Beiträge von diabolusUmarov

    Mahlzeit!

    Ich bin ja vielleicht blind und Verständnis resistent. Seit ich Betriebssysteme mit X11 nutze gibt es im Context-Menü die Einstellungen "Immer im Vordergrund", "Immer auf aktiver Arbeitsfläche" usw. Die Verwendung verstehe und nutze ich regelmässig. Gerade bei mehreren Monitoren macht das einfach Sinn.

    Was ich aber nicht verstehe, wie speichert man diese Werte? Mein Firefox zum Beispiel startet immer auf der Arbeitsfläche 5, so wie ich das will. Mein zweites Brave Fenster immer auf dem dritten Monitor. So will ich das. Aber, ich habe das nie irgendwo eingestellt. Es ist quasi einfach passiert. Ausserdem war das zweite Brave Fenster auch immer auf der aktuellen Arbeitsfläche. Keine Ahnung warum, vielleicht durch Gnome? Aber, dieser Wert ist jetzt wieder weg und ich habe einfach keine Ahnung warum das so ist.

    Weiss zufällig von euch jemand, wie ich solche Werte dauerhaft einstellen kann? Ja, es gibt dafür Tools, aber es scheint ja auch ohne zu gehen. Das macht mich gerade voll irre.

    Das wäre bei beworbenen „bis zu 1000 Mbit“ doch etwas arg wenig.

    Wenn ich eine 1000 MBit Leitung hätte, würde ich dir Recht geben. Da ich aber nur eine 100 MBit Leitung habe, ist es für mich akzeptabel. Wobei es sich mittlerweile bei fast 90 MBit eingependelt hat. Also, 88 bis 89 MBit, wir wollen ja niemanden verwirren, kommen hier oben an und das ist für mich absolut Okay. Die 10-20 MBit rechtfertigen nicht, dass ich unten im Wohnzimmer nach oben ins Büro meiner Frau bohre, von dort ins Treppenhaus, von dort aufs Dach und vom Dach wieder runter in mein Büro.

    So ist es. Damals hat es mich zwar genervt, aber das gepiepe vom Modem hatte schon was. Auch war es irgendwie anders. Man hat sich eingeloggt und dann den Browser gestartet. Das heute der Browser nicht sofort mit startet ist eigentlich alles.

    ich habe die Dinger schon Jahrelang

    Ich habe die schon lange auf dem Schirm. Aber immer, wenn ich wieder den Wunsch danach verspürte, habe ich irgendwelche Horrorstories davon gelesen. Von wegen kaum Geschwindigkeit, instabile Verbindung und all sowas. Warum ich nicht auf die Idee gekommen bin, hier mal zu fragen, weiss ich jetzt aber auch nicht.

    Es ist aber ein grosser Genuss, nicht mehr in Zeiten von 56K Modem zu leben. Obwohl das damals auch Spass gemacht hat.

    Mahlzeit!

    Ich habe hier ja immer und immer wieder Probleme mit dem Internet. Grösstes Problem, Anschluss unten, Büro oben. Dazwischen die Treppe usw. Bislang habe ich mit WLan Repeater gearbeitet, an dem mein ganzes Netzwerk hier oben hin. An guten Tagen vielleicht mal 70 MBit, wenn sonst keiner im WLan war, aber in der Regel unstabile 40, Meistens aber 7 Down, 2,5 Up. Also eine Zumutung.

    Jetzt hab ich mir diesen TP-Link geholt. Unten eingesteckt, oben eingesteckt, unten an den Router, oben an mein Netzwerk, auf Pair gedrückt, bisher stabile 80+.

    Warum schreib ich das jetzt. Nun es gibt viele Horrorstorys zu den Dingern. Funktioniert, aber sehr langsam und keine Ahnung was noch alles. Bevor ich jetzt hier aber das halbe Haus umbaue dachte ich, ich geb dem Ding eine Chance. Sind 2 so Teile mit Kabel für runde 40€. Damit kann ich leben.

    Jetzt der Langzeittest.

    Irgendwie ist es auch merkwürdig, denn selbst wenn ich bei mir die Nvidia-Treiber nicht installiere, startet der Desktop trotzdem. Das ist zwar kaum nutzbar, geht aber.

    Deine Probleme erinneren mich stark an meine Anfänge mit Linux, wo wegen der tollen VIA Karte nichts ging. Da habe ich mir einen Abgebrochen. Bis ich dann eine gebrauchte Nvidia Karte bekam. Reinstecken, lief.

    Ich weiss ja auch nicht, was ich bei meinem Arch anders mache als andere. Ich würde gerne Tipps geben, aber ich habe keine. Ich installiere es und fertig. Meine Tochter hat auch keine Schwierigkeiten, weder am PC, noch am Laptop.

    Wo da der Unterschied liegt würde mich doch noch interessieren

    Gibt es keinen. Wie du was installierst, spielt überhaupt keine Rolle. Es muss am Ende eben alles vorhanden sein, damit es läuft.

    Die Probleme, die du beschreibst, kann ich mir nur durch ein fehlerhaftes starten von X11 oder Wayland (keine Ahnung, ob das dort auch so ist) erklären. Ich kann dazu aber nur wenig sagen, da Geräte, die mit i anfangen, keinen Einzug bei mir gehalten haben.

    es bleibt das eigene Kind

    Das meine ich ja. Egal was sie anstellen und egal wie logisch ein "loswerden" wäre, es geht einfach nicht. Es bleibt das eigene Kind und das will man einfach nicht loswerden. Wobei eigen in meinen Augen nicht das selbstgebaute sein muss. Zwei meiner Kinder sind nicht von mir, haben aber den gleichen Status ohne wenn und ohne aber. Die Bindung entsteht, wenn man mich fragt, durch das Zusammenleben. Durch den Weg, den man gegangen ist. Nicht durch den Eigenanbau.

    dann kommt 8 Kinder, dann 4 Kinder

    Da könnte man jetzt durchaus die Frage stellen, ob das auch eine Art der Fehlersuche ist. Ich meine, Kinder sind schon ein heftiger Zeitfaktor. Gerade wenn man der Meinung ist, sich um sie kümmern zu wollen.

    Kinder haben aber ein echt mieses Feature. Erinnert man sich an die Zeit davor, wo man einfach viel mehr Zeit hatte, auch mehr Geld, weniger Sorgen und man eigentlich zu dem Schluss kommen könnte, man hat einen Fehler gemacht, will man diese Quälgeister aber auch nicht mehr hergeben.

    Würde man das jetzt auf ein Betriebssystem anwenden, dann würde man sich ja für eins entscheiden, was einem im ersten Moment das Leben erst einmal schwer macht und Zeit kostet. Vielleicht so, wie NetBSD 1996. Laufwerke ein- aushängen von Hand, Programme von Hand compilieren, selbst nach Updates suchen usw. Man würde dann aber sagen, ich will das auch nicht mehr hergeben.