Beiträge von diabolusUmarov

    aber die Live ISO lässt sich nicht booten

    Ich kenne mich mit Macs jetzt nicht so wirklich aus. Gibt es da auch so etwas wie BIOS und EFI? Wenn ja und es sich um einen älteren Mac handelt, könnte es an einer falsch erstellten ISO liegen. War bei mir bei meinem Futro so. Der Stick hat BIOS vorausgesetzt, der Futro kann aber nur EFI.

    Ist aber nur eine Vermutung, ich hab mit Macs wirklich so gar nichts zu tun.

    ich frag mal Hauke von

    Dankeschön. Das nervt mich tatsächlich im Moment am Meisten.

    Was ich bislang auf jeden Fall weiterhin positiv sagen kann, der Desktop wirkt in sich sehr abgeschlossenen und gut durchentwickelt. Man merkt die Wurzeln und ich habe ein wirklich gutes Gefühl.

    solche Fälle gibt es dann aber schon, oder?

    Wie ich sehe ja. Auch wenn das eine sehr abenteuerliche Konstruktion ist.

    Mal zusammengefasst. Du brauchst Claws in der fehlerhaften Version. Dann muss dir jemand eine E-Mail schicken mit einem Link, auf den du dann klicken musst. Dann öffnet sich bei dem Kollegen zum Beispiel der Firefox auf seinem Monitor. Das ist schon speziell. Möglich ja, aber da muss es schon jemand wirklich drauf anlegen, auf diese Weise ins System einzubrechen. Es ist eine Schwachstelle, überhaupt keine Frage.

    Allerdings, wie schon gesagt, eigentlich ist die Netzwerktransparenz abgeschaltet. Die muss man in der Regel in den Einstellungen vom Login-Manager extra aktivieren über tcp-listen oder so ähnlich. Ist lange her, wo ich das eingerichtet habe.

    Ich weiss auf jeden Fall, um diese Fähigkeiten zu aktivieren hab ich mir immer einen Knoten in die Finger getippt. Nicht nur, dass ich es im Login aktivieren musste, auch ssh braucht sowohl auf dem Server wie auch dem Client angepasste Einstellungen. Die Einstellungen habe ich jetzt aber nicht im Kopf. Auch dann muss ich, wenn ich es über SSH nutzen will, mit ssh -Y auf den anderen Rechner. Sonst ist da auch die Transparenz inaktiv.

    Wäre aber doch mal ein interessantes Experiment. Insofern du zwei Rechner nutzen kannst, was heute ja irgendwie schon normal geworden ist wie ich feststellen konnte, versuch doch mal Firefox auf den anderen Rechner zu leiten. Sollte simpel sein mit


    Code
    firefox --display=ip:0

    Ich nehme stark an, dann kommt eine Fehlermeldung und dann würde der Angriff wie in dem Artikel beschrieben schon nicht mehr funktionieren.

    einiges ist schon "besonders" (altbacken)

    Das ist es. Da fühlt man sich ein Jahrzehnt zurück versetzt. Das tut mir aber nicht weh.

    Bisher kann ich sagen, es lässt sich sehr einfach konfigurieren und wirkt bis jetzt überraschend schnell. Einziges, echtes Manko im Moment ist die Leiste mit den Fenstern. Da dort nicht nur das Icon sondern auch der Text angezeigt wird, ist das schon etwas sperrig. Aber das ist dann schon jammern auf hohem Niveau. Was ich auch nicht gut finde, ich habe noch keine Möglichkeit gefunden, die Icons auf dem Desktop abzuschalten.

    Normal schon. Ich verstehe ja, dass man das geändert hat. So liegt alles schön unter .config. Aber in den Logs könnte man auch mal dazu schreiben, dass .vnc veraltet oder gar ersetzt wurde. Aber nö. Dabei ist das doch in meinen Augen der logische Weg. Zumindest mal suche ich zuerst nach Fehlermeldungen. Das Programm könnte einfach prüfen, ob .vnc noch vorhanden ist und dann melden, dass das veraltet ist. Dann wäre ich gleich drauf gekommen. So heisst es dann erst einmal die Dokumentation wälzen.

