Beiträge von Staryvyr

    ...UWE hat mich...drei Meter über das Treppenhaus ;)!

    Sagen wir mal so:

    Void ist eine der besten Einsteigerdistros für denjenigen, der den Einsteiger betreut :rolling_on_the_floor_laughing:.

    Ich betreue bei Nachbarn/Verwandten/Bekannten vor allem Debian (ok auch mal in Form von LMDE oder Q4OS) ---- Alter vor Schönheit :grinning_face_with_smiling_eyes:. Das hat sich z.T. daraus ergeben dass ich nicht mit Herumbasteln und CLI's evtl. Vorurteilen gegenüber Linux Vorschub leisten wollte. Wenn da irgendjemand den "neuesten Shit" gebraucht hätte, dann hätte ich darauf aber gepfiffen und Void installiert.

    Schöne Grüße an den glücklichen Void-Einsteiger Uwe!

    Ich verwende Methode A --- einfach nur aus Gewohnheit.

    Chroot habe ich bislang nur verwendet, um Verschlüsselung anzulegen oder auch mal, um das System zu reparieren (was sich letztendlich als Kanonenschuss auf Spatzen herausgestellt hat ...)

    Photonische Chips, Quantencomputer, Kernfusion ... das erinnert mich alles an das Jahr des Linux-Desktops :winking_face: . Prinzipiell absolut großartige Geschichten, für die seit Jahren und Jahrzehnten immer wieder mal "ganz entscheidende Durchbrüche von enormem Ausmaß" auftreten ... nur verläuft dann doch irgendwie alles im Sande, weil die vorausgesagten Anschlußerfolge/Wirkungen dann doch ausbleiben oder sich zäh hinziehen

    Auf jeden Fall würde ich es feiern, wenn Rechenchips mit so einem hochgesetzten Wirkungsgrad zu einem allgemeinen Einsatz kämen.

    Bei dem genannten Einsatz für KI-Rechenzentren bereiten mir die Rechenungenauigkeiten der Photononchips Bauchschmerzen, gerade wenn sie in solchen Rechenzentren massiv miteinander "nichtlinear wechselwirken", dann könnten "unvorhergesehene (Rechen-)Instabilitäten" an der Tagesordnung sein.

    Mir bleibt aufgrund meiner totalen Unbeleckheit zum technisch-physikalischem Hintergrund nur die Hoffnung, dass der Optimismus von Q.ANT in diesem Fall tatsächlich mal berechtigt ist.

    Ich würde die Hardware gerne länger nutzen. Finde es eine riesige Verschwendung von Resourcen, da alle paar Tage und Wochen neues Zeugs zu kaufen. Kinder und Frau und meine Wenigkeit werden bald mal einen halben Lieferwagen zum Sondermüll bringen. Leider. TV Android nach wenigen Jahren wegzuwerfen stimmt mich traurig. Auch Drucker und die ganzen Handys. Hoffentlich wachen die bald mal auf und präsentieren ein Linux-Handy das gut 10 Jahre und länger läuft. Wäre eine Top Idee.

    Sondermuell zu reduzieren ist mir eine Herzensangelegenheit (u.A.), die ich ja gerade mit Linux bislang einigermassen gut in den Griff bekomme, besonders, was Laptops/Notebooks aber auch was Smartphones angeht (die ich gebraucht gekauft habe, aber halt nur ganz bestimmte Modelle).

    diabolusUmarov

    Wer um eine Sache, fuer die er sich einfach nicht interessiert und motivieren kann, nicht drumherum kommt, waehlt oft einfach ganz pragmatisch den Weg des geringsten Aufwands. Das trifft hier nach meinem Ermessen auf Deinen Bekannten zu. Das Beste was dem passieren kann, ist, dass das Betriebssystem ihm nicht auf die Nerven faellt --wie tom_www auflistet, kann es dafuer doch einige Gruende geben.

    Insgesamt sehe ich seine Reaktion durchaus positiv und sie zeigt, dass Linux eben nicht nur etwas fuer Nerds ist sondern auch fuer Otto-Normal geeignet sein kann. Dass der nicht vor Enthusiasmus freudestrahlend durch die Gegend huepft oder sich sogar nen pinguingeschmueckten Harnisch anlegt um mit nem Zweihaender in Redmond Amok zu laufen -- geschenkt. :rolling_on_the_floor_laughing:

    Warum nicht? Geht mit ChatGPT doch auch mit weit grösseren Zahlen. Kommt immer auf die Serverfarm an, die hinten dran steht.

    Wegen der Effizienz, denke ich: Die Apps, die automatisiert benutzt werden, müssen ja zunächst eingekauft werden. Firmen, die sich potenziell große Rechenleistung einkaufen können, sparen wohl, wenn sie beim Einkauf der Apps mehr Geld in die Hand nehmen und anstelle der Rechenleistung zur jeweiligen Software zugehörige Automatisierungsansätze gleich miteinkaufen (die, so existent, dann nicht über die grafische Oberfläche laufen und weniger Rechenleistung brauchen). Der Ansatz von Warmwind wäre dann eher etwas für die nicht ganz so großen Firmen, die sich weder eine große Serverfarm noch ergänzende Automatisierungsmodule für jede Software leisten (können).

    So, genug spekuliert für heute :winking_face: .

    Stichhaltige Argumente. Hmm. Okay, da mag ein OS drunter gebaut zu sein. Ob die jetzt ein komplettes OS dafür selbst entwickelt haben kann ich nicht abschätzen, würde ich aber für eher fragwürdig halten, im Bezug auf Hardware und so. Dann müssen auch eigene Treiber und alles entwickelt werden. Wenn die das wirklich gemacht und durchgezogen haben und nicht den Kernel von Linux oder einem BSD oder QNX oder was auch immer genommen haben, dann ziehe ich auch meinen Hut.

    Nee, das ist kein komplett neues OS, sondern ein Remote-Desktop-System mit einem Server, der auf dem Linux-Kernel basiert. Wenn man so will, ist es eine Linux-Distro für eine lokale KI-Cloud.

    Davon aber abgesehen, läuft dann dort trotzdem "nur" eine Software drauf. Was ich mit meinen Beispielen erklären wollte, es ist kein Hexenwerk, aus den Grafikinformationen des Bildschirms/Grafikkarte die nötigen Informationen zur Ansteuerung zu extrahieren. Siehe die Bots. Natürlich sind meine Beispiele sehr spezifisch und machen immer das Gleiche. Da kommt dann die KI ins Spiel. Aber auch die muss man heute nicht mehr selbst entwickeln, nur trainieren. Demzufolge, man nehme den Bildschirminhalt, werfe den in eine KI und lass dann die entscheiden, wo die Mouse hin muss, welche Taste gedrückt werden muss usw.

    Oder anders ausgedrückt, man nehme die Methoden der Bots, schmeiss die Algorithmen raus und ersetze sie durch KI. Sehr, sehr, sehr, sehr plump ausgedrückt.

    Ich versteh jetzt besser, worauf Du hinauswillst. Aber dieses Vorgehen beißt sich in meiner Vorstellung mit deren Aussage, dass die Nutzerzahl bis zu 10000 Bots mit jeweilig eigenem Desktop skalierbar ist. Daher gehe ich davon aus, dass da eine "richtige" Architektur dahintersteht, also in die Struktur vor dem Training viel mehr Hirnschmalz hineingesteckt wurde. Genaueres weiß ich dann allerdings auch nicht :thinking_face:

    Da ziehe ich jetzt eher weniger den Hut. Im Endeffekt ist es nur die Kombination aus zwei bekannten Techniken. Ohne jetzt hier irgendeine Leistung schmälern zu wollen.

    Hier wurde ein OS entwickelt, um diese Kombination in einem allgemeinen Rahmen für beliebige Apps umsetzen zu könnnen, während z.B. die Bots, die das von Dir erwähnte Spiel automatisiert bedienen, doch einen ganz speziellen Anwendungszweck haben. Ein Haufen von speziellen Anwendungslösungen liefert noch lange nicht eine zugehörige Architektur in der man diese einbetten kann --- daher erscheint mir Dein Einwurf nach meiner sicherlich nur bescheidenen Erfahrung wie ein Äpfel-Birnen-Vergleich, aber ich lasse mich gern von stichhaltigeren Argumenten überzeugen.

