damit hatte ich noch nie etwas zu tun.

    Also in einer Sache gebe ich dir Recht. Linux wie Windows aussehen zu lassen, ist zwar eine Stärke von Linux, aber keines Wegs ein Vorteil. Die Vorteile zeigen sich auch nur den Umsteigern, die auch wirklich bei Linux bleiben und es auch aktiv einsetzen. Aber in den meisten Fällen zeigen sich die Vorteile nicht von alleine. Bei meinen OWUs (ich erkläre den Begriff gleich mal in einem Off-Topic Bereich hier, bevor wieder jemand von diffamieren spricht), die von Windows Stück für Stück dann zu Windows gewandert sind, kommt fast immer irgendwann die Frage: "Du meintest doch, Linux wäre besser. Zeig mal wo.". Da fange ich dann in der Regel mit den virtuellen Desktops an. Das kann Windows zwar auch, aber dort ist es irgendwo versteckt. Die meisten Distros schalten die virtuellen Desktops sogar ab, was ich verwerflich finde. Aber schon hier erlebe ich oft, wie diese Fähigkeit dann geschätzt wird. Auch das einfache wechseln zwischen verschiedenen Oberflächen demonstriere ich dann, was viele ebenfalls für toll erachten, da man damit für verschiedene Anwendungen wirklich noch extra Power aus dem Rechner holen kann.

    Es ist aber nur ein kleiner Teil, der so weit kommt. Ist nicht wirklich schlimm, wer bei Windows bleiben will, dem mache ich keinen Vorwurf. Es ist ein Computer mit einem Betriebssystem und schlussendlich soll jeder selbst wissen, was er einsetzen möchte. Aber der kleine Teil, der wirklich den Umstieg vollzogen hat, ist immer wieder begeistert. In aller Regel kommt auch ein gewisser Drang nach neuen Features. Das finde ich immer wieder toll.

    Was mir dabei aber immer wieder auffällt, insofern jemand nicht mit Adope-Software arbeitet, findet er so ziemlich alles an Software native für Linux, die er auch unter Windows einsetzt, oder zumindest gute Alternativen. Auch was Office angeht. Es mag hardcore Tabellen geben, die man mit Alternativen wie WPS-Office nicht ganz nutzen kann, aber für alle normalen Sachen funktioniert das alles hervorragend. Weshalb dann schlussendlich viele sagen, warum Windows nutzen mit den vielen krassen Dingen in der AGB, dem Online-Konto, wenn es mit Linux genauso gut geht. Die werden dann keine Fans von Linux, aber sie können damit problemlos arbeiten.

    Da kann ich dir leider nur zustimmen. Wobei ich diese Glaubenskriege seit den (sagt man jetzt 90er oder 2000er, wenn es um den Zeitraum 1990 bis 2000 geht) ja eben diesen Zeitraum kenne. Damals war es der Glaubenskrieg AmigaOS oder MS-DOS/Windows. An dem war ich selbst aktiv beteiligt. Damals noch unter BTX. Wie oft wurden mir da die grossen Vorteile von Windows 3.11 oder später Windows 95 vorgehalten, die ich allesamt nicht verstanden hatte. Ich setzte damals AmigaOS 3.1 ein und all diese neuen, tollen Freatures von Windows 3.11 und dann Windows95 waren für mich gar nicht neu. Die kannte ich seit AmigaOS 1.3. Zum Beispiel das Feature Multitasking. Unter Windows 3.11 kann man zwei Programme gleichzeitig laufen lassen. Verstand ich nicht. Konnte ich auf dem Amiga schon immer. Das ging stellenweise sehr hitzig zu, gerade auf der X-Base Seite im BTX. Aber, der Ton war weit nicht so scharf wie heute. Der Eine nannte seine Argumente, ich meine. Zwar hat echt keiner akzeptiert, dass mein Amiga tatsächlich alles schon kann, was sie nun mit WIndows95 bekamen, aber es gab keine Angriffe, man wurde nicht mit irgendwelchen bösen Titel angesprochen oder so. Es war einfach nur ein Anführen von Argumenten, welche zu einer Diskussion ohne Änderung des persönlichen Standpunktes ausartete. Das hat sich heute leider geändert.

    Da mache ich es wohl ganz anders. Solange die Hardware 64-Bit tauglich ist, kommt Arch drauf. Aber so abgestimmt, dass es mit der Hardware gut lauffähig ist. Auf meinem Pi 3b+ läuft Arch, bzw. mittlerweile Manjaro headless. Da ich dort ja ohnehin nur mit ssh drauf gehe. Mein Desktop hat Cinnamon zum arbeiten und AwesomeWM zum zocken. Auf meinem NetBook läuft XFCE, womit ich im Moment aber nicht mehr so glücklich bin und mein Futro verwendet Mate. Der könnte zwar auch Cinnamon, aber da ich auf dem vier Benutzer angemeldet habe, die alle eine grafische Oberfläche haben, ist Cinnamon etwas zu fett.

    Auf meinen alten Laptops, die nur 32-Bit können, wo Arch dann von Hause aus ausscheidet, läuft Bunsenlabs.

    Selbstredend ist dieses Verhalten keines Wegs Einsteiger freundlich. Ich bin deshalb immer Bemüht, Einsteigern den Vorteil verschiedener GUIs zu erklären. Doch gerade Umsteiger tun sich schwer damit. Für die ist quasi die GUI das OS. Merke ich sehr oft. Einer hat mich mal gefragt, der selbst etwas Fit am Computer ist und daher von sich aus auf die Suche nach Distros ging, wo da überhaupt der Unterschied liegen würde. Die würden doch fast alle gleich aussehen. Ist nur schwer zu vermitteln, da man unter Windows eigentlich nur eine Oberfläche hat. Meines Wissens nach kann man die zwar auch irgendwie austauschen, aber so einfach scheint das nicht zu sein, bzw. wirkliche Alternativen gibt es nur wenige.

    Ich würde aber sagen WindowsFX ist das Linux mit dem höchsten Wiedererkennungswert. Der Entwickler geht in meinen Augen so weit, dass Anwälte aus Redmond schon ein Auge drauf werfen müssten. Habe die Distro bisher aber nur in einem Video gesehen und selbst nie getestet. Mich schreckt dabei die 30 Tage Testphase ab. Seit Microsoft die kostenlosen Upgrades auf Windows 10 und dann Windows 11 eingeführt haben, kriegt man Umsteiger nicht so gut solche Kosten erklärt. Zumindest ist es bei mir so.

    Es ist wirklich angenehm mal in einem Forum etwas gegen LibreOffice sagen zu können, ohne die Open-Source-Keule ab zubekommen. Normalerweise hält man mir direkt vor Augen, dass WPS-Office ja böse ist, da properitär.

    Ich suche nämlich noch so ein ähnliches Gerät.

    Da kann ich dir das reMarkable2 wärmstens empfehlen, wenngleich es auch nicht gerade das billigste ist. Alleine das Gefühl beim schreiben ist unglaublich gut. Ich benutze es jetzt seit Ende Januar und eigentlich täglich. Wüsste eigentlich gar nicht, was ich ohne das Ding machen soll. Früher hatte ich hunderte Zettel auf dem Schreibtisch liegen und wehe, ich hab was gesucht. Das war oft einfach nur grausam. Heute liegt da mein rm und dort ist alles schön in Ordner sortiert.

    In naher Zukunft will ich auch mal Videos darüber machen. Gerade die Installation von rmfakecloud will ich mir bewahren.


    Ach sag das nicht^^. Immerhin kann man theoretisch die Deck auch als Desktop Ersatz nehmen. Da kann ein Office schon nicht schaden. Aber wenn man das nicht benutzt, dann baucht man das natürlich nicht.

    Ja gut, es mag definitiv auch Leute geben, die das SteamDeck als Desktopersatz nehmen. Mouse und Tastatur gehen ja dran, so wie ich schon mitbekommen habe. Dann wäre ein Office wohl wirklich interessant. Aber wenn da ja Flatpak drauf ist, sollte man ja auch ein Office installieren können.

