Beiträge von Kirutin

    Hast du bei der Installation nur ein Benutzerpasswort vergeben oder zusätzlich ein separates Root-Passwort?

    Das sind zwei verschiedene Dinge. Der Dialog fragt laut Screenshot ausdrücklich nach „Passwort für root“, also nicht unbedingt nach deinem normalen Benutzerpasswort.

    Und `sudo myrlyn` ist keine gute Idee, besonders nicht unter Wayland. Root hat dort oft keinen Zugriff auf die laufende grafische Sitzung, daher:

    FATAL: Could not connect to the display.

    Myrlyn zum Testen einfach normal starten:

    myrlyn

    Die nötigen Rechte holt sich Myrlyn dann über Polkit.

    Prüf, ob dein Root-Passwort wirklich stimmt:

    su -

    Wenn "su -" funktioniert, aber der Polkit-Dialog nicht, liegt es eher an Myrlyn/Polkit.

    AT-SPI: Error retrieving accessibility bus address
    org.freedesktop.DBus.Error.ServiceUnknown

    Die Fehlermeldung ist interessant. Das deutet darauf hin, dass der Accessibility-/AT-SPI-Dienst fehlt oder nicht sauber läuft. Das muss nicht zwingend die eigentliche Crash-Ursache sein, wäre aber der erste sinnvolle Ansatz:

    sudo zypper in at-spi2-core

    Danach einmal neu starten.

    Dass Myrlyn nur read-only startet, spricht außerdem dafür, dass Myrlyn nicht sauber in den Adminmodus kommt. Myrlyn hat zwar einen read-only-Modus, aber der ist im Grunde nur zum Anschauen brauchbar, nicht zum Installieren oder Entfernen von Paketen.

    Falls du bei der Installation von openSUSE wirklich kein Root-Passwort gesetzt hast, würde ich das einmal nachholen:

    sudo -i
    passwd

    Danach neu starten und Myrlyn erneut testen.

    Hey, das klingt nach einem Problem mit der grafischen Rechteabfrage/Polkit.

    Hast du bei der Installation ein separates Root-Passwort vergeben oder läuft Adminzugriff über dein Benutzerpasswort?

    Myrlyn braucht als Paketmanager erhöhte Rechte. Schau mal im Terminal mit:

    groups

    ob dein Benutzer in der Gruppe `wheel` ist. Falls nicht:

    sudo usermod -aG wheel $USER

    Danach einmal komplett abmelden und wieder einloggen.

    Wenn es dann immer noch nicht geht, Myrlyn direkt im Terminal starten:

    myrlyn

    Dann sieht man meistens an der Ausgabe, woran der Startvorgang hängen bleibt.

    So "ruhig" rollt Open Suse Slowroll gar nicht - da ist z.B. schon der 7.0 Kernel drauf - da läuft Solus viel "entspannter".

    Theoretisch hätte ich mir da auch Tumbleweed installieren können...

    Aber ansonsten: gute Distro, die bei mir "geschmeidig" läuft ! :slightly_smiling_face::thumbs-up:

    Im Grunde nutzt man mit Slowroll ja auch Tumbleweed, nur entspannter getaktet. Größere Paketstände werden gebündelt und verzögert ausgeliefert, ungefähr monatlich, während Sicherheits- und Bugfixes schneller nachkommen.

    Wenn Slowroll Anfang des Monats seinen größeren Schwung bekommt, ist es also logisch, dass der 7er-Kernel jetzt dort reingerollt ist. Der Kernel allein sagt daher wenig darüber aus, wie hektisch der gesamte Paketfluss ist.

    Naja das Alleinstellungsmerkmal von Yast war wie ich finde schon seit langem futsch....zwar gibt es Yast noch aber ich denke das ist nur noch eine Frage der Zeit , da wird er komplett verschwunden sein......:1f62b::1f62b:

    Ja, sehe ich ähnlich: YaST gibt es zwar noch, aber mit Leap/SLES 16 ist der alte YaST-Weg faktisch auf dem Rückzug und wird durch Agama, Cockpit und Myrlyn ersetzt. Genau deshalb fände ich Slowroll als klares openSUSE-Profil spannend: nicht einfach noch eine Rolling-Distro, sondern ein ruhigerer Rolling-Takt mit SUSE-Unterbau — also wieder ein echter Wiedererkennungswert, gerade wenn YaST als altes Alleinstellungsmerkmal langsam verschwindet. Obwohl.. da wäre noch zypper.. aber da bekomme ich immer wieder Gänsehaut, wenn ich daran denke wie nervig zypper sein kann.

    Wie ich schon mal in einem anderen Beitrag gepostet hatte , habe ich ich mir den Codec Wahnsinn bei Suse entledigt.....und Tumblewed läuft echt jut. Klar mit Slowroll haben die echt eine super Alternative am Start die den Spagat zwischen Tumbleweed und Leap macht.....wobei ich der Meinung bin Tendenz mehr in Richtung Tumbleweed. Nur was ich nicht verstehe das Slowroll immer noch als Experimental gilt....ich denke das wissen auch nur die von Suse warum.....:rolling_on_the_floor_laughing::rolling_on_the_floor_laughing:

    Vermutlich wird openSUSE Slowroll noch deshalb experimentell behandelt, weil das Projekt personell wohl sehr schmal aufgestellt ist und stark an einer Hauptperson hängt. Die Idee an sich finde ich aber richtig stark.

    Viele suchen ja genau diesen Takt bei Rolling Release: nicht Turbo-Rolling wie Arch oder Tumbleweed, sondern entspannter und kontrollierter. Eher Slow-Rolling, wie man es vom Gefühl her bei Void oder Solus bekommt.

    Genau da könnte Slowroll perfekt reinpassen. Frischer als Debian/Fedora-Stable-Gefühl, aber weniger hektisch als Arch/Tumbleweed. Gerade weil openSUSE mit dem Wegfall von YaST ein Stück seines alten Alleinstellungsmerkmals verliert und Myrlyn noch lange nicht dieses komplette YaST-Gefühl ersetzt, wäre Slowroll für mich ein echter neuer Mehrwert: nicht einfach nur „noch eine Rolling-Distro“, sondern ein ruhigerer Rolling-Mittelweg mit openSUSE-Unterbau.

    Ich habe mir ButterBian mal in einer VM angeschaut, weil mich die Idee dahinter schon neugierig gemacht hat.

    Und ja: Der Ansatz ist definitiv sympathisch. Debian Trixie, Btrfs, vorbereitete Subvolumes, Timeshift-Snapshots und das Ganze direkt ins GRUB-Menü integriert — das ist schon ein ziemlich nettes Sicherheitsnetz für alle, die Debian nutzen wollen, ohne beim ersten kaputten Update mit Taschenlampe und Rettungs-USB im Keller zu stehen.

    Gerade für Nutzer, die ein stabiles Debian-System mit komfortabler Rollback-Funktion suchen, nimmt ButterBian viel Handarbeit ab. Man bekommt quasi Debian mit eingebautem „Ups, zurück bitte“-Knopf. Das ist schon reizvoll.

    Für mich persönlich bringt es aber keinen echten Mehrwert, weil ich mir vor ein paar Wochen bereits ein sehr ähnliches Setup selbst gebaut habe: Debian Trixie Netinstall, Btrfs-Subvolumes, automatische Root-Snapshots und bootbare Snapshots direkt im GRUB-Menü — bei mir nur mit Snapper statt Timeshift.

    Deshalb: ButterBian ist keine schlechte Idee, ganz im Gegenteil. Ich verstehe absolut, warum das Projekt für viele spannend ist. Für mich löst es aber kein Problem mehr, das ich nicht schon selbst gelöst habe.

    Kurz gesagt: nette Distro, gute Idee, solide Umsetzung — aber für mich eher ein „cool, kenn ich schon“ als ein „boah, brauch ich sofort“.

    Ging dir wie mir letzten Sonntag.....Augen zu und durch, aber schlussendlich hat sich wie immer bei mir das was sich bewährt hat wieder auf meinem Testrechner geschafft.....ein Suse was bei mir erstaunlich gut läuft..:grinning_squinting_face::grinning_squinting_face:

    Achso, wir machen das alle der Reihe nach durch? xD Wer ist nächsten Sonntag dran? :winking_face_with_tongue:

    Aber SUSE kann ich absolut nachvollziehen. Ist an sich ein richtig solides, System und läuft super. Nur zypper ist für mich so ein Ding… der funktioniert, keine Frage, aber er fühlt sich immer an wie ein Beamter mit Stock im Arsch: sehr korrekt, sehr ordentlich, aber wehe, du willst es mal schnell oder unkompliziert. 🤣

    Windows 11 hat mir heute Morgen auf meiner Hauptplatte endgültig den letzten Nerv gezogen: Update gestartet, 40 Minuten gewartet, dann hängt sich der Mist einfach auf. Da war der Punkt erreicht. Windows flog runter.

    Und weil ein ruhiger Sonntag offenbar zu langweilig gewesen wäre, dachte ich mir: Ach komm, installierst du mal die offizielle Void-ISO ohne DE. Reden ja gefühlt gerade alle drüber.

    Gesagt, getan. Rückblickend: fragwürdige Lebensentscheidung. 😅

    Hyprland aus dem Repo? Vergiss es. Veraltet, hakelig, einfach nicht das, was ich mir antun wollte. Also Plan B: Niri.

    Das lief überraschend gut. Danach Noctalia drauf, bisschen hübsch machen, alles wirkt vielversprechend. Reboot. Und zack: TTY. SDDM steht draußen im Regen, während elogind auf allen TTYs seine Looping-Show abzieht.

    Also flog elogind direkt hinter Windows her und seatd durfte übernehmen.

    Danach ging der restliche Kleinkram erstaunlich fix. Niri läuft, Noctalia läuft, NVIDIA lebt, System steht. Noch nicht komplett fertig, aber immerhin: Void hat überlebt. Ich auch. So halb.

    Ein Sonntag, der sich angefühlt hat wie eine komplette Arbeitswoche plus unbezahlte Überstunden. 🤣

    pS: Jetzt weiß ich, was ich an CachyOS habe! Denn es ist so herrlich unkompliziert!

    ppS: Kleine Korrektur: Nicht elogind selbst war das Problem, sondern dass ich elogind zusätzlich als eigenen runit-Service aktiviert hatte. Ohne diesen Autostart wird elogind sauber über dbus gestartet. seatd war in meinem Setup unnötig und hat eher Probleme verursacht, vor allem bei Logout, Reboot/Shutdown aus der GUI und dem Zurückkehren zu SDDM. Aber ist auch Logisch, seatd ist ja die abgespeckte Variante zu elogind. Also sorry fürs Blödsinn erzählen!

    pppS: Finaler Abschluss: Hyprland läuft jetzt auch. Void ist komplett eingerichtet und sieht inzwischen fast aus wie mein CachyOS.

    Aber als Main-System hat Void mir zu viel Reibung. Spannend, lehrreich, charmant — aber CachyOS bleibt Zuhause. Void Experiment Beendet!

    Diese Distro ist irgendwie erfrischend und man fühlt dennoch sich schnell zuhause. Auch wenn man am Anfang etwas mehr Terminalpower braucht als ich gedacht hätte, aber am Ende ist es wirklich, wie der Franzose so gerne sagt, really rewarding.


    Schönen ersten Mai.

    Da hast du ja ein schönes Stück gefunden, hört sich spannend an! Und ja ich verstehe sofort was du meinst mit "fühlt sich heimisch an". Wenn man alles selbst Installiert, Einrichtet fühlt es sich von Anfang an zu Hause an. :thumbs-up:

    Das geht zwar, aber dann funktioniert das Updaten nicht mehr, da Bazzite OS dann dieses Paket nicht mehr erkennt...(hatte ich schon mal) - aber ist egal arbeiten tue ich eh`mit Linux Mint.

    Ich habe jetzt jedoch Bazzite OS mit Cachy OS ersetzt (Bazzite ist mir zu ressourcenhungrig).

    Komme mit Cinnamon nicht klar, aber CachyOS mit Hyprland und Noctalia läuft als mein Mainsystem wie geschmiert.

    Habe versucht, Citrix (nennt sich im AUR "icaclient") zu installieren - dauert unwahrscheinlich lange und das System stürzt dabei ab - ist mir eben schon wieder passiert...

    Habe aber auch festgestellt, dass Bazzite sehr Ressourcen-hungrig ist - hatte nebenbei BTOP am Laufen und der ganze RAM wurde beansprucht bei der Installation. War wohl zu viel für meinen Mini-PC mit AMD Ryzen 5 5560U...

    Ahh, interessant, muss ich mir mal anschauen! Danke. Wenn du es nicht unbedingt in der Distrobox brauchst, kannst du es ja immer noch Layern.


    ist das nicht cava? oder glava? oder so ähnlich

    Ja, früher über Cava. Mitlerweile aber direkt aus PipeWire über PwAudioSectrum. Aber ja, zum nachbauen ist Cava die einfachere Methode.

    Hatte gestern Abend einen Absturz von Bazzite (Blackscreen) - ich hatte in Distrobox versucht ein Programm auf meinem virtuellen Arch-System zu installieren (Citrix) (nebenbei hatte ich noch ein paar andere Anwendungen geöffnet) - war wohl zu viel für meinen Mini-PC...:1f610:

    Das habe ich auch noch nicht geschafft! Hast du das Problem gelöst? Bzw warum ausgerechnet eine Archbox?

    Bazzite OS installiert (soll überwiegend zum Zocken genutzt werden) - leider musste ich dafür Solus von der Platte löschen (mag ich auch sehr !)

    Aber da ja auch eine neue Version von Fedora rauskam und Bazzite darauf basiert, musste ich es unbedingt testen ! :nerd_face:

    Kirutin : hier ist übrigens die Anwendung "Kontainer" vorinstalliert...

    HerrRossiHehe, ja, das stimmt, aber schon seit Anfang März. Was ich bei der neuen Bazzite 44 Version schade finde ist: Dass Qemu, ROCm und Fuse2 rausgeflogen sind. Sunshine ist jetzt auch nicht mehr ab Werk mit dabei. Hat alles natürlich den Vorteil, dass die ISO um einiges schlanker geworden ist.. Natürlich geil, wenn man wirklich nur Zocken/Surfen/Konsumieren möchte, aber ich mochte Bazzite wegen seiner Vielfältigkeit.. Naja, gibt ja noch Bazzite DX, wenn man ein All in One Packet will... Oder man Layert was das Zeug hält, bis das System nicht mehr updaten will :grinning_face_with_smiling_eyes: (so wie ich :grinning_face_with_sweat:)


    Und wenn ich schon mal hier schreibe:

    Hast du mal versucht, manuel über das Terminal zu aktualisieren, also direkt in der Distrobox? Je nachdem welche Images es ist, könnte es auch sein, dass sie gar nicht als Distrobox geeignet ist.

    Ja, soo schlimm ist es mit der Softwareauswahl auch nicht - die gängigsten Programme bekommt man auch hier - nur für den Fall der Fälle und aus reiner Neugier und Experimentierfreude habe ich mir Distrobox und Distroshelf installiert...:nerd_face:

    Falls du KDE benutzt, schau dir mal Kontainer an, ist Distroshelf ähnlich aber auf Qt Basis anstatt GTK, passt optisch besser zu KDE.

    Das mit Solus hatte mich jetzt mal neugierig gemacht....mit KDE. Also die Distro gefällt mir.....aber am Ende lande ich immer was den Desktop angeht auf mein altes Schema......:rolling_on_the_floor_laughing::rolling_on_the_floor_laughing:

    Solange du damit klar kommst und zufrieden bist, ist doch alles top. KDE ist nicht umsonst so beliebt 😁 und Solus ist auch eine sehr schöne kuratierte Distro.