Beiträge von kangatheroo

    Und ja, der Mittelweg könnte vielleicht sein, bei solchen Sachen einfach nicht auf TUI-basierte Editoren wie nano, micro, vim usw. zu setzen, sondern eher auf GUI-Editoren wie Mousepad, Kate, gedit und Co.

    Ja, ich nutze manchmal auch Mousepad (früher Xed) als Editor für Dateien. Je nachdem, wo ich mich grade rumtreibe. Im Terminal ist es gefühlt manchmal schneller.

    Aber vielleicht wirkt das auch so, weil ich alles voll nerdy ohne Maus und klicken mache. :winking_face:

    Das ist ja echt spannend - ich bin mit hyprland nie wirklich warm geworden. Die Optik ist mega, keine Frage! Aber dieser Tiling Zwang hat mich irre gemacht. :winking_face: Darum konnte ich auch mit i3 nicht richtig.

    Das Tiling, was ich brauche ist meist nur 2 Fenster nebeneinander auf Tasten - und das kann Cinnamon hervorrragend. Die meisten DEs eigentlich.

    Bei hyprland ist halt cool, alles per config Dateien einzustellen.

    Und ich finde Void wahrscheinlich so entspannt, weil ich es mit der Pinguin ISO installiert habe. :winking_face: Die ist echt gut!

    Und in der Erfahrung ist Void vor allem konsequent, habe ich das Gefühl.

    Wenn Dinge auf eine bestimmte Art gemacht werden, laufen sie - und zwar richtig. Doch wenn etwas nicht richtig eingestellt, dann gehts auch nicht so ein bisschen, sondern gar nicht. :winking_face:

    Ich habe ganz ehrlich auch öfter eine KI bemüht, grade als es darum ging ein Template für Brave Origin zu bauen. Und das mit den Systemlinks muss ich auch noch weiter verinnerlichen.

    Ist halt ein bisschen anders - aber in meinen Augen logisch aufgebaut.

    Und ja, so ein netinstall ist echt Arbeit - ich hab das mit devuan mal gemacht. Und das fing dann damit an, dass ich erst mal überhaupt ein Netzwerk installieren musste. Und ein WM (damals i3). Da war auch nix dabei.

    Ich sehe Dich! :smiling_face:

    Aber noch mal zu Void, ja, ich mag das. Es erscheint mir extrem stabil, schnell und durchdacht. Ich bin gespannt, wo die Reise noch hingeht.


    BSD find' ich hingegen auch nach (bei mir fast) 2 Jahrzehnten testen, immer noch spannend...

    Und bei mir ist es mit BSD wie bei Dir mit Macos: Ich habe das noch nie benutzt und keine Ahnung davon. :winking_face: Auch der richtige Unterschied zu Linux ist mir noch nicht ganz klar. Aber ich finde das mega, dass Du das testest! Denn so kann man auch immer tiefer eintauchen, neue Dinge lernen - daran wachsen. Und dann vielleicht mit anderen teilen. :winking_face:

    Ich glaube Du hast bei dem Installer Deinen github Namen vergessen? Oder vielleicht schnall ich es auch grade nicht? Edit: Ich habs gefunden - direkt darunter. Du hast nur den github Link noch bei Methode 1 drin

    🚀 Installation

    Methode 1: Automatisch (empfohlen)

    Code
    git clone https://github.com/dein-username/void-software-store.git
    cd void-software-store
    sudo ./install.sh

    Ich öffne heute noch regelmäßig aus Versehen den Firefox-Seitenquelltext, wenn meine Finger eigentlich nur irgendwas aus dem Terminal in den Browser werfen wollten

    Hahaha! :grinning_squinting_face: Voll erwischt - oder das Debug Fenster geht auf, weil man was aus dem Browser rauskopieren will. :winking_face: Ich hatte Kitty mal eine Zeitlang mit custom keybindings belegt (also alles ohne das Shift), aber dann ging Nano nicht mehr so richtig (strg + x) und so - aber vielleicht gibt es da auch einen Mittelweg.

    Ich bin noch am "Aufbauen" des Void Systems nebenher, Doch ich bin schon weit. Ich hatte mir mein Mint ziemlich "personlisiert" - zum Beispiel mit kleinen Scripten.

    Statt jedes mal eine neue Instanz von Thunderbird zu öffnen, schaut das Script erst nach: Ist das schon offen? Wenn ja, wechsele zu dem Fenster, wenn nein, öffne es.

    Das hab ich für alle Programme gemacht, die ich häufig nutze. Oder ein anderes Skript erstellt eine neue Notiz in meinem Obsidian Vault - öffnet die aber mit Ghostwriter und räumt vorher den Schreibtisch auf, so dass ich nur das Schreibefenster sehe. So kleine nützliche Dinge halt.

    Aber ich nutze in meiner Freizeit schon das Void System auf der externen Platte und das macht schon Spaß - irgendwie sehr unaufgeregt. Ich mag das. :smiling_face:


    kangatheroo danke für die ausführliche Darstellung :1f60e::thumbs_up: - ein Großteil war mir bekannt, allerdings der Geschwindigkeitsverlust bei einem "Read Only" hab' ich so noch nicht gehört...

    die Tastenbombi Cmd+C funktioniert unter FreeBSD übrigens auch nicht automatisch, aber dies kann man sich ja alles einstellen^..

    Das stimmt - aber ich habe mich damals dafür entschieden, meine Muskelerinnerung neu zu trainieren - und es geht! :winking_face: Und ich kann nach einer kurzen Umgewöhnungsphase sogar "umschalten", wenn ich nochmal am Mac bin.

    Dass MacOs langsamer geworden ist, hat glaub ich - wie Du sagst - nichts mit dem Read Only zu tun. Sondern mehr damit, was sie da jetzt alles reingestopft haben.

    Darf ich fragen, was dich nach fast 20 Jahren Apple dann zu Linux rübergezogen hat? Das finde ich tatsächlich spannend.

    3 Dinge:

    Zum einen Bevormundung. Früher habe ich Sachen einfach aus dem System gelöscht, die ich nicht haben wollte - hab zum Beispiel nie Siri benutzt. Oder auch andere Sachen.

    Mit Catalina wurde das dann schon viel schwieriger und danach gings gar nicht mehr - Stichwort "Read Only" Betriebssystem.

    2. Mit jedem Update wurde mein Rechner langsamer statt schneller.

    Man sollte ja meinen, dass neue Versionen eines OS das ganze schneller machen. Nicht so bei Apple. Alles wurde langsamer. Und man war auch gezwungen, die neuen Versionen zu nehmen:

    a) Beim Kauf eines neuen Rechners. High Sierra (mein Favorit) lief nicht mehr auf meinem 2019er Intel Macbook - und danach mit den M Chips sowieso nicht mehr.

    b) Wenn man eine aktuelle App brauchte - die lief dann auch nicht auf den alten System.

    Also war es schwer, ohne Update weiterzumachen.

    3. MacOs hat seinen Fokus verloren - es war anfangs etwas, das "einfach lief" (was für eine Erleichterung nach WIN) und vor allem für so Sachen wie Video- und Audiobearbeitung ein Träumchen war.

    Jetzt ist es ein "IOS auf ein großer Gerät". Alles klicki-bunti mit 17 Widgets, die keiner haben will. Dafür aufgebläht und laaaaaangsam.

    Das waren so die Hauptgründe - ich hatte das Gefühl, das OS bremst mich immer mehr aus, anstatt dass es einfach läuft.

    Auf einem Laptop im Haus lief ohnehin schon Linux Mint (weil ich kein WIN mehr wollte) - und da dachte ich mir - teste das doch mal, wie das ist, wenn Du das als Dein Hauptsystem nimmst.

    Und das lief erstaunlich gut! Das schlimmste war die Umstellung von CMD+C auf CTRL+C :winking_face:

    Ich nutze meinen Mac nur noch für genau 3 Apps, bei denen ich noch nicht genau weiß, wie ich die auf Linux ersetze / zum Laufen bekomme. Aber das ist entspannt. Die brauche nur 1 mal pro Woche oder so.

    Das waren so die Hauptgründe.

    Ich verstehe die "Neugier" - auf der anderen Seite ist es aber auch unglaublich schön, einfach etwas zu haben, das läuft. Dann kann man nämlich einfach arbeiten. Darum war ich fast 20 Jahre bei Apple. Man konnte einfach arbeiten.

    Was ich aber verstehe, dass man - neben dem laufenden System - noch andere Dinge probieren mag. Das mach ich auch ganz gerne - hab mal versucht, mir ein Devuan Bunsenlabs zu basteln - oder eine Zeitlang einen reinen Netinstall nur mit i3 gemacht. Also ich verstehe den Spaß, aber das ist dann mehr "Hobby".

    Eine produktive Maschine muss einfach laufen. Find ich. :winking_face:

    Ich habe VOID installiert (auf einer externen SSD zum Testen) zuerst mit Cinnamon, da ich von Linux Mint komme. Läuft soweit auch alles. Nur extern schwuppt das natürlich nicht so.

    Also MATE installiert - aber das macht mich verrückt:

    Keybindings, die ich eingebe, werden zwar gespeichert und funktionieren, sind dann aber in der app dann nicht mehr zu sehen. (Argh!)

    Die Leiste oben: Bei mir sind die Xapps Icons viel kleiner als zum Beispiel der Lautsprecher oder das WLAN. Dadurch sind sie fast "unsichtbar". Schnurpf!

    Was ich mag bei MATE: Schnell wie watt (fast kein Unterschied zu Mint auf der internen nvim) und das Fenster links rechts geht auch rasend schnell.

    XFCE hatte ich auch mal kurz getestet, doch da ich 2 Monitore habe (Laptop und externer Monitor), die je nachdem unterschiedlich angesprochen werden müssen, hab ich das auch wieder runtergeschmissen.

    Openbox finde ich bei Bunsenlabs zum Beispiel total sexy, aber auch hier hab ich mit den Monitor Einstellungen gekämpft (und er hat mein Theme nicht genommen).

    Ich neige schon fast dazu bei Cinnamon zu bleiben ... auch wenn das nicht perfekt ist, aber so Sachen wie Keybindings, Monitor, Kalender etc. funktionieren einfach.

    Was ist denn so Eure Lieblings DE - und warum?

    Ich habe VOID auf einer externen SSD installiert (mit eigenem EFI). Noch mal DANKE für das mega ISO. Damit war die Installation echt einfach! :smiling_face:

    Nun wollte ich schlau sein und Void signieren, damit ich den Secure Boot nicht immer umschalten muss, wenn ich in mein normales System (Mint) wechsele.

    Nach 2 Stunden, in denen ich im BIOS alle alten Keys gelöscht habe - Void neu signiert habe - refind installiert habe - meine Konfiguration so zerschossen, dass ich gar erst mehr in mein Mint reinkam ... habe ich das Projekt VOID signieren erst mal zur Seite gelegt. (Bin froh, dass ich alles wieder im Ursprungszustand habe :winking_face: )

    Ansonsten der erste Eindruck: Void Cinnamon auf der externen ist schnell - aber natürlich nicht ganz so schwuppig wie Mint auf der internen nvim. Und ich kann noch einiges lernen in Void.

    Wie handhabt ihr das mit secure boot?

    vielleicht nicht gleich umsteigen - erst mal probieren und damit warm werden :1f60e::thumbs-up:

    Aber das wäre ja dann wohlmöglich eine total entspannte Erfahrung ... also ich weiß nicht ... :winking_face:

    Ich werde meinen aktuellen Laptop auf jeden Fall behalten (den mit Mint), so dass ich das Void in Ruhe aufsetzen kann. Muss ja dann auch meine ganzen Bash Scripte umziehen und so. :winking_face:

    Aber das mit dem neuen Laptop kann auch noch dauern, bin mit meinem aktuell noch ziemlich happy.

    Ich bin (noch) auf Mint, weil nach meinem Ausstieg von MacOs einfach was brauchte, mit dem ich arbeiten kann. Aber ich liebäugel schon länger mit void, vor allem weil es systemd frei ist - und auch schon in meiner VM ganz gut performt. Devuan war bei mir immer zickig.

    Wahrscheinlich werde ich mit meinem nächsten Gerät auf Void umsteigen.

    Auf einem alten Macbook von 2011 nutze ich noch Bunsenlabs, das Ding dient als "Musik-Streamer" und läuft auch recht flott.

    Mega! Super, dass alles funktioniert hat!

    Hab auch von xorg zu xlibre gewechselt - und es ist gefühlt (!) ein bisschen "snappier". Kann aber auch totale Einbildung sein, weil ich weiß, dass ich was Neues installiert habe. :winking_face:

    Wenn Du rclone nutzt, kannst Du Dir dann auch ein schönes Bash-Alias machen, dann geht's noch schneller. So in der Art:

    alias gdrive='rclone mount --daemon gdrive: /home/USER/CLOUDS/GD'

    Und man kann sich dann natürlich auch noch einen Cronjob zur Synchronisierung anlegen. Dann ist es fast wie in der App. :winking_face:

    mit rclone lässt sich so ziemlich alles einbinden und ich persönlich finde es viel schlanker und schöner als die nativen Apps der Anbieter zu nutzen. :smiling_face: