Beiträge von diabolusUmarov

    Das würde ich begrüssen. Die Handhabung gefällt mir, auch dass man ein Bottle herunterfahren und alle Tasks killen kann ist toll.

    PoL ist so eine Sache. Das hat keine wirkliche Oberfläche, sondern macht vieles mit Zenity zum Beispiel. Von daher wirkt das so, sagen wir mal freundlich ausgedrückt, beschissen. Auch hat PoL die unangenehme Nebenerscheinung, es kleistert alles in den Home-Ordner, auch wenn ich es da gar nicht haben will. Ich habe eine Platte extra für Unterhaltung und da sind eben auch die Spiele drin und dort will ich sie auch haben und nicht auf meiner Home-Platte. Ja, ja, ich habe meine fstab da schon aufgebohrt ;).

    Grundsätzlich kann man nahezu alles, was man in PoL oder Bottles machen kann, auch mit wine direkt machen. Habe ich auch schon oft so gemacht, aber schlussendlich ist es eine heftige Fummlerei oft, bis es denn mal läuft. Mit winetricks und dem ganzen Gerümpel. Ja, geht, aber bequem ist anders und wehe, man will mal was löschen. Wenn man da nicht mit Präfix arbeitet, was ich ebenfalls aus Bequemlichkeit nicht mache, wird es stellenweise echt mies.

    Hat mal jemand Cutefish in einer virtuellen Maschine, genauer VirtualBox ausprobiert? So läuft es prima, nur funktioniert die Einstellung für die Anzeige nicht und die gewählte Anzeige ist echt winzig.

    Mit Bottles geht ja auch endlich DCS World. Trotzdem kriege ich sonst nichts zum laufen.

    Hast du Epic manuell installiert oder über das Shortcutmenü zum einfach draufklicken? Also auf die Bottle auswählen und dann auf install Programms.

    Sowohl als auch. Keine Chance.


    warum hast du da ein Google Account dahinter?

    Warum nicht? Klar, wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich da eine E-Mail Adresse genommen, aber mit Epic habe ich unter meinem Windows angefangen, bevor ich auf die glorreiche Idee kam, den Launcher mal unter Linux zu installieren, was ja auch auf Anhieb problemlos geklappt hat. Nur eben, der Launcher ist soooooo fett, weshalb ich lieber Heroic verwende. Konnte bislang alles damit spielen, nur eben DCS World nicht, was lustigerweise dann als einziges unter Bottles klappt. Ist schon interessant.

    Ich hab mir mal die Seite angeschaut. Basiert auf Debian, also weniger was für mich. Was mich aber doch mal interessiert ist die Frage, wie wollen die für einen geringen Spromverbrauch sorgen? Klar, man kann vieles einstellen, dann geht aber Leistung flöten. Das auf älterer Hardware klingt irgendwie kontraproduktiv.

    Im Video wird ja die Frage gestellt, ob man Microsoft Office mit Bottles betreiben kann. Die Antwort ist simpel: NEIN!

    Der Installer startet, es kommt das Microsoft Bildchen, dann bricht der Installer ab. Egal was ich versucht habe, weiter geht es nicht. Warum weiss ich aber auch nicht, da die Fehlermeldung nichtssagend ist.

    Mein Fazit bisher, ausser DSC World funktioniert mit Bottles so gut wie gar nichts, was ich ausprobiert habe.

    Mahlzeit Leute!

    Ich spiele im Moment mit FreeOffice rum. Was mir schon sehr gut gefallen hat war, den kostenlosen Produktkey hatte ich binnen Sekunden, ohne ein riesiges Formular ausfüllen zu müssen, wie oft ich mir in der Woche die Zehen kraule. Pluspunkt. Dann in der E-Mail steht drin, dass der Key dauerhaft kostenlos ist. Habe da Rücksprache mit meinem Anwalt gehalten und der sagt, wenn es so in der E-Mail drin steht und das keine ominöse E-Mail Adresse bzw. ein schön verkorkster Header ist, ist es Rechtsverbindlich. Habe ich mal geprüft und sieht soweit alles gut aus. Das heisst, komme wer da wolle, die können mir für den Key keine Kosten aufs Auge drücken. Natürlich heisst das nicht, dass die nicht irgendwann die Version einstellen und der Key dann zwecklos wird. Aber immerhin, solange es FreeOffice gibt, sollte ich es mit diesem Key kostenlos betreiben können. Gefällt mir.

    Beim experimentieren habe ich dann bislang feststellen können, dass FreeOffice anscheinend etwas korrekter mit der Formatierung umgeht, als WPS-Office. Das mag aber auch an den Schriftarten liegen, so genau habe ich das noch nicht geprüft. Auf jeden Fall, wo WPS-Office ein Word Dokument nicht ganz korrekt darstellt, passt es bisher bei FreeOffice immer ganz gut. Noch ein Pluspunkt.

    Etwas negativ finde ich den Druckdialog. Also nicht den Teil wo man den Drucker auswählt und feuert, sondern die Einstellungen. Ob Farbe oder Grau und so. Ausserdem druckt FreeOffice aus irgendeinem Grund keine Bilder. Das muss ich mir auch noch genauer anschauen. WPS-Office ist da einfacher und umfangreicher.

    Danke schon mal für die Erklärung, nur jetzt verstehe ich aber immer noch nicht, warum es ein Problem ist, dass Manjaro also einen zusätzlichen keyring hat?

    Es ist kein Problem. Ich könnte die Repositorys von Manjaro ja auch in Arch einbinden. Mir geht es eben darum, ich installiere nur, was ich auch wirklich brauche. Von Manjaro wäre es gerade mal Pamac und das kann ich mir auch aus dem AUR holen.


    Wie du ja selber sagst, gehst du ja mit AUR-pacman ein gewisses Risiko ein.

    Ein wirklich sehr überschaubares. ich selbst fühle mich von AUR nicht bedroht. Habe es nur genannt, um die Gründe für den Keyring zu verdeutlichen. Mir wäre noch nicht untergekommen, dass man sich über ein Paket aus dem AUR irgendeinen Mist eingefangen hat.


    Es wäre auch nicht schlecht, wenn AUR eine sinnvolle Bewertungsfunktion hätte.

    Du kannst doch unter https://aur.archlinux.org/ eine Bewertung abgeben und auch Kommentare. Ab einer gewissen Anzahl Votes wird das Paket ja in die offiziellen Quellen übernommen.

    Zu chip... da sind wir wohl einer Meinung. Echt lästig mit den ihren doofen Installern. Wobei ich letztes wirklich mal ein Programm gebraucht habe, Herstellerseite war tot und ich habs nirgends anders gefunden. Ich habe tatsächlich das Programm so bekommen, ohne nervigen Installer. Weiß aber nicht mehr, was es war. Schon ein Weilchen her.

    Respekt.

    Dort sind die ganzen GPG Schlüssel gespeichert. Die werden bei der Installation von Software benötigt um zu verifizieren, dass das entsprechende Paket auch wirklich von der Person stammt, von der es stammen soll. Dieses Keys haben aber nur eine bestimmte Zeit lang Gültigkeit, wodurch der Keyring immer aktualisiert werden muss.

    Einen direkten Unterschied zwischen archlinux- und manjaro-keyring gibt es so nicht. Bei Manjaro gibt es eigene Repositories. Pamac muss man unter Arch zum Beispiel über AUR installieren, unter Manjaro ist es in den offiziellen Paketquellen. Das heisst, zwei offizielle Paketquellen, zwei unterschiedliche Keyrings.

    Sinn dahinter ist, wenn ich Gimp installiere kann ich mir auch sicher sein, dass es das offizielle Gimp ist. Du hast ja schon einmal Chip erwähnt. Lad dir dort mal einen Installer runter. Boah. Wenn du alles brav durch winkst, ist dein Computer und die Browser hinterher von irgendwelchem Zeugs, was mit dem eigentlichen Programm gar nicht dabei ist, weil Chip zu jeder Software ihren eigenen Installer strickt. Das geht bei Arch eben nicht wegen den Keyrings.

    Klar, wenn man etwas über AUR installiert, dann kann man auch in so eine Falle rennen. Theoretisch. Auch wenn es mir noch nie passiert wäre. Da ist dann der Punkt, installiere ich etwas aus den öffentlichen Quellen, wenn es dort vorhanden ist, oder über AUR. Das wäre für mich persönlich aber ziemlich unsinnig. Wenn es in den öffentlichen Quellen ist, dann nehme ich es von da.

    Okay, da gibt es dann auch wieder der Punkt, dass manche Software im AUR aktueller ist und man es deshalb lieber von dort nimmt. Aber davon abgesehen ist es unsinnig, etwas über AUR zu installieren, wenn es das auch in den öffentlichen Quellen gibt. Im Gegensatz zu Debian und Co ist die Software unter Arch ja immer sehr aktuell.

    Ja das sind dann meist die, die die ersten sind, wenn ein Button nicht da ist, wo er hingehören hat (deren Meinung nach) und man sagen muss "Kann man nicht einstellen".

    Oh ja, wie Recht du da hast! Da ist aber doch auch Microsoft selbst massiv dran gescheitert. Erinnere dich mal an Windows 8 mit seinen ganzen Kacheln. Never change a running system.

    Dafür muss man aber nicht einmal ein OWU sein. Schau dir mal Bspwm an. Das Tilling-Konzept ist einfach super. Auch, dass man quasi alles über Shortcuts machen kann bzw. muss. Das ist alles einfach nur extrem aufgeräumt. Mir hat das Konzept so gut gefallen, dass ich es auch eine Zeit lang benutzt habe. Aber, auch wenn ich echt viel an der Tastatur bin und mit Shortcuts umgehen kann, es fühlt sich nicht richtig an. Es geht gegen das, was in meinem Kopf als "Richtig" abgespeichert ist und da das seit ... oh je, wann habe ich meinen Amiga500 bekommen ... seit dann eben in meinem Kopf so abgespeichert ist, kommt man da nur schwer gegen an. Dabei bin ich ja durchaus gewillt, neues auszuprobieren. Neues zu lernen.

    Also ich war jetzt mal naiv und habe mal bei google "Linux download" eingegeben. 1. Link ist Chip (kein Kommentar :grinning_squinting_face: ) . Dann kann man entweder Ubuntu oder Linux Mint runterladen.

    Wer das nicht schafft. Wie gesagt, sollte die Finger von Linux lassen. Und wer es sich installieren lässt. Ist es doch eh wurst, ob es nun Ubuntu / Mint oder Arch ist.

    Ja, bei Chip hört der Spass schon irgendwie auf.

    Aber du hast gerade wunderschön demonstriert, wo das Problem liegt. Entweder Ubuntu, oder Mint. Hä? was ist denn jetzt Ubuntu? Was ist Linux Mint? Ich will Linux! Das ganz normale Linux.

    Und noch ein Problem, hast du perfekt angesprochen. "Wer es sich installieren lässt". Das Dumme dabei ist, nicht jeder hat jemand, der ihm das nach Wunsch einrichtet. Ich kenne die ganzen Leute auch fast nur aus der Zeit, wo meine Frau noch in der Kneipe gearbeitet hat. Bzw. die kennen mich daher. Wie gesagt, es gibt Gründe, warum jemand umsteigen möchte und der kriegt es in meinen Augen durch die Vielfalt von Linux echt schwer gemacht. Dir sagt Ubuntu etwas und Mint. Aber bei mir war es am Anfang auch so. Als ich umsteigen wollte stand auch ich da und hab mich gefragt, was soll ich da eigentlich nehmen? Was ist das Linux, was wirklich Linux ist? Nur bei mir ist der Unterschied, ich liebe es am Computer zu werkeln. Ich hab 1996 NetBSD per 28.8er Modem runtergeladen (hat nur etwa 4 Tage gedauert) und habe mich da rein gewuselt. Ich sag dir, da war nichts mit Installer. Auch die grafischen Oberflächen waren da nicht gerade wirklich bekannt. Ausserdem, wenn man da zum Beispiel Gnome installiert hat, musste man die ganzen Tools dafür auch noch installieren. Da gab es so etwas wie Meta-Pakete noch nicht. Oder ein Paketmanager. Da hiess es Quelltexte suchen und von Hand compilieren. Für die Meisten total abschreckend, für mich eine Herausforderung.

    Bei Windows bleiben ist da aber auch im ersten Moment für die keine Alternative, denn wenn sie nicht ihre Gründe für einen Umstieg hätten, würden sie das ja auch gar nicht erst versuchen. Ist also eine Zwickmühle, die Linux durch seine Vielfalt echt erschwert. Meiner Meinung nach.

    Es ist generell nicht verkehrt, wenn man viele Einstellmöglichkeiten hat. Es sollte aber so etwas wie einen "Erweiterte Einstellungen" Button geben. Einerseits hat man nur die mehr oder mindert relevanten Einstellmöglichkeiten, bei Erweitert dann gleich noch einen Berg mehr. Die aber nur dann, wenn man sie auch haben will.

    Ich hatte mal eine Distro drauf, da konnte ich mir das komplette Design nach Belieben zusammenklicken. Wirklich alles, bis hin zu der Farbe der Schatten und so. Schön. Nur ganz ehrlich, wer braucht das? Wenn ich nur den Hintergrund vom Desktop ändern will, dann muss ich doch nicht erst in einer unüberschaubaren Liste auf die Suche gehen. Dann kann ich auch gleich AwesomeWM benutzen. Da kann man alles selbst einstellen. Sogar mit Code, der irgendwas bei irgendeinem Event macht.

    Darüber hinaus ist es auch so, meiner Erfahrung nach, dass ab einem gewissen Punkt der Benutzer ohnehin weit genug in die Materie eingedrungen ist, um seinen Kram dann über den Terminal zu machen. Oder über einen Editor. Als Windows 11 raus kam, musste ich mich öfters so tollen Argumenten stellen wie, das neue Design von Windows ist so toll, was die Entwickler da geleistet haben ist beachtenswert. Weil die Icons jetzt in der Mitte sitzen. Das ging mir so auf den Nerv, dass ich schlussendlich mein Design von Cinnamon (Windows 10 light) in einen neuen Ordner kopiert habe und nach ein paar Minuten nicht nur die Icons in der Mitte hatte (das geht ganz bequem mit der Mouse), sondern auch noch farblich und im Menü alles mehr oder weniger nach Windows 11 ausgesehen hat. Ja, da haben die Entwickler bei Microsoft echt Leistung bewiesen, wenn ich das in ein paar Minuten nachbauen kann.

    Das sind so Beispiele. Ich kenne eigentlich keinen versierten Linux-User, der nicht mit dem Terminal unterwegs ist. Warum? Weil man da eben wirklich alles einstellen kann. Nano als Editor reicht da völlig aus. Ein einziges, irrwitzig kleines Tool. Warum sich da also mit überladenen Einstellbildschirmen herum schlagen?

    Warum hast du dann ein Arch von Grund aufgenommen, und nicht zb. ein Manjaro? Machst du dir da nicht mehr Arbeit als nötig?

    Tatsächlich brauche ich, um Arch von Hand zu installieren, nicht so lange wie bei der Installation von Manjaro. Es sind wirklich nur ein paar Befehle, bis alles installiert und am längsten dauert die Einrichtung der Festplatte. Ausserdem habe ich bei Arch wirklich nur Arch. Manjaro hat, neben dem archlinux-keyring, auch noch den manjaro-keyring und Manjaro bietet auch noch diverse andere Update-Mechaniken für Schriften und so ein Zeug. Das brauche ich alles nicht, warum es also einbauen?

    Nach der Installation ist es dann das gleiche Spiel wie bein Manjaro auch. Desktop entsprechend umbauen und so. Also bei mir geht die Installation von Hand schneller und ich weiss hinterher auch, was alles drin ist.

    Ist ja quasi "DAS Linux" für "OWUs". Aber wer nicht mal die Zeit aufbringen wenigstens 5min zu googlen, sollte wohl wirklich bei Windows bleiben.

    5 Minuten. Genau. Das sind 5 Minuten zu viel. Denn das bedeutet ja schon, dass man sich überhaupt im Klaren sein muss, dass es mehr als ein Linux gibt. Windows ist Windows. Punkt. Linux ist ein Kernel, wo irgendwas drum herum gestrickt wird, damit es benutzerfreundlicher wird.

    Es gibt ja Gründe, warum einer umsteigen will. Die sind zwar sehr oft den sozialen Netzwerken geschuldet, wo mal wieder ein Datenschützer Panik schiebt, oder den Update-Problemen, dem Design, oder dem Online-Konto. Was auch immer. Ein Grund ist da und man möchte umsteigen. Aber bitte so, wie bei Windows. Runterladen, installieren, läuft.

    Ich glaube, um Linux für die breite Masse attraktiv zu machen, müsste man grundlegend umdenken.

    Das fängt schon bei der Namensgebung an. Einfach "Linux 11", oder "Linux '22", oder so. Nichts da mit super tollen Beinamen. So das ein Umsteiger suggeriert bekommt, DAS ist Linux. Windows ist Windows, Apple ist Apple, Linux ist ... keine Ahnung. So viele Varianten, was davon ist jetzt Linux? Einfach sämtliche Beinamen weg lassen so das es so aussieht, als wäre diese Distro Linux. Würde die Auswahl vereinfachen.

    Sämtlicher technischer Kram weglassen. Ein versierter Linuxer ist in der Regel fit genug, um sich seine Distro selbst zusammenzustellen, oder aus der schier unbegrenzten Auswahl seines zu finden. Ein OWU hingegen will, dass es funktioniert. Deshalb, bei der Installation einfach jeglichen technischen Kram weglassen. Account anlegen, Festplatte auswählen, vielleicht noch, ob die ganze Platte benutzt werden soll, oder ob Linux neben Windows installiert werden soll, maximal noch eine Auswahl an Programmen, die noch dazu installiert werden soll und fertig. eventuell noch die Möglichkeit, sofort einen Drucker einzurichten. Das wars. Nichts da Kernel, keine Auswahl irgendwelcher Desktop-Umgebungen.

    Nach der Installation dann eine möglichst ähnliche Windows Oberfläche, eine überschaubare Anzahl von Einstellmöglichkeiten und das wars.

    Ich würde sogar sagen, dass hier tatsächlich ein Debian-Unterbau sinnvoll wäre. Warum gerade ich das sage hat auch einen Grund.

    Auf sehr vielen Seiten werden ja .deb Pakete zum runterladen angeboten. Auch hier kann ein OWU also in seinem Element bleiben. Ich würde auch einen Willkommensbildschirm gut finden. Aber einer, der nicht mehr erklärt, als wie man Software installiert. Sprich, Seite aufrufen, .deb runterladen, doppelklick und install.

    Dabei spreche ich den OWUs keines Wegs technisches Verständnis ab. Sondern einfach nur, die haben an der Technik kein Interesse. Es soll laufen. Alle, die technisches Interesse haben, gehen ohnehin einen ganz anderen weg.

    Ich habe heute Morgen bei einem OWU Linux installiert. Dabei ist mir etwas aufgefallen, woran ich so überhaupt nie gedacht habe.

    Es ging darum. Besagter OWU (und es ist immer noch nicht diffamierend!), hatte keinerlei Interesse daran, irgendetwas selbst zu installieren. Er will von Windows weg, da ihm Windows 11 überhaupt nicht zusagt. Der verwendet ausschliesslich Chrome, Thunderbird und Office. Mehr macht der mit dem Ding nicht und mehr interessiert ihn auch nicht. Ihm gefällt dabei weder das neue Design von Windows, noch das Windows unglaublich gerne nachfragt, ob er nicht doch Edge benutzen will, oder Dateien in OneCloud öffnet, anstatt in dem installierten Office.

    Okay. Da habe ich mich dann nicht lumpen lassen und Arch von Grund auf installiert. Da kam dann Cinnamon drauf mit Windows 10 Theme, FreeOffice (ich verwende ihn da als Versuchskaninchen), ich habe seine Windows-Festplatte eingebunden und eine Verknüpft, so dass unter Linux fast alles so ist, wie er das gewohnt war.

    Am Ende habe ich ihm dann so eine kleine Zusammenfassung versucht zu erklären. Kernel, Cups, bla, bla. Das endete sehr schnell mit den eindeutigen Worten: "Das interessiert mich nicht!". Ich nehme mal an, mein Gesicht wird sehr fragend ausgesehen haben, denn er ergänzte dann seine Aussage mit: "Ich will meine Arbeit damit machen können, E-Mails abrufen und Zugriff auf meinen Shop haben. Mehr interessiert mich nicht!"

    So hat das bislang keiner ausgedrückt. Okay, wenn ich erzähle, was da jetzt drauf ist und so, hören zwar die Meisten nur zu, aber haben nie so einen Gegenwehr gebracht.

    Das hat mich zur folgenden Erkenntnis gebracht. Ein OWU ist kein Windowsler und wird kein Linuxer. Wahrscheinlich sollte man aus OWU OU machen, auch wenn das scheisse klingt. Das soll einfach machen was es soll, ohne sich umzugewöhnen. Es muss laufen und was da jetzt drunter ist, interessiert die wahrscheinlich komplett gar nicht. Die haben einen PC und Punkt. Total egal, was da jetzt drauf ist. Solange die Dokumente bearbeitet werden können, man im Netz surfen und E-Mails bearbeiten kann, spielt alles andere überhaupt keine Rolle. So wenig Rolle, dass selbst das umgewöhnen auf einen anderen Desktop schon zu viel ist.

    Ich werde das nach Weihnachten mal ausprobieren. Da kriegt ein OWU von seiner Tochter einen neuen PC geschenkt und ich wurde schon angeheuert, den direkt mit Linux zu bestücken. Bei dem werde ich alles technische weg lassen. Der kriegt Arch drauf gezimmert und Cinnamon wird so Windows-Like wie es geht, er kriegt sein Gimp und, auch wenn ich da jetzt schon Gänsehaut bekomme, sein OpenOffice, oder LibreOffice, werden wir sehen. Ohne irgendwelche technische Details. Wenn ich fertig bin soll er mir sagen, ob alles seinen Wünschen entspricht und ich bin mir jetzt schon sicher, der wird mich nichts fragen, der wird nichts wissen wollen, wenn die Kiste nach seinen Wünschen funktioniert, wird der glücklich sein und sich für den kompletten Rest nicht interessieren.

    Mahlzeit!

    Inspiriert durch das Video vom Pinguin habe ich mir mal CuteFish auf meinen Futro geworfen und einem Benutzer zugewiesen. Das will ich mir mal genauer anschauen und ein paar fette Pluspunkte habe ich schon entdeckt.

    Da wäre, dass die Menüs der Programme vom Programm abgekoppelt werden und oben in die Leiste wandern. Das erinnert mich ein wenig an das AmigaOS, auch wenn man da für die Menüs ja die rechte Mousetaste drücken muss. Egal, es gefällt mir auf jeden Fall und unterstreicht, dass Cutefish wirklich mal etwas anderes ist.

