Beiträge von Kirutin

    ich muss sagen ich mag CuerdOS wirklich:two_hearts:...hm... aber auch da gibt es in der aktuellen Version...naja... Probleme... (bei mir!)

    die Leiste wird doppelt angezeigt... und...naja...es gibt rote Eintrage beim booten... da lob ich mir void, nix meckern...einfach machen :grinning_squinting_face:

    Uff ja, mir hat CuerdOS auch gefallen, jedenfalls in der VM. Es ist schlank, leicht zu bedienen und die Farben sind wirklich schick.

    Aber doppelte Leiste klingt schon mal nicht so schön. Keine wäre ja noch okay, aber gleich zwei? Dein System dachte bestimmt auch: „Eine ist keine, hier haste zwei. Und weil das noch nicht reicht, gibt’s noch schickes rotes Konfetti beim Booten gratis dazu.“ :face_with_tears_of_joy:

    Naja, ist ja nicht wild. Kann man alles fixen.

    nö...noch nicht :grinning_squinting_face:

    Nicht? Schade, das hätte einiges an Arbeit erspart. seufz

    Aber wie sagt man so schön: Selfmade is best made?!

    Im Vergleich zu früher ist Platz 22 für Void auf Distrowatch definitiv schon der Wahnsinn! Aber auch verdammt verdient. 😄

    Void ist zwar etwas eigenwillig, aber wenn es einmal läuft, dann läuft es halt wirklich. Das mochte ich daran auch immer.

    Ich hadere momentan selbst ein bisschen damit, was ich auf meinem alten Laptop installiere. Aktuell läuft dort Debian Trixie stable + Backports mit Hyprland und Noctalia. Das funktioniert sogar erstaunlich gut, aber auf Dauer ist Hyprland + Noctalia für den alten Lappy gefühlt doch etwas viel.

    Die Frage ist jetzt:

    CuerdOS mit Sway, also eher bei Debian bleiben
    oder
    Void nehmen und Sway draufpacken

    Eigentlich wäre Void für den alten Laptop schon ein ziemlich passendes System. Schlank, schnell, kein systemd, läuft einfach, und man muss nicht alle paar Jahre hoffen, dass das nächste große Upgrade problemlos durchläuft. Aber mich graut es ein bisschen davor, Void wieder komplett von null einzurichten. 😅

    Hatte Pinguin nicht mal eine Void-ISO mit mehreren Desktop-Umgebungen gebaut? War da zufällig auch Sway dabei?

    Vielleicht für den ein oder anderen Arch-Linux-User interessant:

    Laut heise/c't gab es eine größere Angriffswelle auf das AUR. Dabei wurden wohl zahlreiche verwaiste AUR-Paketbeschreibungen übernommen und mit Malware ergänzt.

    Die betroffenen PKGBUILDs installierten zusätzliche JavaScript-Abhängigkeiten über npm bzw. später offenbar Bun. Darüber wurde dann Schadcode nachgeladen, der unter anderem Zugangsdaten stehlen können soll.

    Quelle:

    Angriffswelle auf Arch Linux: Hunderte Paketbeschreibungen mit Malware im AUR
    Arch Linux wehrt sich gegen eine Angriffswelle, die massenweise Paketbeschreibungen im inoffiziellen Arch User Repository mit Malware verseucht hat.
    heise.de

    https://linuxnews.de/
    https://discuss.cachyos.org/

    Ja, das geht, wenn du damit meinst, deine deklarative Paketliste auszulagern. Dann legst du z. B. eine software.user.<name>.nix an, die eine Paketliste zurückgibt, und importierst sie in deiner User- oder Home-Manager-Konfiguration.

    Falls du aber meinst, dass Pakete, die du über nix profile install installierst, automatisch in diese Datei geschrieben werden: nein, das passiert nicht. nix profile install ist imperativ und verändert deine Nix-Konfiguration nicht. Für deklarative Pakete musst du die Paketnamen selbst in die Datei eintragen und danach rebuilden bzw. home-manager switch ausführen.

