Beiträge von diabolusUmarov

    Ich war auf GitHub und kann da auch eigentlich nichts negatives drüber sagen. Da ich aber ein Mensch bin, der sein Zeig gerne auf der heimischen Festplatte hat, habe ich mit Gitea auf den Pi gepackt und versioniere da drüber. Geht genauso wie bei GitHub, liegt aber eben auf meiner Festplatte.

    Dazu finde ich es befremdlich, meinen Code, der unter Umständen ja Geld wert ist, auf einem Server zu haben, der von Microsoft betrieben wird. Ich bin wahrscheinlich einfach nur paranoid, aber das muss nicht sein.

    Die Gaming Distributionen sind ja eigentlich auch ganz normale Distributionen mit ein paar Zusatztools, oder?

    Das ist ja das Problem. In den meisten Fällen wird zwar gross von Gamining-Distro mit Optimierungen usw. gesprochen, was genau da wie optimiert sein soll und was das für einen Sinn hat, sehe ich aber eigentlich nie. Ich habe auch das Gefühl, es sind in der Regel einfach Distributionen die schon das installiert haben, was man braucht um zocken zu können. Steam, Epic, Treiber usw. Das wäre dann aber nicht optimiert sondern vorbereitet.

    Du hast soweit Recht. Den wirklichen Umstieg auf Linux habe ich erst durch Gentoo geschafft. Weil mir alle anderen Distributionen mit den vielen DVDs und Software, die einem aufgebügelt wurden, nicht gefiel und ich ausserdem nach der Installation da stand und überhaupt keinen plan hatte, wie dieses Linux überhaupt funktioniert. Das habe ich alles erst mit Gentoo gelernt.

    Recht hast du auch, dass Gentoo und Arch sich ähnlich sind. Das war auch der Grund, warum ich Gentoo verlassen habe. Arch bietet mit viel von dem, was ich unter Gentoo schätze, ohne diesen massiven Zeitaufwand, den Gentoo fordern kann.

    Das ich zurück will hat aber andere Gründe. Gentoo installiert ja nicht, Gentoo baut alles aus den Systemquellen und dank USE-Flags kann man alles so radikal optimieren, dass das schon schlanke und schnelle Linux noch schneller und effizienter wird. Das hat mich immer stark beeindruckt, bis zum Ende. Nur eben, ich hatte dann irgendwann einfach nicht mehr die Zeit, bei jedem Systemupdate erst Stunden mit Konflikten zu verbringen, die Installation neuer Software zu einem Geduldsspiel werden zu lassen usw.

    Bei mir ist das eigentlich die Neugier

    Es geht mir ja nicht um den Grund für einen Wechsel, sondern ob man im laufenden Betrieb Unterschiede merkt.

    Nachdem aber das Ergebnis jetzt anscheinend meiner Erfahrung entspricht ist ja eigentlich die Sache relativ klar. Ein geneigter Um-/Einsteiger hat zwar die Qual der Wahl, wenn er aber dann mal ein für sich produktives System hat, spielt es eigentlich keine Rolle mehr, was drunter ist.

    Was mich aber auch fasziniert, warum will ich immer zu Arch zurück? Wobei ich sagen muss, eigentlich will ich ja sogar zu Gentoo zurück. Wobei ich ja jetzt wenn dann nur mal eine Distribution in qemu rein werfe. Wirklich gewechselt habe ich seit dem Umstieg von Gentoo zu Arch eigentlich ja nicht mehr.

    Mahlzeit!

    Zur Sicherheit mal dazu gesagt, Distrohopper ist keines Wegs negativ gemeint.

    Es ist ja bekannt, dass ich ziemlich eingleisig fahre und seit Jahren einfach ein Arch laufen habe. Da ich aber auch regelmässig Void für verschiedene Zwecke einsetze, ist mir etwas aufgefallen und ich würde gerne wissen, ob sich das auch bei anderen bemerkbar macht.

    Lassen wir jetzt mal die Paketmanager aussen vor. Was mir auffällt, wenn ich mal meine Betriebssystem auf produktive Nutzung eingerichtet habe und nichts weiter daran machen muss, dann merke ich eigentlich gar nicht mehr, unter welchem OS ich da gerade arbeite. Gerade heute ist mir das direkt Bewusst geworden.