    Na da schau an. Das Problem lag nicht an Xfce oder so, sondern an TigerVNC. Die haben den Pfad geändert. Bisher hat man die Konfiguration unter

    Code
    .vnc/config

    vorgenommen. Das hat sich irgendwo bei einem der letzten Updates wohl geändert und jetzt liegt die Konfiguration unter

    Code
    .config/tigervnc/config

    Lustig.

    Tde ist dann auch nicht wirklich das Problem, wie ich jetzt festgestellt habe. Zuerst wollte ich es nach der Anleitung von github installieren und das scheint veraltet. Die haben aber mittlerweile ein eigenes Repository für Arch eingerichtet und schon geht es butterweich. Bin mal gespannt, was Trinity mir zu bieten hat.

    Ich sehe da keine Schwäche drin, in gewissen Fällen mal die KI zu fragen. Unter Gentoo hatte ich früher oft das Problem, dass da Fehler aufgetreten sind, mit deren Details ich nichts anfangen konnte. Da war dann der gängige Schritt, im Forum nachzufragen und auch wenn die Leute im Gentoo-Forum echt flott unterwegs waren, die Antwort hat dennoch oft gedauert und am Ende auch nicht mehr Wissen vermittelt, als heute eine direkte Antwort über eine KI.

    Gerade heute, wo ich mich kaum noch um solche Probleme kümmern muss, würde ich aller Wahrscheinlichkeit auch die KI verwenden.

    Was das Verstehen von Problemen und deren Lösungen angeht, ich Linux mittlerweile so weit gewachsen, dass man sich nicht mehr so gross damit beschäftigen muss, um das alles wirklich zu verstehen. Bei Gentoo war damals quasi jedes grössere Update der Beginn von Bastelarbeit. Da hat sich das verstehen dadurch entwickelt, dass viele Schritte oft die Gleichen waren und das blieb dann irgendwann einfach mal hängen. Aber auch zum Beispiel die Fstab war für mich zu Beginn ein Buch mit sieben Siegeln, deren Nutzen ich nicht verstand. Wenn man Systeme wie das AmigaOS oder Windows gewohnt ist, ist eine solche Datei irgendwo nicht verständlich, denn dort werden die Laufwerke ja von Hause aus eingehängt.

    Da auch ein schönes Beispiel, wo ich durch Gentoo etwas dazu gelernt habe. Früher wurden alle meine Laufwerke in /media eingehängt. Auf einmal war das weg und die Laufwerke fanden sich unter /run/media/benutzername. Das fand ich irgendwie dämlich und habe aus dem Grund dann geschaut, wie ich das wieder ändern kann und habe mit der fstab gespielt. Da sah ich dann erst, was diese Datei überhaupt macht. Im Gegensatz zu anderen Systemen, wo ein Laufwerk ein Laufwerk ist, sind die Laufwerke unter Linux ja eine Datei. Also konnte ich die, wie gewohnt, wieder in /media einhängen. Dann kam mir aber ein Gedanke. Wenn ich die ja in /media einhängen kann, dann müsste ich sie ja auch überalll sonst einhängen können. Daraufhin habe ich mir dann die Laufwerke als ganz normale Verzeichnisse in mein home eingehängt. Ich merke also mittlerweile gar nicht mehr, auf welchem Laufwerk ich gerade unterwegs bin und das macht es für mich so viel einfacher und in meinen Augen auch eleganter.

