Beiträge von DenalB

    Sagt mal, wie viel Stunden verbringt ihr so täglich am PC. Ich meine jetzt nicht die Arbeit 😄

    Im Homeoffice lässt sich neben den ganzen Meetings schon die eine oder andere Distribution ausprobieren. :winking_face:

    11 Distributionen habe ich in Akkordarbeit installiert und so weit konfiguriert, dass ich Cyberpunk 2077 starten konnte. 3 Distributionen stehen noch aus ...

    Insgesamt hatte ich dann doch 16 Distributionen installiert und so weit konfiguriert, dass ich alle Updates und den Heroic Games Launcher installiert hatte.

    Das waren meine Versuchsobjekte:

    • AnduinOS 1.4
    • Arch Linux
    • Bazzite 43
    • CachyOS
    • Debian 13.2
    • Fedora 43
    • Garuda Linux
    • GuideOS 1.0
    • Linux Mint 22.2
    • Manjaro
    • MX Linux 25
    • Nobara 43
    • openSUSE Tumbleweed
    • Pop!_OS 24.04
    • Solus
    • Ubuntu 25.10

    Letztendlich hab ich die Tests umsonst gemacht, weil sich das Spiel tatsächlich mit aktiviertem Raytracing in allen identisch verhält. Raytracing, AMD, Linux und Mesa passen noch nicht so richtig.

    Aber ich habe mir zumindest wieder viele Distributionen angeschaut. :winking_face:

    Wie geschrieben, in EOS funktioniert es. Ich war / bin eben nur neugierig, warum es funktioniert und möchte wissen, ob es auch in anderen Distributionen klappt.. :winking_face:

    Ist jemandem eigentlich schon aufgefallen, dass Thunderbird in Arch Linux nicht up-to-date ist? Es wurde bereits Mitte Dezember als "out-fo-date" markiert und liegt weiterhin in Version145.0 vor. Fedora hat Thunderbird umgestellt von der ESR- zur Release-Version und dort ist nun Version 146.0.1 aktuell. Das überrascht mich echt. Dachte, bei Arch Linux ist wirklich ALLES am aktuellsten. Und ich rede nicht vom AUR, sondern vom regulären Arch-Repository. :thinking_face:

    Es gibt auch Leute, die alles aus den USA meiden und deswegen z. B. mit Fedora nichts zu tun haben wollen. Die USA ist böse ... Mir ist das eigentlich vollkommen egal. Ich habe mir auch gerade eine Lizenz für eine Software gekauft, deren Entwickler in Russland sitzen. Wenn etwas für mich funktioniert, dann ist mir die Herkunft so ziemlich egal. :smiling_face:

    Ich hab gestern Abend eine Tortur durch ...

    Ich hatte mit meiner neuen Grafikkarte in EndeavourOS das Problem, dass Spiele wie z. B. Diablo IV oder Cyberpunk 2077 mit aktiviertem Ray Tracing beim Beenden immer eingefroren sind. Der Rechner selbst funktionierte weiter. Ich musste nur die Spiele abschießen. Dann kam vor ein paar Tagen eine neue Kernel- und Mesa-Version rein und die Spiele froren nicht mehr ein.

    Jetzt wollte ich es wissen und installierte mir Fedora. Hier ist noch eine Mesa-Version von Anfang Dezember installiert. Diablo IV fror nicht ein, aber Cyberpunk 2077. Also habe ich mir per Github-Anleitung Mesa Bleeding Edge installiert. Cyberpunk 2077 fror weiterhin ein.

    Ich probierte es mit Nobara 43, welches seit ein paar Tagen erhältlich ist. Hier lief dieselbe Mesa-Version, wie auch in meinem EndeavourOS. Aber Cyberpunk 2077 fror ein. Diablo IV lief auch hier ohne Probleme.

    Irgendwie kann es dann doch nicht an der installierten Mesa-Version liegen, oder?

    Jedenfalls war ich gerade dabei und dachte mir, ich installiere mir mal Debian 13. Hier scheint allerdings nicht mal meine Grafikkarte (AMD RX 9070 XT) korrekt erkannt zu werden. Sowohl bei EndeavourOS, als auch bei Fedora und Nobara war in den Systemeinstellungen die genaue Bezeichnung meiner Grafikkarte zu sehen. Debian meinte, dass ich eine AMD-Grafikkarte ohne genaue Bezeichnung nutze. Habe dann über die Backuports versucht, eine aktuellere Mesa-Version zu installieren, was wohl auch klappte. Allerdings lag diese Version noch weit hinter der eigentlich aktuellen Version. Bei der angezeigten Grafikkarte änderte sich nichts. Dann dachte ich mir, ich schaue nach einer neuen Linux-Firmware in den Backports. Aber die stammt auch in den Backports von April 2025 und lag bereits in dieser Version vor. Ich hatte dann aufgegeben und bin leider viel zu spät ins Bett ...

    Heute würde ich das Ganze gern mal in Garuda Linux und CachyOS ausprobieren. Vielleicht mache ich auch noch einen Test in der aktuellen Ubuntu-Version. Mal schauen. :winking_face:

    Immer alles ein Für und Wider.

    Kann ich total nachvollziehen.

    Ich nutze z.B. 1Password mit Familien-Account. Ja, es läuft alles auf deren Servern.

    Vor ein paar Jahren war ich auf dem Trip, alles selbst zu hosten und bezüglich Datenschutz möglichst keinen anderen Leuten Zugriff auf meine Daten zu gewähren. Damals bin ich auch von Gmail zu mailbox (bis vor kurzem noch mailbox.org) gewechselt. Also dachte ich mir, ich ziehe von 1Password weg und nutze Keepass oder KeepassXC. Habe also meine Tresor nach mailbox verlagert und diesen per WebDAV für mich und meine Frau zugänglich gemacht. Habe alles in Windows 10 und auf unseren iPhones eingerichtet. Alles lief.

    Dann bekam ich ein neues iPhone und meine Frau bekam mein altes. Sie wollte alles selbst konfigurieren und scheiterte dann daran, den Tresor für KeePass, der in meinem mailbox-Account lag, einzubinden. Ich selbst kam dann ebenfalls ins Rudern und das, obwohl ich mich mit IT auskenne und ausgekannt habe. Dann kam Corona dazu und wir begannen, zu überlegen. Damals wusste man noch nicht, wohin das böse "C" führen würde und so meinte meine Frau zu mir, was passieren würde, wenn es mich erwischen und ich im Krankenhaus liegen würde. Wie sollte sie so etwas wie einen Passwort-Manager zum Fliegen bringen?

    Das war der Punkt, der mich zum Umdenken angeregt hatte. Ich ließ mein 1Password-Abo wieder aufleben und zog erneut meine wichtigen Daten dorthin um. Seitdem sind wir dort. Hier müsste meine Frau sich nur die App installieren und sich einloggen. Von irgendeinem noch funktionierenden Gerät müsste sie das OTP in ihre installierte App eingeben und fertig. Alle wichtigen Daten sind für sie wieder erreichbar.

    Ich will damit sagen, dass eben bestimmte Abhängigkeiten nicht unbedingt schlecht sind. Sie erleichtern das Leben auch ungemein. Gerade auch im Hinblick darauf, wenn sich Leute eben mit IT nicht auskennen. :winking_face: