Beiträge von diabolusUmarov

    ob es auch komplett ohne Bootloader funktionieren würde

    Müsste mit EFI eigentlich gehen. Anstatt Grub direkt von vmlinuz starten. Theoretisch vielleicht so:

    Code
    efibootmgr --create --disk /dev/sda --part 1 --loader /vmlinuz --label "Linux" --unicode "root=/dev/sda3 initrd=/initramfs.img"

    Festplatten und Partitionen müsste man vielleicht bei Bedarf anpassen. Hab ich aber nie versucht.

    viel lieber - das hat(te) Stil!

    Oh ja. Der Schmollmodus vom Amiga. Wenn ich dazu komme auf dem AmigaOS zu programmieren, ist er nach wie vor mein Begleiter, wenn auch in der Emulation.

    Also ich wüsste nicht, wie man ein "Linux" mit nur einer Datei abschießen könnte - noch dazu mit einer txt Datei

    Das geht schon, zumindest wenn man verhindern will, dass er fertig bootet. Schreib mal Quatsch in die fstab. Zum Beispiel ein Zeichen einer UUID löschen oder so. Dann geht der Bootvorgang bis genau zu dieser Stelle. Allerdings gibt es dann keinen Bootloop. Es wird einfach nur bis dahin gebootet und man bekommt auch in der Regel die Möglichkeit, dann sofort einzugreifen. Ein weniger versierter Nutzer dürfte damit aber seine Schwierigkeiten haben. Wobei, bei Windows, wenn man es in den Reperaturmodus schafft, könnte man die Datei auch mit der Eingabeaufforderung löschen.

    Was haben ein Elektro-Auto und Durchfall gemeinsam ?

    In beiden Fällen hofft man, dass man es noch nachhause schafft.

    Mittlerweile sind die Reichweiten gut angestiegen.

    Kann ich durch die Fahrt durchaus bestätigen. Anders wie ja gerne getönt wird, muss man E-Autos langsam mit maximal 130 Km/h fahren, um auf eine halbwegs angemessene Reichweite zu kommen. Wie ich hier ja selbst erleben durfte, ist das nicht korrekt. Mit Klima und Musik bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 160 Km/h war die restliche Reichweite noch ordentlich.

    Wenn ich mir jetzt mal so anschaue, was die Leute in meinem Umkreis an Kilometer im Monat fahren liegt der Wert zwischen 500 und 1000 Km. Was bei diesem Fahrzeug dann 1-2x laden im Monat bedeuten würde. Da von meinen Bekannten niemand einen Diesel fährt, entspricht das auch in etwa dem, was wir im Monat an die Tankstelle fahren.

    Mit jedoch einem Unterschied. Ich zum Beispiel könnte mir eine Wallbox ans Haus bauen. Dann hätte ich nicht 600 Km Reichweite im Monat, sondern pro Tag. Wie mein Nachbar eben. Der startet jeden Tag mit einem vollen Auto. Meine Tochter aber könnte das nicht, die wohnt in einem mehrstöckigen Mietshaus. Das stellt aber eigentlich auch kein nennenswertes Problem dar. Viele kritisieren ja, dass der Ladevorgang bei so einem Fahrzeug seine Zeit dauert. Dem kann man natürlich nicht entsprechen, denn es ist nachweislich so. Wenn ich aber hier bei mir in der Umgebung mal schaue, da hat fast jedes Geschäft Ladesäulen auf dem Parkplatz, die man zum Teil sogar kostenlos nutzen kann, insofern man auch in dem Laden einkauft. Je nach Grösse des Einkaufs ist man zwischn 30 und 60 Minuten im Laden (in manchen Fällen auch länger). Da kriegt man schon gut Saft in so eine Kiste. Also auch als Mieter sollte man gut über den Monat kommen, ohne irgendwo seine Zeit an einer Ladesäule verbringen zu müssen.

    Allerdings hängt das sehr vom Fahrzeug ab, wie ich gesehen habe. Gerade deutsche Fahrzeuge scheinen sich mit angemessener Reichweite sehr schwer zu tun, ist aber Hörensagen von "Bei uns in der Firma" usw. und stammt teilweise von Personen die E-Autos quasi abgrundtief hassen, warum auch immer.

    Zudem muss ich ja zwischendurch auch Pause machen, essen trinken Toilettengänge, um sicher anzukommen.

    Das sehe ich sehr ähnlich. Ich bin jetzt kein grosser Freund von Urlaubsreisen. Früher bin ich mit meinen Eltern immer an den Lago Maggiore gefahren. Gletschersee, super Wasserqualität, malerische Umgebung mit den ganzen Bergen und das Wetter war in den meisten Fällen auch immer sehr gut. Zudem finde ich Italiener, genau wie Spanier, sehr freundlich. Doch hat das immer den unangenehmen Nebeneffekt, ab der Hälfte sehe ich nur noch die Rückreise vor Augen und das trübt mir massiv die Stimmung.

    Aber gut. Nachdem ich dann ohne meine Eltern in Urlaub gefahren bin, waren die Reiseziele auch Tarragona in Spanien oder Cuxhaven an der Nordsee.

    Lago Maggiore = ca 600 Km

    Tarragona = ca 1400 Km

    Cuxhaven = ca 800 Km

    Da man ja nicht auf der Flucht ist, haben wir diese Wege immer als Reise betrachtet und nicht als rasen. Entsprechend so Geschwindigkeiten um die 130 Km/h, was man nach Spanien dank Frankreich ja auch muss. Je nach Strecke auch nach Italien. Also mit 130 Km/h dürfte das Fahrzeug meines Nachbars die Strecke nach Italien in einem Rutsch schaffen können. Der Jaguar meiner Mutter damals sah das anders. Der kam mit 90 Liter kaum auf 500 Km Reichweite, egal wie man fuhr. Aber auch später dann mit dem BMW meines Vater, meinem eigenen oder dem gemieteten Kleinbus wären die Ziele unter 1000 Km in einem Rutsch machbar gewesen. Aber mal ganz ehrlich. 600 Km am Stück? 5-6 Stunden nur im Auto sitzen? Das will ich gar nicht. Wir haben immer Stopps eingelegt, zum essen, Toilette, Beine vertreten. Nach Italien haben wir zum Beispiel immer vor dem Gotthard Rast gemacht und sind was essen. Verweildauer zwischen 30 und 60 Minuten. Das essen auf dem Rastplatz dort war aber auch unverschämt gut, da hab ich mich jedes Mal immer schon sehr drauf gefreut.

    Was Dienstreisen angeht, kann ich nicht wirklich was sagen. Ich hatte noch nie Dienstreisen grösserer Distanz.

    Ich sehe es, zumindest bei einer Urlaubsreise, keines Wegs kritisch, mal irgendwo anzuhalten und nachzuladen. Denn ich persönlich will gar nicht zu lange am Stück im Auto sitzen. Egal jetzt ob als Fahrer oder Beifahrer. Das ist wohl aber eine persönliche Sache.

    In den sozialen Medien gibt es ja quasi ein richtiger Krieg zwischen E-Auto und Verbrenner, wobei da die sogenannten Diesel-Dieter ganz besonders herausstechen. Wenn man die hört, fahren die mit ihrem VW oder Audi Diesel mittlerweile 1800 Km mit 250 Km/h am Stück und müssen dann erst 5 Minuten nachtanken, um gleich wieder 1800Km mit 250 Km/h zu fliegen. Da merkt man eigentlich immer wieder, welch Geistes Kind die Verfasser sind. Oder Content-Creator, wie ja viele genannt werden wollen. Ich meine es ist absolut Richtig, dass Diesel gerade mit einem grösseren Tank eine krasse Reichweite haben. Der Onkel meines besten Freundes war zum Beispiel als Vertreter tätig und kam mit seinem Diesel, ich weiss jetzt aber nicht mehr welche Markt oder Modell, tatsächlich 1400 Km weit, bevor sein Auto nach einer Tankstelle rief. Da kann man noch so ein E-Auto Fan sein, es gibt einfach kaum E-Autos mit einer solchen Reichweite und die, die es dann doch können, kann man als Normalsterblicher nicht bezahlen. Es ist auch richtig, dass tanken weit schneller geht als laden. Ich persönlich kenne aber niemand, der 1400 oder 1800 Km durchgehend mit 250 Km/h unterwegs ist. Das geht schlicht von der Geschwindigkeitsbegrenzung auch auf deutschen Autobahnen nicht und selbst wenn man sich an die Schilder mit den Zahlen nicht hält, 250 Km/h auf 1000 Km?

    Wie ja schon gesagt. Ich bin zwar ein E-Auto Fan, aber weder finde ich ein Verbrennerverbot sinnvoll, noch habe ich etwas am Verbrenner auszusetzen. Ich bin mein leben Lang Verbrenner gefahren, logisch, fahre jetzt auch und habe keine Probleme mit meinem Auto. Es ist alt, hat aber kaum Macken und bringt mich jedes Mal einwandfrei an mein Ziel. Da ich in meinen jungen Jahren über mehr finanzielle Mittel verfügte, bin ich auch lange einen 750iL gefahren, hatte einen DeLorean und einen Landrover Discovery. Alles einfach top Autos. Meine Mutter fuhr damals einen Jaguar, den sie von meinem Papa geschenkt bekam. Sehr gemütlich, aber irgendwie eine Gurke. 300 PS auf 12 Zylindern und ein Anzug wie ein Traktor. Keine Ahnung, was die da an Getriebe rein gesteckt haben, die Fahrleistung war für den Motor einfach richtig mies. Der 750i meines Vaters hatte ebenfalls 300 PS auf 12 Zylindern und das war gegen den Jaguar eine Rakete. Mein 750iL dann mit 326 PS war ein echtes Monster. Ich bin aber auch schon mehrfach einen BMW Z4 M Roadster gefahren. Das Teil ist echt übel. Das tut beim Beschleunigen schon echt weh.

    Wenn ich dann aber sehe, was dieses E-Auto kann, darauf stehe ich einfach. Der hat einmal an der Ampel unvermittelt einfach drauf gelatscht und das war wie ein Raketenstart. Noch eine ganze Nummer schmerzhafter, als beim Z4 und selbst mein 750iL war dagegen eine Schnecke. Klar. E-Motoren bringen ihr Drehmoment ab der ersten Umdrehung und das spürt man. Genau das geht mir einfach extrem gut ab. Nichts da mit, den Motor vor dem Start erst in seinen Wohlfühldrehzahlbereich bringen und im richtigen Moment schalten, insofern man Schaltgetriebe hat. Die Dinger drücken einfach schon Start weg durchgehen. Das finde ich total irre.

    Ist schon lässig, wenn du locker einen Porsche an der Ampel stehen lässt - ja.

    Das ist genau mein Punkt. Ich war noch nie der, der auf Höchstgeschwindigkeit aus war. Mir gefällt es einfach, zum Beispiel an der Ampel zu stehen und dann schon hinter der nächsten Kurve oder der nächsten Ampel zu sein, wenn die Anderen erst losfahren. Ich bin also eher der viertel Meilen Typ, könnte man sagen. Da sind die Dinger einfach so krass.

    Da fällt mir wieder meine Jugend ein. Bei uns in der Nähe gibt es ein Burger King. Vor diesem gab es eine zweispurige Strasse, welche am Ende auf eine Spur zusammen lief. Schön mit Insel, also nichts da mit einfach weiter fahren. Wenn man von der Autobahn kam, musste man erst durch einen grossen Kreisel und kurz hinter dem war eine Ampel. Das war damals für viele Hobby The Fast and the Furios Leute eine Rennstrecke und der Parkplatz vom Burgerking sah gerade am Wochenende Nachts auch entsprechend aus. Getunte Golf, Corsa und Co. Bevor ich mich in die Fänge einer Ehe begeben habe, war ich an Wochenenden eigentlich immer zum zocken bei Freunden und da ich gerne Auto fahre habe ich mich dann auch oft des Nachts angeboten, was vom MD oder BK zu holen. Auch aus Eigennutz, ich esse das nämlich ganz gerne.

    Okay. So war ich dann eines schönen Samstag Abends mit einem Freund dort, um Essen zu holen. Während wir warteten konnte ich zwei Typen an einem Tisch hören, wie sie sich über meine Karre von der Stange lustig gemacht haben. 3 Tonnen schwer, zieht keine Wurst vom Brot usw. Ich bin dann zu den Jungs hin und habe gefragt, ob sie ihre Worte auch mal in Taten umsetzen würden. Wenn ich gewinne, bezahlen die mein Essen, wenn nicht kriegen sie den Gegenwert in Bar. Das klang für die Jungs nach einer totsicheren Wette. Ich bat also meinen Freund zu warten, während ich kurz das Essen verdiene.

    Was soll ich sagen? Wir runter vom Parkplatz, hin zum Kreisel und die Ampel so angefahren, dass sie rot war. Ich links, also auf der Spur, welche mit der Insel endete. Mein Gegner war ein zumindest optisch schwer hochgezüchteter Golf. Von dem kam auch viel Brumm, Brumm während die Ampel rot war. Gut. Ampel grün, ich weg. Auf dem Parkplatz hat der sich dann aufgeregt. Er hätte das Grün zu spät gesehen, da er zu mir rüber geschaut hat und diese Ausflüchte. Nett wie ich nun einmal bin, bot ich ihm eine zweite Runde an, ohne neuen Wetteinsatz. Also das Ganze noch Mal Herr Ober. Das Ergebnis war das Gleiche. Zack, einmal Essen umsonst.

    Witzigerweise hat sich das dann mehrfach wiederholt. Wenn wir also am Wochenende Nachts dort waren, gab es immer jemand, der mich herausfordern wollte. Mein Auto hatte RR auf dem Nummernschild, was der Kiste dann den Spitznamen RidgeRacer einbrachte. Verloren habe ich dort auch nur 1x gegen einen M5 und das eigentlich auch nur, da ich knapp an Strasse war. Aber egal, verloren ist verloren.

    Wo ich das jetzt so schreibe muss ich gestehen, ich vermisse die Zeiten doch irgendwie schon. Der Eck war super dafür. Nachts so gut wie kein Verkehr, definitiv kein Gegenverkehr der kreuzende Fahrzeuge, eine echte Startampel und Fussgänger waren dort auch keine zu befürchten. Ich hätte auch nie von einem Polizeieinsatz dort gehört. Leider ist die Strecke mittlerweile umgebaut. Die Strasse bleibt zweispurig, führt über die Gleise der Strassenbahn und die Kurve dort ist recht eng. Ausserdem wurde die Ampel weiter nach vorne gesetzt, da hat man jetzt kaum noch Strecke. Mittlerweile tummeln sich dort auch keine Tuner mehr und das BK macht auch am Wochenende Punkt 1 zu. Früher war es bis 4 offen. Dort mal mit so einem E-Auto? Ach hätte ich meinen Spass.

    Natürlich weiss ich, dass es illegale Strassenrennen waren und so aus heutiger Sicht war das auch schon ein bisschen fragwürdig. Kontrollierte Bedingungen hin oder her, sicher war man trotzdem nicht. Passieren hätte da viel können, gehört habe ich davon aber nichts.

    Da konnte man eigentlich aber auch sehen, wie sich viele überschätzt haben. Ja, ein gut getunter Golf mit 150 PS und weniger als 1000 Kg Gewicht ist schon ein strammes Teil. Konnte ich bei einem Freund auch schon erleben. Aber jetzt mal rein logisch betrachtet. 150 PS auf 1000 Kg gegen 326 PS auf 1500 Kg? Ja, mein BMW hatte keine 3 Tonnen. Zudem trifft Frontantrieb auf Heckantrieb. 195 Reifen auf 275 Reifen. 1,6 Liter Hubraum auf 5 Liter, 16 Ventile gegen 48 Ventile. Hab ich was vergessen, mit dem so um sich geworfen wird? Keine Ahnung, wo die sich da ihre Chancen ausgerechnet hatten.

    Jetzt muss ich aber aufhören, bei mir ist schon das Wasser gestiegen :(.

    aber ich bin (!!für meine Begriffe!!) so tief in Debian drin

    Ich bin mittlerweile auf dem Punkt, gäbe es kein Arch wäre ich bei Void. Wäre zwar am liebsten wieder bei Gentoo, aber es ist dann doch zu viel Bastelei. Aber nach Arch steht bei mir auf jeden Fall Void und da ist der Pinguin auch dran schuld ;).

    Doch während ich und der Rest der Truppe hier jedem seine Distribution lässt, gibt es eben leider auch jene, die militant vorgehen. Da es wenig Sinn macht, jemanden von den Vorteil seiner geliebten Distribution zu überzeugen, macht man ihn eben schlecht. Zu zart Besaitete kriegt man damit bestimmt auch abgeschossen. Hilft zwar keinem, aber wie bei den Verschwörungstheoretikern lassen sich viele einfach von Fakten nicht aufhalten.

    Bildschirm bleibt schwarz beim Start

    Oh ja. Die Legacy-Treiber. Als meine Frau noch die GT 9800 Karte drin hatte, kam das immer mal wieder vor. Da habe ich die AUR Pakete aber noch von Hand eingebaut und nicht über yay oder pamac, also Updates auch von Hand. Hab ich das vergessen, kam es eben zu jenem Effekt.

    Ein ehemaliger Bekannter von mir, der durch mich dann auch zu Linux und Arch gekommen ist, ist genau deshalb dann wieder zurück zu Windows. Immer wieder die gleiche Aussage von ihm. Nach einem Update startet das System nicht mehr. Was allerdings völliger Quatsch ist. Natürlich startet das System, nur eben der grafische Teil nicht. Aber wir wissen ja. Keine GUI, kein System.

    Ich hab es gelesen und dachte sofort "Klar". Dann hab ich ein bisschen nachgedacht. So direkt wüsste ich es dann doch nicht. Mein Gedanke war, Schrott in die fstab schreiben. Das kann man aber beim nächsten Start dann doch ohne Hilfsmittel beheben. Theoretisch geht es bestimmt. Nur welchen Weg man dafür jetzt gehen müsste weiss ich nicht. Vielleicht einen Schrott als .service bauen und den beim booten ausführen? Das wäre aber dann schon kein Bug mehr.

    Mahlzeit!

    Ich bin eigentlich schon ewig ein grosser Fan vom elektro Antrieb. Ganz früher fand ich es immer komisch, wenn ich mit meinen Modellen irgendwo auf einem Platz stand und dann kam einer mit einem Elektromotor. Bis ich dann selbst eines hatte und seither bin ich Fan. Kein Schmutz, kein Benzin mitschleppen, kein Gestank, kein Einstellen vom Vergaser, kein Anlassen usw.

    Mir gefallen aber von jeher auch E-Autos und ich durfte schon das ein oder andere fahren. Dieses Gefühl am Gas finde ich besonders bemerkenswert. Nicht wie beim Verbrenner, wo du drauf trittst und die Reaktion braucht ein bisschen. Auch bin ich schon immer ein Fan von Automatik gewesen und im E-Auto ist das ja normal, da kein Getriebe. Also schon Getriebe aber eben keine Schaltung. Braucht ein E-Motor ja nicht.

    Nun hatte ich das Vergnügen, mit einem meiner Nachbarn eine Spritztour in seinem Model Y zu drehen. Optisch gefällt der mir jetzt nicht so gut, aber vom fahren her hat mich das echt begeistert. Ca. 150 Km eine Strecke über die Autobahn, was trinken und so und zurück. Eben ein kleiner Ausflug. Mein Nachbar ist dabei auch nicht gerade zimperlich mit dem Gas. Ich fand es dabei beeindruckend, die Reichweite zu beobachten. Die Stand zu Beginn irgendwo bei 650 und nach der Tour bei etwas über 290 Km. 300 Km bei höherem Tempo, da kann man ja nicht meckern. Ich bin, so 1998 oder so, die gleiche Strecke mit dem 750i von meinem Vater gefahren. Ebenfalls nicht gerade zimperlich, wenn auch doch etwas schneller als mein Nachbar. Der rief da dann nach einer Tankstelle.

    Auch der Fahrkompfort, dieses leise dahin gleiten, ich fand es echt toll. Sollte ich mal in den Bereich kommen, wo ich mir so eine Kiste oder eine ähnliche anschaffen kann, steige ich um. Da bin ich mir schon sehr sicher. Werde jetzt mal in naher Zukunft mit meiner Frau eine Probefahrt klar machen. Ich bin schon schwer auf ihre Reaktion gespannt.

    Bevor jetzt aber Missverständnisse aufkommen. Mir geht es weder um die Umwelt oder was auch immer. Ich bin einfach vom Fahren total begeistert. Wobei das auch keine Abneigung gegen Verbrennungsmotoren ausdrücken soll. Ich mag meinen 206 nach wie vor und sehe in einem Verbrennungsmotor auch definitiv nicht schlechtes. Mich beeindruckt der E-Antrieb einfach mehr. Das ist alles.

    Vielfalt ist ein Grundfeiler von Open Source

    Vielfalt ist ohnehin ein starker Motor für Innovationen. Leider ist die Lagerbildung nach wie vor stark etabliert. Wir nutzen Linux und fragen uns, wie man Windows Nutzer den Umstieg schmackhaft machen könnte. Android konkurriert mit Apple, Vegan gegen Fleisch usw. In aller Regel gibt es ein gutes nebeneinander, aber dann ist dann doch wieder der ein oder andere, der neben seiner keine andere Meinung zulässt.

    „Ich finde, dass soziale Medien eine seelensaugende Leere bedeutungsloser Bestätigung sind“

    Ganz falsch ist das nicht. Ich sehe das oft im Bereich der Verschwörungstheorien. Da entsteht dann auch eine sogenannte Bubble und jeder erklärt dem Anderen wie Recht er doch mit allem hat. Wissenschaftlich fundierte Kommentare werden dort sofort mit Antworten wie "Systemmitläufer" und anderen bösen Bezeichnungen belegt. Ich hatte im Usenet da mal eine wirklich tolle Diskussion miterlebt. Jemand kam mit dem Beweis, dass die Raumfähre niemals auf dem Mond gelandet ist, denn unter dem Triebwerk ist kein Krater. Das wurde dann mit Formeln und das alles entkräftet und schon war der Shitstorm da.

    Das man das auch auf Youtuber anwenden kann sieht man bei richtig grossen Kanälen mit echten Fans. So gesehen bei Kay, den ich eine ganze Zeit lang sehr gerne wegen seinen Ark Videos geschaut habe. Der hat ein Mousepad designt und in einem Shop, natürlich mit Kooperation, angeboten. Das hat er während eines Livestreams dann bekannt geben. Das Mousepad an sich fand ich jetzt nicht so toll, aber die Grösse hat mir gefallen und ich wollte nach dem Preis schauen. Etwa 5 Minuten nach der Ankündigung waren 500 Stück weg und das Ding damit ausverkauft. Das sind echte Groupis würde ich sagen. Ich habe dann in einem anderen Stream die Frechheit bessesen zu fragen, warum er sich alle 10 Sekunden an die Nase fasst. Oha. Ich wurde sofort mit Fackeln und Mistgabeln aus dem Stream getrieben.

    Auf unseren Pinguin kann man das auch anwenden. Es gibt mit Sicherheit viele, die seine Videos aus Interesse und Informationsgewinnung schauen. Andere schauen die Videos, weil es eben unser Pinguin ist. Dazu zähle ich in den meisten Fällen. Es gibt aber auch garantiert viele, für die ist Void einfach ein Konkurrent. Unser Pinguin macht nun tolle Videos und Void sieht damit immer besser aus, also muss man dagegen stänkern.

