Beiträge von Smarty-Archy
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Ich hatte im Juni zum letzten Mal Kontakt zu openSUSE Tumbleweed. Irgendwie zog es mich auch immer wieder zur Susi, obwohl ich mich dann jedes Mal wieder über Dinge ärgerte, die eigentlich funktionieren sollten.
KDE Plasma zum Beispiel bleibt nach der Einrichtung immer wieder hängen. Dieses Problem hatte ich nun schon mehrmals, wobei ich eigentlich gehofft hatte, dass das Problem endlich behoben sei.
Außerdem gab es den Plasma-Login-Manager tatsächlich nicht im eigenen Repo. Warum? Ich hatte etwas von Problemen gelesen, die openSUSE damit zu haben schien. Für mich persönlich war und ist das ein No-Go, wenn ich den Login-Manager doch in jeder anderen Distribution wenigstens nachinstallieren kann. Ja, auch bei Susi ließ er sich nachinstallieren, allerdings aus dem OBS. Hier gab / gibt es unzählige Pakete, die von Benutzern erstellt und mehr oder weniger gut gepflegt werden. (openSUSE vs. Plasma-Login-Manager - Desktop - Arbeitsumgebungen - Community Hilfe - Download Software - Tipps und Tricks)
Weiterhin sehr merkwürdig war ein Kauderwelsch zwischen deutscher und englischer Sprache, weil ein benötigtes Paket nicht direkt mitinstalliert wurde. Ich musste zuerst herausfinden, um welches Paket es sich handelt, und dieses dann nachinstallieren. Danach war alles in deutscher Sprache. Sehr mysteriös. Was soll das? Warum macht die Susi das? Angeblich gab es bei der ursprünglichen Installation keine Pakete, die dieses Paket benötigten. Deswegen wurde es nicht mitinstalliert. Aber warum hatte ich ein solches Problem bisher in keiner anderen Distribution? (KDE-Plasma: Mischmasch aus Deutsch und Englisch - Desktop - Arbeitsumgebungen - Community Hilfe - Download Software - Tipps und Tricks)
Das sind alles Dinge, die mich aktuell daran hindern, der Susi einen erneuten Versuch zu gestatten. Warum soll ich mir das antun? Wer weiß, was da noch im Argen liegt und auf welche Probleme ich bei weiterer Nutzung gestoßen wäre. Nein, das möchte ich nicht wirklich.
Kann deinen Frust gut nachvollziehen, gerade nachdem ich die beiden verlinkten Threads gelesen habe. Der Login-Manager-Fall ist wirklich unschön – dass Plasma-Login-Manager offiziell gar nicht in den Repos ist und du auf OBS ausweichen musstest, und selbst danach hat dich SDDM nicht losgelassen. Das klingt nach einem echten Paket-/Service-Konflikt, nicht nach Nutzerfehler.
Bei mir lief die KDE-Ersteinrichtung selbst unauffällig, aber ich hatte kürzlich einen anderen SDDM/Wayland-Bug, der mich zeitweise auf den X11-Greeter zurückgeworfen hat. Scheint, als hätte SDDM auf Tumbleweed generell ein paar Ecken und Kanten gerade.
Verstehe gut, wenn du bei der Kombination aus beidem (Sprachmischmasch + Login-Manager-Drama) erstmal die Lust verlierst.
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Klingt spannend. Und du bootest alle 3 Distributionen regelmäßig, Smarty-Archy ? Mit wäre das schon bei 2 Distributionen zu viel. 🤪
Gute Frage! CachyOS nutze ich hauptsächlich fürs Gaming, Tumbleweed dagegen mindestens genauso oft für alle Alltagsaufgaben – die beiden teilen sich das eigentlich ziemlich gleichmäßig auf. Void ist tatsächlich der Exot – da probiere ich gerade rum und richte mir dort auch VM-Zugriff (KVM/libvirt) und Tailscale ein, um zu sehen ob es sich als dritter, "richtig genutzter" Alltags-Host lohnt, oder ob's eher ein Bastel-System bleibt.
Ist schon ein bisschen Overkill fürs Daily-Driving, klar 😄 aber macht Spaß, die Unterschiede der drei Init-Systeme/Paketmanager direkt nebeneinander zu haben.
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Freut mich, dass openSUSE für dich genau den richtigen Sweetspot trifft. 🙂
Aber Snapper ist für mich kein wirklicher USP mehr – Du sagst es ja selbst: ,,CachyOS integriert das ebenfalls" und Fedora plant für 45 automatische Btrfs-Snapshots samt GRUB-Einträgen.
Bleibt openQA, und das finde ich tatsächlich stark. Eine Garantie für problemlose Updates ist es aber auch nicht. Daher würde mich ehrlich interessieren: Wie oft ist dir CachyOS in der Praxis tatsächlich um die Ohren geflogen? Mir selbst ist das durchaus öfter passiert – allerdings eher, weil ich mal wieder selbst am System herumgefummelt habe, nicht wegen eines Updates oder weil CachyOS grundsätzlich instabil gewesen wäre. 😅
Guter Einwand zu Snapper – stimmt, CachyOS hat das ja auch, und wenn Fedora es nachzieht, wird der Unterschied kleiner. Für mich ist es trotzdem (noch) ein Pluspunkt, weil es bei openSUSE bereits seit Jahren produktionsreif und automatisch beim Zypper-Update mit GRUB-Einträgen integriert ist – bei Fedora "geplant" heißt ja erstmal nur: kommt vielleicht, in unbekannter Qualität.
Zu deiner Frage, wie oft mir CachyOS um die Ohren fliegt: Bei mir bisher gar nicht – läuft parallel zu Tumbleweed stabil. Meine größeren Stolpersteine kamen eher aus Tumbleweed (z.B. ein Paketsperren-Konflikt bei borgbackup, ein SDDM/Wayland-Bug, der mich auf X11 zurückgeworfen hat) – aber das sind Einzelfälle, keine grundsätzliche Instabilität.
Stimmt, openQA garantiert nichts – aber mir reicht schon, dass es das Risiko eines kaputten Updates deutlich senkt. Ich erwarte keine 100%ige Sicherheit, nur eine bessere Ausgangslage als bei Distros ohne diese Testschicht.
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Was ich mich persönlich bei openSUSE frage ist: Welchen konkreten Grund gibt es 2026 noch openSUSE gegenüber Fedora, Arch oder Debian vorzuziehen?
Für mich sind es vor allem zwei Dinge (nutze CachyOS und Tumbleweed parallel):
Snapshots vor jedem Update: Bei zypper dup macht Snapper automatisch ein Backup vom System. Geht was schief, bootet man einfach die alte Version zurück. Das haben weder Fedora noch Debian von Haus aus.
Getestete Pakete, aber trotzdem aktuell: openSUSE testet Updates automatisiert (openQA), bevor sie rausgehen – Fedora ist dafür kein echtes Rolling Release (nur alle 6 Monate ein Versionssprung), Debian ist stabil, aber oft veraltete Paketversionen.
Für mich der beste Mix aus "immer aktuell" (wie Arch/Fedora) und "bricht nicht dauernd" (wie Debian) – dank der Rollback-Absicherung.
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Ich bin aktuell mit einem Triple-Boot-Setup unterwegs: CachyOS, openSUSE Tumbleweed und Void Linux. Drei völlig verschiedene Distros (Arch-based, RPM/Zypper und runit statt systemd), deckt aber genau meinen Bedarf ab.