Beiträge von diabolusUmarov

    Ich scheine bei mir wirklich irgendwas besonders richtig gemacht zu haben. Nachdem mein Schwiegersohn von Windows langsam so genervt ist, dass er es auch gerne gegen die Wand werfen würde, habe ich ihm nun Arch installiert. Genau so, wie ich es auch gemacht habe. Er hat auch den Zen-Kernel, die gleichen Nvidia-Treiber usw. Er hat ebene einen anderen Prozessor und eine RTX 4060, die laut Geekbench gar nicht so viel besser ist als meine 2060 Super, was ich total faszinierend finde.

    So. Jetzt wird es aber lustig. Spiele auf Steam gehen regelmässig aus. Obwohl er die gleiche Proton-Version verwendet wie ich. Die stürzen auch nicht ab oder geben eine Fehlermeldung, sie gehen einfach aus. Jetzt spielt er im Moment vorzugsweise Elenring, was ich nicht mein Eigen nenne. Deshalb haben wir es mit Ark Survivel Evolved versucht. Das spiele ich seit Jahren auf meiner Kiste und ausser einmal, wo meine Grafikkarte zu heiss wurde, ist das noch nie wirklich abgestürzt. Viele Videos mit Ark beweisen das. Bei ihm geht es nach ein paar Minuten aus.

    Verstehe ich nicht. Ich kann alles auf meiner Kiste spielen, als wäre sie WIndows. Ark hat sogar unter Linux mehr Performance. Von der Hardware abgesehen gibt es bei uns eigentlich nur zwei Unterschiede. Ich verwende Gnome, er Plasma. Aber ob das daran liegt?

    Seit Tagen versuchen wir jetzt alles, was mir dazu einfällt und das Ergebnis bleibt immer gleich. Langsam verstehe ich das nicht mehr.

    Mate wird in meinen Augen sehr oft ignoriert oder unterschätzt. Was in meinen Augen aber auch an dem sehr schwachen Erscheinungsbild bei einer Grundinstallation zurückzuführen sein kann. Ich verwende es auf meinem Futro und zeigt mir immer wieder, dass es sich auch mit Cinnamon messen kann. Es ist schlank und bietet wirklich alles, was man zum arbeiten braucht. Dazu ist es sehr stabil, müllt den Speicher nicht voll bei längerem Betrieb und selbst wenn man die Hardware hart ausnutzt bleibt es flüssig. Auf meinem kleinen Futro laufen mittlerweile 3 komplette Entwicklungsumgebungen. Also eigene Benutzer, die man mit VNC erreichen kann. Alle drei haben ihren eigenen Desktop, auf allen 3 läuft bedauerlicherweise Teams, Komodo, Brave und je nachdem auch anderer Kram, der gerade benötigt wird. Zudem läuft auf dem Kleinen auch noch der Hauptbenutzer mit WhatsApp, Telegram, Firefox und noch anderem Zeugs. Der Kleine hat also mit seinen 8GB RAM schwer zu haushalten und während andere Desktops wie Plasma, Xfce und so dadurch immer wieder zu laggen beginnen bleibt Mate absolut flüssig.

    Warum sollte das an deiner echten Hardware liegen, wenn du eine andere Emulierst? Zudem, vor meinem jetzigen Computer war meine Hardware älter als deine und die lief gut, wenn auch langsam. Also wenn nicht irgendwas bei deiner Hardware die Grätsche gemacht hat, würde ich das mal ausschliessen.

    Schau mal nach, welchen CPU du bei VirtualBox eingestellt hast und ändere das einfach mal zu einer anderen CPU. Bin jetzt weniger der VirtualBox-Profi, da ich qemu verwende, aber wenn mich nicht alles täuscht, kann man da auch den CPU wählen. Es liegt im Bereich des Möglichen, dass beim ausführen von mkinitcpio, also beim erstellen vom Kernel und Installation in /boot was knallt, weil Features im CPU nicht gefunden werden oder ein Modul wie crc32c_intel vorausgesetzt wird, was aber nicht vorhanden ist. Deshalb könnte der Wechsel der CPU da Abhilfe schaffen.

    Der vergleich ist tatsächlich nicht schlecht. Du hast auch bei den Dampfern so unglaublich viel Auswahl, dass du als Umsteiger gar nicht weisst, was du da nehmen sollst. Am Anfang war das noch relativ einfach. Die Leute suchen nach etwas, was aussieht und sich anfühlt wie eine Zigarette. Wie beim PC auch. Es soll nach Windows aussehen. Damals haben die dann zur 510 gegriffen. Aber die Watte und so, damit haben sich viele schwer getan. Das wurde mi dem 510-T deutlich besser. Aber da die Entwicklung da ja weg von ging, da so kleine Teile kaum die gewünschte Leistung bringen, wurde alles nur noch grösser und dicker und hat mehr Dampf gemacht. Wie bei Linux auch. Distributionen ohne Ende, die sich als Einsteigerfreundlich bewerben, aber für die korrekte Nutzung dann doch Wissen voraussetzen. Bei den Dampfern hat sich das langsam relativiert. Die Dinger sehen immer mehr aus wie eine Zigarette, sind auch gleich in der Handhabung und man muss sich nur noch Gedanken über den Geschmack machen. Bei Linux wäre das auch wünschenswert. Ein Linux, dass einfach nur Linux heisst, sich anfühlt und verhält wie Windows und man sich dann eben nur noch Gedanken machen muss, welche Software man einsetzt.

    Du wirst es nicht glauben, aber ich war damals auf eine Konferenz vom Dachverband und die waren total stolz darauf, dass sie die Dampfer in dieses Gesetz bringen konnten. Mein erster Gedanke, dass wird eine Katastrophe und ich hatte Recht.

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    Was ich bei mir immer mache, ich ersetze ls durch exa oder eza. Ich finde die Ausgabe damit deutlich übersichtlicher. Dazu kommt dann immer ein Alias wie:

    Code
    alias ls="exa -l --header --group --git --group-directories-first --color always"

    Die Antwort ist bei mir relativ simpel. Ich spiele sehr gerne auch an der Konsole. Da wir im Wohnzimmer aber nur einen Fernseher haben ergibt das immer einen Konflikt mit der Frau. Deshalb spiele ich mittlerweile auch Konsole über einen HDMI Grabber am Monitor. Ansonsten eben direkt am PC. Denn 1. Epic bringt jede Woche 1-2 Spiele gratis. Dann habe ich viele andere Spiele auf Steam, die irgendwann mal im Sale waren.