Beiträge von diabolusUmarov

    Wer umsteigen will, der steigt um. Das ist klar. Es gibt aber, meiner Erfahrung nach, auch die, für die es kein Umstieg ist. Die wollen sich eben kein neuen PC kaufen wegen Windows 11 oder mögen den Online-Konten zwang nicht oder was auch immer. Die wollen einfach, dass sie damit das machen können, was sie machen wollen. Das macht schon einen grossen Unterschied und die werden sie nie damit befassen. Haben sie ja auch schon bei Windows nicht.

    Wie schon treffend gesagt wurde, ein Forum ist keine Unterhaltsshow. Ohne das jetzt böse zu meinen. Wenn es keine Fragen, keine Antworten oder ähnliches gibt, schreibt auch keiner.

    Pinguin , wenn das wahre Leben klopft, besonders in solchen Momenten, dann brauchst du dich bestimmt nicht zu rechtfertigen. Wer das nicht verstehe, der hat kein Leben. Vor etwa 2 Monaten hatte mein Hund einen massiven Hefepilz-Befall. Das ging so weit, dass sie kaum noch alleine stehen konnte, kaum gefressen hat usw. Laut Tierarzt war es kurz vor knapp. Da ist dann auch sehr viel Zeit in meinen Hund geflossen, der zum Glück alles gut überstanden hat und fitter ist als zuvor. Wie das ist, wenn das Kind schwer krank ist, konnte ich bei Tochter Nr. 2 schon erleben. Über 40 Fieber, keine Kraft, keine Nahrungszufuhr und keiner hatte eine Ahnung, was es sein könnte. Das war nicht witzig und in der Zeit hatte ich auch andere Gedanken, als am PC zu sitzen.

    Ich selbst bin zeitlich leider auch stark eingespannt. Ein Projekt soll eigentlich seit Wochen veröffentlicht sein, aber hier ist noch was, da ist noch was, ein beseitigter Bug hier führt zu einem neuen Bug da usw. Bei meinem grössten Projekt schlägt dann die Kundschaft zu. Hier geht was nicht wie es soll, könnte an dort noch was hinzufügen und dann so nebenbei, hey, können wir noch ein ganz neue Verwaltung einbauen? Muss aber bis zum 20. fertig sein. Dann will die Familie noch Zeit. Immer ist irgendwas.

    Mit Mint macht man ohnehin nicht viel falsch

    Es hat seine Vorzüge. Es fehlen viele Schnörkel gerade bei der Installation, was die Sache vereinfacht. Dafür kommt einiges an Schrott mit, wie Transmissionen, dieses Programm zum TV schauen, insofern ich da noch auf dem Laufenden bin. LibreOffice könnte man auch durch FreeOffice ersetzen, meiner Meinung nach, aber man kann es benutzen.

    Das Positivste ist in meinen Augen der Name. "Linux Mint". Kein Arch, Debian, Void usw. Es heisst Linux und das ist ein riesen Plus. Mint kann man mit XP, Vista usw. erklären und es sieht am Ende zu Windows sehr ähnlich aus. Keine Auswahl von Desktop oder was auch immer. Das könnte ein "Verkaufsargument" sein. Ich werde berichten, wenn ich in die Situation komme.

    Das ist soweit richtig. Und die Leute, die sich so etwas anschauen, finden da mit Sicherheit auch die Vorteile von Linux und nutzen es dann auch.

    Es gibt aber eben auch die, für die alles so einfach wie möglich sein soll, da sie an dem Ganzen eigentlich kein Interesse haben. An denen scheitert Linux in meinen Augen extrem.

