Beiträge von torsten.breswald

    ist weniger abhängig von den distro als von den paketformaten
    native pakete, um die kümmert sich der distro eigene paket manager
    flatpak kümmert sich um die flatpaks
    mit snaps bin ich grad nicht sicher, aber das macht einmal snap und bei ubuntu ist das aber unter der haube auch mit apt verbunden (was ich verwerflich finde, aber naja)
    appimages sind dateien, die man beliebig herunterladen und direkt ausführen kann (sicherheit vorrausgesetzt natürlich) ähnlich wie selbstausführbare zip dateien, aber ohne dass man die entpacken muss um sie zu nutzen, die werden überhaupt nicht upgedated, bei neueren versionen läd man die neuere version und nutzt die dann

    so, alle diese sachen funktionieren normalerweise nicht automatisch, man kann einiges automatisieren mit zusätzlichen hilfmitteln, anderes nicht

    die Anwendungsverwaltungen, die es gibt, unterscheiden sich meist eher nach den verwendeten Desktop-Umgebungen, bei linuxmint hat man zufällig über alle drei verfügbare desktops die gleiche app
    in kde gibt es discover
    in gnome gibt es auch eine softwareverwaltung, ich hab nur dessen namen grad vergessen, aber wahrscheinlich ist es irgendein generischer name :smiling_face:
    es gibt noch andere lösungen, aber das sind so die gängisten
    das ding ist, die softwareverwaltungen in allen formen unterstützen mal mehr und aber auch mal weniger die zugrundeliegenden paket-formate, native pakete können praktisch alle, flatpak die meisten, bei ubuntu können die meistens auch snap, ich mein discover unterstützt auch snap, wenn das installiert ist, aber da bin ich nicht sicher, appimages hab ich jetzt noch nie in einem softwarestore gesehen, aber da gibt es auch hhilfsmittel

    mit den automatischen updates ist es so eine sache, einige verwaltungen bieten automatisierung an, einige nicht, teilweise ist das verhalten in den gleichen verwaltungen auf unterschiedlichen distros verschieden, ein einziges chaos
    grundsätzlich würde ich aber von kompletter automatisierung eh abraten, auch wenn die distros insgesamt immer stabiler werden über die letzten jahre, sind doch immer mal noch änderungen drin, wo man händisch was entscheiden oder eingreifen muss, das wär im komplett automatischen system gar nicht möglich.

    was aber immer geht sind vereinfachungen, man kann updates immer über das terminal machen (so wie praktisch alles in linux) und dort dann z.b. einen alias anlegen damit man nicht immer das ganze lange kommando eintippeln muss. da kann man den aufruf das system auf den neuesten stand zu bringen heruntergebogen werden auf ein einzelnes leicht zu merkendes kommando (eben den alias) und fertig


    es gibt da noch diverse andere paket manager und formate, so etwa jede programmiersprache hat mittlerweile eine eigene paketverwaltung
    außerdem gibt es sachen wie bauh oder homebrew oder, wie hieß das, chocolatey oder so, die distro- UND desktopumgebungs- unabhängig funktionieren aber dann nur in bestimmten cross-plattform umgebungen wie z.b. auch windows, aber da muss man individuell schauen, ob oder wie die was updaten, davon benutz ich eigentlich auch nix, deswegen kann ich dazu nicht viel sagen, aber zumindest bauh scheint ja hier im forum recht beliebt zu sein :smiling_face:

    Ich frag mich eben nur warum, man wenn das OS so gut ist, nicht einfach einen Callamarisinstaller rein bastelt, und es so viele Leute mehr nutzen können.

    Das kann doch nicht so schwer sein oder? Ich wäre der erste der es dann installieren würde und würde und testen. :smiling_face_with_sunglasses:

    die void devs sind das auch schon gefragt worden und die könnten das sicherlich innerhalb kürzester zeit umsetzen, aber die wollen das nicht. die wollen, dass die einstiegshürde etwas höher ist, damit weniger - sagen wir unbedarfte - leute void benutzen und sie die anfallenden aufgaben bewältigen und eben nicht in support ertrinken. da sind halt auch keine hundertschaften am werk. das letzte mal als ich geschaut hab, waren es nicht mal dreißig leute, die mit mehr und weniger einsatz die distro maintainen. die mögen ihre nische :smiling_face:
    außerdem ist void darauf ausgelegt, möglichst anpassbar zu sein, eben auch mit glibc oder musl zur auswahl und auf verschiedenen architekturen und so weiter, das lässt sich in calamares nur schwer umsetzen und wäre die hölle langfristig zu pflegen