    Interessanter Bericht, auch wenn ich garantiert beim Stacking bleibe und kein Tiling verwende: Mir werden die Fenster da zu schnell zu klein --- "Mäusekino" ist einfach nicht mein Ding.

    Das Herkunftsland ist IMHO kein übermäßiges aussagekräftiges Bewertungskriterium, weil es nicht die Intentionen der Entwickler widerspiegelt sondern zunächst nur den politsch-rechtlichen Rahmen, in denen sich diese tagtäglich bewegen müssen. Dieser kommt vor allem dann zu tragen, wenn das OS ein vor allem von der Politik getragenes Projekt ist wie z.B. Astra Linux oder Red Star OS -- sowas kommt bei mir natürlich nicht auf Platte. Was aber z.B. ALT oder Calculate Linux angeht, ist das Herkunftsland für mich absolut kein Ausschlusskriterium.

    Was haben wir hier?

    Eine Schnittstelle zur Mensch-Maschine-Interaktion, die grafische Bedienoberflächen nach einer Einlernung automatisch (gewissermaßen wie ein virtueller Roboter) bedient und menschliche Sprache verarbeiten und damit Kommunikation generieren kann.

    Als Anwendungsbeispiel: Trifft eine Email mit Rechnungsdaten ein, können diese verarbeitet werden in eine entsprechende Form gebracht werden und weiterversendet werden ohne menschliches Eingreifen.

    Die grafischen Stärken der KI werden hier mit den sprachlichen Stärken für eben diesen Zweck geschickt kombiniert. Hut ab für diese Idee und den Biss, das durchzuziehen!

    Lobend möchte ich auch erwähnen, dass sich die Entwickler (zumindest in ihrer Darstellung) um DSGVO-Konformität bemühen.


    Was haben wir hier nicht?

    Einen selbstständig handelnen oder gar denkende Mitarbeitenden: Ändert sich das GUI einer App, muss die KI umgelernt werden, d.h. muss ihr vorgeführt werden, wie sie jetzt zu handeln hat. Auch bei allen speziellen Problemstellungen, die nicht nach einem "0815-Schema" durchgeführt werden, ist die KI aufgeschmissen. So richtig robust oder unabhängig vom Menschen ist das Ganze also nicht.

    Man könnte hier noch philosophieren, dass "selbstständig handelnd" ja auch bedeuten kann, dass die KI reagiert, obwohl es ihr nicht explizit durch einen Menschen "befohlen" wurde. Aber das ist prinzipiell einfach nur ein alter Hut, in der Art läuft doch schon seit Ewigkeiten die Fertigungstechnik mit Industrierobotern. Die Industrieroboter arbeiten dann auch "selbstständig" ohne dass alle paar Sekunden ein Mensch "händisch" eingreift.

    Es ist immer wieder bemerkenswert wie häufig zum Vermarkten von künstlicher Intelligenz an die menschliche Naivität appelliert wird, a la "mein Taschenrechner ist ja sooo schlau, weil er 197 mal 337 in Windeseile ausführt".

    Was kann es also bringen?

    Ein Unternehmen, in dem ein hoher Prozensatz der Arbeitstätigkeiten (z.B. einer Abteilung) aus automatisierbaren Standardbürotätigkeiten mit den üblichen Büroapps besteht, kann Mitarbeiter sparen und wesentlich schneller werden. Das Warmwind OS ist ja skalierbar (bis zehntausend "KI-Bürobots", kam mir zu Ohren)

    Ich wage aber keine Prognose, ob sich so ein Büroautomatisierungsansatz auf OS-Ebene durchsetzt. Ich glaube aber eher, dass die Anbieter wie Microsoft usw. aufs Boot springen und Automatisierungsmodi für Ihre Software anbieten und damit diesem den (Warm-)Wind aus den Segeln nehmen.

