Beiträge von diabolusUmarov

    dass der Prompt und das Modell hinter der KI essentiell sind

    Absolut richtig. So bescheuert es klingt, wenn man mit der KI freundlich "spricht", sind die Antworten oft ausführlicher und besser, als wenn man Befehlston verwendet. Ob das jetzt absichtlich so ist oder durch die Trainingsdaten entstanden ist weiss ich nicht. Ich behandle ChatGPT immer so, als wäre es ein Programmierer bei mir, den ich im Hilfe bitte.

    Bei Chat-GPT hängt die Qualität der Antwort ebenfalls ganz entscheidend auch von dem Modell ab

    Das ist richtig. Sobald ich die Meldung bekomme, dass mein Kontingent bis xx:xx Uhr aufgebraucht ist, ist die Unterhaltung beendet. Ab da kommt einfach nur noch Schwampf. Ausserdem funktionieren dann die Canvas nicht mehr und die sind zum Coden essentiell.


    Aber zurück zum Thema. Wie wird denn die virtuelle Maschine bei dir gestartet? Geht einfach ein Fenster auf? Wenn ja, schau mal, ob du das auf Spice umstellen kannst. Dann brauchst du zwar noch einen Viewer, aber ich habe nur positive Erfahrungen damit gemacht. Früher habe ich alles über VNC gemacht. Bis ich dann mal Sound von meinem Proxmox wollte. Bin gewechselt und seither nutze ich das nur noch. Gibt es auch oft extra Treiber dafür.

    Meistens sieht die Realität anders aus

    Das ist richtig. Wie heisst es so schön? Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen.


    Ich kann die Vorgehensweise durchaus nachvollziehen. Alles soll möglichst aussehen wie aus einem Guss, auch wenn viele verschiedene Tools eingebunden werden. Zudem soll alles so benutzerfreundlich wie möglich sein und am Besten noch Idiotensicher. Robust soll es sein, höchste Funktionalität bei geringstem Aufwand bieten. Womöglich auch noch so viele Leistungsanpassungen wie möglich fürs Gaming bieten.

    kann gut sein, dass dann ICH dann der "Fehler im System" war

    Ich kann mir aber in der Tat vorstellen, dass die Probleme mit den Anpassungen der verschiedenen Distributionen zu suchen sind. Da wird meiner Meinung nach oft viel verbogen und geändert, was allerdings in der Regel auch einen Grund hat und nicht willkürlich ist und wenn da ein Update was ändert, kommt es zu Problemen. Die sind wahrscheinlich auch gar nicht mal so gravierrend. Man müsste sie nur finden und wahrscheinlich über ein Installationsmedium via chroot dann lösen. Die Ironie dabei ist dann aber die. Die Macher eine solchen Distribution wollen ja eigentlich, dass ein Benutzer genau so etwas nicht machen muss. Also händisch irgendwo eingreifen.

    Ich weiss jetzt nicht genau, wie du gegenüber KI eingestellt bist. Aber auch bei qemu hat mir ChatGPT mit den Einstellungen schon sehr geholfen. Deepseek hingegen hat mir ein komplettes Startskript zerschossen.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei VirtualBox eine anscheinend unscheinbare Einstellung viel verändern kann. Ich bin aber zu lange weg von VirtualBox, um die da einen fundierten Rat geben zu können. Deshalb meine Anregung zu einer KI. ChatGPT ist da oft fast schon erschreckend präzise.

    Als Beispiel kann ich da Virtual Studio Code nennen. Ich bin anhänger der BSD bzw. Allman-Formatierung. Also die geschweifte, öffnende Klammer kommt bei mir der Lesbarkeit halber in eine eigene Zeile. Ich habe mich in den Einstellungen wund gesucht, wie ich das korrekt umstellen kann und bin gnadenlos gescheitert. ChatGPT hat mir in ganz banalen Schritten die richtigen Einstellungen gezeigt. Die hätte ich ohne nie gefunden.

    Das wäre meine.

    hatte da doch öfter Probleme (updates - Ende-Gelände^^)

    Ohne das ich jetzt Arch verteidigen will, man liest es ja schliesslich doch immer mal wieder, zumindest bei Arch basierten Distros. Ich kann das einfach nicht nachvollziehen. Ich all den aktiven Jahren hat nicht in Update mein System beeinträchtigt. Okay, es gab schon hier und da mal ein paar Probleme mit dem AUR, weil da ein Paket raus genommen wurde und yay deshalb nicht fertig updaten wollte. Aber das war mit der Deinstallation dieses Paketes erledigt und hat auch nie irgendwo Auswirkungen auf das System gehabt. Wobei ich auch dazu sagen will, deinstallieren im OWU-Style. Also per GUI ohne basteln. Mein Futro läuft ja jetzt auch schon einige Zeit und hat schon viele Updates hinter sich, genau wie der eine Laptop.

    Der Minimalismus ist gar nicht so selten in einigen Distributionen. Bunsenlabs ist dabei aber trotzdem noch "luxuriös" zu bedienen. Das fasziniert mich so daran. Es ist klein und so unglaublich fix, aber benutzen kann man es ganz herkömmlich. Das habe ich so noch bei keiner anderen Distribution gesehen. Ich hab meine "Reisetasche". Die hab ich immer dabei, wenn ich irgendwo hin gehe. Da ist unter anderem mein Vaio Laptop drin. Eben Pentium M, 1GB Arbeitsspeicher usw. Allgemein nutze ich den eigentlich immer dann, wenn ich unterwegs bin, langeweile hab und dann damit auf meine Entwicklerumgebung gehen und arbeiten kann. Der war aber auch schon öfters im Einsatz, wenn jemand mal schnell was im Netz suchen wollte und so. Kam noch nie von irgendeiner Seite, dass das Ding aber langsam ist oder so.

    Hat jetzt zwar nichts mit dem Thema zu tun aber ich habe Open Clip Art Library gelesen. Das waren noch Zeiten mit diesen CDs. Hab ich schon unterm Amiga benutzt. Du hattest hunderte von Bildchen und die waren, damit man sie auch sicher auf die CD brennen konnte, alle auf Urheberrecht geprüft. Das war toll. Heute muss man im Netz ja doch vorsichtig sein.

    es geht darum den alten Laptop weiter am Leben zu erhalten (Stichwort: Nachhaltigkeit)

    Da ist meine Erfahrung ganz klar, wenn nichts mehr geht nimmt man Bunsenlabs. Keine Ahnung wie die das anstellen, aber das läuft selbst auf einem Pentium M noch hervorragend.

    da ich es irgendwie in die Richtung von Ordnerberechtigungen eingeordnet hatte

    Das ist lustig. Denn meine ersten Berührungspunkte mit chroot haben mich ebenfalls in diese Richtung denken lassen. Ich hatte dabei das Wort zerpflückt, wenn auch falsch. ch kenne ich von changedirectory, also chdir oder cd eben. Root ist der Administrator. Aber anstatt changeroot darauf zu bauen habe ich changedirectoryroot draus gebastelt und ging davon aus, dass man damit in einen Ordner mit Root-Rechten wechseln kann, ohne sudo oder su. Für mich hat das Sinn ergeben bei Ordnern, wo man mit ls den Inhalt nicht auslesen kann, wenn man die Rechte nicht hat. Ich wurde dann eines besseren belehrt.

    wenn man direkt zum Chef gehen kann

    Wie ich ja geschrieben habe. Wenn man sich Tipparbeit sparen will.

    Diese Distro soll laut Beschreibungen und Kommentaren recht ressourcenschonend sein.

    Also ich habe damit überhaupt keine Erfahrung. Ich liebe aber diese Aussage. Die steht gefühlt bei jeder Distro. Wenn man sich die Beschreibungen durchliest, ist irgendwie zumindest jede 2. die Beste, schnellste, kleinste, am Besten angepasste usw. Das ist irgendwie witzig.

    also doch besser den void-way gehen....

    In sofern ist dieser Weg tatsächlich der bessere. Allerdings ist er nicht zwingend. Chroot ist ein unglaublich mächtiges Tool. du kannst also auch Weg C nehmen, wie der Pinguin es macht. Erst Weg A gehen um Tipparbeit zu sparen, dann mit einem Teil von Weg B das nachträglich machen, was der Installer eben nicht macht. Kommt am Ende auch das gewünschte Ergebnis raus.

    Für alle, welche die Funktionsweise von chroot nicht kennen. Mit chroot kann man von einem laufenden Betriebssystem in ein anderes wechseln, ohne eine VM, ohne Neustart, ohne das eigentliche OS zu verlassen. Man kann sogar die grafische Ausgabe in ein chroot umbiegen. Also kann man zum Beispiel Void als Haupos installiert haben, ein Debian auf einer anderen Partition und dann im laufenden Betrieb in dieses wechseln und dort dann Software nutzen, die es unter Void vielleicht nicht gibt. Ganz ohne den Umweg einer Virtualisierung.

    Mein 206 SW ist auch Bj 2000. Da leuchtet das Airbag-Lämpchen. Die Wickelkupplung am Lenker ist verschlissen. 35€ kostet das Ding doch meine Frau macht sich Sorgen, weil dafür der Airbag raus muss. Was allerdings nur ein Klick mit dem Schraubenzieher ist. Na ja, irgendwann.

    Davon aber abgesehen meckert das Ding überhaupt nicht. Einmal ging das Airbag-Lämpchen an. Eine kurze Kontrolle hat gezeigt, der Sensor war schmutzig. Die Möhre Ölt noch nicht einmal. Tatsächlich musste ich da noch nie irgendeine Flüssigkeit, vom Wischwasser abgesehen, nachfüllen. Selbst die Klimaanlage, die ich Sommer und Winter im Betrieb habe, kühlt wie ein Kühlschrank.

    Also, aus meiner Sicht, ich würde mir keinen Neuwagen mehr kaufen. Wenn dann leasen. Das widerspricht zwar komplett meiner eigentlichen Denkweise, aber so weit ist es dann mittlerweile gekommen. Ich liebe es an Autos zu schrauben, da es einen schönen Kontrast zu meiner Dauertätigkeit am Computer darstellt. Man braucht Kraft, wird schmutzig usw. Wobei mir auch schon oft aufgefallen ist, so eine Maschine ist eigentlich ja ein Hardwareprogramm.

    Code
    if(bremspedal)
    {
        bremskraftverstärker += bremspedal;
    }

    Was ich dann aber überaus interessant finde, viele, wenn nicht sehr viele schimpfen auf Tesla. Also die Autos, nicht der Chef usw. In meiner Strasse hat einer einen Tesla seit mindestens 5 Jahren, denn der hatte den schon, bevor ich eingezogen bin. Mit dem habe ich mich jetzt schon einige Male unterhalten. Der fährt viel mit dem Ding zu Kunden und kratzt gerade irgendwo an 90.000 Km. Der musste bislang 1x die Taggelenke tauschen. Der TÜV bemängelt bei ihm eigentlich nur, dass die Bremsen zu wenig benutzt werden. Sonst fährt das Ding einfach. Halte ich da die Erfahrung anderer Bekannter mit ihren Neuwagen dagegen, ist das eigentlich lächerlich. Egal ob BMW, Mercedes, Audi, VW oder Ford. Dauernd Klagen weil mal wieder irgendeine Meldung den Fahrer in die Werkstatt geschickt hat.

    Da stellt sich mir dann die Frage. Ist die Qualität so massiv gesunken oder sind das Tricks der Autohersteller? Ich meine, in den heutigen Autos steckt so viel Elektronik drin, wer sagt denn, dass diese ganzen Fehlermeldungen nicht künstlicher Natur sind? Du kannst mit vielen der Dinger ja nicht einmal in die Werkstatt an der Tankstelle fahren, da die dann nicht den richtigen Computer dafür haben.

    Mag sein daß der Vergleich von Speisen und Installation eines BS hinkt

    Finde ich jetzt eigentlich nicht. Der Vergleich ist in meinen Augen gut gewählt. Gehst du in ein Restaurant musst du darauf vertrauen, dass du am Ende auch bekommst, was du bestellt hast. Darauf hoffen, dass da wirklich alles frisch zubereitet und nicht irgendwas aus Fertigpackungen zusammengewürfelt wird. Kann natürlich auch schmecken, aber dann ist der Preis am Ende zu hoch.

    Kochst du selbst kannst du, wenn du es denn willst, deine Kartoffeln selber schälen und weisst, da wurde nicht irgendwo ein Pack Kartoffelspalten in der Cgro gekauft und da rein geworfen.

    Ich habe vor vielen Jahren Slackware auf dem Laptop eingesetzt. Es war einfach zu installieren und bot mir dann genau das, was ich gebraucht habe. Wirklich benutzt habe ich es aber eigentlich nie. Es diente ausschliesslich dazu, dass ich von meinem Hauptrechner drauf zugreifen konnte, mit NFS die Systemplatte von meinem Hauptrechner mounten konnte, dort dann mit chroot rein bin und Programme starten konnte, die dann auf meinem Hauptrechner angezeigt wurden.

    Das war so meine Methode, einen "Supercomputer" zu bauen. Sprich, zwar alles auf einem Rechner haben, die Last aber auf andere Rechner verteilen. Damals werkelte ein AMD Sempron mit 4GB DDR2 Speicher in meinem Rechner. Da FlightGear zocken oder mit Blender arbeiten war nur dann möglich, wenn ich quasi auf allen Luxus verzichtet hatte. Lief Firefox, brachen die FPS unter FlightGear schon massiv ein und so etwas wie Compiz machte alles nur noch schlimmer. Da ich aber nicht auf Luxus verzichten wollte, bin ich eben diesen Weg gegangen. Gnome 2, Compiz, Firefox, Thunderbird, aber eine CPU Auslastung von maximal 2%. Dafür hat der Laptop dann geglüht :rolling_on_the_floor_laughing:

    aber ich glaube kaum daß es wesentlich schneller abläuft

    Da musst du mit einrechnen, dass bei vielen die Zeit auch durch das Tippen bestimmt wird. Ich für meinen Teil kann sehr schnell tippen. Das hat mir BTX damals beigebracht. Wenn du nur 50 DM im Monat für BTX ausgeben darfst und das einem Tagespensum von ca. 5 Minuten entspricht, du in Foren aber viel zu erzählen hast, dann gibt es nur den Weg des schnellen schreibens. Ausserdem bin ich generell jemand, der für sein Leben gerne tippt. Beim Amiga 500 war ich total enttäuscht, dass man für Spiele nur eine Diskette einlegen muss. Beim C64 musste man tippen und das gefiel mir besser.

    Die meisten Anwender, die ich so kenne, arbeiten jetzt zwar nicht mit dem 2-Finger-Suchsystem, aber tippen ist dennoch eher langsam. Ausserdem wollen die Meisten gar nicht tippen, sondern das Ganze am Besten mit der Mouse oder zumindest mit einem Menü regeln.

    Im Endeffekt ist die Nutzung eines Installers mit einem gewissen Kosten/Nutzen-Faktor verbunden. Bei einem "normalen" Benutzer überwiegen die Kosten bei einer händischen Installation. Bei jemand, der auch wissen will was da in seinem System los ist überwiegt der Nutzen. Machst du alles von Hand, weisst du, was bei der Installation alles passiert, was eingebaut wird usw. Ein Installer ist dagegen eigentlich eine Blackbox. Zwar sagst du ihm, was du alles drin haben willst, aber du kannst trotzdem nicht sagen, was alles eingebunden wird.

    Das zeigt sich ja recht deutlich bei Manjaro. Es basiert zwar auf Arch, aber dennoch werden bei der Installation da viele Dinge installiert und konfiguriert, die du in einem händisch installierten Arch nicht drin hast, ausser du gehst den gleichen Weg. Das fängt beim Design an, geht über Pamac weiter usw. Natürlich hat das seine Begründung, denn Manjaro will ja ein "Manjaro-Feeling" erzeugen, dem Nutzer eine einfache Nutzung ermöglichen usw. Das ist also gut so, bringt aber den Umstand mit sich, dass eben einiges da drin steckt und vorkonfiguriert ist, von dem du nichts weisst. Das kann dann wiederum zu Problemen führen, die man im ersten Moment gar nicht nachvollziehen kann.