    So Spielereien sind heute aber quasi nicht mehr gefordert. Es läuft einfach und zwar nach Windows Vorbild. Laufwerke werden wie Laufwerke eingehängt und angezeigt. Das sehe ich auch immer wieder in den Dateimanagern. Ich kann zwar ganz normal über mein home auf die anderen Laufwerke zugreifen, die werden dann aber in der Adressleiste als Laufwerke verwendet und zack, komme ich aus dem eingehängten Verzeichnis nicht mehr in mein Home zurück. Im Terminal ist das kein Problem.

    Demzufolge, du musst gar nicht wirklich verstanden haben, was da jetzt genau passiert ist. Im Endeffekt hast du nichts anderes gemacht, als dem Kernel beim Booten über Grub zu sagen, dass du die KVM Funktionalität haben möchtest. Da du das aber höchst wahrscheinlich nicht jeden Tag irgendwo machen musst, sehe ich aber auch kein Problem darin, ob du es jetzt tiefgreifend verstanden hast oder nicht. Beim nächsten Mal wird aber wahrscheinlich hängen geblieben sein, dass man da was in Grub umstellen muss. Ich würde mal behaupten, dass reicht an Verständnis. Wir hatten ja hier schon öfters den Vergleich zu Autos. Bei einem Auto weisst du am Verhalten, dass die Kiste Treibstoff braucht. Spätestens wenn sie nicht mehr laufen will. Wie jetzt genau der Sprit über die Kraftstoffpumpe, durch den Filter zu den Einspritzdüsen kommt und dort im richtigen Moment über das Steuergerät in den Motor gespritzt wird, ist zum Betrieb nicht notwendig. Ist hier das gleiche Spiel. Du weisst jetzt, um VB zum traben zu bringen braucht es KVM und du weisst jetzt, dass man das in Grub aktivieren muss.

    ich kann warten

    Ja, ich auch. In meinem Arch bestimme immer noch ich.

    Welche Vorteile sollte ich davon haben?

    Da dürfte wohl das allgemein gerne genutzte Argument der Sicherheit kommen. Ja, X11 ist Netzwerktransparent. Für mich ist das aber eine Stärke, da ich nicht immer gleich den ganzen Desktop holen muss, sondern nur einzelne Programme auf meinem Desktop von einem anderen Rechner aus anzeigen lassen und verwenden kann. Zudem habe ich, trotz Recherche, noch nie einen Angriff über X11 irgendwo gesehen. Ausserdem ist die Funktionalität ohnehin in der Regel per Default abgeschaltet.

    Das beste Argument für Wayland, welches ich bislang gehört habe war, dass man damit auch Monitore mit mehr Hz ansteuern kann.

    sie sollten

    Das hängt davon ab. Wayland mit seinem grundsätzlich anderen Ansatz und dem mittlerweile drauf geflanschten X11-Teil könnte sich noch zu einer Totgeburt entwickeln. Irgendwann wird wahrscheinlich die Frage aufkommen, ob dieses Konzept eine Zukunft hat oder ob man es nicht doch lieber von vorne startet. Es sei denn es kommt zum Trugschluss der verlorenen Kosten. Dann kommt am Ende eine F-35 für Linux dabei raus.

    Openbox ist für sowas prima.

    Stimmt, aber dann könnte ich auch AwesomeWM einsetzen. Ich will es aber mal bequem :winking_face:

    Das bringt Dich wahrscheinlich nicht weiter, wenn ich Dir sage, dass ich Rustdesk einsetze

    Nein, da hast du Recht. Ich will meinen Computer ja nicht fernsteuern. Ich greife mit TigerVNC auf einen anderen Benutzer auf meinem Computer zu. Der hat von sich aus keinen Desktop, der wird ja erst mit VNC gestartet.

    Das wäre echt uncool. Ich hab es jetzt mit vielen Tricks versucht, aber über VNC will Xfce einfach nicht starten. Dann muss ich mir wohl einen anderen Desktop aussuchen. Nur welcher? Klein, schnell und funktional soll er sein. Mate, AwewomeWM und LxQT verwende ich schon und Tiling ist wegen den Tastenkürzel mit VNC nicht wirklich gut nutzbar.

