Beiträge von diabolusUmarov

    Beim schneiden scheiden sich ja die Geister. Bin von Blender über Shotcut jetzt bei Kdenlive gelandet, da mir das dort mit den Spuren besser gefällt und auch Zeitraffer eleganter funktioniert. Ist aber eben Geschmacksache.

    Beim aufzeichnen würde ich aber auch sehr zu OBS-Studio raten. Alleine die Tatsache, dass du die Audiokanäle getrennt speichern kannst hilft viel Frust zu vermeiden. Am Anfang hatte ich super oft Probleme damit, dass in der Aufzeichnung das Spiel zu laut war, oder das Mikro. Hinterher aber nicht mehr änderbar. Wenn aber jede Quelle ihre eigene Audiospur hat, kannst du nachträglich alles noch so regulieren, dass es auch wirklich gut passt.

    Zudem halte ich OBS-Studio für wirklich sehr einfach gehalten. Klar, man kann es massiv aufrüsten, aber so in der Grundkonfiguration ist es eigentlich sehr simpel.

    Noch etwas worauf ich bei OBS-Studio grosse Stücke halte ist der Websocket. Ich habe mir da ja ein eigenes Tool für den Browser gebastelt, über welches ich dann OBS-Studio steuern kann. Das läuft bei den Aufnahmen auf meinem Tablet und erleichtert mir mein Leben enorm. Da kann ich nicht nur starten, stoppen und pausieren, sondern auch die Szenen auswählen und die Lautstärke regulieren. Alles ohne das Spiel irgendwie zu unterbrechen.

    Du kannst dir auch mal mein Video dazu anschauen.

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    Ist etwas länger aber da wird das auch beschrieben was Pinguin gesagt hat. Vielleicht macht es das deutlicher.

    Vielleicht mache ich das alles einfach schon zu lange. Der Reiz eine neue Distro zu probieren ist schon lange verflogen. Hier und da schaue ich mir mal alternative OS an wie Haiku und so, aber letzten Endes ist das alles Spielerei in einer VM.

    Hin und wieder will ich nur einen anderen Desktop. Obwohl mit Gnome jetzt schon sehr lange in seinen Bann zieht.

    Was ich hier im Forum wirklich beeindruckend finde, sind die vielen Wechsel der Distributionen. Was ich jetzt weder als schlecht oder gut werten würde. Ich finde es einfach interessant. Denn ausser hier im Forum kenne ich eigentlich nur Linuxer, die ihre Distro haben und damit arbeiten.

    Alternativ kannst du die Festplatte auch über UUID in /etc/fstab einbinden und ein Verzeichnis deiner Wahl, zum Beispiel in deinem Home-Verzeichnis, als Einhängepunkt wählen. Dann wird die Platte bei jedem Start automatisch in dieses Verzeichnis gemountet.

    Bei Bedarf stehe ich gerne für eine Erklärung zur Verfügung.

    WindowManger sind genau genommen ja heute eher was für Bastler. Als ich 96 mit NetBSD angefangen habe, gab es kaum fertige Desktops. KDE ja, Gnome ja, aber wenn man eine 14.4er Modem hat überlegt man es sich schon sehr genau, ob man 300 MB und mehr laden will, da es in der Zeit ja noch richtig Geld gekostet hat.

    Es hat aber bei mir auch etwas gedauert, bis ich das ganze Prinzip überhaupt verstanden habe. Bei meinem AmigaOS gab es die Workbench und die war einfach immer dabei. Ein Amiga ohne grafische Benutzeroberfläche gibt es schlicht nicht. Da war es dann nicht ganz so einfach zu verstehen, was ein X-Server ist. Warum der schlussendlich dann aber zwar eine Mouse anzeigt, aber ansonsten alles leer ist. Warum man dann über die Konsole Programme starten kann, die Fenster aber werde beweglich sind, noch in der Grösse angepasst werden können.

    Bis ich dann mal verstanden hatte, dass man dafür WindowManager braucht. Aber auch die machen ja quasi nicht mehr, als den Fenstern einen Rahmen zu verpassen und sie beweglich und anpassbar zu machen.

    Das hat natürlich seine Vorteile. Denn so ist die Kiste einfach abartig schnell. Klar, die Grafik frisst ja kaum was. Komfort kann man sich dann selbst dazu bauen. Icons zum Beispiel, oder ein Panel oder was auch immer. Genau so viel wie man braucht und nicht mehr. Ist aber eben Bastelarbeit, bis alles mal miteinander so funktioniert, wie man es haben will.

    Die grossen Desktops machen es ja auch nicht anders. Das ist dann nur ein sehr gut aufeinander abgestimmtes Komplettpaket.

    Also wer sich nicht mit WindowsManager auseinander setzen will, dem entgeht in meinen Augen nichts. Nur eben wenn man mit den fertigen Komplettlösungen nicht so ganz einverstanden ist, dann kann man sich mal damit befassen. Meiner Meinung nach.

    Was ich aus meiner Erfahrung nur immer wieder sagen kann, prinzipiell unterscheiden sich die Distros nach der Einrichtung nicht mehr oder kaum noch. Es ist relativ egal, welche Distro man drunter hat. Wenn mal alles installiert und eingerichtet ist, merkt man nur noch bei Updates zum Beispiel einen wirklichen Unterschied. Die Software ist in der Regel ja nicht auf eine Distro zurück zuführen und eigentlich ist es dann auch egal, ob da Linux oder Windows drunter ist. Wenn es läuft und man damit arbeitet, dann spielt der Unterbau kaum noch eine Rolle. Wie gesagt, meiner Meinung nach.

    Bei Windows ist es eben die Sache mit den vielen tollen Vorschlägen, die man gemacht bekommt. Das man doch lieber mal Edge verwenden soll, man doch ein Microsoft Konto verwenden soll, man Updates machen muss wenn Windows das will und dabei dann auch gerne Software installiert wird, die man eigentlich nicht will. Dazu dann noch die tolle AGB, mit welcher man quasi alle Rechte an Microsoft abgibt usw.

    Aber auch hier. Ist mal alles eingerichtet und läuft, dann spielt es kaum noch eine Rolle was drunter ist.

    Bei Linux ist dann immer die Frage, was will man. Rolling-Release oder lieber Stable? Alles von Hand oder doch lieber alles fertig? Aber auch da spielt es hinterher keine Geige mehr.

    Als Beispiel nehme ich mal meinen Pi5. Das ist der einzige aktive Rechner von meinen Geräten, auf dem kein Arch läuft. Aus dem Grund, als ich ihn eingerichtet habe gab es kein Arch oder Manjaro dafür und ich wollte das Ding ja benutzen. Jetzt ist PiOS drauf, was einer von Debians 1000 Zwergen ist und wenn ich damit arbeite, ja der hat wirklich genug Power um auch mit der GUI über TigerVNC problemlos was arbeiten zu können, fällt das Debian da drunter eigentlich gar nicht auf. Ich merke es eben immer dann, wenn mein Arch mal wieder 200 Pakete aktualisiert hat und auf PiOS noch alles aktuell ist.

    Etwas anders verhält es sich dann zum Beispiel bei Gentoo. Da merkt man oft den Unterschied an besserer Performance, da die Software ja beim installieren für den eigenen Rechner und die eigenen Bedürfnisse optimiert wird und eben die Updates dauern einfach viiiiiiiiiiiiiiiiel länger.

    Es geht mir in erster Linie gar nicht um die Klicks. Ich finde es eben wirklich faszinierend.

    Die Theorie mit dem einschlafen könnte ich mir vorstellen. Doch steigen bei mir die Klicks vor 20 Uhr. Wenn da die Leute schon schlafen gehen würde mich das echt wundern.

    Werde das mal mit dem Supermarkt Simulator testen. Die 15€ sind verschmerzbar denke ich mal. Dann zocke ich eben die aufregenden Spiele für mich alleine :winking_face: