Beiträge von techgamegeek

    Servus zusammen,

    mich würde mal interessieren, wie ihr das seht. Aus meiner Sicht sind die sog. Gaming-Distributionen mehr oder weniger nur ein Hype. Genau genommen ist eine Gaming Distri doch "nur" eine Distribution oder eine Adaption einer vorhandenen Distribution, die mit möglichst aktuellen Paketen (Kernel, Mesa, Firmware) ausgestattet ist und ggf. zusätzliche Tools anbietet, die vor allem auf Gaming abzielen (einfache Installation von div. Gaming Tools etc).

    Vermeintliche "Kernel-Optimierungen" bringen vielleicht bei Desktopanwendungen etwas, die wenig Latenz bevorzugen (Audio/Video), bei Gaming ist das doch eher wurscht, wenn nicht sogar kontraproduktiv. Ich habe zuletzt mal ein optimiertes Kernel getestet und hatte dann im Endeffekt weniger FPS wie mit dem Debian Backports 6.17 Originialkernel.

    Allgemein kann man sich eine GamingDistri eigentlich auch mit einem Debian (+Backports), Void, Arch etc. bauen, finde ich.

    Wie seht ihr das?

    PS: Das ist nicht böse gemeint und auch kein Distro-Bashing!

    Ich habe aus einer Laune heraus mein o.g. Thinkpad auf Sid umgestellt, aktuell werkelt Linux 6.17.12+deb14-amd64.

    Und was soll ich sagen Die Performance ist merklich besser und stabiler mit dem Kernel. Weit entfernt von wirklich gut, aber immerhin auf niedrigsten Grafikeinstellungen bei 1280x720 quasi dauerhaft über 60 FPS.

    Es fühlt sich ein wenig wie würfeln an.

    ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das nur am Kernel liegen soll. Die Backports haben dir also nichts gebracht?

    baumi Versuch mal Mesa, Kernel (6.17.x) und bei dir installierte Firmwarepakete von den Debian Backports zu installieren.

    Zu meinen ISOs: Meine ISOs sind im Endeffekt Standard-Debian-ISOs die mit wenigen vorinstallierten Paketen kommen, PLUS hab ich einen Setup Assistenten integriert bzw. ein paar andere Goodies (die aber alle von den Debian Repos kommen!). Kein selbst gestricktes "irgendwas" :winking_face:

    Du solltest aber auch so zu neueren Paketen kommen (Stichwort wie gesagt Backports).

    Bislang hatte ich mit Pipewire keine Probleme. ABER: Ich bin zu 90% mit Debian Stable unterwegs. Vielleicht liegt es daran? Oder hatte ich nur Glück mit meiner Hardware. Hab Altes und Neues...

    Am besten beim Original bleiben, oder evtl. nur einen Zweig weiter gehen. Und auch Windows hat desöfteren so seine Probleme. Kein OS ist perfekt.

    Beim Original zu bleiben, halte ich für einen guten Ansatz.

    Brauchen nicht, aber es ein Teil von mir. Das bezieht sich nicht nur auf Linux.

    Nachvollziehbar

    Sehe ich auch so. Warum mit alten Versionen arbeiten, die zwar funktionieren, aber keine neuen Funktionen und Fehlerbehebungen enthalten? Das ist eine Frage, die man genau so stellen kann. :winking_face:

    Fehlerbehebungen sollte man aber auch so bekommen. :winking_face:

    Neue Funktionen: Ja, wenn man sie braucht.

    Ist aber nur mein Ansatz und natürlich individuell.

    Ich bin noch nie in die Verlegenheit gekommen, unbedingt die aktuellsten Pakete für eine Software zu benötigen.

    Frage im Kontext dieses Threads: Wozu braucht man immer und unbedingt die aktuellsten Pakete?

    Als Umweltsau(en) würde ich Rolling-Distris nicht bezeichnen. Eher die Leute die täglich (und ohne Notwendigkeit) 2-5km mit dem Auto in die Arbeit fahren. :winking_face:

    Das Fokussieren auf nur eine Desktopumgebung hat sehr viele Vorteile. Sehe ich selbst bei meiner KDE Plasma UND Xfce Iso...

    Zum eigentlichen Thema des Threads. Es gibt keinen Grund dich entschuldigen zu müssen. Armin, mach dir nicht so einen Stress mit all dem. (Alles Andere ist ungesund.) Wenn du den Fokus jetzt auf Void und deine Eigenentwicklung hast, dann ist das so. Alle Voiduser können dankbar sein, dass du da so viel Energie reinsteckst.

    Nee ist eine Debian Problem, nur für mich als nicht so erfahrenen Nutzer ist das egal, Fubktioniert nicht, muss weg. :grinning_squinting_face:

    haha. Kann ich verstehen, weil man will ja nicht an einer Basisfunktion herumdrehen, die eigentlich von Haus aus laufen sollte. Ich werde mir Debian aber jetzt in der VM Installieren mit dem Debian Installer und mir das ansehen. Kommt mir komisch vor. Wäre ja ein MEGABUG (zwar keiner der massiv ist, was die Behebung angeht) aber einer der schon einen komischen Eindruck hinterlässt. Dass man da drüber fällt...

    Wobei - hier ist ja die Rede von den Live-ISOs (jetzt erst gecheckt)

    Wayland & NVIDIA für mich eher nicht nutzbar. Ich mag keine Bildschirmartefakte oder flackern in der Konsole. Für mich ist es völlig unbegreiflich, wie man Wayland in die Distributionen pushen kann und dabei noch X11 rauskickt. Klar, X11 stagniert, Sicherheit usw. Aber wenn ich mir anschaue, wie Wayland sich bislang bei mir am Desktop verhaltet... puh.. echt taffe Aktion, das zu forcen.

    Anfangs (Trixie) war ich da noch positiv gestimmt, denn es lieft (logischerweise) mehr wie bei Debian 12. Aber unterm Strich, kommt Wayland für mich nicht in Frage.

    Gebe dem TO recht: Absolut schlechtester Zeitpunkt so eine Aktion zu setzen...

    AMD und Intel dürften da weit besser bedient werden. Und im Grunde ist es halt wiedermal NVIDIA. Allerdings hat der TO ja eine Hybridlösung im Notebook.

    Seid ihr ansonsten alles AMD-GPU User, oder hat tatsächlich hier mit NVDIA & Wayland jemand keine Probleme?

    Naja es ist eine Debian Distro, also sollten alle Wege funktionieren. Und wie geschrieben im Terminal per Apt hat ja auch nicht geklappt und Siduction hat eine Aktualisierungsverwaltung, aber die hat mich auch nicht weiter gebracht. Wie gesagt ich werde irgend wann, nochmals versuchen.

    Hab jetzt nochmals nachgeschaut. Für mich liest sich das so als ob jeder andere Weg, das System zu aktualisieren zu Probleme führt.

    Auszug:

    Eine Aktualisierung des ganzen Systems wird mit diesem Befehl durchgeführt: apt full-upgrade. Vor einer solchen Maßnahme sollten die aktuellen Upgradewarnungen auf der Hauptseite von siduction beachtet werden, um zu prüfen, ob Pakete des eigenen Systems betroffen sind. Wenn ein installiertes Paket behalten, also auf hold gesetzt werden sollte, verweisen wir auf den Abschnitt Downgrade bzw. Hold eines Pakets.

    Ein einfaches apt upgrade von Debian Sid ist normalerweise nicht empfohlen. Es kann aber hilfreich sein, wenn eine Situation mit vielen gehaltenen oder zu entfernenden Paketen vorliegt, um von der Situation nicht betroffene Pakete zu aktualisieren.