Beiträge von bttr

    Hat zufällig jemand auf seinem VPS per Docker Compose Memos mit Tinyauth und Caddy am Laufen und mag sein Wissen dazu teilen?

    Seit heute erlaube ich die Anmeldung an meinem Memos, wo ich auch einziger Nutzer bin, nur noch über Google- oder GitHub-OAuth. Dass ich auf GitHub (Microsoft) und Google zurückgreife, führt Selfhosting aber ad absurdum, weshalb ich lieber selbst was hosten will, z. B. das erwähnte Tinyauth.

    Außer Memos und Caddy per Docker Compose läuft auf dem VPS nichts und so konkret ist da auch gerade nicht mehr geplant, weshalb die OAuth-Lösung simpel und schlank sein sollte. Im Prinzip will ich damit bloß einen zusätzlichen Faktor für die Anmeldung haben, also TOTP.

    fail2ban 1.1.0 kommt bereits mit einem fertigen SSH-Jail. Die Ausgabe von sudo fail2ban-client status sshd zeigt mir brav eine steigende Zahl für „Total banned“ und bei „Banned IP list“ werden aktuell gesperrte IPs angezeigt. Den Befehl sudo nft list table inet f2b-table verweigert das System jedoch mit dem Hinweis, dass es nft nicht kenne.

    Schaue ich in /var/log/fail2ban.log nach, sehe ich ebenfalls zahlreiche Fehlermeldungen, dass nft nicht gefunden wurde. Die Aussage „Total banned“ ist demnach nicht richtig. fail2ban hat zwar versucht, die IPs zu sperren, konnte es aber nicht, weil nft fehlt. Ich habe denn zum Testen nftables nachinstalliert und dann wurde auch wirklich gesperrt. Da man aber wohl besser nicht iptables UND nftables gemeinsam betreiben soll, habe ich nftables erst mal wieder deinstalliert.

    Aber wie nun korrekt weiter? Eine jail.local anlegen und die banaction auf iptables festlegen?

    Oder im kompletten System iptables gegen nftables austauschen? Wenn ja, wie?

    Auf meinem VPS, welchen ich mit dem vom Hoster angebotenen Debian-13-Image ausgestattet habe, erhalte ich:

    Code
    $ apt list --installed *tables*
    iptables/stable,now 1.8.11-2 amd64 [installed]
    libxtables12/stable,now 1.8.11-2 amd64 [installed,automatic]
    
    $ apt list --installed *nft*
    libnftnl11/stable,now 1.2.9-1 amd64 [installed,automatic]

    Sollte da bei Debian 13 eigentlich nftables auftauchen, damit auch der Befehl nft funzt? Hat der Hoster da was vermurkst?


    Ach, ich habe ja noch einen zweiten VPS bei einem anderen Hoster …

    Code
    $ apt list --installed *tables*
    iptables/stable,now 1.8.11-2 amd64 [installed]
    libnftables1/stable,now 1.1.3-1 amd64 [installed,automatic]
    libxtables12/stable,now 1.8.11-2 amd64 [installed,automatic]
    nftables/stable,now 1.1.3-1 amd64 [installed,automatic]
    
    $ apt list --installed *nft*
    libnftables1/stable,now 1.1.3-1 amd64 [installed,automatic]
    libnftnl11/stable,now 1.2.9-1 amd64 [installed,automatic]
    nftables/stable,now 1.1.3-1 amd64 [installed,automatic]

    Da ist also nftables drauf. Aber okay, es kam mit dem Paket docker.io mit.

    Bei mir läuft als Homeserver ein gebrauchter Thinclient Dell Wyse 5070 mit Ubuntu 24.04.5 Server und lediglich Samba und Minidlna. Ist im Grunde also nur ein simples NAS für ein paar noch anzuschauende Filme und im Haushalt geteilte Dokumente. Von außen erreichbar ist der Server über WireGuard auf der FRITZ!Box.

    Ich überlege noch, ob ich das Gerät auf Ubuntu Server 26.04.1 update oder mal DietPi probiere.

    Ich habe vor einer Woche zwei kleine VPS „zum Rumspielen“ gemietet und beschäftige mich immer noch mit der Absicherung, weil ich die Schritte nicht einfach bloß stumpf nach Anleitung durchführen, sondern wirklich verstehen will.

    VPS #1 ist nur für 30 Tage bezahlt, aber dann konnte ich bei VPS #2 dem jährlichen Angebot eines anderen Hosters nicht widerstehen. 🥴 Aktuell ist auf beiden das Debian 13 installiert, was der jeweilige Hoster zur Verfügung stellt.

    void69 Danke für den Hinweis auf Pangolin.

    Nachtrag: Bisher hatte ich um Docker/Docker-Compose einen Bogen gemacht, weil ich mich damit einfach nicht befassen wollte, aber weil ich derzeit Memos - Open-Source, Self-Hosted Note-Taking App ausprobiere, laufen nun Memos und Caddy als Container.

    Ach, du sprichst von der Downloadgeschwindigkeit aus dem Internet. Sag das doch gleich! :1f604:

    Ich dachte, wir reden von der Geschwindigkeit innerhalb deines LANs, also von Rechner zu Rechner.

    An guten Tagen vielleicht mal 70 MBit, wenn sonst keiner im WLan war, aber in der Regel unstabile 40, Meistens aber 7 Down, 2,5 Up. Also eine Zumutung.

    Jetzt hab ich mir diesen TP-Link geholt. Unten eingesteckt, oben eingesteckt, unten an den Router, oben an mein Netzwerk, auf Pair gedrückt, bisher stabile 80+.

    Was meinst du mit „80+“? Welche Einheit?

    Ich nehme an, dass du nicht 80 Mbit meinst. Das wäre bei beworbenen „bis zu 1000 Mbit“ doch etwas arg wenig.

    Ich habe wegen der Horrorstorys damals doch ein Kabel für den Sohnemann verlegt.

    Ich bin und bleibe tief erschüttert, dass die Stärken von Linux und eigentlich allen unixoiden Betriebssystemen die grösste Hürden für Umsteiger. Das ist eine Schande, in meinen Augen. Um es attraktiv zu machen, müsste man im Endeffekt eigentlich die Meisten der Stärken beschneiden. Irgendwo ist das paradox.

    So ist es aber nun mal. Freiheit bedeutet Verantwortung für seine Entscheidungen zu übernehmen und viele Menschen haben abseits vom Computer täglich genug Entscheidungen zu treffen, weshalb sie froh sind, wenn ihnen bestimmte Dinge abgenommen werden.

    Passt nicht ganz, aber: „Was willst du morgen als Mittagessen?“ -- „Lecker und viel. Der Rest ist mir egal.“

    Die größten Hürden sind nach meiner Erfahrung mit Interessenten, es gibt zu viele Distributionen, es gibt zu viele Herkünfte (Debian, Debian/Ubuntu, Arch usw.), es gibt zu viele Repositories. Das macht für einen ungeübten Windowsuser den Eindruck, dass Linux ein Sammelsorium ist und nicht einheitlich ist.

    Tatsächlich war das vor 20-25 Jahre der Grund, weshalb ich mit FreeBSD statt Linux begann. Bei BSD gibt's quasi nur drei Varianten. Eben FreeBSD, OpenBSD und NetBSD. Für meine Zwecke damals brachte mir FreeBSD aber keine Vorteile, so dass ich dann weiter Windows 2000/XP verwendet habe. Das musste dann nur weichen, weil es im Prinzip keine aktuellen Webbrowser mehr dafür gab bzw. Webseiten so ressourcenhungrig wurden, dass es mit der alten Hardware eine Qual war. Beruflich kam ich mit Windows 7 eigentlich klar, aber privat irgendwie nicht so. Irgendwie wollte die Grafik nicht so glasklar aussehen wie unter 2000/XP. Da habe ich dann mal wieder Linux probiert.

    Wenig erzählen, mehr fragen und hinterfragen

    Kann funktionieren, aber die Leute auch überfordern. Siehe meine Antwort #1.

    Dafür kommt einiges an Schrott mit, wie Transmissionen, dieses Programm zum TV schauen, insofern ich da noch auf dem Laufenden bin. LibreOffice könnte man auch durch FreeOffice ersetzen, meiner Meinung nach, aber man kann es benutzen.

    • Transmission = BitTorrent-Client
    • Hypnotix = TV schauen
    • FreeOffice = kostenlos, aber nicht quelloffen. Und man bräuchte halt das Einverständnis des Herstellers SoftMaker.
    • cd
    • dir
    • copy / xcopy / robocopy (Kommt auf die genauen Umstände an.)
    • ren / xcopy + del / robocopy (Kommt auf die genauen Umstände an.)

    Wie ist denn eure Meinung? Terminal komplett ablehnen? Nur benutzen wenn es gar nicht anders geht oder vielleicht sogar benutzen um Zeit zu sparen?

    Repetitive Aufgaben gern als Skript fürs Terminal, aber ansonsten bin ich da grundsätzlich ganz pragmatisch und nutze das, wonach mir gerade ist und was mir ermöglicht, mein Ziel zu erreichen.