Beiträge von diabolusUmarov

    Sysop einer Mailbox

    Da sagst du was. Ich hatte eine eigene Mailbox laufen. Da ging es vorwiegend um den DraCo. Die Idee hinter der Mailbox war, dass sich Leute mit einem DraCo austauschen können. Erfahrungen, Tipps und Tricks, Tools usw. Da lief am Anfang wirklich super. Ich hatte relativ schnell über 100 Registrierungen und von denen waren jeden Tag viele aktiv. Mir wurde das dann zu stressig und ich habe mir Verstärkung ins Boot geholt. Ende vom Lied, die Herren Helfer haben jeden dumm angepöbelt, dessen Frage oder Tool oder was auch immer nichts mit Videoschnitt zu tun hatte. Das ist so eskaliert, dass ich die Hochkant alle gesperrt habe. Ich habe von Anfang an gesagt, dass Videoschnitt natürlich ein Thema ist, aber das Hauptthema die Nutzung des DraCo im Allgemeinen. Jeder Versuch, die Sache zu regeln, schlug fehl.

    Das ist auch etwas, was bei Linux immer wieder das gleiche Muster zeigt. Es kommt eine Distribution raus, die sehr gute Ansätze hat, da kommt eine Community dazu und auf einmal sind da welche, die auf biegen und brechen die ganze Kiste in eine bestimmte Richtung pressen wollen. Kommen sie nicht durch, forken sie und splitten die Community.

    Ich sehe das als Schattenseite von Open Source. Man veröffentlicht einen Code, der Anklang findet, es gibt dann Leute, die sich dann etwas anderes darunter vorstellen, Forken es und schon gibt es zwei Lager. Selbst wenn man in der Lizenz ausdrücklich sagt, dass Forks nicht erlaubt sind, wer hat denn die Zeit zu prüfen, ob ein neues Projekt ein Fork ist?

    Außerdem ist es doch dass, was Linux ausmacht: Jeder kann es so machen / haben wie er will.

    Aber nur solange man es so macht, wie die anderen das gut finden. Allerdings bezieht sich das nicht nur auf Linux-Foren. Gerade auch bei Mikrocontrollern traut man sich fast gar nicht, eine Frage zu stellen. Da fühlt man sich dann wie ein Anwalt, der zur Frage auch gleich noch eine Liste an Beweisstücken für die bisherige Suche auf eigene Faust beilegen muss, um eine Antwort zu bekommen.

    Ich war immer grosser Fan von Foren. Das geballte Wissen der Nutzer war sehr oft ein grandioser Problemlöser. Auch wenn man hier und da etwas auf eine Antwort warten musste, war man immer gut beraten. Mittlerweile nutze ich dafür dann doch lieber KI. Da taugen die Antworten am Anfang nicht immer und man muss etwas Zeit investieren, aber dafür umgeht man die herablassende Art.

    Ich hatte da schon ganz tolle Erlebnisse. Ich bitte um die Hilfe bei einem Code, da der einfach nicht macht, was er machen soll. Ich poste also den entsprechenden Code-Schnippsel und was passiert? Die ersten 5 Antworten kritisieren meine Bezeichnungen für Variablen, weil ich die deutsch benenne und nicht englisch. Die nächsten 5 machen sich über die Formatierung lustig, weil ich die Allman/BSD-Formatierung verwende, also die öffnende geschweifte Klammer in eine eigene Zeile anstatt direkt hinter die Funktion und dann kommt vielleicht eine sachliche Antwort. Das macht keinen Spass.

    übrigens...tolle Beiträge hier zum Thema

    Das findet man tatsächlich auch selten in Foren in der heutigen Zeit. In aller Regel gibt es da immer schnell heftigen Shitstorm

    fast nur aus diesem Grund

    Das ist eine interessante Aussage, denn wie ich ja schon geschrieben habe, für sehr viele ist das Look&Feel weit entscheidender, als was drunter steckt. Ich muss zugeben, ich baue auch gerne hier und da etwas um, damit es etwas mehr so aussieht, dass ich mich wohl fühle. Microsoft hat das ja gut erkannt und viel Geld ins Design gesteckt. Bei Linux ist das eben schwierig. Da steht man oft zwischen zwei Stühlen. Grundlegend und Stabil oder Hübsch und eventuell problematisch mit Umbauten.

    Vermutlich ginge eine Neuinstallation von Arch Linux per archinstall schneller und wäre dann auch definitiv sicherer.

    Wenn man mich fragt, ist das für die Nutzung von Arch ohnehin sinnvoll. Man umgeht damit alles, was um Arch herum dazu gebastelt wurde und oft Quell von Problemen ist, die dann Arch zugerechnet werden. Allerdings ist hier wieder das Problem, bei Arch basierten Distributionen ist in aller Regel alles schon schön eingerichtet, konfiguriert und oft auch optisch stimmig. Das kriegt man bei einer "echten" Arch Installation nicht und das ist das, was eben sehr viele wollen. Installieren und loslegen. In vielen Gesprächen habe ich schon erfahren, dass das Look&Feel für viele wichtiger ist, als der Unterbau selbst. Gerade Unstimmigkeiten in der Optik sind für viele wirklich kritisch und wenn ich mir überlege, wie Cinnamon nach einer cleanen Installation aussieht, da kriegt man ja Augenkrebs.

    Gerade das hat Manjaro eigentlich immer super gemacht. Es sah alles aus wie aus einem Guss.

    Funktionieren müsste es eigentlich und Tools wie die Sprachaktualisierung und das setzen des Kernels sind eigentlich nur Luxus-Features, die man auch ohne problemlos setzen kann. Was da noch an Tools dabei sind, weiss ich so aus dem Stehgreif nicht. Problematisch könnte hier sein, wenn diesen Tools die Erweiterungen weglaufen und sie nicht mehr gepflegt werden, funktionieren sie irgendwann nicht mehr.

    So etwas hab ich gerade bei Tilix gesehen. Das wurde erst aus den offiziellen Quellen ins AUR verschoben und vor kurzem startet es nicht mehr, da Abhängigkeiten knallen. Das könnte bei solchen Tools wahrscheinlich auch passieren. Wenn man das verhindern will, könnte man die Tools mit hart verdrahteten Abhängigkeiten bauen, aber dann werden sie trotzdem nicht mehr gepflegt.

    Tool geladen, um ein Upgrade auf Windows 11

    Das war eigentlich nicht notwendig. Einfach das originale Installationsmedium laden, unter Windows 10 einhängen und im Terminal im eingehängten Laufwerk

    setup.exe /product server

    eingeben schon werden alle Hardwareprüfungen deaktiviert. So habe ich schon manchen unnötigen Neukauf eines PCs verhindern können. Nein, da war nichts mit einem Umstieg zu machen.

    Aber Manjaro eine Chance zu geben ist bestimmt nicht verkehrt.

    Ganz sicher nicht. Das Problem ist aber, es soll sich ja an Anfänger richten und wenn sich einer da ein bisschen einliest, bevor er es auswählt, stolpert er im Moment vermehrt über negative Meldungen und da ist es mit der Chance dann dahin.

    Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Wenn man umsteigen will und nicht nach dem einen Linux sucht, dann schaut man sich vorher auch Informationen zu einer Distribution an. Habe ich früher auch gemacht, als ich mein Linux gesucht habe. Ich weiss nicht, ob ich mich zu Manjaro hätte verleiten lassen, wenn da viel negatives zu finden gewesen wäre. Gerade weil ich ja nicht auf dem Trip war testen zu wollen, sondern ich wollte weg von Windows und das so schnell es geht. Ich war damals auch immer stark gefrustet, wenn ich sofort in Probleme gerannt bin. Damals hat mich aber auch extrem genervt, dass man für viele Distributionen ganze DVDs ziehen musste und am Ende dann ein mit Software voll gestopftes OS hatte. Fedora hat mich da am Meisten gestesst. Ich glaube, es waren 7 DVDs. Da man dort aber auswählen konnte, welche Software installiert werden soll, habe ich glaube nur 2 davon gebraucht. Aber gut, an lernt und heute ist das ja anders.

    Vor einigen Jahren habe ich Alpine in einer VM genutzt. Ich finde den wirklich sehr kleinen und schnellen Ansatz wirklich toll. Zumindest damals war Alpine aber eher das, was sich die Meisten unter einem Linux vorstellen. Nichts ging bei mir Out-Of-The-Box. Für quasi alles musste ich irgendwo noch was basteln oder händisch konfigurieren. Meine Erfahrung war jedoch, es geht! Es geht und es rennt. Beeindruckend schnell. Mit dem Verlust einer Festplatte und dem damit einhergehenden Verlust der VM, habe ich es aber sein lassen. Noch einmal dieser anstrengende Weg hin zum laufenden Desktop war mir doch zu anstrengend.

