Beiträge von Staryvyr
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Cool, aber mit Void-Installer, oder?
Nein Calamares bzw. alternativ ein Eigengewächs (TUI-basiert). Der Entwickler d77 hat nach meinem Erinnern wegen Calamares extra den Entwickler von F-Void kontaktiert und sich diesbezüglich Tipps abgeholt.
Ja wir wirklich eine coole Sache. Für mich wars dann aber auch ein wenig demotivierend als ich im Frühjahr darauf gestoßen bin und ich habe bislang noch keine gute Antwort darauf gefunden (bis auf das Aussehen seiner Labwc-Variante, das gefällt mir nicht), was ich da eigentlich mit meiner geplanten Labwc-Iso besser machen kann (ich meditiere aber immer noch drüber, nur hat die Realität in den letzten Monaten bei mir etwas härter zugeschlagen so dass ich derzeit andere Prioritäten setzen muss).
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Toll wäre, wenn es eine ISO gäbe, die mich Void per Calamares-Installer installieren lässt mit allen Konfigurationsschritten und der Desktop-Auswahl. Also ohne irgendwelche Tools, die nicht von Void selbst stammen.

Nutzt Dir diese Distro dazu evtl. etwas?
DistroWatch.com: d77void GNU/Linux
Die spezialisiert sich eher darauf, kleinere DE's zu liefern (Kann also zum Antesten eben jener verwendet werden --- kannst Du DE-Hopping betreiben
).GNOME, KDE und Cinnamon sind halt gerade nicht dabei, dafür aber (beinahe) alles andere.
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Ich würde Arch nicht als Umweltsau bezeichnen. Im Grunde ist es zunächst eine Distro, die auf zentrale Repos aus vorkompilierten Binärpaket basiert. Solange Arch so genutzt wird, wird es wohl auch nicht mehr Strom kosten als Debian. Es gibt zwar mehr Updates, aber unterhält ein kleineres Netz an Spiegelservern, hat weniger Nutzer usw. so dass die Gesamtbilanzen sich soweit ähneln könnten.
Da Du ja die AUR zuletzt "angrüßt". Ja so ziemlich klar sollte sein, dass die quellbasierte Systempflege einiges mehr Strom kostet als vorkompilierte Pakete zu nutzen. Wenn jeder Linux-Nutzer selbst kompilieren würde, dann wäre das wohl schon ein horrender Unterschied an Strom, der dafür verbraten wird. Aus dieser Sicht ist doch eigentlich jede Distro mit Binärpaket-Repos eine viel umweltfreundlicher Alternative, oder?
Ich will hier nicht die quellbasierten Distros diskreditieren. Die haben Ihre Berechtigung und können in bestimmten Fällen letztendlich auch unter Umweltaspekten einen Vorteil haben, um z.B. eine bestimmte Leistung aus Rechnern herauszuholen, ohne die diese Rechner ersetzt werden müssten.
Wahrscheinlich gibt es neben Quell- vs. Binärpaketen noch eine Menge anderer Aspekte, die mir grad nicht einfallen. Ich vermute aber, die Quintessenz ist letztendlich immer derselbe Allgemeinplatz: Die " Umweltsau" sitzt VOR dem Bildschirm und hat so etwas für den Stromverbrauch bei.der Nutzung vom OS überhaupt nicht auf dem Radar.
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Solange eine Distro gepflegt und von irgendjemanden genutzt wird, ist Sie m.E. weder Schrott noch unnütz --- eine Distro braucht nunmal gar keine Berechtigung, um da zu sein, sondern Entwickler/Maintainer und Nutzer.

Natürlich gibt es Qualitätsunterschiede zwischen den Distro hinsichtlich ganz unterschiedlicher Kriterien, natürlich gibt es eine Menge Distros, die ich nicht nutzen würde bzw. nur unter ganz bestimmten Bedingungen, natürlich bringt die Vielfalt der Distros auch sein ganz eigenen Probleme hervor --- aber das ist hier ja doch gar nicht die Frage, oder?
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KDE habe ich den Nuller-Jahren genutzt --- ohne zu wissen, dass es dazu Alternativen gibt* --- Dateien, Dateien und nochmals Dateien pflasterten meinen Bildschirm

* Ok den CDE kannte ich auch, aber nur von für mich unerschwinglichen Workstations der Uni
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Ja dito --- Alles Gute !
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Nur für einen Grobeindruck, wie leicht das OS tatsächlich ist: Wie hoch ist denn der Idle-RAM auf dem Thinkpad?
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ich sag immer: es kostet Geld! ...man wird nur nicht gezwungen (was) zu zahlen

Absolut, und gut gesagt!

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Zum Teil scheint das auch ein Kommunikationsproblem zwischen Spezialisten und Geschäftspartner gewesen zu sein. Mir liegt die Vermutung nahe, dass sich beide in der Welt des jeweilig Anderen nicht sehr gut auskennen. Der Hinweis auf die Zeitschriften war wohl sehr unglücklich und hat die Vorstellung des Geschäftspartners in eine einschlägige Richtung gelenkt (Sodom und Gomorra
).Es ist ja nun überhaupt nicht so, dass die verschiedenen Linux Repo's (die im Falle von Mint ja zum Großteil von Ubuntu bzw. Debian stammen), keinen Qualitätsmanagment unterliegen.
Ich wundere mich, warum der Spezialist nicht einfach die Anwendungsverwaltung vorgestellt und die Hintergründe erklärt hat.I.A. würde ich frei nach dem Motto "Gebt dem Kaiser, was des Kaiser's ist..." einem etwas größeren Unternehmen oder einem konservativen kleineren Unternehmen eher zu einem der Distro's (ich rede hier hauptsächlich vom Desktop) raten, die sich bereits auf dem Markt einbringen, Ubuntu, Suse oder Redhat eben. Zumal gerade in dieser Welt viele glauben, dass nur dann etwas von Wert sei, wenn es Geld kostet. Ich meine, lassen wir Ihnen diesen Glauben, es ist prinzipiell gut, wenn Geld in Richtung Open Source fließt ....