    Das ganze Design finde ich im ersten Moment auch angenehm. Das könnte aber auch darin begründet liegen, dass ich jetzt gut ein Jahr sowohl das gleiche Thema wie auch den gleichen Desktop benutze und von daher etwas neues irgendwie frisch wirkt.

    Was ich aber super toll finde, sind die Einstellungen. Wie ich es von Handys kenne, ist da direkt Wlan und Bluetooth drin verknüpfelt und beides funktioniert ja derart gut, ich bin tatsächlich begeistert. Blueman wirkt für Bluetooth ja etwas angestaubt und amateurhaft, bei Cutefisch ist das echt brutal gut. Wobei Wlan jetzt weniger in meinem Interessensfeld liegt. Ich habe meinem Futro das Modul nur wegen Bluetooth eingebaut. Aber das soll ja jetzt mal egal sein.

    Negativpunkt ist aber das Menü. Wie die ganzen Icons da stumpf vergrössert und ohne Kategorien auf den Bildschirm gepflastert werden, gefällt mir überhaupt nicht. Das wirkt dem an sich sehr schönen Design schwer entgegen, in meinen Augen. Da könnte man nachbessern.

    Weiterer Kritikpunkt steckt in dem Pluspunkt mit den Menüs in der oberen Leiste. Das funktioniert nämlich nicht bei allen Programmen, was die Sache dann wieder etwas unfertig wirken lässt.

    Wäre dieser Desktop optisch nicht Dimensionen weit weg von Windows, würde ich den jedem OWU empfehlen. Er ist simpel und funktional. Es gibt keine Millionen von Einstellungen, die einem quasi den Verstand rauben. So etwas mit Windows Design und ich hätte den idealen Desktop für OWUs gefunden.

    Ich werde mal weiter vermelden, wenn ich etwas neues entdeckt habe. Egal ob positiv oder negativ.

    Neues von Bottles.

    Habe jetzt mal versucht den Epic Launcher zu installieren. Also die Installation an sich geht ja sehr bequem. Bottles anlegen und dort wird es zum installieren angeboten. Lief auch einwandfrei. Epic startet in Bottles weit schneller, als nativ mit Wine installiert.

    ABER!

    Wenn man sich in Epic anmelden soll und dort wie ich zum Beispiel einen Google-Account verwendet, der das öffnen im Browser veraussetzt, bleibt man auf der Strecke. Es öffnet sich nichts, um sich anzumelden.

    Als Versuch das zu beheben habe ich versucht einen Browser zu installieren. Natürlich im selben Bottle. Das Ergebnis ist ernüchternd.

    Brave -> Bricht kurz vor Ende der Installation mit einem Fehler ab.

    Min -> Installiert überhaupt nicht da es nicht mit Admin-Rechten installiert werden kann (sehr komisch)

    Vivaldi -> Installiert, startet aber nicht

    Chrome -> Installiert, startet aber nicht

    Chromium -> Bricht mit Fehlermeldung bei der Installation ab

    Firefox -> Installiert, startet nicht

    Edge -> Installiert, startet nicht

    LibreFox -> Installiert, startet nicht

    Opera -> Bricht mit Fehlermeldung die Installation ab

    Habe dann mal aus Spass die genannten Browser mit PlayOnLinux installiert. Installieren und laufen alle.

    Ist schon eine sehr merkwürdige Sache.

    Epic habe ich deshalb versucht zu installieren, da ich mir gestern Star Wars Sqodrons geholt habe. Gibt es im Moment kostenlos. Das klappt aber nicht mit Heroic, was ich normalerweise für Epic verwende, da SWS von EA ist und man es nur installieren kann, wenn Epic mit EA verknüpft ist und das geht mit Heroic nicht. Mit Bottles augenscheinlich auch nicht. Mit Lutris dann wieder kein Problem.