Beiträge von diabolusUmarov

    Ich könnte da direkt keinen Favoriten nennen. Das liegt aber wahrscheinlich daran, dass ich weder irgendwas über Snap oder Flatpak installiert habe. Wie Roger-N schon sagte, ich finde eigentlich wirklich alles direkt in den Paketquellen oder in Yay. Natürlich mag nicht jeder dort all das finden, was er gerne hätte, bei mir klappt es aktuell jedoch tatsächlich immer.

    Generell würde ich auch keine Präferenz zu einem der Beiden nennen. Richtig, Snap hat Cannocical hinter sich, was man nicht unbedingt gut finden muss, es installiert seine Abhängigkeiten pro Anwendung, was Flatpak nicht macht. Das muss aber auch kein Nachteil sein. Mit ein Vorteil solcher Installationsmethoden ist unter anderem ja, dass die Anwendungen ihre Abhängigkeiten mitbringen. So laufen dann auch noch Programme, die veraltete Abhängigkeiten voraussetzen. Ich schätze mal, am Ende wäre es der Anwendungsfall, wo ich mich dann für eines der Beiden entscheiden würde.

    Sorry, mein Internet ist im Moment hinüber. Heute war ein Techniker da, anscheinend ist das Kabel kaputt. Hab jetzt eine eSim und laufe darüber. Geht erschreckend gut muss ich sagen. Jetzt ist auf jeden Fall mit Git wieder verfügbar, wenn es jemand versuchen will.

    Klar geht Kate auch und Geany habe ich sogar lange benutzt. Aber irgendwie haben beide nicht das, was ich gerne hätte. Die Grossen haben dafür dann wieder mehr, als ich eigentlich brauche. Deshalb mein Projekt.

    BSD ist wirklich so eine Sache für sich. Das war ja damals, noch mit meinem alten Modem, schon ein spannendes Thema für mich. Noch zu Zeiten, wo wirklich alles Handarbeit war. Klar, mein AmigaOS war damals viel simpler, in der Regel deutlich schneller und hat mir trotzdem nahezu alles geboten. Aber eben, es ging mir nicht darum, ob es einfach war, sondern ob es schwer war. NetBSD herunterzuladen (runde 300 MB ohne X11 mit einem 19K Modem zu Zeiten ohne Flatrate war schon hart) war schon eine Tagelange Geduldsprobe. Es dann aber noch zu installieren und zum laufen zu bringen, war wieder eine andere Hausnummer. Ich fühlte mich da schon so ein bisschen wie ein Hacker. Ein Unix, so nannte man damals diese Art von OS ja noch, installiert zu haben und es läuft, war echt eine Leistung für mich. Ich musste mir sogar ein Handbuch kaufen um überhaupt zu verstehen, wie es denn eigentlich funktioniert. Das hat mich so ein bisschen an den C64 erinnert. Gekauft, aufgebaut, aber dann überhaupt nicht gewusst, wie man da überhaupt etwas startet.

    In einer VM habe ich auch immer noch ein NetBSD installiert. Aber bei mir klemmt leider auch die Zeit. Eine ganze Zeit habe ich darüber sogar meine Entwicklerumgebungen betrieben. Ist es besser als Linux? Würde ich so jetzt nicht behaupten. Wenn alles eingerichtet ist, findet man eigentlich nicht viele direkte Unterschiede.

    Aus meiner Zeit von Damals habe ich auch noch einen Bekannten, der seit jeher nur mit NetBSD unterwegs ist. Der hat mittlerweile einen ARM Server, ein verflucht schnelles, aber nicht gerade günstiges Gerät und darauf natürlich NetBSD. Das ist schon eine witzige Sache.

    Ja, die gibt es auch, aber das sind doch dann die extremen, gut da mitzuhalten ist jetzt auch nicht mein vorrangiges Ziel,

    Nein, meins auch nicht. Das ist ja auch so mehr oder weniger meine Grundaussage hier. Wenn du so arbeiten kannst, dass am Ende dein Ziel damit zur Zufriedenheit erreicht ist, bist du weder altmodisch, ein Noob oder sonst was. Dann bist du genau so, wie es für dich funktioniert.