    Eigentlich liegst du mit deiner Aussage auch richtig. Nachdem ich gesehen habe, wie jemand Doom auf einem Drucker installiert hat, sollte ich eigentlich alles für wahrscheinlich halten :winking_face:

    Da habe ich dann wohl zu früh aufgegeben. Bei Deckfarbe habe ich zwar rein geschaut, aber keine eigene Farbe definiert. Dadurch habe ich da auch nicht den Schieberegler für die Transparenz gesehen.

    Cool, jetzt sieht der Desktop meines Laptops ein bisschen schicker aus. Danke!

    @LinuxRentner du hast ja so Recht! Genau aus diesem Grund habe ich noch vor meinem ersten Post hier mit Pinguin ein paar Dinge abgesprochen.

    Ich kann dich aber beruhigen. Zumindest von meiner Seite werde ich versuchen, dieses Problem nicht zu forcieren. Wenn es aber so bleibt, dass alles was ich schreibe sofort angegriffen wird, bin ich ebenfalls raus.

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    So führt man Umsteiger an Linux heran und nicht: …ich nehme den Rechner erstmal mit und in einer Woche bringe ich ihn fertig installiert wieder zurück …

    Okay. Jetzt erklär mir mal bitte eins. Wo genau habe ich etwas gesagt von, ich nehme den Rechner für eine Woche mit?

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    Also, warum installierst Du das für sie?

    Es macht doch viel mehr Sinn den Anwender dabei zu haben

    Warum? Weil ich darum gebeten werde? Wo habe ich geschrieben, dass der Anwender nicht dabei ist?

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    Wenn man den Anwendern erzählt das man unter Linux Terminalkenntnisse braucht, weil man sonst keine Updates installiren kann …

    Und ihnen erzählt, das man ja auch sonst ständig ein Terminalfenster offenhalten sollte, weil man es ja eh ständig brauchen würde.

    Wo habe ich gesagt, dass ich einem Anwender erzähle, er müsse für Updates Terminal Kenntnisse haben?

    Wo habe ich gesagt, man müsse ständig ein Terminal Fenster offen halten, weil man es ja eh ständig braucht?

    Schau doch mal auf der Seite von Linux-Mint, was da zum Beispiel schon recht früh zu lesen ist. Wo würdest du die hier gezeigten Befehle eintippen? In LibreOffice?

    Oder schau mal hier. Wie wird da das Upgrade auf Mint 21 beschrieben?

    Zitat

    Gute Nacht und denk mal bei der nächsten Installation für/mit einem Uder an meine Worte.

    Warum? Weil du nimmst was ich schreibe, irgendein Zeug dazu packst, von dem ich nie geredet habe und behauptest, ich liege falsch?

    Da gebe ich dir Recht @Der Linux-Mann. Oft wird aus Gründen der Bequemlichkeit anstatt einer "echten" grafischen Benutzeroberfläche einfach ein Webkit eingebaut und dann eine HTML Seite erstellt. Da ein schickes Bildchen rein, Regionen an Links geknüpft, fertig. Es mag seine Berechtigung haben, aber wirklich gut finde ich das auch nicht.

    Es ist ein bisschen wie der Trend, alles im Browser machen zu wollen. Gefällt mir persönlich auch nicht. Wenn ich ein Programm entwickle, dann läuft das gänzlich ohne einen Browser. Dank Qt und CMake ist es dann auch noch relativ problemlos auch unter Windows compilierbar. Klar, eine Anwendung im Web ist in vieler Hinsicht viel bequemer und bietet auch Vorteile. Aber da steckt dann auch oft eine Cloud dahinter und man kann nie genau sagen, was hinter den Kulissen mit den Daten so passiert.

    Ich habe es mal auf meinem NetBook versucht. Da läuft XFCE drauf. Aber ich habe auch nicht gefunden, wie man es umstellen kann. Wahrscheinlich nutzen Themes den direkten Zugriff auf CSS, wo die Opacity direkt eingestellt wird. Anders kann ich es mir im Moment nicht vorstellen.

    Das reMarkable 2 ist eigentlich nur ein elektronisches Notizbuch. Ein Tablet zum schreiben und zeichnen mit Whitepaper Display und so. Das Gerät selbst ist dabei nebensächlich. Es ging mir nur darum, dass ich dort einige Dinge nachinstallieren und verändern konnte, da es vollen Root-Zugriff gewährt, welche die Arbeit verbessern und erleichtern. Ja, da läuft ein Linux drauf.