    Genau DA liegt der "Hase im Pfeffer" (oder so) ... ich kritisiere auch schnell und umfänglich ... aber a) versuche ich sachlich alles zu begründen und b) bin ich IMMER bereit, meine Meinug auf den Prüfstand zu stellen und in den Diskurs zu gehen !!!

    Das ist auch, zumindest von mir, absolut erwünscht. Mein erstes, richtiges Grossprojekt hat mir den Vorteil davon auch klar gezeigt. Ich habe die GUI so entwickelt, wie ich sie für sinnvoll und logisch erachtet hatte. Aber, ich bin der Entwickler, nicht der Benutzer. Als das Ding dann an jene ging, die es auch benutzen sollten, kam Kritik über Kritik. Aber, eben sachliche. Warum ist das hier? Wieso muss ich, um dorthin zu kommen, diesen langen Weg gehen? Kann man das nicht so und so machen. Im Endeffekt war das ein kompletter Neubau der Oberfläche. Die Kritik war jedoch absolut berechtigt. Wie gesagt, ich entwickle, ich benutze nicht. Aber, ich hab das Projekt ja für die Benutzer und nicht für mich entwickelt. Heute gilt die Nutzung dieser Software als logisch aufgebaut, klar strukturiert und allgemein sehr benutzerfreundlich. Aber nicht, weil ich so ein toller Entwickler bin, sondern weil mich die Nutzer kritisiert haben.

    Eine Kritik wie: "Das sieht aber kacke aus", hätte mir da nicht geholfen.

    In sozialen Netzwerken kannst Du gar nichts mehr schreiben, ohne einen Shitstorm zu riskieren.

    Besser kann man das eigentlich nicht sagen.

    Mir wäre es so was von egal.

    Ich kann da jetzt nur für mich sprechen. Aber ja, egal ist es eigentlich. Es gibt ja auch viele Kritiker wo man eigentlich direkt merkt, die wollen nur kritisieren, aber die Kritikpunkte sind lächerlich. Die zu ignorieren ist eigentlich wirklich kein Problem. Es gibt aber leider auch die schlauen Kritiker. Die hauen dir dann Dinge um die Ohren, die irgendwo auch tatsächlich ihre Berechtigung haben. Die zu ignorieren ist für mich nicht ganz so einfach. Da mache ich mir dann schon meine Gedanken, ob der Kritiker jetzt einen wichtigen Punkt aufzeigt oder doch einfach nur stänkern will.

    Ein schöner Punkt ist da in meinen Augen die Pinguinsche Gnome-ISO von Void. Das GDM einfach nicht die deutsche Tastatur annehmen will. Das ist ein wirklicher Kritikpunkt. In einer deutschen ISO sollte nach der Installation ja auch die deutsche Tastatur verfügbar sein. Das ist ein absolut nachvollziehbarer Punkt. Mit den richtigen Worten versehen kann so etwas durchaus Bauchschmerzen verursachen. Nimmt man die Sache aber mal global, dann ist es eine Randnotiz. Ich weiss, da ist die englische Tastatur, also tippe ich z statt y, wenn ich so etwas im Passwort habe. Problem gelöst und im Arbeitsalltag tritt das ja auch in der Regel nur 1x am Tag auf. Kann man also vernachlässigen. Ist blöd, aber kein Beinbruch. Zumindest bei mir ist es aber so, wenn mir jemand eine Kritik um die Ohren haut, die eben nicht nur "du bist dumm" beinhaltet, mache ich mir meine Gedanken, die irgendwann auch mal zu Selbstzweifel führen können. Bis ich mir dann selbst bewusst mache, dass die Kritik zwar korrekt, aber eben doch eigentlich lächerlich ist.

    Ich konnte aber auch schon die Erfahrung machen, wer echte Kritik äussert, der ist in aller Regel auch zu einem Dialog bereit. Stänkerer hingegen geben nur selten eine Antwort.

    Ignorieren und weitermachen.

    Das ist aber nicht immer einfach, denn viele dieser Hater haben ja ein Level erreicht, wo sie genau wissen womit man jemand echt verletzen kann. Diese Schulkinderverschnitte, die einen als Person angreifen sind ja im Endeffekt noch Amateure. Die mit Boss-Level kritisieren deine Arbeit auf eine Art, wo du dann selbst anfängst zu grübel, ob da was dran sein könnte. Wenn diese Hater dann so gnädig sind und auf Antworten reagieren, kann man sie mit gezielten Fragen dann ins Stocken bringen und man merkt, da ist nichts dran. Reagieren die aber nicht, bleiben oft auch die Gedanken. Da hilft dann, wenn man sich andere Kommentare und Mails mit positivem Inhalt anschaut. Wenn die überwiegen, macht man seinen Job wohl doch nicht so ganz schlecht.