    Wenn ich noch einmal von einem OWU gefragt werde, ob ich ihm mal Linux auf den Computer mache, gehe ich anders vor. Ich kleb dem Mnt auf den Rechner und wenn er fragt, was Linux Mint sein soll, erkläre ich das an der Namensgebung von Windows. ME, XP, Vista usw. Nur eine Art Versionsname. Der Paketmanager wird zum Microsoft Store usw. Alles in der Sprache, die ein OWU eigentlich verstehen müsste, auch wenn er überhaupt kein Interesse an der Sache hat. Bin mal gespannt, ob sich dann im Verhalten was ändert. Als Vorteile werde ich eigentlich nur die fehlende Werbung, der fehlende Online-Konten Zwang angeben und die Tatsache, dass man Updates macht wann man will und nicht wenn Microsoft das will. Natürlich werde ich auch den Vorteil nennen, dass Linux keine Hardwareprüfung durchführt.

    Ich war heute Mittag in der Firma meines Bekannten, der nun seit einiger Zeit in seinem ganzen Laden Void einsetzt. Zugegen war ein Geschäftspartner von ihm und es kam das Gespräch auf mit Linux. Zu meinem Bedauern kam genau das, was ich befürchtet habe.

    Um es kurz zu erklären. Ich war dort, da mir mein Bekannter zeigen wollte, dass er seinen neu gekauften Laptop ganz alleine mit Arch zum laufen gebracht hat. Warum Arch und nicht Void? Er kennt meine Videos und wollte es einfach mal selbst machen. Das hat also nichts mit Void oder Arch zu tun, lediglich mit dem, was er bei mir als Videos gefunden hat.

    So kam das Gespräch zustande und wie der Geschäftspartner sagte, hatte er, mit dem Aufkommen von Windows 11, ebenfalls den Gedanken, Linux einzusetzen und hat sich dafür einen "Spezialisten" ins Haus geholt. Es fing dann wohl auch genauso an, wie ich es auch schon oft erlebt habe. Die erste Frage war, welche Distribution. Die Antwort war, Linux. Es erfolgte dann wohl eine Erklärung, was Distributionen sind, wo die Unterschiede liegen und die Antwort war, Linux. Also schon das erste, typische Problem beim Umstieg.

    Um die Wahl einzugrenzen, fragte der Spezialist dann nach verschiedenen Dingen. Versioniert, Rolling, KDE, Gnome usw. Am Ende war es dann Mint, wer hätte es erwartet. Aber gut, Installation durchgeführt, soweit alles zufriedenstellend. Wie der Typ auch angemerkt hat, er war von der einfachen Installation und dem daraus resultierenden Anblick von Mint beeindruckt. Seiner Meinung nach, sei alles ein Hexenwerk, welches nur Hacker zustande bringen. Er gab offen zu, dass alleine die Installation für ihn Linux in ein neues Licht gerückt hat.

    Natürlich wollte er dann, dass diverse Software installiert werden soll. Ein Office, was dann mit FreeOffice gelöst wurde, Chrome, Thunderbird und noch ein paar Dinge. Er hat sich das wohl alles angeschaut und dann kam die Frage. Wie genau soll das funktionieren? Der Spezialist hatte ja schliesslich nicht eine Homepage aufgerufen, nichts runtergeladen und kein Setup durchgeführt. Der hätte ihm dann versucht, dass ganze wie den PlayStore zu erklären, oder den Microsoft Store. Doch für den geneigten Nutzer klang das alles nach Hokus Pokus. Wenn man es nicht von der offiziellen Seite lädt, kann man sich ja alles mögliche einfangen, wenn man nicht weiss, wo es herkommt usw. Ihm dann zu erklären, dass diverse Anbieter von Zeitschriften auf ihren Seiten ebenfalls Software anbieten, die neben dem offiziellen Programm auch noch jede Menge anderen Kram ungefragt installieren, hat die Lage wohl eher verschlimmert.