    Kurze Geschichte. Ich habe etwas länger unter Void gearbeitet und wollte dann ein Programm installieren. Ich hab also den Terminal geöffnet und brav "sudo pacman -S ..." eingegeben, was natürlich nicht funktioniert hat. Erst da wurde mir wieder bewusst, dass ich unter Void bin und nicht unter Arch.

    Hatte von euch schon jemand ähnliche Erfahrung? Oder merkt ihr immer den Unterschied, je nach Distribution? Klar, man merkt einen Unterschied, wenn auf der einen Distribution Cinnamon läuft und auf der anderen Plasma. Aber, dass ist ja kein Unterschied der Distribution, sondern der Oberfläche, also fällt das auch raus.

    Mich würde da die Erfahrung interessieren von denen, die wirklich öfters die grossen Distributionen wechseln. Also nicht von Arch zu Catchy und zu Endevour, sondern von Arch zu Debian, zu Fedora, zu Void, zu SuSe. Merkt man da mit der Zeit, dass man einen bestimmten Distributiosstamm nutzt oder fällt das nach einer Zeit gar nicht mehr auf?

    Ich persönlich würde da sagen, es fällt nicht mehr auf. Wenn alles eingerichtet ist und man keine Programme installiert, scheint es mir überall das Gleiche zu sein. Nicht nur bei Linux. Auch zum Beispiel NetBSD, da habe ich auch die Erfahrung gemacht, wenn es mal läuft, merkt man den Unterschied gar nicht und da steckt ja ein ganz anderer Kernel drunter.

    Wo ich selbst eben direkte Unterschiede merke ist, wenn ich ein ganz anderes OS verwende. Windows ist hier ja ein gutes Beispiel. Mittlerweile ist es dort ja so, egal was du machst, es passiert zusätzlich noch irgendwas, was man eigentlich gar nicht will. Alleine wie viel KI kram da mittlerweile aufgeht. Die dauernden Fragen, ob man nicht vielleicht doch Edge verwenden will, dauernd tauchen irgendwelche Icons auf dem Desktop auf usw. Da merke ich den Unterschied direkt.

    Gegenbeispiel ist das AmigaOS, mit dem ich ja auch regelmässig zu tun habe. Das ist in allen Belangen einfach nur unglaublich schnell, obwohl ja ein 68k Prozessor mit vergleichsweise kaum Speicher emuliert wird. Trotzdem flitzt dort einfach alles. Da merkt man den Unterschied auch sofort.

    Bei unixoiden Betriebssystemen scheint das aber dann doch nicht der Fall zu sein. Jetzt eure Erfahrung bitte.

    Ich könnte da direkt keinen Favoriten nennen. Das liegt aber wahrscheinlich daran, dass ich weder irgendwas über Snap oder Flatpak installiert habe. Wie Roger-N schon sagte, ich finde eigentlich wirklich alles direkt in den Paketquellen oder in Yay. Natürlich mag nicht jeder dort all das finden, was er gerne hätte, bei mir klappt es aktuell jedoch tatsächlich immer.

    Generell würde ich auch keine Präferenz zu einem der Beiden nennen. Richtig, Snap hat Cannocical hinter sich, was man nicht unbedingt gut finden muss, es installiert seine Abhängigkeiten pro Anwendung, was Flatpak nicht macht. Das muss aber auch kein Nachteil sein. Mit ein Vorteil solcher Installationsmethoden ist unter anderem ja, dass die Anwendungen ihre Abhängigkeiten mitbringen. So laufen dann auch noch Programme, die veraltete Abhängigkeiten voraussetzen. Ich schätze mal, am Ende wäre es der Anwendungsfall, wo ich mich dann für eines der Beiden entscheiden würde.

    Sorry, mein Internet ist im Moment hinüber. Heute war ein Techniker da, anscheinend ist das Kabel kaputt. Hab jetzt eine eSim und laufe darüber. Geht erschreckend gut muss ich sagen. Jetzt ist auf jeden Fall mit Git wieder verfügbar, wenn es jemand versuchen will.

    Klar geht Kate auch und Geany habe ich sogar lange benutzt. Aber irgendwie haben beide nicht das, was ich gerne hätte. Die Grossen haben dafür dann wieder mehr, als ich eigentlich brauche. Deshalb mein Projekt.

    BSD ist wirklich so eine Sache für sich. Das war ja damals, noch mit meinem alten Modem, schon ein spannendes Thema für mich. Noch zu Zeiten, wo wirklich alles Handarbeit war. Klar, mein AmigaOS war damals viel simpler, in der Regel deutlich schneller und hat mir trotzdem nahezu alles geboten. Aber eben, es ging mir nicht darum, ob es einfach war, sondern ob es schwer war. NetBSD herunterzuladen (runde 300 MB ohne X11 mit einem 19K Modem zu Zeiten ohne Flatrate war schon hart) war schon eine Tagelange Geduldsprobe. Es dann aber noch zu installieren und zum laufen zu bringen, war wieder eine andere Hausnummer. Ich fühlte mich da schon so ein bisschen wie ein Hacker. Ein Unix, so nannte man damals diese Art von OS ja noch, installiert zu haben und es läuft, war echt eine Leistung für mich. Ich musste mir sogar ein Handbuch kaufen um überhaupt zu verstehen, wie es denn eigentlich funktioniert. Das hat mich so ein bisschen an den C64 erinnert. Gekauft, aufgebaut, aber dann überhaupt nicht gewusst, wie man da überhaupt etwas startet.

    In einer VM habe ich auch immer noch ein NetBSD installiert. Aber bei mir klemmt leider auch die Zeit. Eine ganze Zeit habe ich darüber sogar meine Entwicklerumgebungen betrieben. Ist es besser als Linux? Würde ich so jetzt nicht behaupten. Wenn alles eingerichtet ist, findet man eigentlich nicht viele direkte Unterschiede.

    Aus meiner Zeit von Damals habe ich auch noch einen Bekannten, der seit jeher nur mit NetBSD unterwegs ist. Der hat mittlerweile einen ARM Server, ein verflucht schnelles, aber nicht gerade günstiges Gerät und darauf natürlich NetBSD. Das ist schon eine witzige Sache.

    Ja, die gibt es auch, aber das sind doch dann die extremen, gut da mitzuhalten ist jetzt auch nicht mein vorrangiges Ziel,

    Nein, meins auch nicht. Das ist ja auch so mehr oder weniger meine Grundaussage hier. Wenn du so arbeiten kannst, dass am Ende dein Ziel damit zur Zufriedenheit erreicht ist, bist du weder altmodisch, ein Noob oder sonst was. Dann bist du genau so, wie es für dich funktioniert.

    Am Ende jeder so wie er kann

    Besser kann man es nicht ausdrücken. Ich bin ja jetzt kein Anfänger, was Linux angeht. Gegen richtige "Freaks" bin ich jedoch ein Noob. Ich habe schon richtige Profis in Aktion gesehen. Nichts da, mit dem Aufruf eines einzigen Tools in der Konsole. Da geht es sofort steil mit grep, awk und was weiss ich nicht noch alles.

    Ist das aber nun besser? Professioneller? Richtiger? In meinen Augen nein. Jeder hat einen bestimmten Zweck, wofür er seinen PC einschaltet. Dieser Zweck muss am Ende zur Zufriedenheit erfüllt sein. Der Weg dahin, spielt in meinen Augen keine wirkliche Rolle.

    man kann es diesen Usern gar nicht verdenken

    Nein, natürlich nicht. Ich habe mal einem Linux eingerichtet, der hatte ausschliesslich Windows Software drauf und war glücklich. Warum nicht? Der fand das total toll, dass er so ziemlich alles seiner Software einfach weiter betreiben konnte.

    Es ist ja auch eigentlich bequem, sich die Software auf diesem Weg zu laden. So macht man das ja auch beim AmigaOS. Ich finde es einfach schön, wenn ich da eine Zeile eintippe oder in Pamac schaue und es direkt installieren kann. Gerade in den offiziellen Repositories wo man relativ sicher sein kann, dass man das bekommt, was man auch haben will (Chip *hust*). Aber prinzipiell sehe ich darin keinen wirklichen Nachteil.

    Was heisst rückständig? Wenn es doch für dich funktioniert, ist doch alles prima. Ich finde es bei Umsteigern aber so witzig, wenn die Windows Like auf die Homepages gehen, sich die exe oder msi ziehen und sich dann wundern, warum es nicht geht. Oder schlimmer, wenn da von Hause aus schon Wine installiert ist, wenn es dann eben doch geht. Besonders schön, wenn sie etwas über Chip laden und dann noch deren hauseigenen Installer nutzen, der ja so gerne noch extra Zeugs installiert.

    Ich würde natürlich Arch ins Rennen werfen mit Mate oder TDE. Aber, auch Void könnte hier was bringen mit diesen Desktops. Aber auch ein Blick zu Bunsenlabs könnte nicht schaden. Auf jeden Fall würde ich eine Distribution nehmen, die von Hause aus nicht viel vorinstalliert hat, damit du wirklich nur die Dienste hast, die du wirklich brauchst.

    Deine Frage verstehe ich durchaus. Nur bin ich eben der Meinung, man sollte sich nicht für die Zukunft auf Technologie verlassen, die technisch nicht mehr auf aktuellem Stand ist und zudem noch richtig viel Geld kostet. Ja, da ist wieder das Rennen mit den Chinesen, aber sinnvoll finde ich das trotzdem nicht.

    Die Ausschreibung für das Artemis Programm kenne ich, ich halte sie aber für nicht durchdacht. Ja, die Technik der Space Shuttles ist erprobt und funktioniert, sie ist aber eben nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Zumal die Triebwerke vom Shuttle für mehrere Einsätze konzipiert sind, was sie für eine Einmalnutzung viel zu aufwendig und teuer macht. Noch hat man wohl welche, aber bei jedem Start gehen vier davon drauf.

    Die Nutzlast muss geringer ausfallen. Das ist so ein Punkt, wo ich nur mit dem Kopf schüttle. Ja, es ist natürlich richtig, aber ein echt mieses Argument. Denn hier steht wieder Nutzlast gegen Kosten. Ja, man kann ohne Wiederverwendbarkeit mehr Nutzlast ins All pusten, aber die Kosten sind dadurch deutlich höher.

    Wie gesagt, dieser ganze Druck besteht eigentlich nur, wegen den Chinesen. Die hingegen treiben die Entwicklung der wiederverwendbaren Raketen deutlich voran und fahren Erfolge ein. Das kann durchaus in eine Zukunft führen, wo die Chinesen für einen Bruchteil der Kosten Material zum Mund schiessen können. Auf lange Sicht könnte das bedeuten, die Amis landen vielleicht wieder zuerst auf dem Mond und bauen dort als Erste eine Basis. Dafür könnte China dann schneller Material dort hin liefern und schneller eine grosse Basis haben.

    Dazu kommt eben auch noch, wie ich ja schon einmal erwähnt habe, da muss nur ein neuer Präsident kommen, der nicht so viel von der Raumfahrt hält und dem die Kosten für das Artemis Programm zu hoch sind und schon ist das Programm Geschichte. Hat man ja bei Apollo gesehen. Auch das SLS Programm ist schon einmal gestoppt worden. Es sollte ja ursprünglich aus zwei Raketen bestehen. Eine, die auf dem Booster vom Space Shuttle beruht und Last ins All bringen sollte, ist ja auch einmal erfolgreich geflogen, dann die grosse Rakete. Das ist abgebrochen worden.

    Ich sehe hier ein grosses Problem. Die Amis geben aktuell für Artemis und ihre ganzen Kriege Unsummen an Geld aus. Auf der anderen Seite klemmt es überall in der Bevölkerung. Mich würde es wirklich nicht wundern, wenn das Artemis-Programm unter dem nächsten Präsidenten abgebrochen werden würde. Die Konflikte kann man schlecht abbrechen, ein Raumfahrtprogramm hingegen schon. Die Raumstation am Mond ist ja jetzt schon abgebrochen worden. Dabei ist die eigentlich ein wichtiger Faktor für den Mond. Zumindest nach den Plänen, die mir bekannt sind. Da geht es also schon los.

    Psensor kenne ich so jetzt nicht, aber alle diese Tools machen im Grunde das Gleiche. Sie rufen die internen Sensoren über sensors ab oder ziehen sie gleich Speicher und zeigen sie mal mehr mal weniger schön an. Wenn Psensor hier keine eigenen Werte beschreitet, was ich mir nicht vorstellen kann, sollten die Daten so korrekt sein, wie bei jedem anderen Tool, da sie direkt von den internen Sensoren auf dem Board kommen.