Beiträge von diabolusUmarov

    Mit OBS hatte ich bislang auch noch nie Probleme. Einzig nervt mich, dass unter Arch im Repository Websocket nicht mitinstalliert wird. Das brauche ich aber für mein Webdeck. Deshalb installiere ich immer die Git-Version. Davon aber abgesehen konnte mich OBS noch immer das machen, was ich auch wollte.

    "psychologische" Sicherheit und Stabilität für die Angestellten

    Die sind auch alle top zufrieden, wie mir gesagt wurde. Alles flitzt schnell, keine komischen News die aus versehen mal aufploppen und der ganze Schnickschnack. Die sagen aber immer noch, dass sie Windows benutzen. Spielt aber schlussendlich keine Rolle. Sie kamen von Start weg ohne grosse Einweisung klar und arbeiten jetzt schon eine geraume Zeit damit.

    und viele andere haben mich da regelrecht "angesteckt"

    Git ist auch eine super Sache. Früher habe ich Code und so zum Beispiel auf meiner Nextcloud gespeichert oder davor immer auf Sticks. Das ging. Aber wehe ich hab mal was vermurkst und musste das alles zurück bauen. Grauenhaft. Bei git kann man einfach auf einen anderen Commit springen und macht von dort weiter. So bequem. Ausserdem wird immer nur der Teil neu gespeichert, der auch verändert wurde. Sehr angenehm. In manchen Fällen benutze ich dann auch einen neuen Branch, um etwas zu testen. Klappt es, kommt alles ins master klappt es nicht fliegt es einfach auf den Müll.

    Zum Thema Backup funktioniert das mit einem eigenen Git-Server auch super bequem. Ich und der Bekannte haben Gitea als Server auf einem Pi. Um jetzt ein Backup davon zu machen, wird einfach das Datenverzeichnis per gepackt. Einfach, bequem und man vergisst nichts.

    Da kann ich die Erfahrungen meines Bekannten zum Besten geben, der Ursprünglich nur seinen neuen Standort mit Linux ausstatten wollte, in seinem Hauptstandort zum Testen nur ein paar wenige Arbeitsplätze mit Linux ausgestattet hat und jetzt auch diesen Standort komplett auf Linux umgestellt hat. Er nutzt keinerlei Windows spezifische Software, ist da also absolut unabhängig und seiner Aussage nach, läuft alles unter Linux so viel besser, als zuvor unter Windows. So lobt er zum Beispiel, dass er mittlerweile sämtliche Rechner seiner Firma am Wochenende mittlerweile von Zuhause aus aktualisiert usw. Für seinen neuen Standort, insofern der denn jemals kommt, will er auch eine Server-Terminal Lösung verwenden. Also ein starker Rechner mit Benutzern für jeden seiner dortigen Mitarbeiter, welche sich dann mittels VNC dort verbinden. Hauptgrund ist die einfache Wartung eines einzelnen Systems und das er für die Mitarbeiter dann günstige Hardware anschaffen kann, die ja nur VNC laufen lassen können müssen.

    Bei dem läuft Void. Allerdings muss ich dazu sagen, ich habe die Einrichtung und das alles für ihn übernommen und Void ist da auch nicht zwingend der Grund für die Begeisterung. Was er macht, könnte er mit jeder Distribution machen. Void hat er auch nur wegen mir. Mint, Ubuntu und Co würde meiner Meinung nach den gleichen Erfolg liefern. Void hat eben den Vorteil vom Rolling Release.

    Was das Backup angeht, haben wir ihm da eine Lösung mit Git gebaut. Jedes Home-Verzeichnis ist mit Git versioniert und am Tagesende pusht er die Änderungen auf den Git-Server. Der liegt im Netzwerk auf einem Raspberry Pi, an den wir einen NAS mit zweimal 8TB im Raid-Verbund angeschlossen haben. Das soll im Ernstfall den Vorteil bieten, dass sollte einer der Rechner mal die Grätsche machen, er lediglich einen neuen Rechner beschaffen, dort Void und die entsprechende Software installiert und das Home-Verzeichnis dann einfach vom Git-Server klont. Wobei nicht nur die Daten, sondern auch sämtliche Einstellungen sofort wieder vorhanden sind und der Angestellte weiterarbeiten kann, ohne einen Unterschied zu merken.

    Es müsste aber eigentlich funktionieren. Das habe ich mal für einen Bekannten eingerichtet, zumindest glaube ich, dass es Mint war. Wie man das per GUI macht weiss ich zwar nicht, aber das ging mit

    Code
    fprintd-enroll -f left-middle-finger <username>

    Wenn ich es noch richtig im Kopf habe, dann geht es für jeden Finger. Nur eben nicht zwei Benutzer den gleichen Finger.

    Da habe ich wohl etwas missverstanden

    Das passiert. Hätte sich mittlerweile ja auch geändert haben können. Bin da nicht so auf dem Laufenden. Hin und wieder packt mich das Interesse an BSD und ich schaue mich um, aber da liegen immer Jahre dazwischen. Da Wayland ja mittlerweile von vielen Distributionen favorisiert wird, hätte ich es mir auch bei FreeBSD vorstellen können. Wobei die das in meinen Augen sachlicher betrachten.

    Die Codebasis von X11 ist eben riesig und anscheinend recht undurchsichtig

    Da schlägt das Sprichtwort mit den Köchen und dem Brei wieder zu. X gibt es seit 84 oder 85 und die Version 11, also X11 seit 87 oder 88. Zumindest habe ich das so im Kopf. Das ist schon eine brachiale Zeitspanne. Ich will nicht wissen wie viele Entwickler in der Zeit dort was ein- und umgebaut haben und wie viele von denen es heute gar nicht mehr gibt. Ich entwickle alleine an meinem grössten Projekt seit 2018 und blicke oft selbst nicht mehr durch, was ich da über die Jahre dran geschraubt habe und muss mir erst einen Überblick verschaffen. Dabei hat das Projekt mit Sicherheit nicht den Umfang den X11 an den Tag legt. Also das da dann keiner mehr so eben durchblickt, ist für mich absolut verständlich. Selbst wenn ein Entwickler, der vielleicht vor 5 Jahren da mal was dran geändert hat sich das heute anschaut, wird er wahrscheinlich erst überlegen müssen. Man entwickelt sich zum programmieren stetig weiter, merke ich immer wieder und viele von dem, was man damals toll gefunden hat, ist heute vielleicht unsinnig, unlogisch oder viel zu kompliziert.

    Eine Neuentwicklung fand ich von Anfang an gut. Aber es hätte kompatibel entwickelt werden sollen. Meiner Meinung nach.

    dass FreeBSD auf Wayland wechselt

    Das wäre mir jetzt neu. Mein letzter Stand war, ist aber jetzt schon ein wenig her, dass Wayland verfügbar ist, aber in der Community noch nicht als vollwertiger Ersatz gesehen wird. Kann sich mittlerweile aber geändert haben, würde mich aber wundern.

    Generell gilt BSD, also auch freeBSD und netBSD als stark gehärtet. Das dürfte aber auch mit ein Grund sein, warum es dort dann vieles so einfach nicht gibt. Wine zum Beispiel. Okay, ist schon einige Jahre her, wo ich das probiert habe, da musste ich auch erst einen Linux-Unterbau ins System zimmern, wo bei den Beschreibungen auch gestanden hat, dass damit die Sicherheit geschwächt wird. Mit ein Grund, warum ich dann später zu Linux bin und nicht wieder zu NetBSD. Wobei ich auch sagen muss, ein installiertes NetBSD verhält sich eigentlich nicht anders, als Linux. Ist wohl der unixoide Hintergrund.

    Wobei mich jetzt gerade wieder das Interesse weckt, mal ein NetBSD in eine VM zu hauen.

    Daraufhin hat diabolusUmarov den Weg über das cli erklärt und im Grunde einen Anfänger total überfordert.

    Erklär mir mal bitte eins. Was genau überfordert da jemanden? Klar, wer es noch nie gemacht hat, hat keine Ahnung was dd ist, was mkswap oder eine fstab ist. Das sind aber sehr einfache Befehle. Ich hätte das auch in eine einzige Zeile packen können, was dann mit Sicherheit sehr undurchsichtig und kaum erklärbar gewesen wäre. Trotzdem ist es der schnellste Weg, den Swap zu erweitern und genau das war die Fragestellung. Man kann natürlich auch den Windows-Weg gehen und einfach bei allem sofort das System wegwerfen. Das wurde hier aber nicht gefragt. Ausserdem bleibt das Wissen dann auf Anfänger-Niveau.

    Gleichzeitig als root und admin angemeldet sein, wurde beim Installieren so angeboten.

    Das gibt es? Ich verwende nur ganz selten einen Installer, deshalb war mir die Option so noch nicht bekannt.

    ich habe schon einige Male mein Betriebssystem als Fehler auftauchten platt gemacht und neu aufgesetzt, anstatt es zu reparieren

    Dagegen ist auch nichts zu sagen. Ich repariere lieber, da ich mir die Einrichtung von allem ersparen will. Das ist aber mein Weg, dem muss man nicht folgen. Das ist ja auch das schöne. Jeder kann es so machen, wie es für ihn funktioniert und mit dem er sich wohl fühlt.

    Auf meinem PC gibt´s so gut wie keine wichtigen Daten, solche ziehe ich mir gleich auf meinem Stick, damit sie offline sind

    Das habe ich auch eine ganze Zeit so praktiziert. Alleine schon, um meine Bücher und so egal wo bearbeiten zu können. Das ist mittlerweile aber der Faulheit und dem Einsatz von Git und Co gewichen. Technisch aber eine gute Methode.

    Könnt ihr nicht darauf hinwirken, dass gerade bei linux für altere Gerätschaften wieder die wählbare Swap-Größe im Installationsprogramm hinzufügt wird?

    Darauf kann im Prinzip jeder hinwirken. Zu eigentlich allen grossen Distributionen gibt es ja auch eine Community, wo man so etwas diskutieren kann.

    Mahlzeit!

    Nach ein paar Tagen neuer Erfahrungen mit diesem Desktop muss ich sagen, ich bin sehr angenehm überrascht.

    Erst einmal das, was man als Kritik anführen könnte. Man merkt dem Desktop definitiv seine Abstammung ab. Der entstand ja durch einen Fork von KDE 3.5 und das kann er nicht leugnen. Vergleicht man ihn mit Plasma, so wirkt er wirklich wie ein Blick in die Vergangenheit und kann dadurch durchaus altbacken wirken. Ich würde das aber nicht als negativen Punkt nennen, denn ich mag den Charm.

    Was mir dann aber wirklich sehr gut gefällt, ist dieses Gefühl der Vollständigkeit. Alleine das Konfigurieren wirkt fertig und zeigt nirgendwo eine Baustelle. Es fiel mir sehr einfach, alles nach meinen Wünschen einzustellen und das hat mir direkt sehr gut gefallen. Als einzigen Kritikpunkt würde ich hier nennen, die Designs sind etwas störrisch. Nichts da mit auf einen Button Klicken, Design auswählen und installieren und fertig. Das wirkt dann wirklich sehr überholt, aber mir persönlich ist dieser Punkt gar nicht so wichtig und es ist Standard auch ein Design dabei, mit dem ich gut leben kann. Etwas ungeschickt finde ich, dass man die Icons vom Desktop über die Arbeitsflächen abschaltet. Das hat gedauert, bis ich das gefunden habe.

    Darüber hinaus bin ich aber auch sehr positiv überrascht, wie flott das Ding unterwegs ist. Cinnamon hat, wenn ich nebenbei noch was gezockt habe wie Farming Simulator 25, gerne mal den Rückfallmodus aktiviert. Tde stört sich da überhaupt nicht dran. Einzig Teams, welches ich leider arbeitstechnisch nutzen muss, hakt hin und wieder. Da weiss ich aber nicht, ob es nun an Teams oder Tde liegt. Es sind andere Effekte, als unter Cinnamon oder AwsomeWM, aber Teams ist bei mir auch unter Windows noch nie fehlerfrei gelaufen.

    Dazu sei gesagt, ich verwende Tde unter VNC mit einem meiner Entwickler-Benutzer. Also nicht nativ. Das wird sich wohl auch nicht ändern. Vielleicht teste ich es mal auf einem Laptop mit wenig Schmalz. Vielleicht.

    Was ich aber auf jeden Fall machen werde, ist ein Video, wie man den Kollegen unter Arch installiert. Da man das Hauseigene Repository einbinden muss, ist das vielleicht für den ein oder anderen Interessant. Dann kann ich auch mal testen, wie viel Speicher das Ding dann wirklich frisst. Im Moment fehlen mir dazu die Möglichkeiten.

    Mein bisheriges Fazit ist aber klar. Wer keine Angst vor etwas Retro-Feeling hat, der kann ich diesen Desktop definitiv einmal anschauen.

    Grundsätzlich befürworte ich die Idee, X11 zu ersetzen. Da ist über so viele Jahre so viel von so vielen gepatcht worden, der Code ist mittlerweile aufgeblasen, in vielen Teilen schwer nachvollziehbar usw. Irgendwo habe ich da meine eigene Erfahrung mit meinem ersten, grossen Projekt schon beschrieben. Da hatte ich gestern erst den Fall, dass ich ein Problem in einem Teil des Codes beheben musste, welchen ich irgendwo 2020 oder 2021 da rein geschrieben habe. Aus heutiger Sicht, mit über Jahre gestiegener Erfahrung, haben sich mir da die Nackenhaare gesträubt. Ernsthaft musste ich einige Teile des Codes da selbst erst wieder verstehen, da ich damals Wege gegangen bin, die aus heutiger Sicht total dumm sind. Sie funktionieren, aber mit Eleganz oder Effizienz hat das überhaupt nichts mehr zu tun. Mein erster Gedanke war, ich bau den Teil komplett um. Der ist aber so tief verwurzelt, dass ich eine unglaubliche Zahl an Funktionen umschreiben musste und das hat jetzt auch nichts mehr mit Eleganz zu tun. Der logische Schritt wäre tatsächlich, den Code weg werfen und neu bauen. Dafür fehlt mir aber die Zeit.

    Würde ich den Schritt jedoch gehen, würde ich den neuen Code natürlich für den Benutzer so gestalten, dass sowohl die Datenbank, wie auch die Nutzung gleich bleiben. Damit zwar im Hintergrund alles modern und effizient geschrieben ist, die Nutzer davon aber nichts merken. Wayland bricht aber einfach mal so mit allem und macht einfach komplett alles neu. Genau da sehe ich die grosse Schwäche von Wayland.

    Wie ich auch schon geschrieben habe, dieses künstliche drauf flanschen von X11 Kompatiblität bringt dann auch wieder Probleme mit sich.

    Was das abschotten von Anwendungen anbelangt, steht man auch wieder vor einem Problem. Die Idee an sich ist super. Jedes Programm hat seinen eigenen Sandkasten. Wird eine Anwendung ausgenutzt, kommt man nur an die Daten dieser einen Anwendung. Damit darf diese Anwendung aber auch nicht zum Beispiel auf das Home-Verzeichnis zugreifen können. Das geht dann aber wieder gegen die Nutzerfreundlichkeit. Wenn man mit einem Office einen Text schreibt und den mit dem Mailprogramm verschicken will, dann müssen die beiden Programme ja irgendwo einen gemeinsamen Speicher haben und schon hat sich der Vorteil der Abschottung wieder erledigt.

    Zu guter Letzt ist da dann noch das Problem, dass die grösste Schwachstelle vor dem Bildschirm sitzt. Alles soll schön sicher sein, aber es muss auch funktional bleiben und dann drückt man eben doch auf einen Link in einer Mail und zack, hat man ein Problem.

    Damit kann er sich einfach alles zerschießen, wenn er die Daten nicht vorher sichert. Scheint dir ja egal zu sein. Tolle Hilfe.

    Also lieber das System direkt zerschiessen. Das ist natürlich eine weit bessere Hilfe. Wie gesagt, natürlich kann etwas schiefgehen. Aber dann wäre das Resultat das Gleiche, als wenn man das System neu installiert oder irre ich? Ausserdem geht es hier nicht um die Manipulation des Kernels. Es geht um das Erweitern vom Swap.

    Aber okay, schauen wir uns mal die Risiken an. Was könnte bei dd schief laufen? Er lässt das / vor swapfile weg und die Datei wird in /root/ gespeichert. System kaputt? Nein. Was bei mkswap schiefgehen kann, sehe ich jetzt auch nicht. Er könnte einfach nur / schreiben, aber dann gäbe es einen Fehler und nichts würde passieren. Wenn doch, System hinüber, also neu installieren. Bei swapon kann es bestenfalls zu einem Fehler führen, wenn die Datei am falschen Ort liegt oder so. System kaputt? Nein.

    Das grösste Problem liegt in der fstab. Da ein falscher Eintrag und die Kiste bootet nicht mehr. System kaputt? Nein! Man bekommt die Meldung, dass beim einhängen was falsch gelaufen ist. Unter Umständen nicht einmal das, denn bei Swap wird oft dann dieses einhängen übergangen und das System bootet trotzdem. Wenn nicht, wird man zur Eingabe des Root-Passworts aufgefordert. Das macht man, tippt nano /etc/fstab ein, macht ein # vor den Eintrag mit der Datei ober löscht die Zeile, speichern und schon bootet das Ding wieder. Natürlich kann er mit seinem selbst genannten Grundschulwissen die Reparatur nicht wissen. Soweit ist mir das auch klar. Aber im Bedarfsfall kann er dann nachfragen. Dann würde ich ihm das Vorgehen schon erklären.

    Um es mal auf den Punkt zu bringen. Ja, natürlich kann was schief laufen. Aber, insofern er die Zeilen einfach kopiert und einfügt, worauf ich beim erstellen der Antwort geachtet habe, wird er kaum ein / weglassen oder, was problematisch wäre, swapfile. Demnach sind die Risiken, die man bei diesem Vorgehen eingeht überschaubar und können zur Not behoben werden.

    Ich verstehe schon, was du sagen willst. Jemanden mit selbst bezeichneten Grundschulwissen in den Terminal schicken, ist auf jeden Fall am Anfang eine Herausforderung. Aber, eine überschaubare. Er hat um Informationen gebeten und diese bekommen. Ob er diese nun anwenden will, liegt in seiner Hand. Wenn ihm das zu kompliziert ist, kann er durchaus auf eine Neuinstallation zurückgreifen.

    Und wer hat überhaupt gesagt, das jeder, der Linux verwendet, alles über sein System wissen muss?

    Niemand. Doch hat der geneigte Themenersteller angemerkt, er möchte sein Swap erweitern. Meine Methode ist ein Weg in diese Richtung. Wer sagt denn, dass jeder sein System sofort wegwerfen will, wenn er etwas ändern möchte?

    erstmal unbedarfte User dazu bringen irgendwelche Befehle in die Konsole zu hauen

    Interessant Sicht. Ich meine mich zu erinnern, dass ich zu jedem Befehl und jedem Argument eine Beschreibung geliefert habe. Das kann durchaus zum Verständnis von dem, was da passiert, beitragen.

    Kann ja nix schiefgehen.

    Klar kann etwas schiefgehen. Gerade mit der fstab ist das ja immer so eine Sache. Aber, angenommen, es geht etwas schief. Was ist dann passiert? Das System startet nicht mehr. Oder ist dann der PC schrott? Brennt das Haus nieder? Fällt der Himmel auf den Kopf? Nein. Wenn wirklich nichts mehr geht, wird das System eben neu installiert. Ich meine mich zu erinnern, dass du das ohnehin vorgeschlagen hast. Wo liegt da jetzt das Problem?

    Oder anders ausgedrückt. Einfach neues System drüber bügeln heisst, nichts ausprobieren, nichts lernen, nichts verstehen. Sich mal etwas damit beschäftigen heisst, unter Umständen was vom System dazu zulernen. Geht es schief, dann eben neu machen.

    Korrekt. Leider hat sich aber mittlerweile etabliert, dass jeder nur noch will, es geliefert werden soll, aber nichts kosten darf. Welcher Aufwand dahinter steckt, sieht niemand und das man diesen Aufwand auch selbst betreiben kann, wird ignoriert. Das ist im Endeffekt das gleiche Spiel wie mit den ganzen Diensten im Internet. Auf der einen Seite soll alles kostenlos sein, aber Daten dürfen auch nicht verkauft werden. Welche Kosten so ein Dienst verursacht, wird ignoriert.

    Das kann man jetzt so und so sehen. Die paar Zeilen in den Terminal tippen ist jetzt kein wirklicher Zeitaufwand. Danach ist das System noch aktiv, alles eingerichtet usw. Bei einer Neuinstallation muss man hinterher alles wieder einrichten. Ich würde mal sagen, zeitlich ist der Aufwand mit dem Swapfile schneller, als eine Neuinstallation.