    Damit wollte ich eigentlich nur verdeutlichen, man kann Root-Zugriff haben, der einem aber eigentlich nichts nützt, da man auch ohne alles machen kann, wofür das Gerät gedacht ist. Je nachdem kann man aber mit Root auch etwas ändern oder installieren, was die Funktion dann doch verbessert. So war das gemeint :).

    Ja, wie macht man es Umsteigern einfacher. An der Frage arbeite ich seit Jahren. Es gibt ein paar Dinge, die bei einem Umstieg hilfreich sein können.

    Was tatsächlich gut hilft ist, gar nicht erst gross von Umstieg zu reden. Also klar, die Leute kommen ja zu mir und fragen mich, ob ich beim Umstieg helfen kann. Die sehen aber nur schwarz und weiss. Also Windows löschen und Linux installieren. Davon bin ich komplett abgerückt. Ich empfehle immer, eine eigene Festplatte für Linux zu besorgen. Ich meine, eine 120 GB SSD kriegt man für um die 20€. Das tut nicht unbedingt weh und die ist auch nicht verloren, wenn dann doch lieber bei Windows geblieben wird. Da kommt dann Linux drauf. Also kann man sowohl Windows, wie auch Linux nutzen. Linux bietet dabei den grossen Vorteil, man kann mittels nfs3g die Windows Festplatte mounten. Das richte ich dann soweit auch immer alles ein. Dann haben die Leute die Möglichkeit, mit Linux-Programmen einfach an dem zu arbeiten, was sie auf Windows haben. Einige arbeiten mit Bildern, andere mit Text und Excel, wieder andere mit Videos. Bei Bildern bemängeln dann einige ganz gerne, dass der Funktionsumfang von Gimp nicht an den von Photoshop heranreicht. Hier gebe ich Zioone absolut Recht. Für Photoshop gibt es anscheinend keine wirkliche Alternative auf Linux und Photoshop mit Wine ist richtig schwer, wenn nicht gar unmöglich. Ich habe es auf jeden Fall noch nie wirklich zum laufen gebracht, was, je nach Quelle, aber an Adobe liegt, die gar nicht wollen, dass man Photoshop auf Linux einsetzen kann. Mag aber auch ein Gerücht sein. Trotzdem kommen einige dann auf den Trichter, dass Gimp ausreichend ist. Was Text und Excel angeht, habe ich durch WPS-Office nur selten Klagen gehört. Ja, es mag extreme Tabellen geben, die bei Spreadsheet nicht funktionieren wollen, aber es sind die Ausnahmen. Wenn es gut läuft, dann wird die Zeit unter Linux immer länger und in einigen Fällen hiess es schliesslich, dass Windows nicht mehr gebraucht wird.

    Als Nächstes ist da der Punkt Paketmanager. Da wage ich mich doch noch einmal zu sagen, einen Anwender aus der Windows-Welt tut sich damit schwer. Denn ja, da gibt es ja seit Windows 10 auch einen Store, aber ich kenne tatsächlich niemand, auch unter den echten Freaks, die den benutzen. Das alte Muster ist geblieben. Software lädt man sich von der Website runter und installiert es. Hier stosse ich immer und immer wieder auf echte Probleme, wie ich ja schon beschrieben habe. Da ist Aufklärungsarbeit wichtig, aber auch schwierig.

    Schlussendlich bin ich auch dazu übergegangen, Umsteigern ein Rolling-Release zu spendieren. Denn da funktioniert es so, wie bereits angemerkt wurde. Im Paketmanager die Update auswählen und Feuer frei. Distros, die auf eine neue Version upgraden müssen (nicht von den Anwendungen, sondern der Distro selbst), führen da oft zu Problemen. Das sage ich nicht, weil ich geil auf Terminals bin, sondern das ist das Feedback jener, die so eine Distro einsetzen und genau da dann Probleme haben. Also der Anwender, nicht der studierte Freak.

    Es gibt da noch so ein paar Punkte, aber ich sollte mich ja kurz halten.