Beiträge von torsten.breswald

    als ich heut morgen updates gemacht hab, kam eine Fehlermeldung, ich krieg sie nicht mehr ganz zusammen, aber etwa
    Transaction aborted due to unresolved dependencies. oder so ähnlich
    jedenfalls für zwei pakete, qt6-gui und qt6-core
    hab erst herumgedoktort, ohne viel erfolg, hab es erstmal noch schlimmer gemacht, dann erst im IRC channel gesehen, dass es tatsächlich irgendwelche querelen auf den build servern gab oder noch gibt, da brauchen irgendwelche pakete ewig zum bauen oder es funktioniert dauernd nicht und es startet dauernd neu und deswegen läuft es länger, keine ahnung

    ich wollt nur sagen, für die die betroffen sind, ruhe bewahren, wahrscheinlich löst es sich von selbst auf und morgen oder in ein paar tagen funzelnieren die updates wieder ordnungsgemäß

    meine lösung war, die zwei pakete zu deinstallieren, aber dann schmeißt er alle abhängigkeiten mit weg, die hatte ich mir vorher wohlweislich in ne liste gepackt, damit ich sie hinterher wieder installieren kann. die updates liefen dann durch, aber die listen-pakete wieder installieren geht nicht und jetzt muss ich genau so warten, hab aber die ganzen programme nicht, die im zuge meiner aktion entfernt wurden, unter anderem kdenlive, audacious und noch ein paar, die man kennen könnte. mich stört das nicht weiter, ich editiere so selten videos und nutze audacious praktisch nie, genau so wie den rest, aber wenn jemand anders auf die gleiche idee kommen sollte, einfach abwarten ist sicherlich die bessere lösung

    moin gemeinde,
    ich hab's geschafft, ich weiß nicht wie, am freitag morgen hab ich wie üblich meinen rechner (den frame.work) angeworfen, updates gemacht und wollte locker in den tag starten wie üblich. beim update kam ein neuer kernel mit und ich dachte, ok, rebooten wir gleich, dann vergess ich das nicht.
    das war so ziemlich das letzte, was ich von meinem void system für eine weile gesehen hab, er kam nicht mal irgendwohin, wo ich auf ein tty wechseln hätte können oder sowas, um mal nachzuforschen, was los ist. alles, was ich bekam, war eine fehlermeldung, dass elogind mit pid XY schon läuft, sich immer wiederholend.

    ich so: hä? neuer kernel? trotzdem komisch
    neustart mit dem zuvor funktionieren kernel landete ich an gleicher stelle. mehrfache versuche mit allen anderen noch installierten kerneln und optionen -> gleiches ergebnis. NICHTS ging mehr...oha

    irgendwann hatte ich keine lust mehr und hab gedacht, nur nicht vorschnell handeln, schlaf erst mal drüber, vielleicht ist ja wirklich bei void was schief und die beheben das, wie schon mal, wo ich mein system unnötigerweise neu aufgesetzt hatte, obwohl eine nacht warten das problem gelöst hätte.

    am samstag morgen bin ich an meinen kleinen laptop gegangen um mails zu lesen, bei facebook und hier im forum zu schauen, das übliche halt. void lief tadellos mit allen updates und so weiter. hmmm. ich nochmal den frame.work angeworfen. immer noch das gleiche. och nööö...

    naja samstag war ich dann noch anderweitig beschäftigt und war gar nicht mehr am rechner weiter. aber zwischendurch hab ich schon mit dem gedanken gespielt, wenn ich den neu aufsetzen muss, könnt ich ja gleich mal die neue pinguin iso mit xfce nehmen, die ganzen coolen tools und so ausprobieren...allerdings sind auf dem rechner locker drei- bis vierhundert gigabyte spiele installiert, was mit meiner lahmarschigen dsl-leitung mal eben 3-4 tage gebraucht hätte, die wieder herunterzuladen...meh.

    sonntag morgen. ich denke, schauen wir erstmal, ob wir dem nicht doch noch beikommen können. also ventoy stick vorkramen, am anderen laptop schnell prüfen, ob er geht und alles drauf ist, und dann los. ab in die void live und von dort per xchroot in mein system...das mach ich nicht jeden tag und ich musste alles nachschauen und es war trotzdem eine elende frickelei mit mounten etc. aber letztenendes war ich drin, hab elogind deinstalliert bekommen - vorher noch xfce als abhängigkeit - und konnte wieder in mein system booten. da hab ich elogind und xfce wieder installiert -> noch ein reboot zum probieren - lief. puh.

    ich weiß bis jetzt nicht, was es war, aber es läuft wieder, hab auch schön ne runde gespielt noch heute vormittag.
    und jetzt muss ich die pinguin-iso in eine vm werfen, sonst kann ich die wohl nie mal ausprobieren...

    am donnerstag abend hab ich den laptop ziemlich abgewürgt und ich erinnere mich nicht mehr, ob da vielleicht noch irgendwas lief, allerdings ging er ja freitag früh erst noch...komisch

    aber mal als beweis, man KANN void kaputtmachen...irgendwie, aber ein im weitesten sinne "have you tried to turn it off and on again?" hat's wieder gerichtet... :slightly_smiling_face:

    die farbe finde ich so schaurig, dass sie fast schon wieder gut ist, aber dass das thema konsistent im ganzen system ist, finde ich widerum super

    krack-braun-giftig-gelb-kotz-grün, je länger ich das anschaue, desto mehr will ich es für irgendwas verwenden...stoppt mich bitte...

    naja, das hin- und herspringen hört irgendwann auf, wenn man die natur der sache durchschaut, dass - so unterschiedlich die distros auf den ersten blick scheinen mögen - sie am ende doch so viele gemeinsamkeiten haben. und die unterschiede nur noch im paket-manager und dem release-modell liegen. und trotzdem.
    man könnte leicht ein reguläres debian nehmen, auf unstable umrüsten, ein paar sachen nachinstallieren und könnte mit neuester hardware games spielen mit allen neuen treibern, so wie man das nur unter arch sonst hinbekommt.
    oder man nimmt ein void als rolling release am puls der zeit, wechselt auf einen älteren lts-kernel und strippt den großteil der pakete heraus, die man nicht braucht, dann kann man das sicherlich als low-maintenance server betreiben. es kommt halt immer darauf an, was man daraus macht und WER das macht. ich möchte behaupten, ein gut gewartetes arch ist langfristig stabiler als ein halbherzig betriebenes debian, obwohl das eigentlich als stabiler gilt.

    ja, als kde nutzer ist es etwas gemein, weil es nicht so viele große distributionen gibt, die direkt mit kde ausgeliefert werden, und wenn gibt es eine unmenge an optionen das anzupassen. wenn darin der spass besteht, ist ja klar, dass man da immer wieder von vorn anfängt damit

    sind jetzt die ganzen verschiedenen linuxe schrott oder sinnvoll oder unsinnig?
    ja klar, und natürlich nicht.
    darin besteht doch der spass und der reiz, dass man damit herumspielt. und neue ideen entstehen oft aus den verrücktesten nischen-fällen. macht es das unübersichtlich? schon, aber das ist die brotauswahl beim bäcker auch, deswegen wünsch ich mir aber nicht weniger brotsorten, eher mehr zeit, alle durchzuprobieren.

    und die zeit, die muss man als ehemaliger windows nutzer sich selbst erst mal lernen zu geben. das ist ein prozess. der weg ist das ziel und so ... :263a:

    nach einer weile ist es nicht mehr mühsam
    ich hab für mein system eine liste mit paketen bei gitlab, die ich auf einen rutsch in ein neues system installiere. zusammen mit meinen dotfiles, die ja auch in nem git repo liegen, bin ich damit praktisch auf jedem neu installierten void auf jedem rechner in meinem eigenen über die jahre immer mal wieder gewachsenen und entschlankten system, und das binnen minuten je nach internetverbindung, das finde ich deutlich weniger mühsam als mich z.b. durch KDE durch die einstellungen zu fräsen und alles wieder so einzustellen, wie das vorher war. sowas merk ich mir doch nicht mehr in meinem fortgeschrittenen jugendalter...

    ich bevorzuge paru, weil der mir standardmäßig die ergebnisse umgekehrt ausgibt und ich bei umfangreicheren suchergebnissen nicht gefühlt einen kilometer wieder hochscrollen muss um die naheliegensten pakete zu finden

    kann aber gut sein, dass es nur eine flag braucht, um das in yay ebenso zu machen :smiling_face:

    dazu bin ich nicht ausreichend genug arch nutzer

    ich glaub nicht, dass er das so macht, aber sicher bin ich nicht
    wahrscheinlich müsstest du das für den paketmanager neu installieren, es sei denn, du willst von hand in die datenbanken rein und das umstellen...nicht dass ich wüsste, ob oder wie das geht. nicht mal ansatzweise.
    die software, die er aus dem AUR bastelt, macht er da erst pakete draus und installiert die dann mit pacman? weil dann könnt ich mir vorstellen, dass das schon mal jemand automatisiert hat irgendwie, ansonsten wär es ja der wechsel von einem fertigen paket aus dem chaotic-AUR zu irgendeinem kompilier-quellcode-link aus dem regulären AUR

    ... Weil es für mich einfach schneller geht. :smiling_face:

    meine rede
    ich benutze gerne und viel gui-tools, aber das terminal ist bei vielen gelegenheiten einfach der bessere ansatz.
    deswegen streuben sich mir immer die nackenhaare, wenn jemand das darstellt, als wenn das terminal etwas wäre, was man fürchten könnte oder irgendwie beherrschen lernen muss.

    es ist ein werkzeug, ein wirklich sehr mächtiges werkzeug, und was immer man damit lernt zu tun, macht man höchstwahrscheinlich nie wieder außerhalb.
    es sollte eher so ein: terminal - YAY!
    nicht: terminal - oh, mein gott...
    wenn man von vornherein angst davor hat, fällt es nur umso schwerer, dabei sind ein paar einfache sachen wirlich schnell gelernt, so "cd", "ls", "cp", "mv" oder eben die updates, das alles geht so schön im terminal, wenn man bloß eben schnell was machen will.

    zum terminal vs. GUI hätt ich auch noch eine kurze anekdote:
    es begab sich eines tages im linux mint hilfschannel im IRC...
    naja jedenfalls kam da ein typ rein, dder war wohl fotograf und wollte seinen bilderordner - den GANZEN, mit allen unterordnern [ein paar hundert] - ein einen einzigen ordner verschieben, damit er damit irgendwas machen konnte, eine präsentation am fernseher oder was weiß ich.
    diese hunderte ordner enthielten bilder in verschiedenen formaten und auch videos, und oftmals waren diese bilder nach schema benannt 01.jpg, 02.jpg etc. und im nächsten unterordner wieder 01.jpg, 02.jpg usw., wenn die alle in denselben ordner sollten, müsste man die also umbenennen, und zwar so, dass die trotzdem noch per unterornder zusammengehören in der jeweiligen reihenfolge, außerdem konnte man nicht einfach nach *.jpg suchen, da es unterschiedliche dateitypen waren.
    mit GUI hilfsmitteln wäre das nicht möglich gewesen zu automatisieren, er hätte sich wirklich 3-4 tage hinsetzen müssen und jede datei einzeln umbennen und kopieren müssen. minimum.
    im help-channel haben wir etwa 15 minuten gebraucht um das richtige find kommando zusammenzubasteln, das dann die suche nach dem mime typ anstatt der erweiterung, per -exec flag die umbennung mit eingefügtem ursprungsordner sowie datum-uhrzeit-angabe als schlüsselwert zur eindeutigen identifizierung und das kopieren in den zielordner bewerkstelligt, plus ein paar minuten zur fehlerkorrektur und dann ne viertelstunde für den fragesteller um das ganze in einem dummy verzeichnis zu testen, ohne dass was kaputtgeht.
    letztenendes hat es etwa ne halbe stunde und ein bissel frickelei gebraucht um eine aufgabe zu lösen, die ansonsten wohl mehr als eine woche gedauert hätte. und es war auch nur so lange, weil die kommunikation über irc recht langsam ist.

    ahja und zu git zeugs, man sammelt ja über die zeit das ein oder andere projekt als git clone ein, was dann immer irgendwo sinnlos herumdümpelt. ich hab mir schon vor ner weile angewöhnt, die alle in einen gemeinsamen ordner dafür zu verfrachten ($HOME/git bei mir) durch den ich dann per script durchjage und in jedem unterordner einen "git pull" absetze und alle diese sachen auf einen rutsch auf den neuesten stand bringe. mittlerweile macht das mein update-wrapper script gleich mit