    meine ersten versuche mit void waren alle so: etwa mindestens 3 versuche brauche ich bis ich die kombination ausgetüftelt hatte mit partitionsschema dos/gpt/uefi/boot-parttition ja/nein; jedenfalls auf hardware, wo ich das noch nie zuvor hatte
    der rest des installers ist eigentlich nicht soo knifflig, und eine installation dauert doch nur ein paar minuten. viel fieser ist hinterher einrichten, wenn etwas nicht läuft, wie audio oder drucker, oder wenn man kvm/qemu mit virtual machine manager einrichten will um virtuelle maschinen zu nutzen und hinterher daran scheitert, dass man nicht in der storage gruppe ist. zwei stunden hab ich da herumgerätselt und bin bis heute nicht mal sicher, ob es das überhaupt war :smiling_face:
    aber ja, für anfänger ist void eigentlich nicht gedacht, obwohl armin wirklich einen sehr guten job macht mit seinen isos um den einstieg zu erleichtern

    ich als script-kiddie (nur in alt) programmiere ja nicht wirklich sondern murkse nur mal hier und da in nem script herum. dafür reicht mir micro. wenn ich doch mal bissel was ambitionierteres machen will nehm ich geany
    vim weigere ich mich, weil dann würde ich mich an die vim keys gewöhnen und die in allen anderen programmen vermissen :smiling_face:

    es machen ja auch viele leute mit ganz unterschiedlichen systemen und ansätzen mit
    gerade da wäre die bewertung der unterschiedlichen leute bei irgendwelchen aktuellen neuerungen ( oder auch längerfristigen änderungen) schon spannend
    aber generell muss das für mich als zuschauer nicht so festgelegt sein oder starre strukturen haben, so die gemütliche kaffee-runde war doch super

    ich joine dem club
    kein platz auf der platte, obwohl alles mögliche gelöscht, suche nach problem und suche nach lösung erfolglos, geh zum experten und frag den, seine erste frage: hast du den papierkorb geleert? ich so: papierkorb? den gibt's?
    joa, eine virtuelle maschine und so gefühlt 12 .isos später waren auf ganz wundersame weise wieder über 60GB frei...wie sowas wohl kommt...

    Ich habe heute mit Linux Guides ein Video zu Void gemacht, kommt in ca. 2 Wochen, bin mal gespannt, ich muss ehrlich zugeben das ich ihn ziemlich unterschätzt habe, von Linux Mint zu Void und installiert das als ob er das schon zig mal gemacht hat, Respekt

    oh cool, da freuc ich mich schon drauf
    ja jean, ich glaub, er hat mehr drauf als es manchmal den eindruck macht :smiling_face:
    allerdings hat er void schon mal irgendwie in den fingern gehabt, zumindest hatten sie ja schon mal ein video dazu auf dem kanal

    wenn ich einen keylogger auf meinem system haben wollen würde, müsste ich einen aktiv installieren, sont kommt da keiner hin
    davon abgesehen MÖCHTE ich den anwendungsübergreifenden zugriff, der mir zum beispiel das steuern meiner musik app erlaubt, während ich im terminal was tippe, ohne dass die musik app in den vordergrund oder fokus gelangt (was mich wahnsinnig macht)
    sicherlich geht das inzwischen auch in wayland irgendwie, aber solang es meinen fenstermanager, mit dem verzahnt mein halbes system läuft, nicht in einer wayland version gibt, oder eine halbwegs funktionale alternative, bleib ich auf x11

    also ich würde den hardware weg nehmen, und das obwohl ich zwei linke hände habe und dadurch immer das risiko besteht, dass ich mit dem schraubenzieher abrutsche und den laptop ins nirvana schicke.
    den ärger mit dual boot einrichten und dann wieder entfernen ist zwar nicht unmöglich und unter umständen auch unproblematisch, aber wohl deutlich langwieriger

    hast du mal deine iso getestet, bzw. probiert die neu herunterzuladen
    ich mach das auch nie und hatte zum glück bisher noch nie probleme, aber es kommt gar nicht so selten vor, deswegen gibt es ja die checksum prüfungen und den kram. manchmal hat man auch nen montagsproduktion an usb-stick und an der richtigen stelle ein paar blöcke grad kaputt oder so sowas generiert auch gern seltsame fehler.

    vielleicht machst du nur einen kleinen hinweise hinein in etwa
    eine hilfe gibt es mit : void-help
    oder was ähnlichem, und schreibst ein kleines script, was dann auch einen etwas längeren text beinhalten kann, damit hast du quasi zwei ziele gleichzeitig, du hast den hinweis permanent - das was du anstrebst - aber auch nicht unmäßig viel platz verbraten obwohl du viel informationen da mitgeben kannst dann in dem scipt
    in dem script kann dann ja relativ viel stehen, also mindestens

    xbps-query -Rs PAKET # nach einem PAKET in den repositories suchen

    xbps-install -S PAKET # installieren von PAKET, dafür sind erhöhte rechte notwendig

    xbps-remove -Rv PAKET # löschen von PAKET inklusive aller abhängigkeiten, auch dafür braucht es erweiterte rechte, sprich sudo

    ach so, natürlich auch für updates:
    xbps-install -Su # auch mit sudo oder evtl. doas

    aber vielleicht auch so sachen wie
    cd
    ls
    cp
    mv
    rm

    so die basics halt


    oh ja, ich seh grad, die kernel management befehle, genau