Beiträge von diabolusUmarov

    Diese Distro soll laut Beschreibungen und Kommentaren recht ressourcenschonend sein.

    Also ich habe damit überhaupt keine Erfahrung. Ich liebe aber diese Aussage. Die steht gefühlt bei jeder Distro. Wenn man sich die Beschreibungen durchliest, ist irgendwie zumindest jede 2. die Beste, schnellste, kleinste, am Besten angepasste usw. Das ist irgendwie witzig.

    also doch besser den void-way gehen....

    In sofern ist dieser Weg tatsächlich der bessere. Allerdings ist er nicht zwingend. Chroot ist ein unglaublich mächtiges Tool. du kannst also auch Weg C nehmen, wie der Pinguin es macht. Erst Weg A gehen um Tipparbeit zu sparen, dann mit einem Teil von Weg B das nachträglich machen, was der Installer eben nicht macht. Kommt am Ende auch das gewünschte Ergebnis raus.

    Für alle, welche die Funktionsweise von chroot nicht kennen. Mit chroot kann man von einem laufenden Betriebssystem in ein anderes wechseln, ohne eine VM, ohne Neustart, ohne das eigentliche OS zu verlassen. Man kann sogar die grafische Ausgabe in ein chroot umbiegen. Also kann man zum Beispiel Void als Haupos installiert haben, ein Debian auf einer anderen Partition und dann im laufenden Betrieb in dieses wechseln und dort dann Software nutzen, die es unter Void vielleicht nicht gibt. Ganz ohne den Umweg einer Virtualisierung.

    Mein 206 SW ist auch Bj 2000. Da leuchtet das Airbag-Lämpchen. Die Wickelkupplung am Lenker ist verschlissen. 35€ kostet das Ding doch meine Frau macht sich Sorgen, weil dafür der Airbag raus muss. Was allerdings nur ein Klick mit dem Schraubenzieher ist. Na ja, irgendwann.

    Davon aber abgesehen meckert das Ding überhaupt nicht. Einmal ging das Airbag-Lämpchen an. Eine kurze Kontrolle hat gezeigt, der Sensor war schmutzig. Die Möhre Ölt noch nicht einmal. Tatsächlich musste ich da noch nie irgendeine Flüssigkeit, vom Wischwasser abgesehen, nachfüllen. Selbst die Klimaanlage, die ich Sommer und Winter im Betrieb habe, kühlt wie ein Kühlschrank.

    Also, aus meiner Sicht, ich würde mir keinen Neuwagen mehr kaufen. Wenn dann leasen. Das widerspricht zwar komplett meiner eigentlichen Denkweise, aber so weit ist es dann mittlerweile gekommen. Ich liebe es an Autos zu schrauben, da es einen schönen Kontrast zu meiner Dauertätigkeit am Computer darstellt. Man braucht Kraft, wird schmutzig usw. Wobei mir auch schon oft aufgefallen ist, so eine Maschine ist eigentlich ja ein Hardwareprogramm.

    Code
    if(bremspedal)
    {
        bremskraftverstärker += bremspedal;
    }

    Was ich dann aber überaus interessant finde, viele, wenn nicht sehr viele schimpfen auf Tesla. Also die Autos, nicht der Chef usw. In meiner Strasse hat einer einen Tesla seit mindestens 5 Jahren, denn der hatte den schon, bevor ich eingezogen bin. Mit dem habe ich mich jetzt schon einige Male unterhalten. Der fährt viel mit dem Ding zu Kunden und kratzt gerade irgendwo an 90.000 Km. Der musste bislang 1x die Taggelenke tauschen. Der TÜV bemängelt bei ihm eigentlich nur, dass die Bremsen zu wenig benutzt werden. Sonst fährt das Ding einfach. Halte ich da die Erfahrung anderer Bekannter mit ihren Neuwagen dagegen, ist das eigentlich lächerlich. Egal ob BMW, Mercedes, Audi, VW oder Ford. Dauernd Klagen weil mal wieder irgendeine Meldung den Fahrer in die Werkstatt geschickt hat.

    Da stellt sich mir dann die Frage. Ist die Qualität so massiv gesunken oder sind das Tricks der Autohersteller? Ich meine, in den heutigen Autos steckt so viel Elektronik drin, wer sagt denn, dass diese ganzen Fehlermeldungen nicht künstlicher Natur sind? Du kannst mit vielen der Dinger ja nicht einmal in die Werkstatt an der Tankstelle fahren, da die dann nicht den richtigen Computer dafür haben.

    Mag sein daß der Vergleich von Speisen und Installation eines BS hinkt

    Finde ich jetzt eigentlich nicht. Der Vergleich ist in meinen Augen gut gewählt. Gehst du in ein Restaurant musst du darauf vertrauen, dass du am Ende auch bekommst, was du bestellt hast. Darauf hoffen, dass da wirklich alles frisch zubereitet und nicht irgendwas aus Fertigpackungen zusammengewürfelt wird. Kann natürlich auch schmecken, aber dann ist der Preis am Ende zu hoch.

    Kochst du selbst kannst du, wenn du es denn willst, deine Kartoffeln selber schälen und weisst, da wurde nicht irgendwo ein Pack Kartoffelspalten in der Cgro gekauft und da rein geworfen.

    Ich habe vor vielen Jahren Slackware auf dem Laptop eingesetzt. Es war einfach zu installieren und bot mir dann genau das, was ich gebraucht habe. Wirklich benutzt habe ich es aber eigentlich nie. Es diente ausschliesslich dazu, dass ich von meinem Hauptrechner drauf zugreifen konnte, mit NFS die Systemplatte von meinem Hauptrechner mounten konnte, dort dann mit chroot rein bin und Programme starten konnte, die dann auf meinem Hauptrechner angezeigt wurden.

    Das war so meine Methode, einen "Supercomputer" zu bauen. Sprich, zwar alles auf einem Rechner haben, die Last aber auf andere Rechner verteilen. Damals werkelte ein AMD Sempron mit 4GB DDR2 Speicher in meinem Rechner. Da FlightGear zocken oder mit Blender arbeiten war nur dann möglich, wenn ich quasi auf allen Luxus verzichtet hatte. Lief Firefox, brachen die FPS unter FlightGear schon massiv ein und so etwas wie Compiz machte alles nur noch schlimmer. Da ich aber nicht auf Luxus verzichten wollte, bin ich eben diesen Weg gegangen. Gnome 2, Compiz, Firefox, Thunderbird, aber eine CPU Auslastung von maximal 2%. Dafür hat der Laptop dann geglüht :rolling_on_the_floor_laughing:

    aber ich glaube kaum daß es wesentlich schneller abläuft

    Da musst du mit einrechnen, dass bei vielen die Zeit auch durch das Tippen bestimmt wird. Ich für meinen Teil kann sehr schnell tippen. Das hat mir BTX damals beigebracht. Wenn du nur 50 DM im Monat für BTX ausgeben darfst und das einem Tagespensum von ca. 5 Minuten entspricht, du in Foren aber viel zu erzählen hast, dann gibt es nur den Weg des schnellen schreibens. Ausserdem bin ich generell jemand, der für sein Leben gerne tippt. Beim Amiga 500 war ich total enttäuscht, dass man für Spiele nur eine Diskette einlegen muss. Beim C64 musste man tippen und das gefiel mir besser.

    Die meisten Anwender, die ich so kenne, arbeiten jetzt zwar nicht mit dem 2-Finger-Suchsystem, aber tippen ist dennoch eher langsam. Ausserdem wollen die Meisten gar nicht tippen, sondern das Ganze am Besten mit der Mouse oder zumindest mit einem Menü regeln.

    Im Endeffekt ist die Nutzung eines Installers mit einem gewissen Kosten/Nutzen-Faktor verbunden. Bei einem "normalen" Benutzer überwiegen die Kosten bei einer händischen Installation. Bei jemand, der auch wissen will was da in seinem System los ist überwiegt der Nutzen. Machst du alles von Hand, weisst du, was bei der Installation alles passiert, was eingebaut wird usw. Ein Installer ist dagegen eigentlich eine Blackbox. Zwar sagst du ihm, was du alles drin haben willst, aber du kannst trotzdem nicht sagen, was alles eingebunden wird.

    Das zeigt sich ja recht deutlich bei Manjaro. Es basiert zwar auf Arch, aber dennoch werden bei der Installation da viele Dinge installiert und konfiguriert, die du in einem händisch installierten Arch nicht drin hast, ausser du gehst den gleichen Weg. Das fängt beim Design an, geht über Pamac weiter usw. Natürlich hat das seine Begründung, denn Manjaro will ja ein "Manjaro-Feeling" erzeugen, dem Nutzer eine einfache Nutzung ermöglichen usw. Das ist also gut so, bringt aber den Umstand mit sich, dass eben einiges da drin steckt und vorkonfiguriert ist, von dem du nichts weisst. Das kann dann wiederum zu Problemen führen, die man im ersten Moment gar nicht nachvollziehen kann.

    Mein erstes Void habe ich nach Weg B gemacht. Ist mein bevorzugter Weg, da ich das auch bei Gentoo und Arch so mache. Ich weiss einfach gerne, was bei der Installation passiert. Das zweite Void, was ich aktiv verwende, habe ich dann mit A gemacht. Faulheit. Das 3. Void dann mit der ISO vom Pinguin. Das nutze ich aber nur wegen den SuV Videos. Meiner Erfahrung nach, wenn man ein OS aktiv nutzt kommt es schon mal vor, dass man dort etwas installiert und das bringt dann eine Abhängigkeit mit, die in einem anderen Paket fehlt. Dann läuft bei einem die Installation eines anderen Paketes locker durch, während Nachmacher in Abhängigkeitsprobleme rudern. Eigentlich müsste ich für jedes Programm Void neu installieren.

    Ich muss aber sagen, die händische Version unter Arch ist in meinen Augen wirklich schnell und eigentlich auch sehr bequem. Es sind nicht viele Schritte notwendig, sein System zu installieren. Wobei ich dazu sagen muss, ein fertiges Arch, kein für den Endanwender fertiges System. Damit tun sich auch viele immer wieder schwer. Das System ist dann einsatzfähig installiert, wenn man es booten kann. Nicht, wenn der Desktop installiert ist. Nach der eigentlichen Installation kommen dann eben noch die Punkte wie Benutzer anlegen, Lokalisieren und dann das Zeug installieren, was man im Einsatz haben will. Dennoch, je nach Internet dauert eine vollständige Version von Arch unter 30 Minuten. Also, wenn meine Tochter es nach meiner Anleitung installiert. Bei mir geht es eigentlich noch schneller, da ich zwar auch nachlesen muss, dann aber die Befehle mehr oder minder aus dem Kopf tippen kann und nicht nachlesen muss.

    Schlussendlich zählt aber nur eins. Die Installation muss durchlaufen und das System danach nutzbar sein. Dann ist es egal, wie man es macht. Ich weiss eben gerne, was da passiert und ich bin ohnehin eine leidenschaftliche Tippse. Wen das nicht interessiert, der ist mit einem Installer auf jeden Fall besser beraten. Wobei Void da in meinen Augen bei der Festplatte schon schwer hakt. Der Punkt, wo man die Partionen einhängen soll, ist mit Sicherheit für viele unerfahrene User eine Hürde. Weiss ich aus eigener Erfahrung. Schon meine Gehversuche mit NetBSD waren an dem Punkt einfach unglaublich schwer. Ich kam von einem System, dass eben eine Festplatte hat und da alles drauf bügelt. Jetzt soll auf einmal das System / haben und /boot und /home? Die können auf der Platte, aber auch auf vielen Platten sein? Es hat bei mir wirklich lange gedauert um zu verstehen, dass / kein Datenträger ist, sondern der Startpunkt des OS und alles hinter dem / ist eine Datei. Eine Festplatte oder einen Drucker als Datei anzusehen, dagegen hat sich mein Kopf einfach tierisch lange hartnäckig gewehrt. Heute finde ich das Prinzip mit getrennten Laufwerken und so einfach nur noch störrisch und undurchdacht.

    das Dumme ist: es funktioniert offenbar öfter als gedacht

    Das ist richtig, aber auch nachvollziehbar. Die Meisten Menschen mit richtig Kohle in der Tasche sind auch die, die nicht genug Zeit haben sich mit einem Thema ernsthaft zu beschäftigen. Gerade bei so komplexen Themen wie Quantencomputer, Kernfusion usw. Wenn du dich damit richtig intensiv beschäftigen willst, um hinter den wahren Kern des Forschungsstands zu kommen, musst du die Veröffentlichungen lesen. Die haben in der Regel dann irgendwo Verweise, die du auch noch lesen musst und die sind dann nicht mehr lesbar geschrieben, sondern wissenschaftlich. Wenn dir da der Hintergrund fehlt, bist du dauernd irgendwo am nachlesen, was das überhaupt ist, was die da schreiben und das musst du dann zumindest nachvollziehen können. Die Zeit haben aber die meisten Investoren nicht. Manche lassen das dann von Angestellten übernehmen, die sich darum kümmern sollen aber das sind oft auch keine Fachleute. Am Ende entscheidet dann, man will zum Beispiel in die Kernfusion investieren und achtet dann doch eher auf die offiziellen Veröffentlichungen.

    Danach kommt bei mir freeBSD

    Wie der Pinguin schon sagt, BSD ist kein Linux. Ist zwar auch Unixbasiert und lässt sich im Grunde auch genauso verwenden, hat aber dennoch Unterschiede. Wobei meine letzte Erfahrung mit NetBSD aus dem Jahr 2003 stammen dürfte und wohl nicht mehr aktuell anwendbar ist. Auf jeden Fall fehlten bei NetBSD einige Teile, die Linux mitbringt, so dass ich zum Beispiel Wine nicht out-of-the-box verwenden konnte. Da mussten erst Zusatzpakete her, die das fehlende Material von Linux mitgebracht hat.

    am ende gibt es die beste distro für einen bestimmten einsatzzweck

    Das habe ich jetzt schon oft gelesen, kann es aber nicht wirklich nachvollziehen. Ich hatte lange Gentoo und habe damit alles gemacht. Gleiches bei Arch. Egal ob spielen, Softwareentwicklung, Webentwicklung, Netzwerk, 3D, 3D-Druck, Grafik, Office, Browsen, E-Mail, Videos, Streamen, Videoschnitt und Streaming-Dienste. Nichts davon läuft so das ich denke, es müsste doch besser oder einfacher gehen.

    wenn Ihr eine VM laufen habt, nutzt Ihr dann immer die gleiche Distro?

    Nein. In meinen VMs läuft zwar oft Arch, aber auch Void ist im täglichen Einsatz. Zudem auch Debian, aber das nur, wenn mal wieder bei einem Freund am Server was klemmt, damit ich was zum testen hab.


    Alpine Linux: Für Experten, die ein extrem minimales und schnelles Setup wollen. Ideal beispielsweise für schlanke Server-Virtualisierung oder Docker-Anwendungen

    Alpine verwende ich tatsächlich in eigentlich all meinen Docker-Containern. Ich habe es aber auch schon in der VM eingesetzt. Schlank ist da gar nicht mehr der richtige Ausdruck. Aber auch die Aussage "Für Experten" trifft es sehr gut. Das Ding hat mich schon einige Male schwer ins Schwitzen gebracht und auch zur Aufgabe gebracht.

    Welches ist die beste Distribution? Die Frage ist, was willst du? Die Eierlegendewollmilchsau? Bequemer Installer, immer alles aktuell und es kann Kaffee kochen? Dann kenne ich darauf leider keine Antwort.

    Meine Erfahrung hier im Forum hat eines deutlich gezeigt. Nahezu jede hier vorgestellte und eingesetzte Distro hat dann irgendwann dazu geführt, dass der betreffende Nutzer doch wieder wechseln wollte. Das gilt für Arch basierte Distros genauso wie für Debian und Co. Ich sehe überall das gleiche Muster.

    Aus dem Grund würde ich mich scheuen, jetzt mit dem Finger auf eine Distribution zu zeigen und zu sagen, die ist die Beste.

    Was ich aus meiner Sicht hier nur sagen kann, ein pures Arch ist aktuell immer meine erste Wahl. Aber ich rede von Pur, also kein Installer. Von Grund auf von Hand.

    Jetzt zu dem Punkt, warum das meine erste Wahl ist:

    Arch läuft bei mir auf dem Futro, zwei Laptops und dem Rechner meiner Frau. Auf dem Rechner meiner Tochter und auf deren beiden Laptops Zudem auch auf meinem Hauptrechner und dort seit vielen Jahren gewandert durch mehrere Rechner. Ohne jegliche Neuinstallation.

    Was sagt mir das? Wie gesagt, mein Arch läuft auf meinem Rechner seit vielen Jahren und hat mir noch nie Probleme gemacht. Die Software ist so aktuell, dass zum Beispiel bei dem OpenSSH Problem ich schon die sichere Version drauf hatte, bevor ich die Meldung dazu gelesen habe. Es gibt eigentlich alles an Software entweder direkt in den Repositories oder im AUR. Arch läuft auf meinem Futro, seitdem ich das Video zu dem Ding gemacht habe und der läuft immer. In der ganzen Zeit war der nur zwei oder drei Mal aus.

    Dann meine Laptops. Die benutze ich nicht jeden Tag. Aber das Arch darauf läuft. Ich kann mir das Ding also nach Wochen unter den Arm klemmen und loslegen. Ich kann aber auch vorher erst die Updates machen. Die laufen auch nach Monaten noch einwandfrei durch, wenn man zuerst den archlinux-keyring aktualisiert.

    Bei meiner Frau läuft das ding auf einem Athlon II. Dort mache ich die Updates, sonst mache ich dort nichts und es läuft einfach. Selbes Spiel bei meiner Tochter. Die macht allerdings die Updates selbst. Es läuft einfach. Wie hat sie mal gesagt, man schaltet an und macht sich keine Sorgen.

    Jetzt könnte man noch den häufigsten Kritikpunkt von Arch nennen. Updates. Ja, am Tag knallen einem dauernd Updates rein. Man ist aber nicht gezwungen, diese durchzuführen. Ich selbst mache das nur morgens, egal wie oft mir Pamac neue Versionen von irgendwas anzeigt. Das kann man als Kritik ansehen, aber auch als Stärke.

    Warum sage ich aber, ein pures Arch? Das liegt unter Anderem auch wieder an den Erfahrungen hier im Forum. Ich weiss nicht, was der Installer da macht. Vielleicht konfiguriert der etwas anders oder baut was ein. Keine Ahnung. Auf jeden Fall sind die damit genannten Probleme bei mir noch nie aufgetreten. Doch wie ich ja schon in einem eigenen Threat zur Diskussion gestellt habe, vielleicht bin ich auch einfach der Auserwählte.

    Ich kann mir vorstellen, dass man meinen "Erfolg" mit Arch nun darauf zurückführt, dass ich mit Linux kein Anfänger bin. Das kann ich aber dementieren. Nicht, dass ich kein Anfänger bin, sondern dass es damit zu tun hat. Der Grund dafür ist ebenfalls simpel. Es gab einfach noch nie ein Problem, welches ich durch Erfahrung hätte lösen müssen. Bei Gentoo ja. Da hatte ich das dauernd. Aber Arch läuft einfach auf allen genannten Rechnern. Dazu kommt noch der Punkt, meine Tochter ist auch kein Profi und hat ebenfalls keine Probleme, die sie lösen müsste.


    Ich will aber auch sagen, Void sollte man hier nicht aus den Augen verlieren. Es hat seine Fallstricke bei der Installation, korrekt, aber wenn es läuft dann kriegst du es eigentlich nicht kaputt. Zumindest ist es mir noch nicht gelungen und dank dem Pinguin ist hier auch ein weit breiteres Spektrum an Software verfügbar, als es ein Standard-Void mit sich bringt. Allerdings muss ich hier sagen, meine Erfahrung mit Void ist relativ begrenzt. Ich nutze es für bestimmte Zwecke und nicht für mehr. Ich bastle dort nicht, installiere eigentlich nichts mehr usw.

    nur verläuft dann doch irgendwie alles im Sande

    Im Sande verlaufen würde ich nicht sagen. Es werden aber gerne mal sehr optimistische Meldungen ausgegeben, damit potentielle Investoren mehr Geld dafür bereitstellen.

    Zudem kommt dann auch gerne der Trugschluss der verlorenen Kosten. Wie bei den Zockern in der Kneipe. Wenn man schon 200€ in den Automaten geworfen hat, dann kann man nicht einfach aufhören, denn der grosse Gewinn steht kurz bevor.

    Da du schon die Kernfusion ins Spiel gebracht hast. Genau da sehe ich das im Moment auch. Da wird in Südfrankreich Iter gebaut. Der will und will nicht fertig werden und kostet Geld ohne Ende. Dabei zeigt sich schon, der Tokamak ist nicht gerade die optimale Bauform. Das Prinzip funktioniert. Aber man muss überall Symptome bekämpfen. Die bringen zwar kurz hohe Leistung, die fällt aber sehr schnell ab und die Reaktion kann man auch nicht lange aufrechterhalten. Dann kommt der Wendelstein 7X (oder 5X?). Also der Stellerator. Im Bau deutlich komplexer durch die Geometrie der Magnete. Aber wenn der läuft dann läuft er und vermeldet eine neue Spitzenleistung nach der anderen. In meinen Augen und ich verfolge das Thema seit Jahren mit grossem Interesse, liegt die Zukunft der Kernfusion einzig und alleine im Konzept des Stellerators.

    Und was ist mit Iter? Der wird mit Sicherheit auch zu Durchbrüchen führen, die aber nur in den Veröffentlichungen erkennbar sind. Denn das der Aufwand den Nutzen bei weitem überwiegt, wird in solchen Veröffentlichungen gerne mal unter den Teppich gekehrt. In meinen Augen wäre der einzig richtige weg, Iter abreissen und stattdessen einen fetten Stellerator bauen. Aber, wie erklärt man das? Es wurde jetzt so viel Geld in Iter gesteckt und oh sorry, es war leider eine dumme Idee, wir brauchen jetzt Geld für einen Stellerator? Das wird mit Sicherheit nicht passieren. Iter wird weiter Geld bekommen und am Ende nicht das bringen, was man eigentlich haben will. Vielleicht bringt er am Ende auch das, was man sich davon erhofft, aber schlussendlich wird es nicht zum Ziel führen, während der Stellerator nach Geld betteln muss. Hart ausgedrückt.

    Void ging niicht, aber spasseshalber Manjaro einwandfrei.

    Okay, dann sollte man mal nicht auf ein Problem mit der Platte an sich ausgehen. Ist zwar möglich, halte ich aber für unwahrscheinlich.

    Jetzt wundert mich dann aber, warum sda5? Wie hast du die partitioniert? Im Normalfall kenne ich 3 Partitionen.

    EFI oder /boot
    swap
    /

    Oder eben nur zwei, wenn man kein Swap verwenden will. Was sagt denn

    Code
    ls /dev/sda*

    Ich tippe weiterhin auf ein Problem mit der fstab. Ich hatte ähnliche Probleme, als ich von /dev/sdX auf UUID umgestiegen bin.

    Ich weiss jetzt aber nicht genau, ob ich dich richtig verstanden habe. Du sagst, du hast die Festplatte in den Laptop eingebaut und willst Void neben Windows 10 installieren. Das könnte jetzt bedeuten, dein Laptop hat 2 Anschlüsse und da werkeln jetzt 2 Festplatten drin. In dem Fall wäre ein Anhaltspunkt, dass sda falsch ist. Denn eine zweite Platte wäre normalerweise sdb.

    Insofern da jetzt aber nur eine Platte vorhanden ist, vergiss das wieder. Heisst das dann aber, du hast die Platte eingebaut und erst Windows 10 installiert?

    Ich sehe in photonischen Chips die nächste, logische Entwicklung. Im Prinzip erfindet man die Technik dahinter nicht neu, geht nur einen neuen Weg. Wie ja schon schön geschrieben wurde, Licht wird nicht warm. Davon abgesehen würde das Licht nichts anderes machen, was auch über ein Kupferdraht passiert. An und aus zur Signalübertragung. Denn was viele gar nicht auf dem Schirm haben, so ein Computer, egal was er kann, macht nichts anderes als Stom an und aus. Was für mich allerdings immer wieder faszinierend ist. Wenn ich überlege. Ich sitze hier an meinem Computer und schreibe diesen Text. Dabei läuft auf dem 3. Monitor gerade Jagd auf roter Oktober, während auf dem 2. Monitor meine Messenger angezeigt werden. Dabei ist jedes Pixel auf den Bildschirmen nichts anderes als eine unglaublich schnelle Folge von An und Aus. Auch der Ton.

    Genau wie Strom kann man auch Licht ein und ausschalten. Von daher sehe ich die Entwicklung in die Richtung gehen, einfach die Signalleitungen in den Chips von Kupfer auf Licht umzustellen. Klar, so einfach ist es in der Realität dann wieder nicht, aber ich nehme an, da geht der Weg hin. In der Theorie könnte also ein herkömmlicher Prozessor von Kupfer auf Licht umgestellt werden und dann in einem herkömmlichen Computer laufen. Darin sehr ich derzeit mehr Potential, als in Quantencomputern.