Beiträge von techgamegeek

    Bezüglich Kerne kann ich beisteuern, dass es bei Spielen (Steam/Proton/Wine) selten aber doch Probleme gibt, wenn mehrere Kerne (bei mir 12, bei dir ja noch mehr) im Einsatz sind und man deshalb per Startparameter der Spiele die Kerne definieren (Affinity-Mask, müsste nachschauen, wie das genau heißt, gibt aber auch einen Beitrag von mir hier im Forum). Sonst ruckelts im Spiel recht stark.

    Das passt zwar nicht ganz zur Fragestellung, in dem Fall scheint aber Linux die Kerne nicht korrekt zu handeln bzw. ist das vielleicht eine Sache des Kompatibilitätslayers.


    kann ich voll nachvollziehen Rawhide ist auch sehr interessant.


    aber ich probiere so oft Dan Tech Game Geek seine sachen aus das macht immer viel spass und die sachen die er dazu macht sind immer mit hand und fuß!!!

    aktuell finde ich die Debian Systeme alle sehr interessant und will mich da auch mehr rein fuchsen. auch ma unter die Haube schauen.....

    die von Daniel habe ich ja in einer VM laufen, ist echt nicht schlecht!

    Danke für das positive Feedback - freut mich sehr!

    ...wenn die Chemie stimmt und das "Arbeitsmodell" zu dir passt, warum nicht in ein Team "investieren". Ich würds aber schön langsam angehen und mir mal einen Überblick verschaffen.

    das würde mich auch interessieren - das beste Beispiel ist für mich Nobara, die Gaming-Distro mit allem möglichen angepassten zeugs, auch noch von einem Fedora Entwickler, und das Ergebnis??? es gibt so gut wie nichts was Fedora nicht auch könnte.

    Die Gaming Distributionen sind ja eigentlich auch ganz normale Distributionen mit ein paar Zusatztools, oder? Aktuellem Kernel, Mesa etc? Nichts, was ich mir nicht auch mit Debian bauen könnte. :winking_face: :winking_face:

    Ich habe mich eine Zeit lang mit diversen Kernel-Optimierungen beschäftigt und teilweise auch ein paar Benchmarks gemacht. Fazit: Die Kerneloptimierungen bringen 1-2 FPS mehr (vielleicht). Aus meiner Sicht völlig sinnlos.

    diabolusUmarov ich bin auch der Meinung, dass man den Unterschied zwischen den Distributionen eigentlich gar nicht mehr merkt wenn mal alles eingerichtet ist. Am Ende ist es immer das Gleiche mit dem Unterschied aktuellerer Pakete.

    Servus zusammen,

    mich würde mal interessieren, wie ihr das seht. Aus meiner Sicht sind die sog. Gaming-Distributionen mehr oder weniger nur ein Hype. Genau genommen ist eine Gaming Distri doch "nur" eine Distribution oder eine Adaption einer vorhandenen Distribution, die mit möglichst aktuellen Paketen (Kernel, Mesa, Firmware) ausgestattet ist und ggf. zusätzliche Tools anbietet, die vor allem auf Gaming abzielen (einfache Installation von div. Gaming Tools etc).

    Vermeintliche "Kernel-Optimierungen" bringen vielleicht bei Desktopanwendungen etwas, die wenig Latenz bevorzugen (Audio/Video), bei Gaming ist das doch eher wurscht, wenn nicht sogar kontraproduktiv. Ich habe zuletzt mal ein optimiertes Kernel getestet und hatte dann im Endeffekt weniger FPS wie mit dem Debian Backports 6.17 Originialkernel.

    Allgemein kann man sich eine GamingDistri eigentlich auch mit einem Debian (+Backports), Void, Arch etc. bauen, finde ich.

    Wie seht ihr das?

    PS: Das ist nicht böse gemeint und auch kein Distro-Bashing!

    Ich habe aus einer Laune heraus mein o.g. Thinkpad auf Sid umgestellt, aktuell werkelt Linux 6.17.12+deb14-amd64.

    Und was soll ich sagen Die Performance ist merklich besser und stabiler mit dem Kernel. Weit entfernt von wirklich gut, aber immerhin auf niedrigsten Grafikeinstellungen bei 1280x720 quasi dauerhaft über 60 FPS.

    Es fühlt sich ein wenig wie würfeln an.

    ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das nur am Kernel liegen soll. Die Backports haben dir also nichts gebracht?

    baumi Versuch mal Mesa, Kernel (6.17.x) und bei dir installierte Firmwarepakete von den Debian Backports zu installieren.

    Zu meinen ISOs: Meine ISOs sind im Endeffekt Standard-Debian-ISOs die mit wenigen vorinstallierten Paketen kommen, PLUS hab ich einen Setup Assistenten integriert bzw. ein paar andere Goodies (die aber alle von den Debian Repos kommen!). Kein selbst gestricktes "irgendwas" :winking_face:

    Du solltest aber auch so zu neueren Paketen kommen (Stichwort wie gesagt Backports).

    Bislang hatte ich mit Pipewire keine Probleme. ABER: Ich bin zu 90% mit Debian Stable unterwegs. Vielleicht liegt es daran? Oder hatte ich nur Glück mit meiner Hardware. Hab Altes und Neues...

    Am besten beim Original bleiben, oder evtl. nur einen Zweig weiter gehen. Und auch Windows hat desöfteren so seine Probleme. Kein OS ist perfekt.

    Beim Original zu bleiben, halte ich für einen guten Ansatz.

    Brauchen nicht, aber es ein Teil von mir. Das bezieht sich nicht nur auf Linux.

    Nachvollziehbar

    Sehe ich auch so. Warum mit alten Versionen arbeiten, die zwar funktionieren, aber keine neuen Funktionen und Fehlerbehebungen enthalten? Das ist eine Frage, die man genau so stellen kann. :winking_face:

    Fehlerbehebungen sollte man aber auch so bekommen. :winking_face:

    Neue Funktionen: Ja, wenn man sie braucht.

    Ist aber nur mein Ansatz und natürlich individuell.

    Ich bin noch nie in die Verlegenheit gekommen, unbedingt die aktuellsten Pakete für eine Software zu benötigen.

    Frage im Kontext dieses Threads: Wozu braucht man immer und unbedingt die aktuellsten Pakete?

    Als Umweltsau(en) würde ich Rolling-Distris nicht bezeichnen. Eher die Leute die täglich (und ohne Notwendigkeit) 2-5km mit dem Auto in die Arbeit fahren. :winking_face: