Man darf eben nicht so viel davon erwarten. Ich glaube auch das nicht jeder der Teilnehmen will auch ein Gateway braucht. Wenn die Flächendeckung gross genug ist reicht auch ein Client. Das wäre dann so nach dem Motto wer ein Gateway hat kann einen Plattform bieten, wer das nicht hat nur auf die Plattformen zugreifen.
Nachdem ich mir jetzt noch einiges an Gedanken gemacht habe wäre in meinen Augen durchaus ein rudimentäres soziales Netzwerk möglich. Natürlich ohne Bilder und solcher Content. Ein wenig strukturiert wie ein Forum. Also die Gateways syncronisieren sich untereinander, so dass eine Art Inhaltsverzeichnis entsteht. Wo man dann drauf zugreifen kann und wo eben entsprechender Content liegt.
Beispielhaft gesprochen.
Der Pinguin könnte sich mit seinem Gateway auf Distros spezialisieren. Ich mich vielleicht auf Mikrocontroller. Startet man die Software, die für so ein Netz entwickelt werden muss (aber kein wirkliches Hexenwerk darfstellt), ist man automatisch im Inhaltsverzeichnis. Egal auf welchem Gateway man sich nun eingeklinkt hat. Dort könnte dann der geneigte Interessent zum Pinguin navigieren, dort in eine bestimmte Distro rein und dort sowohl die bestehenden Texte lesen, wie auch eigene verwenden. Okay, 222 Byte sind mager und die müsste man auch noch reduzieren um Metadaten zu generieren. Aber mit einer Kompriierung würde sich da sicherlich auch mehr rausholen lassen.
Ein anderer könnte zu mir kommen und dort suchen oder schreiben.
Kommt jetzt der nächste mit seinem Gateway und verbindet sich geht automatisch an alle anderen der Ruf raus, da ist jemand mit neuem Gateway und der hat Inhalt Autos.
Das Schönste daran ist, es gehört niemand. Klar, Pinguin wäre für sein Gateway verantwortlich, ich für meinen usw. Aber schlussendlich könnte man nicht einem einzigen Betreiber sagen, schalt das ab. Oder bau Zensur ein oder was auch immer.
Ich stelle mir auch vor, mit entsprechender Reichweite könnte sich damit auch so etwas wie eine Stammkneipe entwickeln. Man geht einfach zu dem aus der Region aus der man kommt, dann vielleicht in seine Stadt oder Ort und kann Kontakte knüpfen. Veranstaltungen bewerben, Hilfe suchen und anbieten.
Ja, Zukunftsfantasien. Aber Facebook konnte auch nur funktionieren weil die gesagt haben sie machen es einfach. Hirnfrei eben. Man lässt sich von "Das wird ja eh nichts" nicht abhalten. Im schlimmsten Fall hat man es versucht, ist gescheitert und hat was dazu gelernt.
denn dass ist leider für die wenigsten interessant, außer Text ist nichts
Richtig. Aber eben Text der nicht überwacht wird, der nicht zensiert wird, der keine zentrale Kontrollbehörde hat. Soll ja das Internet nicht ersetzen.