    Das streite ich überhaupt nicht ab. Obwohl es im Prinzip keinen Unterschied macht, ob man nun sein Code auf Github liegen hat oder Gitlab oder eben wie ich auf seinem eigenen Gitea-Server.

    Es geht mir um die Ironie der Microsoft-Hater. Wenn ich ein Unternehmen so verachte und überall in den Dreck ziehe (was wohl auch hausgemacht ist), wieso nutze ich dann ihr Github, wenn es doch unzählige Alternativen gibt?

    Ok, das ist natürlich so gesehen ein völlig valider Punkt, da habe ich wohl etwas missverstanden.

    Ohne in die Politik abschweifen zu wollen: Es gibt gute gesellschaftliche Gründe, warum das Bilden und das Aufrechterhalten von Monopolen vom Gesetzgeben eingeschränkt wird. Das gilt insbesondere für BigTech. Deren negativen Folgen sind für mich ein Anreiz, BigTech möglichst wenig zu unterstützen und dafür möglichst viel die Alternativen.

    Eure Daten sind bares Geld für die "Datenkraken". Ihr habt ein eigenes Recht an Euren Daten, Bildern usw. wie Ihr ein Recht auf Eigentum habt, und es ergibt IMHO genauso Sinn, damit zu "wirtschaften" wie mit Eurem materiellen Besitz.

    Deine Argumentation tom_www erscheint mir zu (ich nehme mal das etwas abgehoben klingende Wort, weil mir kein besseres einfällt) defätistisch und wirft m.E. zu viel in einen Topf (für Kameraaufnahme z.B. gibt es einen Haufen rechtlicher Regeln, z.B. darf Dein Nachbar nicht einfach den Gehweg vor seinem Haus mitfilmen, um nur mal ein Beispiel zu nennen, das ist eine andere rechtliche Lage als öffentliche Kameras, die dann aber auch wiederrum bestimmten Datenspeicherungsgesetzen usw. unterliegen). Ich gebe Dir recht, dass die Privatsphäre (u.A. wegen dem Ansturm Überwachung u.A. durch die "Datenkraken", aber auch durch staatliche Institutionen ) gesellschaftlich tendenziell abnimmt, aber bin auch der Meinung, dass wir unsere Angriffsfläche verkleinern können und dass dies nicht nur unserer eigenen Person nutzt.

    Letztendlich muss da IMHO jeder seinen Weg finden. Ich bin halt so gestrickt, dass ich generell ein hohes Autonomiebestreben habe. In der Mitte der 90iger Jahre habe wegen der Windows-Dominanz mein Computerhobby in den Skat gedrückt. Smartphones haben mich überhaupt nicht interessiert bis ich vor anderthalb Jahren herausgefunden habe, dass es auch hier alternative Betriebssysteme gibt und seitdem habe ich solche Teile, die ich halt mich entsprechenden OS' versorge.

    Ich bemühe mich also, meine Angriffsfläche zu verkleinern. So wie ich lebe, ist es auch gar nicht so schwer, ganz ohne Google-Account auszukommen. Meinen Facebook-Account habe ich vor Jahren auf Eis gelegt. Bei Amazon bestell ich alle paar Monate etwas. Den Sprung von Youtube auf Peertube habe ich vor allem wegen der kostenlose Filme noch nicht geschafft, schaue mir aber da mittlerweile auch viele Linux-Videos an (z.B. sind NichtderWeisheitletzterSchluss und TuxWiz dort vertreten).

    Meine Angriffsfläche zu verkleinern heißt nicht das ich alles perfekt und durchweg konsequent durchziehe --- ich lebe ja auch nicht wie Diogenes in der Tonne, nur weil ich das Geld nicht aus dem Fenster werfe. Ich wäge halt ab, was ich tue, was wirklich Sinn ergibt und stufe die Kosten, die mir und anderen BigTech macht, als relativ hoch ein.

    Müsst ihr alles nicht so machen, ich mag mich nur erklären.

    Ich weiß nicht, diabolusUmarov , ob es von Dir so gemeint war, aber m.E. kann es durchaus Sinn ergeben, seinen Code auf Github bereitzustellen und trotzdem selbst kein Windows zu nutzen. Das bringt doch beides ganz unterschiedliche Konsequenzen mit sich.

    Widerspruch gegen Einspruch :winking_face:

    Ich finde die Studie sagt gar nichts über die Nutzungsanteile aus. Wie unterscheidet die Studie in dem Punkt "Nutzung digitaler Endgeräte in der Bevölkerung" WAS die Leute damit machen.
    Laut Studie: 90 Prozent haben ein Smartphone, 69 Prozent einen Laptop, 47 Prozent einen Desktop PC.Die Studie folgert aus diesen und den restlichen Daten, dass die Menschen durchschnittlich 3,9 Endgeräte haben (Seite 8). Das will ich glauben ABER das sagt meiner Meinung nach nichts darüber aus, wie diese Geräte genutzt werden.

    Ich habe mich auf Seite 9 bezogen --- da ist klar von Nutzungsanteilen die Rede in dem Sinn, dass aufgeschlüsselt ist, wieviel Prozent der jeweiligen Generation welche Geräte benutzt. Darin besteht zwischen den Generationen X, Y und Z offenbar keine großen Unterschiede.

    Ich habe schon verstanden, dass Du mit Nutzungsanteile etwas anderes meinst und im folgenden Sinn gebe ich Dir recht: Innerhalb der jeweiligen Altersgruppen könnte die Intenstität der Nutzung für bestimmte Aufgaben unterschiedlich ausfallen. Immer her mit den belastbaren Statistiken .... :slightly_smiling_face: .... aber selbst wenn das so stimmt, kann man immer noch nicht davon reden, dass PC und Laptop bei der jungen Generationen abgemeldet wären, da Sie ja trotzdem die Geräte nutzen.

    Dein persönlicher Dunstkreis ist Dein persönlicher Dunstkreis und keine allgemeine Entwicklung. Das gilt für Dich und für Armin genauso wie für mich. Mein persönlicher Dunstkreis sieht auch anders aus als Deiner. Ich habe persönlich und beruflich viel mit der Generation 20 plusminus 5 Jahre zu tun. Da werden nach meiner Beobachtung Laptops und PC viel häufiger verwendet (neben Texterstellen auch für Surfen und Spielen usw.), als es in den Linux-Forun von uns Betagteren behauptet wird. Und das ist kaum Nachwuchs für Linux gibt, kann ich auch nicht nachvollziehen. Erst neulich hat mich der 17-jährige Sohn einer Bekannten um eine Beratung gebeten, mit welche Distro er am besten in die Linux-Welt einsteigt. Mittlerweile hat er Mint bei sich erfolgreich installiert, liebäugelt mit einer weiteren Distribution und hat Mint bei seinen Kumpels installiert. Ich habe auch in den vergangenen Jahren hier und da in dieser Generation wegen Linux geholfen oder mich mit Vertretern dieser Generation über Linux unterhalten. Natürlich ist das letztendlch auch in der Generation Z eine kleine Minderheit -- wie in unserer Generation ja auch :winking_face: .

    Und um zum Thema zurückzukehren: Void würde ich aus verschiedenen Gründen Einsteigern nicht empfehlen. Die müssen m.E. ersteinmal lernen, dass man Linux in vielen lebensalltagrelevanten Fällen genau dasselbe machen kann wie mit anderen, bekannteren Betriebssystemen. Die etwas schwierigere Installation und die ungewohnte Anwendungsverwaltung in Void sind da ersteinmal eine Hürde, die eben davon ablenken und den Einstiegswilligen demotivieren kann --- daher kann ich die Reaktion der Bekannten von bauernjupp auch ein wenig verstehen, selbst wenn ich weiß, dass mit ein wenig mehr Erfahrung diese Hürden dann doch nicht mehr so groß sind.

    genau, das hatte ich schon mal erwähnt, wenn ich in unserer Firma die "Jungen" 20 +-5 sehe, da ist der PC sowas von egal, da wächst weder für Windows noch mac oder Linux im privaten Bereich etwas nach, selbst die "Gamer" verwenden in dem alter keinen PC mehr

    Einspruch:

    Tatsächlich liegen in Deutschland die Nutzungsanteile für "fest installierte Computer" in allen Generationen seit den Babyboomern bei ca. 50%. Auch die Anteile für Laptops und Co. und Smartphones sind in Generation X, Y und Z mehr oder weniger vergleichbar. Es gibt einen leichten Anstieg für Tablets bei der jüngeren Generation und (vollkommen unüberraschend) nutzen die Jüngeren auch mehr Spielkonsolen.

