Beiträge von DenalB
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Fedora 44 scheint vieles anders zu machen. Ich habe es noch nicht mal wirklich bis zu Ende installiert. Es fehlten noch ein paar Flatpaks.
Zuerst fiel mir auf, dass sich der „Double Commander“ komplett anders verhält, obwohl ich meine Konfiguration immer mitnehme, wenn ich die Distribution wechsele. Die Tastenkombination + und Enter markiert mir normal alle Dateien und Ordner in einem Verzeichnis. - und Enter setzt die Auswahl zurück. In Fedora passiert hier gar nichts. Befinde ich mich in einem Ordner und drücke einen Buchstaben, wie z. B. W, dann springt die Markierung zum ersten Ordner oder zur ersten Datei, der / die mit dem Buchstaben W beginnt. In Fedora kommt die Abfrage, ob die Auswahl, auf der ich mich gerade befinde, in den Papierkorb geschoben werden soll. Selbst mit komplett zurückgesetzten Einstellungen passiert das. Ich weiß nicht, was Fedora da anders macht.
Außerdem nutze ich eine Diashow von vielen Wallpapers, die ich gesammelt habe. Obwohl ich den Ordner mit den Bildern an dieselbe Stelle kopiert habe, die ich auch in Arch Linux / EOS genutzt habe, startet die Diashow mit meinen eigenen Bildern nicht direkt nach dem Einloggen. Es wird immer für ein paar Sekunden das Standard-Hintergrundbild von Fedora angezeigt.
Weiterhin nutze ich die App „ZapZap“ für die Kommunikation per WhatsApp. In Fedora werden große Emojis in Chats durchsichtig angezeigt. In Arch Linux / EOS ist das nicht so.
Das sind nur Kleinigkeiten, die mich stören, aber sie stören halt. Und ich habe weder den „Double Commander“ noch „ZapZap“ als Flatpak installiert. Da könnte man ja noch vermuten, dass es an fehlenden Berechtigungen liegt.
Der Großteil der Apps, die ich hier nun als Flatpak nutzen müsste, war noch nicht mal installiert. Wer weiß, was mir noch negativ aufgefallen wäre.
Von Arch Linux / EOS wollte ich weg wegen des AUR. In Fedora habe ich direkt mehrere Apps aus dem Copr installiert. Das fiel mir gar nicht auf. Letztendlich könnte ich somit auch bei Arch Linux / EOS bleiben, wenn ich mir vornehme, mich mehr mit den Paketen aus dem AUR und deren Herkunft usw. auseinanderzusetzen.
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Nach 2 Tagen mit Fedora 44 KDE habe ich mich dazu entschieden, bei EndeavourOS zu bleiben. Ab sofort werde ich viel genauer auf die Pakete aus dem AUR achten. Ich bin zuversichtlich, dass das weiterhin funktionieren wird.

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Bedeutet: Du müsstest daran denken, diesen Legacy Mode wieder zu aktivieren, sobald du vom Ventoy-Stick booten möchtest. Richtig?
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Und solch kritische Sachen wie 1Password würde ich persönlich IMMER von den Entwickler Seiten runter laden.
1Password wird im AUR von den Entwicklern gewartet. Ansonsten würde ich es auch nicht nutzen. 😉
Nur da hat Dich jemand bei der Auswahl Deiner Distro schlecht beraten (oder Du bist vor den falschen Youtube Kanal gerannt):
Arch ist von Haus aus eine "Frickel-Distro".
Mich hat niemand beraten. Ich bin seit meinem Start mit Linux Mitte 2023 letztendlich bei Arch gelandet. Natürlich ist Arch eine Distribution, bei der man basteln muss. Das weiß ich natürlich und finde es prinzipiell nicht verkehrt. Vermutlich sehe ich das alles einfach nur viel zu schwarz und ich sollte einfach weitermachen wie bisher. Mal schauen.
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Du kannst uns ja mitteilen, sofern Du Fedora installiert hast, ob es Dir wieder gefällt und was sich geändert hat.
Ich habe gestern Abend um kurz vor Mitternacht mit der Installation begonnen und sitze jetzt am Dienst-Laptop. So wirklich fertig bin ich noch nicht. Inzwischen habe ich auch bereits so viel Feedback auf meine Gedanken bekommen, dass ich nicht genau weiß, ob ich mit Fedora weiter mache ...
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Mache ich mich vielleicht unnötigerweise zu viele Gedanken über das Thema?