    Hat jemand eine Idee?

    Du musst dich doch nicht entschuldigen. Jeder hat nur eine begrenzte Zeit am Tag und die nutzt man eben für das, was einem selbst wichtig ist. Der Haufen hier ist ja auch cool, da gibt es keine Probleme. Also stress dich nicht. Mach dein Ding, es ist deine Zeit und dein Leben.

    Mahlzeit!

    Ich bin gerade etwas am Ego gekratzt. Früher habe ich Xfce unter VNC problemlos zum laufen gebracht. Einfach in .vnc/config session=xfce rein und es lief. Nun wollte ich, für eine Entwicklerumgebung, Xfce mal wieder verwenden und was ist? Es funktioniert nicht. Als Fallback wird einfach Cinnamon gestartet.

    Hat sich bei Xfce irgendwas geändert so dass es zumindest unter TigerVNC nicht mehr läuft?

    Wie ich ja schon in einem anderen Post geschrieben habe, Wayland hat für mich einige Punkte, mit denen es sein eigenes Konzept schon über den Haufen geworfen hat. Anstatt es X11 kompatibel zu halten, geht man einfach von Grund auf neue Wege. Das kann im Prinzip ja sehr gut sein, hat aber das kleine aber feine Problem, dass man sämtliche Entwickler mit GUI in die Pflicht nimmt, ihre Programme jetzt darauf anzupassen. In den meisten Fällen dürfte das mit einem einfachen neucompilieren schon funktionieren, aber wer mal wirklich intensiv Funktionen von X11 nutzt, der hat dann ein Problem. Wie wird das gelöst? Indem man jetzt nachträglich Wayland doch X11 kompatibel macht. Man nimmt also die schönen neuen Ansätze von Wayland und flanscht X11 Kompatiblität drauf. Also nichts mehr alles schön neu, sondern auf das Neue das Alte drauf packen.

    In den letzten Wochen habe ich dennoch Wayland mal eine Chance gegeben und lasse Gnome damit laufen. Zu meiner Überraschung läuft es eigentlich ganz gut. Die Frage ist jetzt aber, ist es, weil Wayland mittlerweile einsatzfähig ist oder wegen dem X11 zeug, was man ja drauf gepackt hat. Einen Vorteil von Wayland finde ich allerdings keinen. Ja, Sicherheit usw. Allerdings muss ich da auch sagen, ich habe in den ganzen Jahren nie davon gehört, dass jemand über X11 in ein System eingebrochen ist. Zumal die Nertzwerktransparanz bei X11 ohnehin per Default abgeschaltet ist.

    Was nun die Fenster angeht. Unter Gnome mit Nvidia kann ich da eigentlich keine Auffälligkeiten vermelden. Das mag aber auch daran liegen, dass ich die meisten Programme ohnehin in Vollbild starte. Editoren und Terminals bleiben bei mir in der Regel klein. Da müsste ich dann mal schauen, ob sich die Position speichert, wenn ich die an einen anderen Ort verschiebe.

    Seit ich das mit meiner Grafikkarte getestet habe, spiele ich wieder hin und wieder Farming Simulator 25. Was mich ein wenig schockiert dabei, ich will es ein paar Minuten spielen um aus dieser Betriebsblindheit zu kommen, zwack 2 Stunden weg. Dann wieder Nachtschicht einlegen. Dabei macht man bei dem Spiel ja eigentlich nichts anderes, als auf einem Feld hin und her zu fahren. Dennoch ist es irgendwie fesselnd und man will dann noch gerade den einen Auftrag machen.

    Soll extrem Simulationslastig sein. So viel habe ich es noch nicht gespielt. Aber ich schaue einige Videos von echten Kampfpiloten die das spielen und von den Modellen ihrer Flugzeuge extrem beeindruckt sind. Kann natürlich auch sein, dass da irgendwo Sponsoring dahinter steckt.