    Am Ende jeder so wie er kann

    Besser kann man es nicht ausdrücken. Ich bin ja jetzt kein Anfänger, was Linux angeht. Gegen richtige "Freaks" bin ich jedoch ein Noob. Ich habe schon richtige Profis in Aktion gesehen. Nichts da, mit dem Aufruf eines einzigen Tools in der Konsole. Da geht es sofort steil mit grep, awk und was weiss ich nicht noch alles.

    Ist das aber nun besser? Professioneller? Richtiger? In meinen Augen nein. Jeder hat einen bestimmten Zweck, wofür er seinen PC einschaltet. Dieser Zweck muss am Ende zur Zufriedenheit erfüllt sein. Der Weg dahin, spielt in meinen Augen keine wirkliche Rolle.

    man kann es diesen Usern gar nicht verdenken

    Nein, natürlich nicht. Ich habe mal einem Linux eingerichtet, der hatte ausschliesslich Windows Software drauf und war glücklich. Warum nicht? Der fand das total toll, dass er so ziemlich alles seiner Software einfach weiter betreiben konnte.

    Es ist ja auch eigentlich bequem, sich die Software auf diesem Weg zu laden. So macht man das ja auch beim AmigaOS. Ich finde es einfach schön, wenn ich da eine Zeile eintippe oder in Pamac schaue und es direkt installieren kann. Gerade in den offiziellen Repositories wo man relativ sicher sein kann, dass man das bekommt, was man auch haben will (Chip *hust*). Aber prinzipiell sehe ich darin keinen wirklichen Nachteil.

    Was heisst rückständig? Wenn es doch für dich funktioniert, ist doch alles prima. Ich finde es bei Umsteigern aber so witzig, wenn die Windows Like auf die Homepages gehen, sich die exe oder msi ziehen und sich dann wundern, warum es nicht geht. Oder schlimmer, wenn da von Hause aus schon Wine installiert ist, wenn es dann eben doch geht. Besonders schön, wenn sie etwas über Chip laden und dann noch deren hauseigenen Installer nutzen, der ja so gerne noch extra Zeugs installiert.

    Ich würde natürlich Arch ins Rennen werfen mit Mate oder TDE. Aber, auch Void könnte hier was bringen mit diesen Desktops. Aber auch ein Blick zu Bunsenlabs könnte nicht schaden. Auf jeden Fall würde ich eine Distribution nehmen, die von Hause aus nicht viel vorinstalliert hat, damit du wirklich nur die Dienste hast, die du wirklich brauchst.

    Deine Frage verstehe ich durchaus. Nur bin ich eben der Meinung, man sollte sich nicht für die Zukunft auf Technologie verlassen, die technisch nicht mehr auf aktuellem Stand ist und zudem noch richtig viel Geld kostet. Ja, da ist wieder das Rennen mit den Chinesen, aber sinnvoll finde ich das trotzdem nicht.

    Die Ausschreibung für das Artemis Programm kenne ich, ich halte sie aber für nicht durchdacht. Ja, die Technik der Space Shuttles ist erprobt und funktioniert, sie ist aber eben nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Zumal die Triebwerke vom Shuttle für mehrere Einsätze konzipiert sind, was sie für eine Einmalnutzung viel zu aufwendig und teuer macht. Noch hat man wohl welche, aber bei jedem Start gehen vier davon drauf.

    Die Nutzlast muss geringer ausfallen. Das ist so ein Punkt, wo ich nur mit dem Kopf schüttle. Ja, es ist natürlich richtig, aber ein echt mieses Argument. Denn hier steht wieder Nutzlast gegen Kosten. Ja, man kann ohne Wiederverwendbarkeit mehr Nutzlast ins All pusten, aber die Kosten sind dadurch deutlich höher.

    Wie gesagt, dieser ganze Druck besteht eigentlich nur, wegen den Chinesen. Die hingegen treiben die Entwicklung der wiederverwendbaren Raketen deutlich voran und fahren Erfolge ein. Das kann durchaus in eine Zukunft führen, wo die Chinesen für einen Bruchteil der Kosten Material zum Mund schiessen können. Auf lange Sicht könnte das bedeuten, die Amis landen vielleicht wieder zuerst auf dem Mond und bauen dort als Erste eine Basis. Dafür könnte China dann schneller Material dort hin liefern und schneller eine grosse Basis haben.