    Schönes Beispiel für mich ist da mein Video, wie man seinen Stromzähler mit einem Mikrocontroller auslesen kann. Da gab es einen, der hat daran viel kritisiert. Eine wirklich lange Mail mit beschriebenen Unzulänglichkeiten. Leider hat der sich nicht auf ein Gespräch eingelassen und seine angegebene E-Mail Adresse war offensichtlich auch nicht korrekt, da meine Antworten nicht ankamen. Der wollte wohl nur kritisieren. Gerne hätte ich seine Kritikpunkte ausgemerzt, doch leider hat er nur die Kritik geäussert und mich ohne Lösungsvorschläge stehen lassen. So schlecht kann das Video aber letzten Endes nicht gewesen sein. Zwei andere Zuschauer haben mir von ihren Projekten erzählt, wie sie meine Methode dort verwendet haben und die ausgelesenen Werte dann in ihr Homeassistant eingebaut haben. Ein anderer hat es nachgebaut und konnte einen Stromfresser dadurch identifizieren und ersetzen. Dann gibt es auch ein paar, die meine Firmware auf andere Mikrocontroller angepasst haben usw. Auch gibt es welche, die mein Projekt weiterentwickelt haben und die Ausgabe über ein eigenes Display am MC anzeigen. Das sieht so gut aus. Also, so schlecht kann mein Video ja nicht sein. Der Kritiker hatte es, so meine Meinung, wohl einfach auf Haten abgesehen.

    aber muss das dann pesönlich werden?

    Persönlich ist eben sehr einfach. Nachdem ich 4 Kinder durch den Kindergarten und die Grundschule gebracht habe, kenne ich das Verhalten sehr gut. Es gibt immer einer, der etwas besser wissen will, der der Schlauste sein will usw. Aber, nach einer sehr treffenden Weisheit von Bud Spencer: "Es gibt immer einen der mehr drauf hat als du!". Bei Kindern kommen dann auch gerne mal die Fäuste ins Spiel, wenn man dem gegenüber nicht mehr bei kommt. Im Laufe des Lebens lernen aber die Meisten, dass man eben nicht immer und überall der Schlauste oder Stärkste oder Schönste ist. Dann ist es eben so. Es gibt aber immer noch die, welche dann trotzdem persönlich werden. Am Besten finde ich dann ja wenn sie mit Rechtschreibung kommen. Nachdem jedes ihrer Argumente nicht gezogen hat, kritisiert man die Rechtschreibung und ist damit dann sofort der Überlegene. Oder eben, man greift jemanden persönlich an mit sehr blumigen Metaphern. Das ist dann immer das Eingeständnis, dass man nicht mehr gegen die Argumente des Anderen ankommt.

    Leider trifft man, dank dem Internet, heute sehr schnell auf solche Personen, welche sich nach aus der Grundschulzeit weiterentwickelt haben. Deine Videos und die einhergehenden Kritiken sind ja das beste Beispiel dafür. Wenn dich jemand angeht, von wegen du wärst die grösste Pfeife, dann heisst das ja automatisch, er ist die grössere Pfeife, sonst hätte er dich ja nicht um Rat fragen müssen. Es ist hier ja auch schon gefallen. Du hast sehr viel auf die Beine gestellt. Von den Videos über die Abos, die Views, die Daumen, die Kommentare bis hin zu einsatzfähigen ISOs und Skripten. Wie viele dieser Kritiker könnten es dir denn nach machen? Ich bin jetzt mit Sicherheit kein Anfänger mehr zum Thema Linux und Skripte. Aber um deinen Level zu erreichen müsste ich mich echt anstrengen. Wenn diese Kritiker dich dann so anfahren, wo sind deren Kanäle, deren ISOs, deren Skripte? Welche Eigenleistung können sie denn der deinen entgegensetzen, um überhaupt kritikfähig zu sein?

    Als jemand, der schon so einige Erfahrungen auch aus der Gentoo-Welt aufwarten darf, der hier und da schon ein Progrämmlein gezimmert hat usw. kann ich nur sagen, du musst dich mit deiner Leistung beim aller besten Willen nicht verstecken. Zumal, wenn man deine Videos und Beiträge hier im Forum betrachtet, sieht man die doch steile Lernkurve, die du hier hinlegst. Du entwickelst dich stetig weiter und das verdient absoluten Respekt. Meinen hast du auf jeden Fall. Es geht da ja auch nicht darum, ob ich das auch könnte oder jemand unserer Kameraden hier es vielleicht auch besser kann. Du tust es und es funktioniert. Du treibst eine Distribution, welche absolut ihre Daseinsberechtigung hat (im Gegensatz zu vielen anderen), von einer komplizierten Installation hin zu etwas, was man bootet, installiert und dann verwenden kann. Mit allen Vorteilen dieser Distribution und dem Wegfall der Meisten Stolpersteine. Bevor dich da jemand kritisieren oder runtermachen darf, muss er, in meinen Augen, erst einmal eine Eigenleistung vorweisen, die mit deiner mithalten kann. Ansonsten gehören solche Personen für mich in die Bubble der Hater.

    wenn ich etwas schlecht mache oder etwas nicht funktioniert, gut dann probier ich das besser zu machen, aber das ständige wie doof ich bin und ich kann ja nicht mal helfen oder ich schreibe nicht zurück - was ja sogar bei einigen stimmt - ich bin die größte Pfeife usw.

