Beiträge von Staryvyr

    Hmm ich hätte Lust auf die letzten Punkte (Anpassung und Pflege -- in Punkto Design bin ich aber kein geeigneter Ansprechpartner). Mein Zeitbudget schwankt im Verlaufe des Jahres etwas --- Details gern per PN.

    Wenn hier noch jemand Lust hätte, sich für die Designpunkte einzubringen, dann hättten wir schon ein kleines Communityprojekt. :slightly_smiling_face:

    Soweit ich weiss läuft Chrom OS nur auf 32Bit, weil sonst das Chrom recovery-System nicht funktionieren würde. Chrom OS Flex ist 64Bit, soweit ich weiss

    Stimmt ich habe das mit der Flex-Variante durcheinandergeworfen, die gibt es nicht für 32bit.

    Ich nutze die i686 XFCE-Version von Void-Linux auf einem ähnlich dimensionierten Rechner und es läuft flüssig. Die Installationsanleitung gibt es quasi schon auf Armin's Kanal. Ich kann gern Fragen dazu beantworten.

    Einfacher wäre neben dem bereits erwähnten AntiX noch Simply Linux (ALT), das gibt es aber nicht auf Deutsch. Auch Alpine würde super laufen, ist aber aufwändiger in der Installation. Oder gar Gentoo oder NetBSD, da habe ich mich aber bislang nicht rangetraut.

    (Edit: NetBSD ist nicht unbedingt die beste Wahl für eine optimale Akkuausnutzung vom Nettop)

    2gb, nicht erweiterbar

    Bei mir läuft die i686-XFCE-Version von Void auf einem Acer mit einem Intel Atom N455 (32bit) mit 2GB RAM flüssig. Firefox ist naürlich schon recht langsam. Ein Pinguin TV YT-Video, dass ich mir heute darauf angesehen habe, läuft nach einer gewissen Anfangsladezeit aber auch flüssig (YT-Videos mit vielen Bildwechseln hakeln aber). Simply Linux (ALT) habe ich auch mal kurz ausprobiert, das gibt es aber nicht auf Deutsch (nur auf Englisch). Ansonsten würde ich mir an Deiner Stelle AntiX mit einem sehr einfachen Desktop (AntiX mit XFCE frisst schon ein wenig mehr Resourcen) anschauen. Es gibt auch noch andere gute Ideen (z.B. Alpine), die ich bisher nicht auf diesem Rechner ausprobiert habe.

    diabolusUmarov

    Wenn man seine Software in die Breite vermarkten will, kommt man wohl an Windows nicht so richtig herum.

    Das geht m.E.jetzt aber in eine ganz andere und ein viel komplexere Thematik, nicht nur, dass wir hier die OS-interne Ebene verlassen, sondern auch weil dies über das Technikthema ganz generell hinausgeht.

    P.S: Ich hatte damals auch keinen richtigen Bock auf Windows und mehr oder weniger bis heute darauf verzichtet (und glaube, dies ganz gut begründen zu können). Falls ich mal wirklich nicht darum herumkomme, was alle Jubeljahre mal vorkommt, dann finde ich auch einenn Rechner auf dem ich es nutzen kann (keiner von meinen).

    Wie ist denn eure Meinung? Terminal komplett ablehnen? Nur benutzen wenn es gar nicht anders geht oder vielleicht sogar benutzen um Zeit zu sparen?

    Einen Großteil meiner Arbeitsaufgaben am Rechner erledige ich im Terminal (+vim). Das ist ein für mich unverzichtbares Werkzeug, das ich auf dem Rechner eigentlich immer am Laufen habe. Ich benutze GUI's häufig für das Einrichten der DE-Umgebung oder wenn sie mir Zeit sparen bzw. für Arbeiten im Browser oder für Multimedia usw. in der Freizeit. Ich bekenne mich also zu den Gelegenheitsmausschubsern :winking_face:. Aber wenn ich in einer Distro nicht gleich das Terminal finde, dann nervt mich das tierisch.

    Wie einige Andere hier gehe ich davon aus, dass es im nicht unerheblichen Maße von der Nutzerpersönlichkeit abhängt, welche Arbeitsweise effektiv ist, bzw. gibt es Gewohnheitseffekte, die nicht zu unterschätzen sind. Ein Zeitfresser im Terminal ist oft die Syntaxsuche bei GUI's eher das Nachdenken, welche Aufgaben ich nochmal mit welchem Grafiktool erledigen kann und zuweilen das Durchklicken durch irgendwelche Menus (das mich auch schnell nerven kann).

    Generell halte ich es für einen Fehler, einfach nur aus Prinzip oder Lernunwille o.A. ganz auf das Terminal oder auch ganz auf GUI's zu verzichten (hier rede ich vom allgemeinen Desktop).

    SirDee

    Ja ist auch mal interessant, so einen Bericht zu lesen, auch wenn Chrome OS für meine Rechnernutzung absolut nicht in Frage kommt.

    Ich denke du musst dich nicht rechtfertigen wenn du Google verwendest, ich mache YouTube und jeder der mir einen Kommentar schreibt ist da auch registriert, so nebenbei basiert doch das chromos auf gentoo oder?

    Pinrzipiell ja, aber über Chromium OS als Umweg. Wenn Du also Chrome OS degooglen würdest, könnte dabei so eine Art rudimentäres Gentoo herauskommen :winking_face:

    jetzt muss ich ganz dumm fragen wie installiere ich die Void Version? auf Desktop is kein Installer....

    oder is dit nur ne Iso zum austesten? ohne Install?

    Du müsstest im Live-System ein Terminal öffnen und mit

    Code
    sudo void-installer

    den Installer starten. Danach folgst Du den Erklärungen auf Armin's ersten Void-Bastel-Video nur.
    A) unter "Source (bzw. Quelle wenn deutsch)" musst Du die lokale ISO wählen,

    B) brauchst Du beim Partitionieren doch eher 500 MB für die Boot-Partition

    Gut das du schon mal den Grundstein gelegt hast.......und bei dir läuft mit dem Kernel 6.12.9...

    Naja den Grundstein haben die Macher von Void gelegt bzw. Armin, was die ISO angeht, ich habe lediglich getestet und habe, wie die Alten in der Muppet-Show-Loge, mal wieder was zu meckern :winking_face:

    Ja 6.12.9 läuft mit dieser Größe der Bootpartition.

    Von 350M auf 2G ist schon sportlich....aber gut zu wissen wollte demnächst auch mal probieren.... :astonished_face: :astonished_face:

    Es könnte natürlich sein, dass 500M auch schon reichen, ich habe einfach mal wild einen hohen Wert gewählt.

    P.S: Habe meine Faulheit überwunden und nochmal mit 500M getestet. Die reichen auch.

    Richtig klasse, dass Du die Void-ISO's der Allgemeinheit zur Verfügung stellst. :slightly_smiling_face: :hugging_face: :slightly_smiling_face:

    Ich habe die Cinnamon-Variante mal auf Platte installiert (Testrechner), angetestet und ein paar kleinere Anmerkungen dazu:

    -- Während einem UEFI-Boot überdeckt das "Enter the Void" -- Logo im Grub-Menu die unteren Schriftzeilen.

    -- Sowohl in der Live-Version als auch der installierten Version sind im Nemo noch Favoriten auf /home/armin/Dokumente usw. gesetzt. Diese Ordner gibt es natürlich weder in der Live, noch in der installierten Variante, es sei denn, ich nenne Dir zuliebe meinen Account armin --- nur hätte ich das schon VOR der Installation wissen müssen :grinning_squinting_face:. Spaß beiseite, diese nicht vorhandenen Ordner finde ich im Menu im Übrigen auch unter "Orte", ich weiß aber spontan nicht, welche Konfigurationsdatei da zu ändern ist.

    -- Mit Start eines Terminals (siehe .bashrc) wird neofetch aufgerufen. Ich würde dies, da nicht mehr gepflegt, durch fastfetch ersetzen (ist im Void Repo, und müsste dann noch auf die ISO). Tatsächlich wird auch aktuell im Update via xbps-install das Paket neofetch entfernt. Wenn Du also zuerst ein Update (z.B. via octoxbps) ausführst und danach das Terminal öffnest, bekommst Du ersteinmal eine Fehlermeldung ausgespuckt.

    -- Font und Farbwahl des Terminal (d.h., was den Font angeht, auch im Installer) tragen in meinen Augen in der vorliegenden Form nicht zur Lesbarkeit bei.

    Nach diesem Test verstehe ich auch besser, warum bei Dir der Kernel 6.12.9 nicht gestartet hat. 350 MB waren auf der Boot-Partition waren anscheinend nicht genug für Dracut -- das hat doch tatsächlich beim Kernel-Update einen Speicherfehler ausgegeben und konnte die initramfs nicht korrekt bauen. Ich habe mal testweise die 350M auf 2G hochgeschraubt und danach trat dieses Problem nicht mehr auf.

    Gottseidank bin ich von dem Office-Krams meist verschont ,so dass ich nur ab und zu LibreOffice brauche.

    Briefe, Präsentationen etc. fertige ich mit LaTex an und lasse meine Kommunikation mit Anderen meist via PDF als "Schnittstelle" laufen.

    vielen vielen Dank,

    1. UEFI Installation:

    ich habe jetzt in einer VM eine uefi Installation durchgeführt und funktioniert!!!

    2. BIOS Boot:

    ich habe gar keine Boot-Partition angelegt und den MBR einfach auf den Anfang der /(root) Partition installieren lassen und finktioniert ebenfalls

    :partying_face: Schön das es schließlich geklappt hat, und danke fürs Feedback.


    Was ich aber nicht verstehe, warum ist das vom Kernel abhängig? Ich muss ehrlich sagen das ich darauf noch nie geachtet habe, hat immer funktioniert und ist ja nur in einer VM

    Hat das vielleicht etwas mit dem von Dir genutzten BTRFS-Formatierung der Boot-Partition zu tun? (Da hat sich sich ja im Kernel zwischen 6.6 und 6.12 einiges verändert.) Aber jetzt fange ich an zu raten und lasse das besser ...

    Generell benutze ich das GPT Schema nur für UEFI (bzw. MBR/DOIS Schema stets für Legacy) -- die Variante, die Du verwendest, ist mir etwas suspekt :thinking_face:

    So, ich habe jetzt mit der Cinnamon-ISO herumprobiert. Folgende Erkenntnisse habe ich gewonnen

    1) Wenn ich eins zu eins Deine Vorgehensweise der Void-Installation befolge, dann kann ich Dein Problem nachstellen.

    2) Ich habe aber, faul wie ich bin, sonst immer das MBR Schema zur Partitionierung genutzt und habe, wie gewohnt, die Bootpartition mit ext4 formartiert. Hier trat das Problem nicht auf! (auch nicht mit der Cinnamon-Iso)

    Daher ist der Stand der Dinge folgende Hypothese: Die VM kommt mit der von Dir eingerichteten Bootpartition nicht richtig zurecht und das wirkt sich erst nach Änderung der Bootpartition durch das Update aus. Vielleicht findet sich hier ja jemand, der sich, im Gegensatz zu mir, mit VM's besser auskennt und das Ganze korrekt auf den Punkt bringen bzw. gar erklären kann.

    Meine nächsten Schritte wären die Isolation des Problems gewesen: Die Bootpartition mit EXT4 zu formatieren (nicht wie im Bastelvideo z.B. mit BTRFS), und wenn das nicht klappt, einfach mal testen, was passiert, wenn Du keine Bootpartition oder eine EFI-Partition anlegst.

    Jetzt muss ich aber ersteinmal raus aus der Hütte und abends muss ich noch ein paar Dinge für meine Arbeitsvorbereitung erledigen.