    Wie hier aber schon erwähnt wurde, in Docker ist es unschlagbar. Egal wann ich einen neuen Container baue, es ist immer Alpine an Board. Kleiner und schneller findet man es einfach nirgends.

    Genau genommen ist das Fehlen von Fragen zu Problemen und ähnliches ja ein gutes Zeichen. Der Pfeil zeigt zu "es funktioniert" und das ist ja eigentlich das, was man haben will.

    Das nicht viel los ist, kann ich so eigentlich nicht sagen. Zumindest im "Welche Distro..." und "Euer Desktop" ist eigentlich dauernd was los. Da kann man dann jetzt drüber streiten, ob es Sinn oder Unsinn ist. Womit ich damit sagen will, dort werden keine Probleme gelöst oder etwas nennenswertes Erklärt. Für die Eingesessenen ist es selbst Verständlich kein Unsinn, sondern lieb gewonnene Bereiche. Informativ kann man es natürlich auch sehen, denn es spiegelt einen kleinen Einblick in die Nutzung verschiedener Distributionen wieder und kann Anregungen für die Gestaltung des Desktops liefern.

    Für Neulinge kann es verwirrend sein, wenn der Wechsel der Distributionen zu einem Hobby wird und man unter Umständen noch gar nicht nachvollziehen kann, was es mit Distributionen eigentlich auf sich hat. Das sehe ich aber nicht als Problem an.

    Was ich über die Zeit hier im Forum aber als absolut Positiv ansehe ist, wenn denn eine Frage zu einem Problem auftaucht, kommen sachliche und fundierte Antworten wirklich sehr schnell und nicht nur von einer Person. Das hat dieses Forum vielen anderen voraus. Auch wenn eine Frage schon behandelt wurde habe ich noch nie gesehen, dass die erste Antwort aus der Frage besteht "Hast du schon die Suchfunktion benutzt" oder noch fieser "Ich google das mal für dich". In vielen Foren gehört das schon zum Standard. Wenn man in seiner Frage nicht explizit darlegt, was man selbst schon zur Lösung des Problems für Wege beschritten hat, wird man dort oft sehr respektlos behandelt, was hier im Forum nicht der Fall ist.

    Hier im Forum sind die aktivsten Mitglieder eben auch die, die sich in der Materie weit genug auskennen, um viele Probleme selbst zu lösen oder im Falle eines Problems einfach zur nächsten Distribution wandern. Von daher ist das Stellen von Fragen oft nicht nötig.

    Da hat Manjaro ja ein echtes Problem. Es wird ja auch schön genannt. Manjaro war, zumindest aus meiner Sicht, immer die Disrtriburtion, die ich dann eingesetzt habe, wenn ich keine Zeit oder Lust hatte, Arch von Hand zu installieren. Es lief lange Zeit auf einem meiner Laptops und hat in dieser Zeit gute Dienste geleistet. Ist mittlerweile auch einem reinen Arch gewichen.

    Das Problem für Manjaro, zumindest aus meiner Sicht ist, vor einigen Jahren noch sprachen die Meisten, wenn es um ein Arch Derivat ging, eigentlich nur von Manjaro. Heute? Heute sprechen die Meisten von CachyOS und das sieht man auch vermehrt bei Heise und C't. Da wir in der Linux-Welt unterwegs sind, werden sich viele gar nicht mehr die Mühe machen, Manjaro zu verwenden, da sie zu CachyOS geführt werden. Wenn Manjaro dann auch noch vorwiegend Negativ von sich reden macht, trägt das der Verbreitung nicht wirklich bei.

    Meine Prognose, Manjaro wird immer weiter in den Hintergrund treten oder sogar ganz verschwinden. Es wird ein Fork kommen, da bin ich mir jetzt schon ziemlich sicher. Wahrscheinlich unter anderem Namen mit anderem Branding. Natürlich Community gestützt, aber von Anfang an mit einem Problem. Es muss gegen CachyOS und Co antreten und Vertrauen gewinnen, was diese Distributionen jetzt aber schon haben. Distro-Hopper werden es sich anschauen, vermutlich auch als gut befinden, zumindest wenn dieser Fork die Wurzeln von Manjaro wieder herstellen können, dann aber schon bald zur nächsten Distro springen und so weiter. Ich wage es zu bezweifeln, dass Manjaro oder ein Fork wieder so mächtig werden wird, wie es Manjaro früher um Zusammenhang mit Arch war.

    Mahlzeit!

    Ich bin immer mehr von der sinkenden Qualität der KIs verwundert. Gerade ChatGPT und Gemini zeigen immer mehr Qualitätsverlust.

    In der Haupsache verwende ich KIs zum coden. Hauptsächlich zum Debuggen oder um mir Einstiegspunkte neuer Bibliotheken oder ähnliches zu erstellen. Das lief bislang auch immer ganz hervorragend. Gerade bei PHP hat mir das sehr oft geholfen, schnell einen Zugang zu einer Bibliothek zu schaffen oder Tipps und Tricks für eine solche zu bekommen. Schon etliche Ideen konnte ich auf diese Weise schnell umsetzen. Wobei ich auch sagen muss, es hatte bislang immer nur soweit gereicht, dass ich die Richtung gesehen habe oder eben beim Debuggen einen Fehler in grossem Code schnell finden konnte.

    Seit nun gut zwei Wochen merke ich aber, wie die Antworten immer und immer schlechter werden. So hatte ich letzte Woche die Herausforderung, etwas in eines meiner grossen Projekte einzubauen, was ich bislang noch nie gemacht habe. Schon im Laufe der Woche habe ich mich dahingehend von ChatGPT beraten lassen, wie es am einfachsten und stabilsten funktionieren würde. Ich bekam natürlich auch gleich mehrere Bibliotheken vorgeschlagen und Code, wie man diese einbindet und wie leicht das doch ist. Also war der Plan, am Freitag Nachmittag oder Samstag das schnell einzubauen. Ende vom Lied? Ich bin gestern, also Sonntag Abend fast kurz vor Mitternacht fertig geworden.

    Der Ratschlag bezüglich der Bibliothek war sehr gut. Der gezeigte Code fast in jedem Aspekt falsch. Also nichts da mit, wird mal schnell eingebaut.

    Aber gut. So eine KI ist ja auch nur ein Mensch. Also bin ich vorgegangen, wie ich es in den letzten Monaten immer getan habe. Wenn die KI veralteten Mist ausgespuckt hat, habe ich ihm einfach die entsprechenden, neuen Anleitungen verlinkt, dann hat es funktioniert. Dieses Mal hingegen wurden die gezeigten Lösungen immer noch schlechter. Vollkommen unbrauchbar. Trotz der gezeigten Anleitung wurden Funktionen erfunden, Funktionsparameter völlig falsch gesetzt usw.

    Nun gut. Nachdem ChatGPT mich da munter im Stich gelassen hat, hab ich bei Gemini nachgefragt. Ende vom Lied, nutzlos. Auch da wurden mir völlig falsche Vorgehensweisen gezeigt. Da wurden dann Klassen völlig falsch initialisiert mit Parametern, die es gar nicht gibt. Zudem bekam ich immer wieder veralteten Code gezeigt, obwohl ich die neuste Quelle als Referenz angegeben habe.

    Ich hatte also keine Wahl, als mich dann persönlich durch die eher merkwürdige Anleitung und den noch schlechter zu lesenden Code zu quälen.

    Generell kann ich damit leben. KI hat mir mein Leben dahingehend immer nur erleichtert und ich musste mich nie drauf stützen. Aber, während gerade ChatGPT über die Zeit immer besser und präziser wurde, wird es langsam aber sicher immer schlechter. Claude ist hier eine Ausnahmeerscheinung. Aber, die haben ein neues Modell mit freien Nachrichten. Ist das Kontingent aufgebraucht, was überraschend schnell geht, muss man eine Woche warten, bis man wieder ran darf. Wobei ich aber auch sagen muss, Claude ist tatsächlich in der engeren Wahl, dass ich dafür bezahle.

    Es ist aber nicht nur bei Code so. So habe ich mich am Wochenende auch mit ChatGPT über den Starfighter unterhalten. Ich finde das Flugzeug schon immer sehr faszinierend und wollte mir von ChatGPT mal die ganzen Änderungen Der G Version, also der deutschen Version nennen lassen. Beeindruckend, dass der Starfighter in der deutschen Version sogar die AMRAM verwenden konnte. Die gab es damals zwar noch nicht, aber bitte. Auch die IRIS-T nannte mit ChatGPT als Bewaffnung der deutschen Version. Auch lustig, die gab es damals auch noch nicht. Viel weiter habe ich dann auch nicht gelesen.

    Erklären kann ich mir das auch. Ich meine, die neuen Modelle werden ja auch trainiert, erben in der Regel von den Vorgängern usw. Für mich ist hier ganz klar, die kommen langsam aber sicher mit ihren Trainingsdaten durcheinander. Die schöne neue Welt, wo die KI als Helfer in allen Lebenslagen zur Seite steht, scheint gerade schwer ins Wanken zu kommen.

    Wer aber mal Richtig Spass haben will, der nutzt dieses KI Teil aus WhatsApp. Was man da einen Schwachsinn zu lesen bekommt, ist wahrlich beeindruckend.

    Gut, Terminal sehe ich jetzt weniger als Anwendung. Aber bei Terminator oder Tilix kommt es durchaus auch vor, dass ich den im Vollbild nutze und dann darin mehrere Terminals offen habe. Lohnt sich bei mir also auch kein Tiling. Anstatt eines einigen riesigen Monitor habe ich drei Monitore angeschlossen, was es mir einfacher macht, Anwendungen zu verteilen. Auf einem einzigen Monitor kann das natürlich dann durchaus sinnvoll sein, mehrere Anwendungen auf einer Arbeitsfläche zu nutzen. Da könnte ich mir auch vorstellen, dass Tiling bei mir einen gewissen Reiz haben könnte.

    Da bin ich ganz bei dir. Es gibt so viele Spiele mit grafischem Feuerwerk und hinreichend furchbarer Story. Ich habe in letzter Zeit einige sehr gute Spiele gespielt. Metal Gear Solid, Silent Hill... Die Grafik ist aus heutiger Sicht natürlich lahm. Aber was eine Story. Was für eine Bindung an den Protagonisten, was eine Story-Entwicklung. Sowas findet man heute nicht mehr so oft.

    Mahlzeit!

    Ich entwickle ja seit längerem Spiele für das AmigaOS. Ist zwar noch keines fertig, aber ich bastel je nach Zeit immer dran herum. Warum für das AmigaOS? Weil es limitiert ist. 8MB Chip-Ram, maximal 512 MB Fast-Ram, da muss man eben Haushalten. Zumal ich nur für RTG hochauflösend entwickle. Also FulHD muss schon sein. Ist man limitiert und will trotzdem hoch hinaus bleibt nur eins. Optimieren und tricksen.

    Das ist eine Tugend, die heute eigentlich schwer verloren gegangen ist. Warum optimieren, wenn jedes Jahr eine neue Grafikkartengeneration raus kommt?

    In der Grafikkarten und Speichersituation sehe ich einen kleinen Hoffnungsschimmer. Wenn das so bleibt und Entwickler nicht drauf bauen können, dass die Kundschaft sich für jedes Spiel neue Hardware kauft, müssen sie sich was einfallen lassen und wer weiss, vielleicht führt das ja dazu, dass gerade Spieleentwickler mal ihre grauen Zellen anstrengen. Das wäre doch super.

    Selbst habe ich keine Erfahrung mit den Karten. Ein Bekannter hat sich vor einiger Zeit eine geholt, wo die noch unter Windows nicht gerade gut abgeschnitten haben. Der spielt eigentlich auch nur Farming Simulator und meinte am Anfang, die wäre ganz okay, aber jetzt kein Meilenstein. Irgendwann kam ein Update und das hat die FPS anscheinend massiv befeuert. Kurz darauf habe ich dann auch Berichte aus der Windows Welt gehört. Intel hat da anscheinend den Treiber massiv optimiert und verbessert und das muss die Karten ordentlich befeuern.

    Was er aber direkt gesagt hat, einstecken und läuft. Also, was die Unterstützung von Arch aus angeht, scheinen die wirklich zuverlässig zu sein.

    Es kommt wohl auch immer auf den Anwendungsfall an. Ich bin mit meiner RTX 2060 Super sehr zufrieden. Auch wenn Schedule I seit dem letzten Update an FPS böse in den Keller ist. Das liegt wohl aber eher am Spiel, denn zum Beispiel Supermarkt Simulator fetzt mit über 140 FPS, auch wenn dutzende Leute im Laden sind. Auch Spiele wie Prey, Starfield, Once Human haben Frameraten über 100. Mit allem an.

    Wenn ich dann aber diese High-End-Pro-Super-Mega Gamer sehe, die 4K mit 4 Mio FPS mit allen Details brauchen, die werden da wohl nicht glücklich.

    Ja, geht auf jeden Fall. Bevor ich dieses Mainboard bekommen habe, was keine integrierte Grafikkarte hat, habe ich das immer so gemacht. Ging problemlos ohne irgendwas gross einstellen zu müssen. Mit der 1050ti hat das auch ein bisschen Leistung gebracht beim aufnehmen und streamen.