    Das scheint ein neues Hobby zu sein, denn leider kenne ich das auch. Nie öffentlich in den Kommentaren oder so, sondern immer schön in Mails mit E-Mail Adressen von irgendwelchen kostenlosen Anbietern. Alleine die ph.h Datei aus meinen Mikrocontroller-Videos. Was durfte ich mir da schon Kritik anhören, obwohl ich eigentlich immer erkläre, dass diese Datei nur existiert, damit ich den SIDD und das Passwort von meinem W-Lan nicht zeigen muss. Ich zeige auch immer wieder, wie man die Funktionen in seinem eigenen Projekt dann füttert. Aber nein. Es ist manchmal schon interessant, welche Dinge man da an den Kopf geworfen kriegt.

    Mein lieber Pinguin, aus meiner Sicht brauchst du auf solche Leute nichts zu geben. Was du in deine ISOs und Skripte ein Herzblut rein steckst, alleine dafür hast du grossen Respekt verdient. Ich schätze deine Arbeit sehr und bin absolut der Meinung, alleine durch deine ISOs machst du Void für viele Nutzer schon deutlich freundlicher. Du entschärfst Fallstricke, baust schon alles ein, was man als Nutzer voraussetzt und es ist alles einfach gehalten. Gut, die Partitionen sind immer noch nicht gut gelöst, aber das liegt nicht an dir, sondern am Installer. Für mich bist du eine grosse Bereicherung zum Thema Void.

    Was deine Skript angeht, da habe ich schon meine Vorbereitungen für Videos getroffen. Das dürften aber mal wieder etwas längere Videos werden und da eines meiner Projekte in der finalen Phase vor dem Release ist, frisst mir das viel an Zeit weg. Aber, die Videos kommen, darauf mein Ehrenwort.

    Wenn du erst einmal mit Void-Videos kürzer treten willst, kann ich deine Entscheidung nachvollziehen. Ist aber kein Grund zum trauern. Deine Videos sind eigentlich immer toll, da du diesen ganz persönlichen Humor einbaust und ich mir dann doch wieder ein Videos zu einer Debian basierten Distribution anschaue. Natürlich gibt es auch den Daumen hoch. Verdienst du!

    Ich sehe da auch keinen Grund für eine Diskussion. In diesem Thema geht es darum, dass Void durchaus auch einen Schaden durch ein Update erleiden kann und das man dieses recht simpel fixen kann. Da es einen Hinweis gab, dass dieser Fix wie ein Profi-Weg anmutet, habe ich die drei simplen Schritte gezeigt, die dafür notwendig sind waren. Da ich mit arch-chroot anscheinend für Verwirrung gesorgt habe, habe ich einfach gezeigt, was arch-chroot eigentlich macht und das es nicht auf Arch-Verlötet ist.

    Da ich der Meinung bin, dass wir hier nicht mehr in der Grundschule sind, habe ich wirklich nur das geschrieben was arch-chroot macht. Ich unterstelle den Mitgliedern des Forums damit einfach, dass sie den Kontext verstehen und ich aus diesem Grund nicht noch einmal die ganze Bibel schreiben muss.

    Oder anders ausgedrückt, die 3 genannten Schritte sind mit dem Arch-Installationsmedium absolut ausreichend, um nach einem gecrashten Update das System zu fixen. Wobei man noch Schritt 0 hinzufügen könnte.

    Code
    loadkeys de-latin1

    Um die deutsche Tastatur einzustellen.

    Natürlich hätte ich es auch ergänzen können

    Code
    1. loadkeys de-latin1
    2. mount /dev/sda3 /mnt (bzw. die Partiotion, auf der sich das OS befindet)
    3. arch-chroot /mnt
    4. topgrade -y (oder xbps-install -Su)
    5. exit
    6. umount -a
    7. reboot

    Verwendet man ein anderes Installationsmeditum oder eine Live-ISO fällt 1. unter Umständen einfach weg und anstatt 3. verwendet man

    Code
    mount --bind /dev /mnt/dev
    mount --bind /proc /mnt/proc
    mount --bind /sys /mnt/sys
    chroot /mnt