Hybruntalia – weil ein leerer Hyprland-Desktop nicht unbedingt nach „Willkommen“ schreit

  • Ich wollte eigentlich nur testen, ob man einen aktuellen Hyprland-Stack halbwegs sauber auf Ubuntu 26.04 LTS bekommt.

    Wie das bei mir manchmal so läuft, blieb es natürlich nicht bei „nur kurz testen“.
    Inzwischen ist daraus ein kleines Bastelprojekt geworden: Hybruntalia.

    Hybruntalia ist ein Desktop-Layer für Ubuntu 26.04 LTS. Unten bleibt Ubuntu, oben drauf kommen Hyprland, Noctalia, Hyprmod, ein kleines Welcome-Fenster, vorkonfigurierte Einstellungen und ein paar Hilfswerkzeuge.

    Die Idee ist nicht, das Rad neu zu erfinden. Eher:

    Zitat

    Hyprland etwas zugänglicher machen, ohne den Basteltrieb einzusperren.

    Ich bin kein Entwickler. Ich bin eher der Typ „probiert aus, stolpert dreimal, dokumentiert danach den Weg und tut so, als wäre das Absicht gewesen“. Also habt bitte Nachsicht, falls ihr Hybruntalia ausprobiert. :dirty-injured-face:

    Das Projekt macht mir gerade einfach Spaß. Und vielleicht hilft es irgendwann jemandem, der Tiling, Hyprland oder moderne Wayland-Desktops spannend findet, aber nicht direkt mit leerem Desktop, Dotfile-Salat und Fragezeichen im Gesicht starten möchte.

    Kurze Hybruntalia-Demo inkl. Installation:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Aktuell enthält die Alpha unter anderem:

    • Hyprland 0.55.4 für Ubuntu 26.04 LTS
    • Noctalia 4.7.7
    • Hyprmod 0.3.0
    • ein .deb-Desktop-Bundle
    • ein kleines Welcome-Fenster
    • Standardkonfigurationen, Theme und Wallpaper
    • Noctalia-Plugins für Hyprmod, Keybinds und Screenshots
    • deutsche und englische Doku
    • Installations- und Entfernen-Hinweise
    • Known Issues, weil Alpha eben Alpha ist

    Hybruntalia ist also nicht:

    Zitat

    „Fertiges Desktop-Produkt mit TÜV, Airbag und Oma-Erna-Freigabe.“

    Sondern eher:

    Zitat

    „Es lebt, es startet, sieht schon erstaunlich brauchbar aus und hat hoffentlich weniger Rauchentwicklung als erwartet.“

    Also bitte nur testen, wenn eine funktionierende Fallback-Sitzung vorhanden ist. KDE, GNOME oder irgendwas Rettendes sollte also noch da sein.

    Langfristig soll Hybruntalia updatebar werden, idealerweise über ein eigenes APT-Repository. Im Moment geht es erstmal darum, den Stack sauberer, wartbarer und nachvollziehbarer zu machen.

    Kurz gesagt:

    Ubuntu unten. Hyprland und Noctalia oben. Dazwischen viel Kaffee, Snapshots und fragwürdige Kiru-Entscheidungen. 🐧

    Grüße aus der Kommandozentrale ✨
    in der Kubuntu friedlich schnurrt, KDE Plasma die Fenster artig in Form schiebt, Dolphin zuverlässig durch die Ordner paddelt und irgendwo Snapper im Hintergrund nervös Kaffee trinkt, sobald ich Ghostty öffne und „ich teste nur kurz was“ murmel.

    Meine Hardware

    Main Rig: Ryzen 7 3700X · 32 GB RAM · RTX 4070 · 1 TB NVMe · Kubuntu · KDE Plasma
    Lenovo ThinkPad T14 Gen 2a · Ubuntu 26.04 LTS · GNOME/Hyprland-Noctalia
    HP Pavilion dv6 · Void Linux · XFCE/Hyprland-Noctalia

  • Dieses Thema enthält einen weiteren Beitrag, der nur für registrierte Benutzer sichtbar ist.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!