    Der SuperGAU kam dann aber wohl, als der Spezialist die Vorzüge von Linux dargelegt hat. Wie ich es ja auch ganz gerne mache, hebe ich die Unabhängigkeit des Desktops gerne hervor. Würde ich jetzt nicht bei einem machen, der seine Firma damit ausstattet, aber trotzdem. Das führte aber schlussendlich dazu, dass das Vorhaben abgebrochen wurde. Der Geschäftspartner sieht nun Linux wieder als ein wild zusammengewürfeltes Konzept ohne Standards an. Also doch ein Spielzeug für Bastler und Nerds.

    Was soll ich da noch sagen? Ich bin und bleibe tief erschüttert, dass die Stärken von Linux und eigentlich allen unixoiden Betriebssystemen die grösste Hürden für Umsteiger. Das ist eine Schande, in meinen Augen. Um es attraktiv zu machen, müsste man im Endeffekt eigentlich die Meisten der Stärken beschneiden. Irgendwo ist das paradox.

    Wenn du die in Nextcloud haben willst ja. Da aber alles lokal läuft, merkst du da eigentlich keinen Unterschied.

    Ich habe mal experimentiert und das komplette home mit Nextcloud syncronisiert. Auf die weise liefen zwei VMs mit dem gleichen Home Verzeichnis. Eigentlich wollte ich das dann auf meinem Rechner so machen, nachdem ich aber angefangen habe, meine ganzen Festplatten direkt in Home zu mounten, wäre das ein wenig übertrieben gewesen.

    Ich verwende meine eigene Nextcloud auf meinem Pi. Auf den Clienten verwende ich immer Nextcloud-Client. Habe am Anfang mit rclone und so experimentiert, aber der Client funktioniert in meinen Augen am Besten.

    Wie funktioniert das jetzt? Also, du speicherst deine Daten ja in der Nextcloud und wenn du den Client einrichtest möchte der wissen, wo er das Zeug lokal speichern soll. Das muss nicht Nextcloud sein, kannst du hinspeichern und benennen wie du willst. Wenn du jetzt irgendwas in diesem Ordner machst, wird das auch automatisch mit dem Server syncronisiert. Damit dann auch an allen anderen angeschlossenen Clienten wie das Handy oder was auch immer. Umgekehrt genauso. Die Daten, die du auf deinem lokalen Gerät hast, sind aber wirklich auf dem Gerät präsent. Wenn mal kein Internet da ist, kannst du die dennoch bearbeiten. Ist dann wieder Netz da, wird die Syncronisation gestartet. Es ist also wirklich ein Abbild vom Server und nicht so, als würdest du mit sshfs arbeiten.

    ist sicher subjektiv, aber dennoch.

    Dieses Gefühl kenne ich. Das habe ich, wenn ich Void nativ einsetze. Es gibt überhaupt nichts auszusetzen und dennoch ist da irgendwas, warum es mich weg zieht. Oder auch bei meinem kürzlichen Ausflug zu Xfce. Okay, es gab ein paar Kritikpunkte, aber die fielen eigentlich nicht ins Gewicht. Dennoch wollte ich weg und bin jetzt wieder super glücklich mit Cinnamon. Dieses Gefühl darf man für dich nicht unterschätzen.

    heut´ nach der Aktualisierung ist die config von meinem qtile wech...Oberfläche startet zwar, aber in der Standard-Optik.. hm...

    Interessant. Meine Tochter hat kürzlich von ihrem Freund einen Laptop bekommen, der fürs gaming besser geeignet ist und so ist jetzt mein Laptop wieder in meinen Griffeln. Da ist auch gut ein Jahr kein Update gemacht worden. Ich hab nur den keyring aktualisiert, dann alles aktualisiert und es läuft alles wie vorher.

    Ich nehme an, der Effekt bei dir hat was mit dem Überbau von CachyOS zu tun. Wäre jetzt mal meine Vermutung.

    Manche Desktops haben damit wirklich ihre Probleme. Das hatte ich auch schon. Da ich aber generell alle Bildschirmschoner und Energiespar-Modis abschalte, habe ich mir um die Lösung keine Gedanken mehr gemacht. Ich konnte aber mit einem Trick die Bildschirme wieder zum Leben erwecken. Erst Strg+Alt+F3, wenn die Konsole erscheint dann Strg+Alt+F2. Möglicherweise wäre auch F7 möglich. Kommt immer drauf an, wo der DM den Grafikmodus öffnet.

    allerdings hat der Saturn vermutlich einen Einfluß* auf den Maulbeerbaum auf´n Hof bei mir^^

    Nicht nur vermutlich. Je nachdem, wie Saturn zur Erde steht, kann man, mit extrem genauen Detektoren, dessen Einfluss messen. Aber eben super Minimal. Es gab da mal ein schönes Beispiel zum Thema Astrologie. Wo jemand versucht hat, auf wissenschaftlich den Einfluss vom Mars auf ein neu geborenes Kind zu erklären. Ein Physiker meinte daraufhin, der Arzt oder die Hebamme während der Geburt hat einen weit stärkeren Einfluss auf das Neugeborene. Zumal es während der Schwangerschaft auch schon sämtlichen Einflüssen der Planeten ausgesetzt war.

    Ich kenne das noch von früher. Mittlerweile schaue ich, gerade wegen der Werbung, eigentlich kein normales TV mehr. Nicht nur, wegen der Lautstärke, sondern auch wegen dem zurückspulen. Gefühlt wurde, nach jedem Werbeblock, der Film um die Hälfte des gesehenen vor dem Block zurück gesetzt. Das hat mich extrem genervt, nur damit die noch einen Block mehr rein schieben können. Unser Fernseher ist zum Glück dazu in der Lage, die Lautstärkeunterschiede sicher zu glätten. Mein Computer tut sich damit leider sehr schwer.

    Mir persönlich ist aber auch aufgefallen, sich in den Streaming-Diensten anschauen zu können was man will und vor allem auch wann, nimmt irgendwie so ein wenig das Erlebnis vom Fernseh schauen. Ausser, wenn Serien zum Beispiel immer an einem bestimmten Tag eine neue Folge bekommen.

    Ich für meinen Teil kann zu Arch nur sagen, ich hatte bislang nie Probleme damit. Hab ich irgendwo auch glaube ich schon erwähnt. Updates mache ich jeden Morgen. Auch AUR ist bei mir am Start mit einigen Programmen und Tools. Das einzige Problem was da entstehen kann ist, wenn ein Maintainer das Paket nicht mehr pflegt und es dann zu Konflikten mit Abhängigkeiten kommt, wenn die aktualisiert werden und das Paket die nicht verträgt. Das ist aber kein echtes Problem. Einfach deinstallieren und gut ist.

    Wie ja hier schon geschrieben wurde, wird AUR nicht über pacman aktualisiert. Das geht aber wunderbar mit yay. Allerdings gibt es natürlich auch die Möglichkeit, mit pamac-aur oder pamac-all das auch grafisch zu regeln. Bei all wäre dann auch flatpak und snap dabei. Das aktualisiert dann gleich alles und man kann damit natürlich auch bequem Pakete aus dem AUR installieren.

    Gnome läuft eigentlich super unter Arch. War ja bis vor kurzem aktiver Gnome-Nutzer. Allerdings ist da die Sache mit Wayland. Wenn du damit keine Probleme hast, dann kann ich Gnome sehr empfehlen. Wobei ich allerdings jetzt feststellen konnte, Cinnamon funktioniert genauso gut.

    Gegen DDoS und so ist kein wirkliches Kraut gewachsen. Du kannst im Endeffekt nur die IP Adressen mit übertriebenen Anfragen sperren, aber dank diverser IoT Geräte und den mannigfaltigen Anleitungen, wie man die als Bot kapern kann, ist das keine nennenswerte Verteidigung. Das Problem ist hier, dass es ja kein Angriff auf ein Passwort oder ähnliches ist. Es soll ja nur der Server überlastet werden. In meinen Augen totaler Quatsch.