    Dass sich verschiedene Betriebssysteme wie Windows, macOS oder AmigaOS grundlegend anders anfühlen, sehe ich genauso. Die sind einfach anders konzipiert, anders aufgebaut und greifen teilweise auch ganz anders in den Alltag ein. Das merkt man dann sofort.

    Bei den meisten gängigen Linux-Distributionen würde ich dir aber vollkommen zustimmen: Wenn das System einmal eingerichtet ist und man nicht gerade Pakete installiert, merkt man im normalen Arbeiten oft kaum noch, ob darunter jetzt Arch, Debian, Fedora, Void oder openSUSE läuft.

    Klar, Unterschiede gibt es natürlich. Paketmanager, Release-Modell, Init-System wie systemd, runit oder OpenRC, Standardkonfigurationen, Kernel-Versionen, Paketstände und teilweise auch die Philosophie dahinter. Aber wenn der Desktop steht, die Programme installiert sind und man einfach nur arbeitet, verschwimmt das im Alltag ziemlich stark.

    Selbst NixOS oder Gentoo verhalten sich, sobald alles eingerichtet ist, im normalen Desktopbetrieb erstmal wie eine ganz normale Linux-Distribution. Wäre ja auch irgendwie komisch, wenn Firefox, Terminal, Dateimanager oder LibreOffice plötzlich komplett anders wären, nur weil darunter ein anderes Distributionsmodell liegt.

    Ich würde es daher ähnlich sehen: Linux bleibt am Ende halt Linux. Ob es jetzt unter Arch, Debian, Fedora, Void oder sonst etwas läuft, merkt man im Alltag oft erst wieder dann, wenn man administrativ ans System geht. Also Updates, Paketinstallation, Services, Konfiguration, Troubleshooting. Beim eigentlichen Arbeiten ist es oft wirklich eher dieselbe Suppe mit anderer Farbe und anderem Release-Rhythmus. 😅

    Bei NixOS läuft das weniger nach dem Motto „alten Treiber löschen, neuen Treiber installieren“, sondern eher: Man trägt in der Konfiguration ein, was das System nutzen soll.

    Bei NVIDIA grob z. B.:

    Code
    services.xserver.videoDrivers = [ "nvidia" ];
    hardware.nvidia.modesetting.enable = true;

    Darüber holt sich NixOS dann beim Neubauen des Systems die passenden Pakete/Treiber und richtet sie entsprechend ein.

    Dann:

    Code
    sudo nixos-rebuild switch

    Neuen Build booten, schauen ob’s läuft. Im Zweifel alten Build wählen und zurück auf Los.

    Optionen findet man hier:

    NixOS Search

    Schade, wäre ja auch zu einfach gewesen. 😓

    Wenn du vermutest, dass beim Boot ein Service scheitert, würde ich mal schauen, ob systemd etwas als fehlgeschlagen meldet:

    systemctl --failed

    Die Ausgabe dann notfalls einer KI zum Fraß vorwerfen. 😅

    Sorry! Das sind Anwendungsbereiche, wo ich weder Snap, noch Flatpak für anwenden würde.

    Für solche Anwendungen kommen nur Repos infrage. Für mich.

    Völlig legitim, da bin ich auch voll bei dir. Für mich privat würde ich sowas meistens ebenfalls eher aus den Repos beziehen.

    Ich sehe Snap, auch weniger als Lösung für Privatanwender, sondern eher als Werkzeug für Canonicals Firmenkunden und verwaltete Ubuntu-Systeme.

    Ganz so einfach würde ich Snap nicht in die Mülltonne treten. 😅

    Ja, Flatpak ist bei Desktop-Apps meistens eleganter, weil mehrere Apps gemeinsame Runtimes nutzen können. Da bin ich voll dabei.

    Snap sehe ich eher bei Diensten, CLI-Tools, automatischen Updates, Rollback und Channels stärker. Also weniger „Flatpak mit mehr Bauchspeck“, sondern eher ein anderes Werkzeug.

    Bei Canonicals Snaps habe ich eher das Gefühl, dass sie stärker für Firmenkunden und verwaltete Ubuntu-Systeme gedacht sind als für den klassischen Privatanwender. Und aus dieser Sicht macht Snap für mich plötzlich deutlich mehr Sinn.

    Desktop-Apps, Server-nahe Dienste, automatische Updates, Rollback und ein kuratierter Store aus einer Hand — das kann einer Firma, die auf Ubuntu/Linux setzt, schon einiges an Kopfschmerzen sparen.

    Ich bin kein Experte, aber hast du schon versucht, den Session-Cache zu löschen und dann neu zu starten?

    rm -rf /home/DEINBENUTZER/.cache/sessions/*

    Ja, mit Sternchen bitte. Dann wird nur der Inhalt des Ordners gelöscht. Ohne Sternchen würde der Ordner selbst im Nirvana verschwinden. Wäre nicht so cool. 😄

    Wenn es danach klappt: Bingo. Dann würde ich erstmal die automatische Session-Speicherung in XFCE deaktivieren.

    Alles andere übersteigt leider meine Kompetenz, da ich selbst keine Virtualbox oder XFCE nutze.

    So, hier mal ein - ich benutze kein CachyOS mehr.

    Ich hatte mir gestern einen zweiten Monitor besorgt und angeschlossen. Cachy OS hat das akzeptiert, aber nach mehreren Neustarts
    manchmal ignoriert. Danach kam nur noch der kleine runde Kreis und das war es dann. Im Abgesichterten Modus konnte zwar noch mal starten, aber im normalen Modus blieb das Runde ewige Kreissymbol.
    Zudem habe ich festgestellt, das ich nach drei-vier Starts mit der Login-Eingabe nun zwei Mal Enter drücken muss. Ansonsten passiert nichts oder ich komme nicht mehr auf den Desktop-Bildschirm. NAch 3 Tagen probieren und rumwerkeln habe ich echt keine Luist mehr. Tja, somit hat sich mein Experiment mit CachyOS erledigt. Wer meine LAptop-Infos sehen möchte. Ist alles am Ende der Nachricht zu sehen.

    Btw: Wenn ich am Laptop den Stromstecker ziehe und neu starte läuft CachyOS durch ohne Probleme. Wenn ich ihn reinstecke (Akku voll aufgeladen) dann passiert gar nichts und ich bekomme wie bei Windows den runden kleinen Kreis.

    Das liest sich nach genau diesen nervigen Kleinigkeiten, die einem auf Dauer den Spaß an einem Betriebssystem nehmen können.

    Mich würde interessieren, was du in den drei Tagen alles ausprobiert hast. Nicht als Ausfrage gemeint, sondern wirklich aus Neugier.

    Da ich noch ein Linux-Grünschnabel bin, interessiert mich sowas immer brennend. Gerade solche Probleme sind zwar ätzend, aber man lernt dabei leider oft am meisten. 😅

    Falls du grundsätzlich bei Arch bleiben möchtest, könntest du dir vielleicht mal EndeavourOS anschauen. Das ist näher an Arch dran, nimmt einem aber etwas vom Arch-Konfigurationsschmerz ab. 😄

    Eigentlich wollte ich mir MocaccinoOS gar nicht anschauen.

    Aber wie das bei mir meistens so läuft: Ich sehe irgendein ungewöhnliches Konzept, denke kurz „Ach komm, lass gut sein“ — und fünf Minuten später sitze ich doch davor. Das Luet-/Layer-Konzept hat mich dann eben doch neugierig gemacht.

    Mocaccino denkt nicht wie eine klassische Distro à la Arch, Fedora oder Ubuntu, sondern eher wie ein Linux-Baukasten mit Kategorien.

    Luet unterscheidet zum Beispiel nach:

    Code
    apps/
    system/
    entity/
    layers/
    kernel/

    Das ist erstmal ungewohnt, aber auch irgendwie spannend. Man sucht also nicht einfach nur stumpf nach Programmen, sondern bewegt sich eher durch diese Paket-Kategorien.

    Bei mir musste vor luet search ein sudo, sonst fand das Ding quasi nichts. Sehr charmant. Keine Fehlermeldung, einfach leere Realität. Genau mein Humor. 😅

    Getestet habe ich unter anderem Vajo, die Luet-GUI. Installation lief sauber, aber der Startbefehl war nicht vajo, sondern:

    Code
    vajo-gui

    Im Launcher war es bei mir nicht sichtbar. Also GUI-Tool installiert, aber erstmal Kommandozeilen-Schatzsuche spielen. Linux wollte scheinbar wieder, dass ich mir mein Komfortgefühl verdiene.

    Interessanter wurde es bei den Layern. Gefunden habe ich unter anderem:

    Code
    xfce
    niri
    wl_roots

    XFCE habe ich testweise als Layer installiert — und das hat tatsächlich wunderbar geklappt. Session war da, Start lief sauber. Da war ich kurz enttäuscht, weil ich schon innerlich die Fehlermeldungen sortiert hatte.

    Hyprland gab es natürlich nicht. Weil mein Lieblings-Compositor grundsätzlich immer genau dort fehlt, wo ich gerade neugierig werde. Klassiker. 😄

    Zwischenfazit

    MocaccinoOS wirkt weniger wie:

    Zitat


    Hier ist eine normale Desktop-Distro mit großem App-Katalog.

    Sondern eher wie:

    Zitat


    Hier ist ein modulares Linux-System aus Layern und Kategorien.

    Das Konzept finde ich ehrlich gesagt ziemlich spannend.
    Die UX ist stellenweise aber noch etwas… sagen wir: abenteuerlustig.

    Als Daily? Nein, noch viel zu unreif
    Als Testlabor ist es aber interessant!

    Kurz gesagt:

    Zitat


    Ich muss meine erste Einschätzung korrigieren: MocaccinoOS scheint wohl doch ein Ü-Ei alter Schule zu sein. Viele kleine Teile, nicht alles sofort offensichtlich, aber genau deshalb steckt man es natürlich zusammen, weil man wissen will, ob am Ende ein Desktop, ein Paketmanager-Goblin oder ein kleiner Linux-Kobold mit Schraubenschlüssel rauskommt. 🐧🥚

    testen :1f914:? ...ich fürchte dazu bin ich (trotzdem) zu feige :1f644:...:grinning_squinting_face:

    Sagte der, der BSD bändigt. 😜

    Mich persönlich reizt MocaccinoOS kaum. Interessantes Konzept, aber für mich fühlt es sich eher wie ein modernes Ü-Ei an: zwei große Teile zusammenstecken, fertig. Praktisch, aber irgendwie unbefriedigend. Ich mag eher die alten Ü-Eier mit vielen kleinen Teilen, die man in der richtigen Reihenfolge zusammensetzen musste, also eher klassische Linux-Distros. 😅

    Nachdem NixOS endgültig deklariert wurde und die Configs mehr oder weniger sicher auf Codeberg liegen, läuft bei mir seit einer Woche stinklangweiliges Kubuntu.

    Und irgendwie ist es gar nicht so schlecht nach den ganzen Monaten voller Input, roter Knöpfe und Experimente mit Arch, Void und NixOS.

    Anscheinend komme ich langsam zur Ruhe. 😅

    Momentan bin ich im Ubuntu-Universum mit Kubuntu unterwegs und hab generell nichts gegen Snap. Ich bevorzuge aber meistens trotzdem apt oder Flatpak.

    Warum? Weil Flatpak und Snap am Ende zwar dasselbe Ziel haben, aber auf unterschiedliche Weise arbeiten: mit anderen Voraussetzungen, anderer Rechteverteilung und anderer Systemintegration.

    Kleines Beispiel:
    Als Snap läuft Discord, klar. Willst du aber den Bildschirm übertragen? Dann heißt es schnell: nö, nicht ohne Rumfummeln.
    Discord als Flatpak dagegen: jo, läuft, Stream los.

    Daher: Aus schlechter Erfahrung lieber apt oder Flatpak, auch wenn ich die Idee von Snap aus unternehmerischer Sicht schon ziemlich genial finde.