Widerspruch gegen Einspruch
Ich finde die Studie sagt gar nichts über die Nutzungsanteile aus. Wie unterscheidet die Studie in dem Punkt "Nutzung digitaler Endgeräte in der Bevölkerung" WAS die Leute damit machen.
Laut Studie: 90 Prozent haben ein Smartphone, 69 Prozent einen Laptop, 47 Prozent einen Desktop PC.Die Studie folgert aus diesen und den restlichen Daten, dass die Menschen durchschnittlich 3,9 Endgeräte haben (Seite 8). Das will ich glauben ABER das sagt meiner Meinung nach nichts darüber aus, wie diese Geräte genutzt werden.
Ich habe mich auf Seite 9 bezogen --- da ist klar von Nutzungsanteilen die Rede in dem Sinn, dass aufgeschlüsselt ist, wieviel Prozent der jeweiligen Generation welche Geräte benutzt. Darin besteht zwischen den Generationen X, Y und Z offenbar keine großen Unterschiede.
Ich habe schon verstanden, dass Du mit Nutzungsanteile etwas anderes meinst und im folgenden Sinn gebe ich Dir recht: Innerhalb der jeweiligen Altersgruppen könnte die Intenstität der Nutzung für bestimmte Aufgaben unterschiedlich ausfallen. Immer her mit den belastbaren Statistiken ....
.... aber selbst wenn das so stimmt, kann man immer noch nicht davon reden, dass PC und Laptop bei der jungen Generationen abgemeldet wären, da Sie ja trotzdem die Geräte nutzen.
Dein persönlicher Dunstkreis ist Dein persönlicher Dunstkreis und keine allgemeine Entwicklung. Das gilt für Dich und für Armin genauso wie für mich. Mein persönlicher Dunstkreis sieht auch anders aus als Deiner. Ich habe persönlich und beruflich viel mit der Generation 20 plusminus 5 Jahre zu tun. Da werden nach meiner Beobachtung Laptops und PC viel häufiger verwendet (neben Texterstellen auch für Surfen und Spielen usw.), als es in den Linux-Forun von uns Betagteren behauptet wird. Und das ist kaum Nachwuchs für Linux gibt, kann ich auch nicht nachvollziehen. Erst neulich hat mich der 17-jährige Sohn einer Bekannten um eine Beratung gebeten, mit welche Distro er am besten in die Linux-Welt einsteigt. Mittlerweile hat er Mint bei sich erfolgreich installiert, liebäugelt mit einer weiteren Distribution und hat Mint bei seinen Kumpels installiert. Ich habe auch in den vergangenen Jahren hier und da in dieser Generation wegen Linux geholfen oder mich mit Vertretern dieser Generation über Linux unterhalten. Natürlich ist das letztendlch auch in der Generation Z eine kleine Minderheit -- wie in unserer Generation ja auch
.
Und um zum Thema zurückzukehren: Void würde ich aus verschiedenen Gründen Einsteigern nicht empfehlen. Die müssen m.E. ersteinmal lernen, dass man Linux in vielen lebensalltagrelevanten Fällen genau dasselbe machen kann wie mit anderen, bekannteren Betriebssystemen. Die etwas schwierigere Installation und die ungewohnte Anwendungsverwaltung in Void sind da ersteinmal eine Hürde, die eben davon ablenken und den Einstiegswilligen demotivieren kann --- daher kann ich die Reaktion der Bekannten von bauernjupp auch ein wenig verstehen, selbst wenn ich weiß, dass mit ein wenig mehr Erfahrung diese Hürden dann doch nicht mehr so groß sind.