Beiträge von Staryvyr

    tojacket

    OpenBSD löst die Probleme, die X11 mit sich bringt, über eine Sicherheitsarchitektur mit chroots so dass X11-Anwendungen, die in OpenBSD generell niedrig priorisiert sind, wenig anrichten können.

    Auch Qubes löst die X11-Sicherheitsproblematik nicht durch Wayland, sondern über seinen Virtualisierungsansatz.

    Beide gehören zu den sichersten OS überhaupt. Sicherheit geht also prinzipiell auch mit X11. Bleibt die Frage nach dem Aufwand, den die Entwickler dafür treiben wollen. Die Codebasis von X11 ist eben riesig und anscheinend recht undurchsichtig.

    diabolusUmarov

    Wobei ich aufgeschnappt habe, dass FreeBSD auf Wayland wechselt. Und eigentlich ist das ja auch stimmig, weil es anders als NetBSD und OpenBSD keinen eigene Xorg-Variante pflegt.

    x86_64 ist hier richtig, ich würde für das Testen des Bootvorganges ersteinmal nur die base-Variante probieren. Auch ist richtig, dass das schon ein Modell mit 64-bit-EFI ist.

    Benutzt Du für den Dual-Boot rEFInd?

    The rEFInd Boot Manager

    Wenn nein, kann ich Dir als Tipp mitgeben, dies unter MacOS zu installieren. Warnung: Allerdings muss ich einräumen, dass ich es selbst bisher nicht genutzt habe. Auf alten Macs (u.A. einem iMAC 10,1) pappe ich Debian bzw. LMDE drauf -- die Rechner sind auch nicht meine, ich betreue die nur. Wobei ich bei einem MacAir6,2 keine Probleme mit dem Booten von Void hatte :thinking_face: .... hmm das war auch das einzige Mal dass ich versucht habe, Void auf nem Mac starten.

    Wenn Du rEFInd schon nutzt und der Boot nicht klappt, dann würde ich Dir den Tipp von diabolusUmarov ans Herz legen. Ventoy kannst Du natürlich auch gern als Erstes probieren.

    Bedingt. Der Pfad zum aktuellen Punkt beläuft sich ja auf Wayland. In dem Fall Stichpunkt sicherheit. Ist Wayland wirklich sicherer als X11?

    Was spräche dagegen: Durch XWayland wird ein Teil der Sicherheitskonstruktion abgeschwächt und die Probleme von X11 kommen durch die Hintertür wieder durch. X11 wurde lange gepflegt und eine Menge Sicherlecks wurden behoben. Mit dem Wechsel der großen DE's auf Wayland wird X11 für Angreifer natürlich uninteressanter, weil es zu einer kleinen Nische innerhalb der Nische Linux wird.

    Was spräche dafür: Wenn mittelfristig die wesentlichen Anwendungen bzw. Alternativen unter Wayland auch ohne XWayland laufen, neigt sich die Waage klar Wayland zu: Kleinere Codebasis, die im Gegensatz zum Mainline-X11 für Linux gepflegt wird, Abschottung der Anwendungen voneinander usw.

    In anderen Betriebssystem wie openBSD sieht es schon wieder etwas anders aus, da wird ein eigenes Xorg gepflegt bzw. gibt es auch unter Linux noch XLibre usw. Bliebe noch das Problem mit der Abschottung der Anwendungen untereinander, die ja heutzutage als grundlegend für Sicherheit angenommen wird. Ich bin mir allerdings auch nicht nicht, ob diese Abschottungsansätze wirklich das letzte Wort in der Rechnersicherheit sind.

    Fanto

    Welche ISO hast Du denn genau verwendet? Welches Modell ist der iMac?

    Wie diabolusUmarov hier schon vermutet, nutzt der iMac ein EFI (kein BIOS), zumindest was Modelle angeht, die nicht älter als 20 Jahre sind. Die ersten Modelle mit dem EFI nutzten aber noch son 32-bit-EFI -- ich denke, dass man hier beim booten mit Void einfach bestimmte Parameter setzen muss.

    Daher ein eindeutiges: Es kommt darauf an, insbesondere für eine Antwort darauf, was Du uns an Details geben kannst. :1f609:

    Neben der ISO wäre es noch nett, wenn Du eine Ausgabe von inxi -Fxxz (im Terminal ausgeführt mit einer Live-ISO Deiner Wahl) hier posten könntest.

    Die Fensterpositionierung nimmt m.W. der entsprechende Compositor vor, d.h. es liegt in tom_www ' s Fall mehr an KWin als an dem Wayland-Rahmen selbst. Es gibt unter KWin ja die Möglichkeit, individuelle Fensterregeln einzustellen. Vielleicht liegt hier die Ursache für die Diskrepanz zu Perval ' s Beobachtung. Ich selbst nutze eine derartige Funktionalität nicht ( und auch kein KDE ), und lasse es daher hier mal als Vermutung im Raum stehen.