Aber Du hast schon recht, wer das noch nie gemacht hat und zudem keinerlei Interesse hat, das
zu lernen, sollte sich damit nicht unnötig quälen.Na ja, ich arbeite eigentlich auch nur im Terminal. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass ich Quellcodes von Skripten verstehe. Sicherlich erkenne und verstehe ich vieles, aber alles? Neee
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Und seien wir mal ehrlich:
Wenn das AUR deutlich stärker geprüft, kuratiert und abgesichert werden würde, wäre es vermutlich nicht mehr das AUR, wie es heute existiert. Dann gäbe es wahrscheinlich weniger Pakete, mehr Bürokratie, eine langsamere Aufnahme neuer Software und einen deutlich höheren Maintainer-Aufwand.So habe ich das bisher noch gar nicht gesehen ...

Und das es manche Treiber eben nur im AUR gibt ist völliger Unsinn. Eine Distro ohne Treiber ist nutzlos.
Ganz so ist das nun auch wieder nicht. Nicht jede Distribution unterstützt ausnahmslos jede Hardware von Hause aus ...
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Script Sprachen liegen eben nicht jedem. Was soll man denn dann machen?
So sehe ich das auch. Ich habe mir immer Pakete aus dem AUR installiert, die viele Votes hatten und die z. B. von den Entwicklern auf GitHub verlinkt wurden. So konnte ich sicher sein, dass die AUR-Pakete vertrauenswürdig sind.
Ich bin nun mal kein Entwickler und möchte Linux nutzen und nicht in irgendwelchem Quellcode nach Auffälligkeiten suchen. Nun den Benutzern den schwarzen Peter zuzuschieben, ist auch nicht die feine Art von Arch Linux. Sie schreiben im Wiki, dass sie das AUR nicht empfehlen, also ist man selbst schuld, wenn man sich die jeweiligen Änderungen in der PKGBUILD nicht vor der Installation von neuen AUR-Paketen oder Updates anschaut und analysiert.
Dummerweise gibt es Pakete, wie z. B. 1Password, die es nur im AUR gibt. Es gibt für Arch Linux kein eigenes Repository, wie 1Password es für Debian / Ubuntu oder Fedora anbietet. Ja, 1Password gibt es als Flatpak. Aber das wird nicht regelmäßig gepflegt, ist also auf einem älteren Stand und außerdem lassen sich Browser dann damit nicht verbinden, wenn 1Password in der Flatpak-Sandbox betrieben wird. Ich könnte es als Archiv von der Webseite laden und versuchen, diese Version dann zum Laufen zu bekommen. Aber will ich das? Ich möchte nicht rumfrickeln.
Meine Samsung Druckertreiber gibt es ebenfalls nur im AUR. Zum Glück habe ich noch einen uralten Linux-Treiber von Samsung auf der Platte liegen und konnte den jetzt in Arch Linux installieren. Diesen installiere ich in anderen Distributionen auch immer von der Platte.
Ich finde Arch Linux gerade wegen der Pakete im AUR sehr interessant, weil man da eben alles bekommt. Teilweise hat man in anderen Distributionen keine Chance, Pakete zu finden. Im AUR gibt es sie dann. Warum also "integrieren" die Arch-Entwickler das AUR nicht besser? Warum gibt es keinerlei Hürden, die man beim Adoptieren von verwaisten Paketen überwinden müsste? Warum gibt es keine Prüfung der hochgeladenen Pakete?
Wie gesagt, ich bin kein Entwickler. Schaue ich mir den Quellcode von Paketen an, schaue ich wie ein Schwein ins Uhrwerk. Aber muss ich mir deshalb sagen lassen, dass ich kein richtiger Arch-Nutzer bin? Arch Linux ist für mich genau das, was ich gesucht habe. Aber ich bin eben nur ein Anwender ...
Deswegen habe ich mich gestern dazu entschieden, wieder zu Fedora zu wechseln. Vielleicht ist Arch Linux wirklich nichts für mich. Ich weiß es nicht und bin ratlos und traurig zugleich ...
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Nur das ganze hinterläßt bei mir ein Gefühl von Unsicherheit...
Bei mir leider auch ...
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Ich bin wegen dieser Geschichte schon am Überlegen CachyOS und EndeavourOS durch andere Distributionen zu ersetzen
Warum? Fedoras AUR nennt sich COPR und selbst Ubuntu nutzt PPAs, die auch von Benutzern gepflegt werden. openSUSE hat ebenfalls ein Community-Repo. Also wenn es danach geht, kann es überall knallen.

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1600 Pakete sind bereits betroffen ...

1937 Pakete ...
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Glaube, wir sind hier im falschen Thema ...
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Fedora hat mit seinem COPR etwas, was das AUR für Arch Linux ist. Da darf also auch jeder hochladen, wie er möchte.
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Ist daraus damals nicht EndeavourOS entstanden?
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Thema
AUR unter Beschuss: Verwaiste Pakete mit Schadcode manipuliert
Vielleicht für den ein oder anderen Arch-Linux-User interessant:
Laut heise/c't gab es eine größere Angriffswelle auf das AUR. Dabei wurden wohl zahlreiche verwaiste AUR-Paketbeschreibungen übernommen und mit Malware ergänzt.
Die betroffenen PKGBUILDs installierten zusätzliche JavaScript-Abhängigkeiten über npm bzw. später offenbar Bun. Darüber wurde dann Schadcode nachgeladen, der unter anderem Zugangsdaten stehlen können soll.
Quelle:
https://heise.de/-11330029
https://linuxnews.de/
…
Kirutin12. Juni 2026 um 20:22 -
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Ich persönlich würde da sagen, es fällt nicht mehr auf. Wenn alles eingerichtet ist und man keine Programme installiert, scheint es mir überall das Gleiche zu sein. Nicht nur bei Linux.
Korrekt. So auch bei mir. Wenn ein System läuft, dann läuft es und es ist egal, ob ein Fedora, ein Arch oder Debian unten drunter werkelt.
Aber ... bei mir kommt die Neugier hinzu. Ich habe immer wieder das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn ich einfach gelangweilt vor meinem laufenden, aktuellen System sitze. Es ist der Reiz, mal wieder etwas anderes zu nutzen.
Außerdem muss ich gestehen, installiere ich mein System gern immer wieder neu und optimiere meine erstellten Dokumentationen.
Was ich aber sehr oft merke, ist die Aktualität von Paketen. Deshalb nutze ich kein Debian. Ubuntu geht aktuell mit der 26.04 ganz gut, weil momentan die Pakete noch auf einem aktuellen Stand sind. Das wird sich in den nächsten Wochen und Monaten ändern. Bei Fedora wollte ich unbedingt Mesa 26.x nutzen, weil hier einige Fehler und Probleme mit AMD Karten behoben wurden. Auf Fedora wartete ich ewig, bis ich dann die Lust verlor. So ist das sehr oft auch bei anderen Paketen. Der Nextcloud-Client, den ich nutze, dümpelte bei Fedora ewig auf einer älteren Version rum. Ich bin zu den Entwicklern in den Chat und habe mit Leuten von dort dafür gesorgt, dass die zu diesem Zeitpunkt aktuelle Version vom Nextcloud-Client in die Repos aufgenommen wurde. Dann war es endlich so weit und schon stand eine neuere Version zur Verfügung. Ich hatte aber keine Lust, diesen Weg erneut zu gehen.
Zuletzt war ich mit Arch Linux über 2 Monate unterwegs. Mein Rekord. Doch nun nutze ich seit gut 3 Wochen wieder EndeavourOS. Einen Unterschied im laufenden System gibt es allerdings nicht.

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Ich habe seit 6 Monaten Cachy auf meinem Laptop laufen und noch nie solche Probleme gehabt.
Ich eigentlich auch nicht mit Arch Linux / EndeavourOS. Kann mich zumindest nicht daran erinnern. Aber wir beide wüssten uns wohl zu helfen. Ein Anfänger tut das eben nicht (immer).

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Wobei er mit CachyOS auch jede Menge an Updates haben wird, die eventuell unter Umständen vielleicht das System zerschießen könnten.
Um ein wenig Ähnlichkeit mit Nobara zu haben, würde ich Fedora 44 in den Ring werfen. Nobara basiert auf Fedora. Und die Gaming Tools kannst du dir alle auch unter Fedora installieren und damit super spielen.
