Beiträge von Staryvyr
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Ich würde Arch nicht als Umweltsau bezeichnen. Im Grunde ist es zunächst eine Distro, die auf zentrale Repos aus vorkompilierten Binärpaket basiert. Solange Arch so genutzt wird, wird es wohl auch nicht mehr Strom kosten als Debian. Es gibt zwar mehr Updates, aber unterhält ein kleineres Netz an Spiegelservern, hat weniger Nutzer usw. so dass die Gesamtbilanzen sich soweit ähneln könnten.
Da Du ja die AUR zuletzt "angrüßt". Ja so ziemlich klar sollte sein, dass die quellbasierte Systempflege einiges mehr Strom kostet als vorkompilierte Pakete zu nutzen. Wenn jeder Linux-Nutzer selbst kompilieren würde, dann wäre das wohl schon ein horrender Unterschied an Strom, der dafür verbraten wird. Aus dieser Sicht ist doch eigentlich jede Distro mit Binärpaket-Repos eine viel umweltfreundlicher Alternative, oder?
Ich will hier nicht die quellbasierten Distros diskreditieren. Die haben Ihre Berechtigung und können in bestimmten Fällen letztendlich auch unter Umweltaspekten einen Vorteil haben, um z.B. eine bestimmte Leistung aus Rechnern herauszuholen, ohne die diese Rechner ersetzt werden müssten.
Wahrscheinlich gibt es neben Quell- vs. Binärpaketen noch eine Menge anderer Aspekte, die mir grad nicht einfallen. Ich vermute aber, die Quintessenz ist letztendlich immer derselbe Allgemeinplatz: Die " Umweltsau" sitzt VOR dem Bildschirm und hat so etwas für den Stromverbrauch bei.der Nutzung vom OS überhaupt nicht auf dem Radar.
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Solange eine Distro gepflegt und von irgendjemanden genutzt wird, ist Sie m.E. weder Schrott noch unnütz --- eine Distro braucht nunmal gar keine Berechtigung, um da zu sein, sondern Entwickler/Maintainer und Nutzer.

Natürlich gibt es Qualitätsunterschiede zwischen den Distro hinsichtlich ganz unterschiedlicher Kriterien, natürlich gibt es eine Menge Distros, die ich nicht nutzen würde bzw. nur unter ganz bestimmten Bedingungen, natürlich bringt die Vielfalt der Distros auch sein ganz eigenen Probleme hervor --- aber das ist hier ja doch gar nicht die Frage, oder?
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KDE habe ich den Nuller-Jahren genutzt --- ohne zu wissen, dass es dazu Alternativen gibt* --- Dateien, Dateien und nochmals Dateien pflasterten meinen Bildschirm

* Ok den CDE kannte ich auch, aber nur von für mich unerschwinglichen Workstations der Uni
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Ja dito --- Alles Gute !
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Nur für einen Grobeindruck, wie leicht das OS tatsächlich ist: Wie hoch ist denn der Idle-RAM auf dem Thinkpad?
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ich sag immer: es kostet Geld! ...man wird nur nicht gezwungen (was) zu zahlen

Absolut, und gut gesagt!

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Zum Teil scheint das auch ein Kommunikationsproblem zwischen Spezialisten und Geschäftspartner gewesen zu sein. Mir liegt die Vermutung nahe, dass sich beide in der Welt des jeweilig Anderen nicht sehr gut auskennen. Der Hinweis auf die Zeitschriften war wohl sehr unglücklich und hat die Vorstellung des Geschäftspartners in eine einschlägige Richtung gelenkt (Sodom und Gomorra
).Es ist ja nun überhaupt nicht so, dass die verschiedenen Linux Repo's (die im Falle von Mint ja zum Großteil von Ubuntu bzw. Debian stammen), keinen Qualitätsmanagment unterliegen.
Ich wundere mich, warum der Spezialist nicht einfach die Anwendungsverwaltung vorgestellt und die Hintergründe erklärt hat.I.A. würde ich frei nach dem Motto "Gebt dem Kaiser, was des Kaiser's ist..." einem etwas größeren Unternehmen oder einem konservativen kleineren Unternehmen eher zu einem der Distro's (ich rede hier hauptsächlich vom Desktop) raten, die sich bereits auf dem Markt einbringen, Ubuntu, Suse oder Redhat eben. Zumal gerade in dieser Welt viele glauben, dass nur dann etwas von Wert sei, wenn es Geld kostet. Ich meine, lassen wir Ihnen diesen Glauben, es ist prinzipiell gut, wenn Geld in Richtung Open Source fließt ....
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Schau mal mit
xinput list
nach der ID von Deinem Touchpad (evtl. muss das Paket "xinput" vorher installiert werden).
Danach kannst Du Dir mit
xinput list-props <ID>
die Eigenschaften anschauen ( <ID> durch die entsprechende Zahl ersetzen ). Die Eigenschaften, in denen "Accel" und/oder "Speed" auftreten, dürften hier relevant sein.
Auf einem meiner Geräte habe ich z.B. die Zeile
Device Accel Velocity Scaling (304): 12.500000
Das ist mir zu schnell, also setze ich die Geschwindigkeit über
xinput set-prop 9 "Device Accel Velocity Scaling" 6
auf die Hälfte runter. (Im Beispiel ist die Geräte-ID gleich 9).
Wenn Du mehr Feedback magst, dann gib uns doch bitte die genaue Gerätebezeichnung und den Output von xinput list-props <ID>
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Gut, die Message von Euch ist, dass Linuxfx noch ein Tacken ähnlicher ist von der Oberfläche und Bedienung her. Da ich Windows meist nur dann vor mir habe, um es zu löschen, fehlt mir hier tatsächlich der Hintergrund.
Es muss ja Gründe geben, warum AnduidOS trotzdem mehr gehypt wird als Linuxfx, aber das sind vielleicht keine technischen.
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Ich denke für alle die von Windows kommen wäre doch Linuxfx OS eher was.
Welche Vorzüge siehst Du denn bei Linuxfx gegenüber Anduin?
Ich sehe da kaum Unterschiede, aber bin vielleicht zu betriebsblind u.A. weil mich beide OS nicht sonderlich reizen.
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Soweit ich mich entsinne ist das doch nur ein normales Ubuntu mit einem leicht angepasstem Gnome Desktop der etwas nach Windoof aussieht.

Ja und das zieht genügend Aufmerksamkeit in den letzten Monaten auf sich, in einer Zeit, in der ein Windows 11 auf vielen Kisten bald nicht mehr läuft.