    Gefühlt war mir im den vergangenen Monaten der Übergang von X11 zu Wayland zu abrupt und zu sehr forciert. Dass da in X11 noch Potenzial liegen gelassen wurde, sieht man m.E. auch an Projekten wie (z.B.) XLibre oder wayback. Auch nutzen andere OS wie einige BSD's oder lllumOS noch ( ihre eigenen Varianten ) von X11.

    Mittlerweile habe ich aber mehr Probleme unter dem für Linux nicht mehr gepfllegtem X11 als unter Wayland und neige dem letzterem zu, auch aus anderen Gründen ( modularer Aufbau, ...)

    Hmm etwas Ähnliches habe ich einmal erhalten, als per Installationsskript der benötigte DDX-Treiber entfernt wurde.

    Ein schwarzer Bildschirm mit blinkendem Cursor oben rechts begrüßte mich nach dem Hochfahren. Auf ein TTY zu wechseln, war die Hölle, weil ich immer nur 1-2 Sekunden zum Tippen hatte, bevor die Anzeige wieder zurück wechselte. (Es ist mir nach vielen frustrierenden Versuchen aber gelungen, den lightdm-dämon abzuschießen -- wozu brauch ich Arkade-Spiele wenn ich doch ein Betriebssystem habe. Klar ein chroot wäre einfacher gewesen, ich habe mich darin dann halt verbissen.)

    Unter X11 habe ich an XFCE nichts zu meckern (gut, das whiskerymenu hätte ich auch gern voreingestellt).

    Unter Wayland allerdings ist manches weniger komfortable, viele Programme unter "Einstellungen" funktionieren halt nicht. Die Tastaturbelegung die ich nach Start stets per Hand einstellen muss, nervt ein wenig (jaja ich sollte einfach mal nen Skript schreiben, aber zur Zeit nutze ich für wayland halt lieber labwc), bzw. gibt es auch keinen Ersatz für das xkb-plugin der Leiste.

    Es halt bislang nur eine experimentelle Unterstützung für Wayland.

    Hallo,

    falls es Euch noch nicht aufgefallen ist.

    Debian Trixie wurde vor einigen Stunden offiziell herausgegeben.

    Debian 13: "Trixie"

    32-bit Rechner werden nicht mehr offiziell unterstützt, dafür aber erstmalig die 64bit RISC-V Architektur.

    Debian 13 kommt u.a. mit GNOME 48, KDE Plasma 6.3, XFCE 4.20 und LXQt 2.1.0 heraus.

    :partying_face:

    nein nein, linux selbst ist ein werkzeug
    und der anspruch ist, dass es so gut funktioniert wie möglich
    massentauglichkeit ist eher was, was die distro maintainer anstreben, oder armin, und da hat sich die letzten jahre wirklich enorm viel getan und in vielen bereichen sind sachen bereits einfacher zu benutzen als in den massenbenutzten varianten, in anderen bereichen eben noch nicht, allerdings holen wir auf und zwar mit siebenmeilenstiefeln, keine firma der welt kann mit open source manpower mithalten :smiling_face: deswegen geb ich dir vollkommen recht, open source wird sich durchsetzen

    Bleibt aber noch die Frage in welcher Form. Ich mein Google macht mit Android und ChromeOS schon seit einigen Jahren alles in Open-Source und die neuen chinesischen OS (HarmonyOS und EulerOS) schieben auch ihre Open- bzw. Free-Source Varianten vor sich her.

    Ob Open-Source dann tatsächlich noch mit einer Freiheit der Betriebssytemwahl einhergeht wird dann stark damit zusammhängen, inwiefern Hardware verfügbar ist, die nicht so verschränkt mit dem eigenen OS ist, wie wir dies u.A. von Apple und Chrome OS kennen. Ich befürchte, dass dies zunimmt.

    dazu ergänzend die Antworten auf Pinguins Frage im feedback Bereich:

    nur zwei von 160 Mitgliedern stören sich an void

    Das allerdings können wir nicht wissen, denn es haben sich von den 160 Personen bislang nur 11 an der Umfrage beteilligt.

    Beide Personen hinter den beiden Stimmen haben hier im Thread (mittlerweile) ergänzt, dass sie die Void-Themen prinzipiell nicht stören, sondern andere Gründe hatten, so ihre Auswahl zu treffen.

    Kleine Statistik, um mal von "gefühlten Fakten" auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen:

    Im Zeitraum ab 1. März (da ungefähr begann es, dass Void Theme häufiger auftragen) hatten wir im Forum 45 von 235, d.h. ca. 20% Themen aktiv, die sich auf Void bezogen.

    80% dieser Themen beziehen sich also NICHT auf Void.

    Bedauerlich, wenn man sich auseinanderentwickelt. Ich wünsche dem Juppsupp alles Gute und bin dankbar für seine Beiträge hier inklusive der (bisherigen bzw. Noch-) Bereitstellung des Community-Ordners.

    diabolusUmarov

    Ich gehe mal optimistisch davon, dass er von Armin NICHT verlangt hat, dies zu ändern, sondern eher ausgedrückt wollte, dass ihm die Entwicklung in Richtung "mehr Void Beiträge" so nicht gefällt .... und da schwang sicher auch eine Hoffnung dahinter.

    Seine Behauptung, dass wir hier nun ein Void-Forum hätten, ist mir dann aber doch klar zu einseitig.

    XFCE ist bei mir seit über einem Standarddesktop. Relativ einfach gestrickt, macht, was es soll, nicht zuviel Lametta und einigermaßen ressourcenschonend -- passt zu mir!

    .... fehlt nur noch 90-60-90 :rolling_on_the_floor_laughing: .... OK, Spaß beiseite.

    Allerdings hat meine Begeisterung für XFCE mitterweile einen Riss bekommen. Grund ist X11 -- die Xorg-Sitzungen fahren z.T. nicht immer oder auf einem Rechner sogar überhaupt nicht mehr hoch. Nachdem der Enrico Weigelt weg von X11 ist und XLibre gegründet hat, wird X11, soweit ich es verstehe, für Linux gar nicht mehr gepflegt (ich bin mir nicht sicher, was von der Arbeit an den X11-Versionen von OpenBSD und NetBSD da noch durchgereicht wird).

    Leider ist die Wayland-Variante von XFCE noch sehr experimentell und ich verstehe einige Ansätze nicht (z.B. wie ich unter Wayland die Tastaturbelegung so einstellen kann, dass ich unter Wayland von Beginn an eine deutsche Tastatur habe --- da wird bei jeder Sitzung eine labwc-environment Datei neu generiert und die alte überschrieben und ich habe dazu bislang keine Info gefunden).

    Daher neige ich momentan dazu, anstelle dessen LabWC zu benutzen, zuweilen mit XFCE-Elementen (Terminal, Leiste). Hier verstehe ich den Konfigurationsvorgang einfach besser --- ist halt meine Kragenweite: (aus meiner Sicht) irgendwie noch einfacher gestrickt, noch weniger Lametta, noch ressourcenschonender und so weiter :grinning_face: ....

    ... das letzte Wort ist da aber noch nicht gesprochen. Ich komme mit LabWC nämlich einfach nicht aus dem Tee, sprich, ich kann mich nicht entscheiden, ob ich nun besser seatd oder elogind, die XFCE-Leiste oder Waybar, swaybg oder wbg für den Hintergrund usw. usf. benutze. Da habe ich auf 3 Rechnern 5 Varianten, wenn ihr versteht, was ich meine.


    Also ich fand Xfce eigentlich immer altbacken. Das war meiner Meinung nach eine Fehleinschätzung. Da "geht" doch erstaunlich viel.

    Da sind wir schon zu zweit. XFCE habe ich lange Zeit absolut unterschätzt.

    aber jetzt wo wir bei dem Thema sind, ich bin im Moment so frustriert das ich am liebsten mit Void aufhöre, also nicht für mich aber das es keine Downloads, scripte usw. mehr von mir gibt.

    Ich bekomme ständig - oder besser ich werde zugemüllt mit Fragen, das ich zu nichts mehr komme. jetzt wenn das noch fragen wären die ....

    Naja .... nicht zuletzt durch Dein Video mit Jean hast Du einen Sprung in der Reichweite gemacht. In der Woche danach ist Void in der Wochenstatistik zeitweilig von Rang ~100 auf Rang ~50 gehüpft und ich glaube, das Eine hat mit dem Anderen zu tun.

    Wie wäre es denn, wenn Du in diversen Youtube-Videos die Karten auf den Tisch legst und eine Antwort erstellst a la

    "Ich würde mich echt gern um alles persönlich kümmern, aber habe zur Zeit einfach zu viele Anfragen. Wenn ihr mögt, so schaut doch mal in unserem Forum ( linux-talk.de ). Da kann Euch bestimmt geholfen werden."

    und da immer mal wieder drauf verweist ?

    P.S: Oh, ich sehe gerade, tom_www hat das eigentlich schon vorgeschlagen. Sorry für die Redundanz.

    Falls es noch etwas nützt: