Beiträge von torsten.breswald

    ... wenn Serien zum Beispiel immer an einem bestimmten Tag eine neue Folge bekommen.

    das finde ich eine der größten unsinnigkeiten seit es streaming gibt
    wenn man das will, kann man ja gleich wieder normal fernsehen
    oder halbe staffeln veröffentlichen und dann sitzt man da und schaut und bleibt dann an so einem cliffhanger alleingelassen... das sollte als verstoß gegen genfer konventionen gewertet werden...

    wie war denn jetzt die frage?

    appimages sind ja von der sache her sehr simpel
    man hat eine datei, die man meist noch ausführbar machen muss, und die man dann direkt ausführen kann, z.b. per terminal oder im file manager per doppelklick. das einfügen ins startmenu ist eigentlich nur ein bonus, aber dabei wird einfach nur eine .desktop datei erstellt entweder in /usr/share/applications für alle nutzer oder ~/.local/share/applications für den aktuellen benutzer, in deren exec-Zeile dann die appimage datei mit vollem pfad kommt. das KANN man alles auch manuell machen, dazu braucht es kaum hilfsmittel, aber wenn, muss man nur darauf achten, wie verlässlich das funktioniert.

    wenn appimagelauncher das leistet, ist es doch ok.

    ich selbst hab ein script, welches ich mittels .desktop-datei über startmenu starte, was mir einen bestimmten ordner durchsucht, wo ich alle meine appimages reinwerfe, das spart mir den ganzen menu-einrichte-schmonsens, aber um updates und so muss ich mich trotzdem händisch kümmern.

    mein script:

    die hälfte davon ist nur, damit es mit rofi vernünftig aussieht passen zu meinem rofi-startmenu halt

    ja, was die stabilität angeht, kann man eigentlich grob unterscheiden in sachen, die noch entwickelt werden, wie zur zeit hyprland oder niri und so kram und eben alle anderen, da nimmt sich gnome mit xfce oder kde oder sonstwas eigentlich kaum was
    gnome hat lediglich eine höhere aktualisierungsrate als eben xfce, wo man VIELLEICHT mal alle vier jahre eine änderung bekommt, die man auch sieht im system :smiling_face:

    also ich bin eigentlich kein arch nutzer, ich hab nur immer eins in ner vm herumgondeln
    da mach ich aber, wenn möglich, täglich updates, aber wöchentlich dürfte auch passen oder so alle drei tage, je nachdem wie oft du am rechner bist
    pacman nimmt nur die offiziellen pakete
    yay oder paru - bei gleicher syntax - updaten deine pakete PLUS die sachen aus dem AUR
    schlanker unterbau ist arch eigentlich, allerdings möchte ich hier auf das noch schlankere void verweisen :smiling_face:
    dateimanager sind im grunde jederzeit austauschbar, ich kann nemo empfehlen, benutze selbst aber thunar, pcmanfm ist auch super
    gnome ist tatsächlich einer der unbeständigsten desktops überhaupt, kann jederzeit passieren, dass ein update kommt und die erweiterungen gehen nicht mehr oder so, aber mach ruhig, kann man ja jederzeit wechseln und zum arbeiten ist gnome schon nett
    für die sitzungsspeicherung weiß ich nicht, ob es da vielleicht auch eine erweiterung gibt, ich würde aber nicht drauf wetten
    früher gab es mal devilspie zum fenster platzieren, heute mach ich das z.b. mit dem tiling window maanger mit regeln, bei gnome keine ahnung

    kann man dir denn nicht irgendwo helfen mit dem installer oder generell mit irgendwelchen fleiß-aufgaben, die du in nem beitrag hier kurz erklären könntest?
    ich meine, den ganzen kram in teilaufgaben zerlegen machst du ja hoffentlich sowieso

    ist wahrscheinlich weniger vodafone, sondern eher ANDERE nutzer auf deinem knotenpunkt, wenn die sicherungen übers netz woanders hinverschieben oder sowas, oder daten synchronisieren, das kann auch mal schnell in den terabyte bereich gehen bei firmen. und die fressen dann die ganze bandbreite
    oh, oder magenta tv oder das vodafone analog dazu, die mit der garantierten geschwindigkeit, weswegen die schon verklagt wurden wegen ungleich-blabla-irgendwas
    vielleicht kannst du ja deine mirror ändern, dass es was bringt, aber das bezweifel ich etwas

    die platzierung auf distrowatch ist eh nicht aussagekräftig
    es werden nur die klicks gezählt
    es könnte ja auch sein, dass eine distro so instabil ist, dass man sie deswegen immer und immer wieder herunterladen muss und deswegen die klickzahlen steigen

    ein gut gepflegtes arch, gewartet von jemandem, der halbwegs weiß was er tut kann unter umständen stabiler sein als debian
    auf jeden fall ist ein heutiges arch (wenn man nicht so viel daran herumbastelt) stabiler als ein debian noch vor 10 jahren war
    ich find ja auch debian sollten ihr "stable" release in "static" release umbenennen, denn mittlerweile gibt es rolling release distros und auch ganz andere ansätze wie z.b. immutable systeme, die wesentlich stabiler sind als ein debian, ganz besonders, wenn man aufgrund der doch schon etwas älteren paketbasis einen ganzen packen flatpaks oder andere container installiert
    nur so als beispiel:
    hab letztens meine linux mint virtuelle maschine von 21.3 auf 22 upgegradet, das hat fast 3 stunden gedauert und eigentlich wollt er noch einen timeshift snapshot und ich musste einige "diese software wird nicht mehr unterstützt und muss gelöscht werden" oder "hier ist irgendein fehler aber wir machen mal trotzdem weiter in der hoffnung, es passiert nix" meldungen. dabei ist die vm nicht mal groß zerbastelt gewesen, praktisch vanilla.
    dann solus, das hab ich schon öfter nach mehr als zwei jahren vorgekramt und hab updates gemacht. es waren dann auch 2GB an neuen paketen herunterzuladen, aber der hat das einfach durchgezogen, ohne murren und knurren.
    void ist von vornherein so gebaut, dass die isos eben auch mal ein jahr alt sein können, wenn man da nach der installation updates zieht, läuft das normalerweise auch problemlos rund
    was ich damit sagen will, es kommt fast mehr darauf an, wer das system wie wartet als darauf, ob es eine lts distro ist oder nicht