    Dazu kommt eben auch noch, wie ich ja schon einmal erwähnt habe, da muss nur ein neuer Präsident kommen, der nicht so viel von der Raumfahrt hält und dem die Kosten für das Artemis Programm zu hoch sind und schon ist das Programm Geschichte. Hat man ja bei Apollo gesehen. Auch das SLS Programm ist schon einmal gestoppt worden. Es sollte ja ursprünglich aus zwei Raketen bestehen. Eine, die auf dem Booster vom Space Shuttle beruht und Last ins All bringen sollte, ist ja auch einmal erfolgreich geflogen, dann die grosse Rakete. Das ist abgebrochen worden.

    Ich sehe hier ein grosses Problem. Die Amis geben aktuell für Artemis und ihre ganzen Kriege Unsummen an Geld aus. Auf der anderen Seite klemmt es überall in der Bevölkerung. Mich würde es wirklich nicht wundern, wenn das Artemis-Programm unter dem nächsten Präsidenten abgebrochen werden würde. Die Konflikte kann man schlecht abbrechen, ein Raumfahrtprogramm hingegen schon. Die Raumstation am Mond ist ja jetzt schon abgebrochen worden. Dabei ist die eigentlich ein wichtiger Faktor für den Mond. Zumindest nach den Plänen, die mir bekannt sind. Da geht es also schon los.

    Psensor kenne ich so jetzt nicht, aber alle diese Tools machen im Grunde das Gleiche. Sie rufen die internen Sensoren über sensors ab oder ziehen sie gleich Speicher und zeigen sie mal mehr mal weniger schön an. Wenn Psensor hier keine eigenen Werte beschreitet, was ich mir nicht vorstellen kann, sollten die Daten so korrekt sein, wie bei jedem anderen Tool, da sie direkt von den internen Sensoren auf dem Board kommen.

    Respekt, was Du Dir da für eine Mühe machst.

    Mühe würde ich das nicht einmal nennen. Es macht Spass und bietet eine gewisse Befriedigung wenn man sieht, da kann man noch was raus holen, hier kann man einsparen und dort optimieren. Das hat auch einen gewaltigen Lernfaktor. Früher habe ich zum Beispiel, für Koordinaten, jeweils eine Variable verwendet. Das ist jetzt nicht viel Speicher, aber es ist Speicher. Auf 1920x1080 hat man, auch wenn man ein grösseres Spielfeld hat und scrollt, eine überschaubare Grösse. Ein normales Int ist dafür eigentlich schon overpowerd. Ich habe mittlerweile gelernt, meine Koordinaten in eine einzige Variable zu schreiben. Indem ich einfach die Bits an eine bestimmte Stelle schiebe. Das funktioniert tadellos und spart Speicher und Speicherzugriffe. Macht jetzt keinen nennenswerten Unterschied, aber es geht. Auf einem Mikrocontroller, der ja wirklich nur begrenzt Speicher hat, kann das aber schon einen massiven Ausschlag geben.

    Ich wünschte die heutigen (Pro) Spielentwickler würden sich auch diese Mühe machen.

    Das würde ich mir auch wünschen. Die haben aber ein Problem, welches ich nicht habe. Die haben einen Abgabetermin. Das heisst, dass Spiel muss dann fertig sein, wenn es nicht um Rockstar geht und wenn das gerade so zum Termin fertig ist, viele sind es ja nicht einmal, dann bleibt überhaupt keine Zeit mehr, irgendwas zu optimieren oder zu tricksen.

    Es ging dann sogar soweit, das direkt beim Spielstart auf Intel Karten überprüft wurde und der Start dann verweigert wurde.

    Das ist schon eine ziemlich harte Nummer. Ich bin der Meinung, so etwas dürfte es gar nicht geben. Wenn es eben auf bestimmten Karten mies läuft, hat man eben Pech gehabt. Aber direkt Karten ausschliessen ist schonf frech.

    In The Expense ist das ja schon ziemlich krass dargestellt. Nichts da mit Trägheitsdämpfer und künstlicher Schwerkraft. Da wird die Schwerkraft über den Schub erzeugt, genauso wie Einstein ja schon sagte. Bist du in einem geschlossenen Raum kannst du nicht unterscheiden, ob dich ein Objekt mit seiner Masse mit 1G beschleunigt, oder ein Antrieb.

    Mars ist aber auch eine witzige Sache. SpaceX will ja zum Mars. Da habe ich oft das Gefühl, Mond ist nur so ein, weil die NASA das eben macht Projekt. Eigentlich sollte man aber annehmen, man generiert auf dem Mond Treibstoff zum Beispiel durch Elektrolyse und startet von dort in Richtung Mars. Starship kann das aber nicht nutzen, da die auf Methan/Sauerstoff setzen. Anscheinend ist es einfacher, auf dem Mars Methan zu generieren, als Wasserstoff. Ist schon frech, wenn die Himmelskörper nicht kompatibel sind.

    Ja, mal wieder der Wettlauf. Wer sichert sich auf dem Mond die besten Standorte? Wer baut die erste Basis am Südpol wegen dem Wasser? Wo ich mich dann frage, wie klein ist der Mond eigentlich? Nach dem Weltraumvertrag darf niemand einen anderen Himmelskörper als sein Eigentum beanspruchen. Das heisst, wenn jetzt die Chinesen eine Basis am Südpol bauen, können andere Nationen doch einfach ein paar Kilometer weiter eine bauen. Aber gut, wir werden sehen, wie es weiter geht. Wie ja schon geschrieben, lieber die Milliarden in ein Raumfahrtprogramm stecken, als in einen Krieg. Wer weiss, vielleicht kriegen die da oben ja wirklich Helium3 gewonnen und treiben die Kernfusion damit voran. Wäre doch mal was.

    Die 5090 spiegelt aber wundervoll die heutige Entwicklung wieder. Wir kloppen einfach alles rein, die kaufen das schon. Deshalb finde ich so frische Ansätze durchaus gut. Besonders dann wenn man sieht, die arbeiten daran, die entwickeln daran. Was man ja bei dem Boost nur durch die Treiber gesehen hat. Seither habe ich die Karten auf dem Schirm.

    Ich bin überhaupt kein Freund dieser sturen draufhauen Technik. Die Ressourcen heute machen es einem aber auch zu einfach. Ich habe ja vor einigen Monaten begonnen, mit meiner Tochter ein Spiel zu entwickeln. Ich baue das Spiel, sie zeichnet die Grafiken. Dabei ist mir eines aufgefallen. Ich wollte das Spiel von Beginn an für möglichst viele Plattformen auslegen. Also nicht nur Linux/Windows, sondern auch Haiku und bei mir darf natürlich das AmigaOS nicht fehlen. Begonnen habe ich mit der Entwicklung der Engine auf Linux. Da geht das mit SDL ja super bequem. Jedes Frame in FullHD komplett rendern juckt eine heutige Grafikkarte/CPU ja überhaupt nicht. Ich habe da aber die Voraussetzung, dieses Spiel muss auf jeder Plattform gleich aussehen. Also auch auf dem Amiga in FullHD laufen, mit den gleichen Grafiken usw. Auf Linux waren 60 FPS von Anfang an kein Problem, egal was ich drauf geworfen hab. Aber auf einem Amiga mit 68060 und 128 MB Ram? Vergiss es. Linux 60 FPS, AmigaOS 2 FPS. So etwas ist für mich eine Herausforderung und ich habe so lange optimiert, bis auch auf dem Amiga 60 FPS stabil waren. Danach auf Linux kompiliert und schau mal an, wie die CPU Last quasi in den Leerlauf gefallen ist, wie der Speicherbedarf sinkt und die Grafikkarte eigentlich auch nur noch im Idle läuft. Gleiches Ergebnis mit massiver Einsparung an Ressourcen.

    Heute heisst es sehr oft einfach nur noch, ich dresche einfach wild auf der Hardware rum und wer es mit allen Effekten spielen will, der muss sich bei Bedarf eben einen neuen PC kaufen. Da hoffe ich jetzt einfach mal, da durch die steigenden Preise für Ram und Grafikkarten die Entwickler vielleicht doch auf die Idee kommen, um keine Umsatzeinbrüche zu riskieren, doch mal wieder etwas mehr zu optimieren.