Beiträge von torsten.breswald

    Da sind wir ja beim Kern des Problems angelangt...

    ein problem, das nur DU hast in diesem umfeld, also sind nicht WIR angekommen, sondern DU
    wenn du schon wert auf genauigkeit in der sprache legst, dann musst du dich auch selbst daran halten
    da du ja aber jetzt beim kern angelangt bist, kannst du ja anfangen, daran zu arbeiten. wir unterstützen dich auch, in dem wir weiterhin die üblichen bezeichnungen verwenden, quasi um diese zu trainieren

    ist auch Blödsinn: Die Deskoptumgebung ist der Raum wozu ich auch gehöre in dem sich der Desktop befindet.

    du kannst die dinge natürlich nennen, wie du magst, paul oder fridolin ..., aber so wie in den vorherigen beiträgen werden die dinge allgmein in der community bezeichnet und dessen bedeutung auch wiedererkannt, wenn du eigene namen verwendest, oder bekannte bezeichnungen für anderen kontext, dann wird das über kurz oder lang zu verwirrung führen
    eine desktopumgebung z.b. ist sehr klar eingegrenzt definiert, wenn du das wort mit anderer bedeutung füllst, wird das praktisch eine eigene sprache, die du dann immer übersetzen musst
    und nebenbei: "Desktop" heißt übersetzt "Schreibtisch", es ist also NICHT der Rechner mit seiner hardware :1f609:

    void
    ich hab angefangen wie alle anderen anfänger mit mint und hab das über jahre benutzt, aber irgendwann wollte ich eine akutellere paketbasis aber die stabilität nicht aufgeben, und bin nach ausgiebigem testen in virtuellen maschinen bei void gelandet etwa vor 3 jahren. bis heute nicht bereut.
    ich hab aber auch immer gern ein arch irgendwo in ner vm zum nachschauen im AUR und ein mint falls mal ein anfänger was fragt und ein solus, wenn mein vater ne frage hat, den hab ich auf solus umgestellt wegen wartungsfrei für immer und so.

    das knifflige daran ist, dass die distros im grunde wirklich kaum voneinander unterscheidbar sind
    sicherlich sieht ein ubuntu anders aus als ein fedora oder mint, aber mit ein bissel aufwand kann man das auch ändern
    die punkte, wo wie sich wirklich unterscheiden sind nicht so offensichtlich und auch vom konzept her als neuling schwer verständlich.

    im grunde kann man es herunterbrechen auf:

    • paketformat und paketmanager
    • rhythmus der veröffentlichungen (long term oder rolling release z.b.)
    • ob die distro unabhängig ist oder von einer anderen abstammt oder z.b. eine firma dahintersteckt
    • generell die community dahinter

    so für sich gibt es für die punkte meist nur wenige auswahlmöglichkeiten, in der kombination ergeben sich dann trotzdem jede menge mischungen

    dinge die distributionsübergreifend verfügbar sind und eben auch gleich sein können:

    • Desktopumgebungen und Window Manager
    • Themes
    • praktisch jegliche Software
    • naja, der Kernel

    letztenendes ist es eine geschmacksfrage
    du kannst sowohl als auch im grunde jede desktop umgebung resourcenschonend trimmen, ich hab schon KDE mit 300MB idlen sehen, genauso kann ein sonst kleines sparwunder völlig übr die stränge schlagen, wenn man es nur genug aufpumpt. es kommt eben auch auf die tools an, die man benutzt
    im moment besteht ein unterschied zwischen gnome und kde gegenüber dem rest, weil diese beiden bereits volle wayland unterstützung bieten
    ansonsten gilt, willst du mehr bling bling, braucht das system mehr ressourcen

    hab meine 70+ eltern auf solus
    hab meiner mutter 10 min gezeigt, wie sie updates macht und die schriftgröße und theme und so eingestellt, ihr kleiner laptop läuft seit drei jahren, ich musste nur einmal mit schauen beim drucker installieren
    mein vater wird entgültig diese woche umgestellt, der hatte noch win10 (bis zur letzten minute quasi) ich erwarte auch da ein ruhiges leben fortan, es sei denn solus wird eingestampft.

    kommentar zum AerynOS video vom Pinguin TV Kanal von Armin
    (meine youtube kommentare werden gern mal von youtube gelöscht, gerade wenn man namen und daten nennt oder vielleicht noch links)

    AerynOS, oder wie die distro vormals hieß, SerpentOS, ist der geistige nachfolger von solus, oder zumindest vom selben macher, Ikey Doherty (wem der name vielleicht noch was sagt).
    ich meine, die distro ist nach wie vor in alpha, also wenn da einiges nicht geht, das ist so richtig, die ist noch nicht für den gebrauch gedacht.
    ich hab nicht mehr ganz im kopf, was die distro alles an besonderheiten auffährt, von immutable und atomaren updates ohne die sonst üblichen benötigten neustart ist aber jede menge dabei.
    die distro ist unabhängig "from scratch" gebaut, also genau so wie solus oder eben auch void, oder halt debain oder arch.
    was die distro mit solus gemein hat ist, dass sie relativ kompromisslos gegenüber älterer hardware oder auch älteren systemen ist. so wie solus niemals eine 32-bit-unterstützung hatte, obwohl das derzeit eigentlich üblich war, so bietet aerynOS keine unterstützung mehr für bios-boot an, also nur noch uefi, außerdem - aber da bin ich nicht ganz sicher, kann also gut sein, dass ich falsch liege - bietet es nur noch wayland an, kein xorg.
    ich glaub, die ganze kommunikation des update-managers mit den repos ist alles verschlüsselt und lauter so netter kram, also im grunde wurden praktisch alle neuen techniken, die in den letzten jahren in der linux welt aufkamen, mit eingebaut, wenn sie für sinnvoll gehalten wurden.
    vermutlich könnte die distro mal DIE nummer eins consumer linux distro werden, die laptop hersteller mal auf ihre geräte packen werden, oder aber das floppt total. man weiß es halt noch nicht, aber das potential ist da, sie muss halt erst noch fertig werden. ich hatte ja immer gehofft, dass das bis oktober zum win10 ende klappt, aber naja :smiling_face: ich hatte ja auch auf cosmic gehofft, und da sind sie auch relativ lahm, aber immerhin schon in beta. wir lassen uns überraschen.

    vanilla macht da ganz komische sachen mit immutable system und die software nur als flatpak oder appimage usw.
    ich weiß es nicht wirklich, weil ich mich nicht durch die dokumentation querlesen will, aber am ende läuft es wahrscheinlich darauf hinaus: wenn du ein debian möchtest, nimm debian
    wenn du allerdings fertig bist mit vanillaOS, kannst du das ja einfach mal testen und sehen, was passiert, dann spielt's ja keine rolle mehr und wenn es kaputt geht, nuja :smiling_face: