Beiträge von torsten.breswald

    ist wahrscheinlich weniger vodafone, sondern eher ANDERE nutzer auf deinem knotenpunkt, wenn die sicherungen übers netz woanders hinverschieben oder sowas, oder daten synchronisieren, das kann auch mal schnell in den terabyte bereich gehen bei firmen. und die fressen dann die ganze bandbreite
    oh, oder magenta tv oder das vodafone analog dazu, die mit der garantierten geschwindigkeit, weswegen die schon verklagt wurden wegen ungleich-blabla-irgendwas
    vielleicht kannst du ja deine mirror ändern, dass es was bringt, aber das bezweifel ich etwas

    die platzierung auf distrowatch ist eh nicht aussagekräftig
    es werden nur die klicks gezählt
    es könnte ja auch sein, dass eine distro so instabil ist, dass man sie deswegen immer und immer wieder herunterladen muss und deswegen die klickzahlen steigen

    ein gut gepflegtes arch, gewartet von jemandem, der halbwegs weiß was er tut kann unter umständen stabiler sein als debian
    auf jeden fall ist ein heutiges arch (wenn man nicht so viel daran herumbastelt) stabiler als ein debian noch vor 10 jahren war
    ich find ja auch debian sollten ihr "stable" release in "static" release umbenennen, denn mittlerweile gibt es rolling release distros und auch ganz andere ansätze wie z.b. immutable systeme, die wesentlich stabiler sind als ein debian, ganz besonders, wenn man aufgrund der doch schon etwas älteren paketbasis einen ganzen packen flatpaks oder andere container installiert
    nur so als beispiel:
    hab letztens meine linux mint virtuelle maschine von 21.3 auf 22 upgegradet, das hat fast 3 stunden gedauert und eigentlich wollt er noch einen timeshift snapshot und ich musste einige "diese software wird nicht mehr unterstützt und muss gelöscht werden" oder "hier ist irgendein fehler aber wir machen mal trotzdem weiter in der hoffnung, es passiert nix" meldungen. dabei ist die vm nicht mal groß zerbastelt gewesen, praktisch vanilla.
    dann solus, das hab ich schon öfter nach mehr als zwei jahren vorgekramt und hab updates gemacht. es waren dann auch 2GB an neuen paketen herunterzuladen, aber der hat das einfach durchgezogen, ohne murren und knurren.
    void ist von vornherein so gebaut, dass die isos eben auch mal ein jahr alt sein können, wenn man da nach der installation updates zieht, läuft das normalerweise auch problemlos rund
    was ich damit sagen will, es kommt fast mehr darauf an, wer das system wie wartet als darauf, ob es eine lts distro ist oder nicht

    Da sind wir ja beim Kern des Problems angelangt...

    ein problem, das nur DU hast in diesem umfeld, also sind nicht WIR angekommen, sondern DU
    wenn du schon wert auf genauigkeit in der sprache legst, dann musst du dich auch selbst daran halten
    da du ja aber jetzt beim kern angelangt bist, kannst du ja anfangen, daran zu arbeiten. wir unterstützen dich auch, in dem wir weiterhin die üblichen bezeichnungen verwenden, quasi um diese zu trainieren

    ist auch Blödsinn: Die Deskoptumgebung ist der Raum wozu ich auch gehöre in dem sich der Desktop befindet.

    du kannst die dinge natürlich nennen, wie du magst, paul oder fridolin ..., aber so wie in den vorherigen beiträgen werden die dinge allgmein in der community bezeichnet und dessen bedeutung auch wiedererkannt, wenn du eigene namen verwendest, oder bekannte bezeichnungen für anderen kontext, dann wird das über kurz oder lang zu verwirrung führen
    eine desktopumgebung z.b. ist sehr klar eingegrenzt definiert, wenn du das wort mit anderer bedeutung füllst, wird das praktisch eine eigene sprache, die du dann immer übersetzen musst
    und nebenbei: "Desktop" heißt übersetzt "Schreibtisch", es ist also NICHT der Rechner mit seiner hardware :1f609:

    void
    ich hab angefangen wie alle anderen anfänger mit mint und hab das über jahre benutzt, aber irgendwann wollte ich eine akutellere paketbasis aber die stabilität nicht aufgeben, und bin nach ausgiebigem testen in virtuellen maschinen bei void gelandet etwa vor 3 jahren. bis heute nicht bereut.
    ich hab aber auch immer gern ein arch irgendwo in ner vm zum nachschauen im AUR und ein mint falls mal ein anfänger was fragt und ein solus, wenn mein vater ne frage hat, den hab ich auf solus umgestellt wegen wartungsfrei für immer und so.

    das knifflige daran ist, dass die distros im grunde wirklich kaum voneinander unterscheidbar sind
    sicherlich sieht ein ubuntu anders aus als ein fedora oder mint, aber mit ein bissel aufwand kann man das auch ändern
    die punkte, wo wie sich wirklich unterscheiden sind nicht so offensichtlich und auch vom konzept her als neuling schwer verständlich.

    im grunde kann man es herunterbrechen auf:

    • paketformat und paketmanager
    • rhythmus der veröffentlichungen (long term oder rolling release z.b.)
    • ob die distro unabhängig ist oder von einer anderen abstammt oder z.b. eine firma dahintersteckt
    • generell die community dahinter

    so für sich gibt es für die punkte meist nur wenige auswahlmöglichkeiten, in der kombination ergeben sich dann trotzdem jede menge mischungen

    dinge die distributionsübergreifend verfügbar sind und eben auch gleich sein können:

    • Desktopumgebungen und Window Manager
    • Themes
    • praktisch jegliche Software
    • naja, der Kernel