...wenn die Chemie stimmt und das "Arbeitsmodell" zu dir passt, warum nicht in ein Team "investieren". Ich würds aber schön langsam angehen und mir mal einen Überblick verschaffen.
Beiträge von techgamegeek
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Deshalb bleibe ich dabei, ein "Einsteiger-Arch" sollte kein AUR zum einbinden haben. - Nur die machen es dann auch noch sehr einfach.
Genau!
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...sind in der Regel einfach Distributionen die schon das installiert haben, was man braucht um zocken zu können. Steam, Epic, Treiber usw. Das wäre dann aber nicht optimiert sondern vorbereitet.
sehe ich exakt gleich.
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das würde mich auch interessieren - das beste Beispiel ist für mich Nobara, die Gaming-Distro mit allem möglichen angepassten zeugs, auch noch von einem Fedora Entwickler, und das Ergebnis??? es gibt so gut wie nichts was Fedora nicht auch könnte.
Die Gaming Distributionen sind ja eigentlich auch ganz normale Distributionen mit ein paar Zusatztools, oder? Aktuellem Kernel, Mesa etc? Nichts, was ich mir nicht auch mit Debian bauen könnte.

Ich habe mich eine Zeit lang mit diversen Kernel-Optimierungen beschäftigt und teilweise auch ein paar Benchmarks gemacht. Fazit: Die Kerneloptimierungen bringen 1-2 FPS mehr (vielleicht). Aus meiner Sicht völlig sinnlos.
diabolusUmarov ich bin auch der Meinung, dass man den Unterschied zwischen den Distributionen eigentlich gar nicht mehr merkt wenn mal alles eingerichtet ist. Am Ende ist es immer das Gleiche mit dem Unterschied aktuellerer Pakete.
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Das ist halt die dunkle Seite des AUR. Distros mit hoher Paketrotation (abgesehen vom AUR) sind da meiner Meinung nach eher gefährdet, da sich die Pakete etc. ja quasi dauernd ändern. Sehe das als größere Angriffsfläche und größeren Aufwand da ein Auge drauf zu haben.
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Jetzt kommt der Kracher:
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Ich nutze noch immer Debian Trixie (Kernel 7.x / mit Nvidia Repo & Backports - RTX 4080) etc. Und es läuft und läuft und läuft. Genau so wie ein OS sein soll, langweilig und unsichtbar. Es funktioniert einfach alles: Hardware/Gaming/Audio/Video... ohne Gefummel. Richtig fad...

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Servus zusammen,
mich würde mal interessieren, wie ihr das seht. Aus meiner Sicht sind die sog. Gaming-Distributionen mehr oder weniger nur ein Hype. Genau genommen ist eine Gaming Distri doch "nur" eine Distribution oder eine Adaption einer vorhandenen Distribution, die mit möglichst aktuellen Paketen (Kernel, Mesa, Firmware) ausgestattet ist und ggf. zusätzliche Tools anbietet, die vor allem auf Gaming abzielen (einfache Installation von div. Gaming Tools etc).
Vermeintliche "Kernel-Optimierungen" bringen vielleicht bei Desktopanwendungen etwas, die wenig Latenz bevorzugen (Audio/Video), bei Gaming ist das doch eher wurscht, wenn nicht sogar kontraproduktiv. Ich habe zuletzt mal ein optimiertes Kernel getestet und hatte dann im Endeffekt weniger FPS wie mit dem Debian Backports 6.17 Originialkernel.
Allgemein kann man sich eine GamingDistri eigentlich auch mit einem Debian (+Backports), Void, Arch etc. bauen, finde ich.
Wie seht ihr das?
PS: Das ist nicht böse gemeint und auch kein Distro-Bashing!
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Ich habe aus einer Laune heraus mein o.g. Thinkpad auf Sid umgestellt, aktuell werkelt Linux 6.17.12+deb14-amd64.
Und was soll ich sagen Die Performance ist merklich besser und stabiler mit dem Kernel. Weit entfernt von wirklich gut, aber immerhin auf niedrigsten Grafikeinstellungen bei 1280x720 quasi dauerhaft über 60 FPS.
Es fühlt sich ein wenig wie würfeln an.
ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das nur am Kernel liegen soll. Die Backports haben dir also nichts gebracht?
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...wenn ich was beitragen kann, gerne. Allerdings kämpfe ich momentan auch einen anderen Kampf an einer anderen Front und kann deshalb für nichts garantieren.
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baumi Versuch mal Mesa, Kernel (6.17.x) und bei dir installierte Firmwarepakete von den Debian Backports zu installieren.
Zu meinen ISOs: Meine ISOs sind im Endeffekt Standard-Debian-ISOs die mit wenigen vorinstallierten Paketen kommen, PLUS hab ich einen Setup Assistenten integriert bzw. ein paar andere Goodies (die aber alle von den Debian Repos kommen!). Kein selbst gestricktes "irgendwas"

Du solltest aber auch so zu neueren Paketen kommen (Stichwort wie gesagt Backports).
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Schöne Sache
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Bislang hatte ich mit Pipewire keine Probleme. ABER: Ich bin zu 90% mit Debian Stable unterwegs. Vielleicht liegt es daran? Oder hatte ich nur Glück mit meiner Hardware. Hab Altes und Neues...
Am besten beim Original bleiben, oder evtl. nur einen Zweig weiter gehen. Und auch Windows hat desöfteren so seine Probleme. Kein OS ist perfekt.
Beim Original zu bleiben, halte ich für einen guten Ansatz.
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Die Betonung liegt auf SOLLTE.

ehrlich gesagt noch nie anders erlebt. Zumindest bei den Paketn die ich unter Debian vewende (ohne sollte).

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Brauchen nicht, aber es ein Teil von mir. Das bezieht sich nicht nur auf Linux.
Nachvollziehbar
Sehe ich auch so. Warum mit alten Versionen arbeiten, die zwar funktionieren, aber keine neuen Funktionen und Fehlerbehebungen enthalten? Das ist eine Frage, die man genau so stellen kann.

Fehlerbehebungen sollte man aber auch so bekommen.

Neue Funktionen: Ja, wenn man sie braucht.
Ist aber nur mein Ansatz und natürlich individuell.
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Ich bin noch nie in die Verlegenheit gekommen, unbedingt die aktuellsten Pakete für eine Software zu benötigen.
Frage im Kontext dieses Threads: Wozu braucht man immer und unbedingt die aktuellsten Pakete?
Als Umweltsau(en) würde ich Rolling-Distris nicht bezeichnen. Eher die Leute die täglich (und ohne Notwendigkeit) 2-5km mit dem Auto in die Arbeit fahren.

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Debian, kurz mal Arch, aber ja .. Debian. Gibt meiner Meinung nach nix Besseres.
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echt stark Armin. Beeindruckend!
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Schon seit längerem mein "Daily-Driver" - die Debian 13-Version mit KDE Plasma von techgamegeek - Distrohopping ist vorbei !
Stark! Danke für den Support und die Erwähnung. Freut mich.
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Das wird dann zum schönen "Frankendebian" oder ist es eher... hm... ein Frankbuntu? hm.