    Quelle: Deutscher Digital Index (Seite 9).

    Mein Fazit: Wir (zumindest viele von uns Teilnehmern hier) waren in den 80igern bis 90igern die Computernerds, weil die anderen analog unterwegs waren und sind heutzutage die Computernerds, weil wir nicht wie die anderen auschließlich mit Smartphone und Co unterwegs sind.

    Idee: Du kannst auch einen bootbaren USB-Stick erstellen (Stichwort WinToUSB, mindestens 32GB besser mehr), darauf Windows starten und das BIOS-Update durchführen.

    Ich konnte dafür bislang aber entweder Linux direkt oder das Update mit Hilfe von FreeDOS nutzen, und kann daher nicht mit mehr als eine Idee dienen. ( Mit Linux geht das auf Deinem Rechner nicht, und FreeDOS habe ich auch nur genutzt wenn es eine explizite DOS - Variante vom BIOS-Update gab -- die bereitgestellte .exe für Windows wird wahrscheinlich nicht in FreeDOS ausgeführt. )

    super - Danke :thumbs_up: ... noch mal wegen "xz" ...klingt vielleicht schräg, aber könnte dies mit dem "XZ Utils backdoor" zusammen hängen? Könnte vlt. sein, dass xz sozusagen vorsorglich entfernt wurde?? :thinking_face: ... nur so eine Idee :smiling_face_with_sunglasses: LG :winking_face:

    xz bzw. die zugehörige Bibliothek liblzma werden nicht mehr per default installiert. Leider ist mir entfallen, inwiefern das xz-Datenkompressionsformat vor dieser Krise im System eingebunden war. Zum Zeitpunkt des Auftretens diieses Problems xz bzw. die zugehörigen Bibliothek sehr schnell auf eine alte, unproblematische Version "gedowngraded" und nicht gelöscht --- zumindest gibt mir das meine Erinnerung so wieder.

    Evtl. würde ich für den XBPS-spezifischen Teil einer derartigen externen Datei noch ergänzen

    sudo xbps-remove -o #Löschen von nicht mehr benötigten Paketen

    sudo xbps-remove -yO #Aufräumen/Löschen alter Paketversionen von Platte

    xbps-query -L #Anzeigen aller verwendeten Repos

    Und, um die restricted Packages aktuell zu halten (so man diese denn bernutzt)

    im Verzeichnis der restricted packages (<entsprechender Pfad>/void-packages)

    ausführen:

    git pull

    ./xbps-src update-sys

    Ich habe ca. 2013 das erste Mal meine "Produktivdistro" von (open)Suse zu Mint gewechselt, weil Suse Probleme mit meinem damalig neuen Rechner hatte und ich es daher nicht installieren konnte. Außerdem gefiel mir zu dieser Zeit Cinnamon sehr.

    Zehn Jahre später bin ich von Mint weg, weil ich

    1) Keine Lust auf den Ubuntu-Unterbau mehr hatte (ich auch generell mehr Unabhängigkeit von Firmen-OS wollte und hin zu Community-OS).

    2) Ich besser verstehen wollte, was eigentlich in dem OS, was ich da gerade nutze, tatsächlich passiert und ich ein dazu ein aufgeräumteres System und schließlich Xfce als modular aufgebauten DE nutzen wollte.

    Ich schau mir ab und zu auch mal andere OS an, aber um von Void wegzuwollen, muss es da schon ziemlich drastische Änderungen geben. Wenn alle Stricke reißen habe ich immer noch Debian als Halteseil.